Anrechnung Arbeitszeit bei Betriebsausflug

Begonnen von bubi317, 22.07.2026 12:12

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BAT

+1

Wir haben z. B. Betriebsfest immer Mitte September, da bin ich fast immer im Urlaub und nicht dabei. Die anderen bekommen drei Stunden Zeitgutschrift für eine Stunde Betriebsversammlung, eine Stunden Essen und eine Stunde saufen. Und? Schert es mich wegen der Stunden? Nö.

Ich würde bloß gerne mal wieder mitsaufen ;)

Bubi11

Aber dann bekommst nur eine Stunde gutgeschrieben und musst schnell sein  ;D

BAT

Zitat von: Bubi11 in 23.07.2026 11:10Aber dann bekommst nur eine Stunde gutgeschrieben und musst schnell sein  ;D

Gesoffen wird ja dann noch fünf Stunden, nur eine Stunde wird ja gut geschrieben, Prost 8)

BAT

Zitat von: BAT in 23.07.2026 11:19Gesoffen wird ja dann noch fünf Stunden, nur eine Stunde wird ja gut geschrieben, Prost 8)

Wenn die Gewerkschaft nun mal zum dritten Mal in 35 Jahren auftauchen würde dauert die Versammlung sicher noch 10 Minuten länger, aber die wurden immer ausgepfiffen, trauen sich hier nicht mehr hin. Konservatives Landpack halt.

clarion

Selbstgemachtes Leid. Warum machst Du Urlaub, wenn Du doch so schön saufen kannst 8)

BAT

Zitat von: clarion in 23.07.2026 23:00Selbstgemachtes Leid. Warum machst Du Urlaub, wenn Du doch so schön saufen kannst 8)

Ein Blick auf die Ferienhaus-Preise am Mittelmeer unter Einbeziehung der klimatischen Verhältnisse zeigt eine ideale Voraussetzung für den September Urlaub ;D  :D

itseme

Zitat von: Vollstrecker in 23.07.2026 10:00Irgendwie komme ich manchmal mit dem Anspruchsdenken (?) und dem (für mich) total kleinkarierten Verhalten der Kolleg*innen nicht klar.

Mal überlegen....

Wir haben zwei Betriebsausflüge im Jahr. Jeder Arbeitnehmer kann an einem der beiden teilnehmen und wird dafür freigestellt. Er macht also weder Plus- noch Minusstunden. Es wird also so berechnet wie ein Krankenschein.


Wenn jemand an dem Tag des Betriebsausflugs Urlaub hat oder Regelfrei und teilnimmt, dann nimmt er ohne Ansprüche teil. Er bekommt weder seinen Urlaubstag zurück, noch Stunden dafür, weil er ja eigentlich frei hatte. Die Teilnahme an dem Ausflug ist ja freiwillig, niemand muss teilnehmen. Stundenrechnerei, wie es hier zu lesen ist, teilweise auch nur mit Stundenanteilen ist doch der letzte bürokratische Scheiß, der zudem total aufwendig ist.

Mitarbeiter*innen, die bei sowas auf Minuten schauen oder irgendwelche Ansprüche auf Zeitgutschriften bei sowas stellen finde ich sehr schwierig. Die werden ja nicht dazu gezwungen. Es ist ein Geben und Nehmen. Ich hoffe dann für die Minutenrechner, dass die sich stets das ganze Jahr über, was Arbeitszeit angeht, korrekt verhalten.  ::)

Erfreut euch doch einfach mal über sowas, habt einen schönen Tag und lasst mal das Stundenkonto und den Taschenrechner in der Tasche. Das erfüllt mal leider wieder jedes negative Klischee über den öffentlichen Dienst. Ich provoziere jetzt bewusst übertrieben: Aber vermutlich sind es genau die Leute, die 10x am Tag rauchen gehen, 3x kacken und in anderen Büros Dauersmalltalk über die Fußball-WM halten, ohne sich zeitmäßig auch nur einmal auszuloggen.


Was hat dieses Thema mit kleinkarierten "typisch öD" Gehabe zu tun?
Hier wurde eine Verständnisfrage quasi zum Thema Gleichbehandlung gestellt, die beantwortet werden möchte.
Dein Whataboutism ist so dermaßen fehl am Platze.

Nur weil anscheinend weder die Vorgesetzten, noch das Personalamt in dem Fall ihren Job nicht korrekt durchführen sollen andere dafür "nicht so kleinkariert" denken?
Zumal die Aussage, Behandlung wie Krankenschein, ebensowenig korrekt ist sobald eine DV den Sachverhalt anders regelt.

MoinMoin

Zitat von: bubi317 in 22.07.2026 16:33Es wurde vereinbart, dass ich montags nur 3h arbeiten darf und mittwochs bis freitags immer den ganzen Tag, damit unsere Abteilung die ganze Woche Vollzeit besetzt ist. Am Montag und Dienstag arbeitet eine Kollegin Vollzeit in der Abteilung. Ich habe jedesmal Probleme, wenn mein Urlaub nicht eine ganze Woche geht mit den 26 Stunden, deshalb wird mir einmal am Ende des Jahres die Zeit von der Personalabteilung gutgeschrieben, falls ich einzelne Urlaubstage hatte,wenn ich Urlaub genommen habe, da ich für jeden Urlaubstag nur 6,5h bekomme, anstatt 7,7h oder Abzug am Montag.
Also hast du eine Sollartbeitszeit von 6,5 verbeinart und vereinbart, dass du im Rahmen der Gleitzeit Montags 3h und die anderen Tage 7,7 h arbeiten darfst.
Fazit: Korrekt wäre also dir bei einem Betriebsausflug eben diese 6,5 h (also deine hinterlegte Sollarbeitszeit) gutzuschreiben.
Wenn du Montags krank bist, dann wird dir sicherlich auch 6,5 h gutgeschrieben und nicht die 3h die du normalerweise arbeitest. Oder?
Und wenn du Dienstag krank bist wird dir ja auch nicht 5,2 h gutgeschrieben, sondern 0. Korrekt?

JahrhundertwerkTVÖD

saufen während der Betriebszeit....... ui,ui,ui  :P

Schokokeks

Nennt man auch "betreutes Trinken"
Quereinsteiger mit Hang zum Monk

bubi317

Hallo MoinMoin,
im Zeitkonto rechnen sie mit 6,5h pro Tag bei der 4 Tagewoche. Ich kann Ihnen leider nicht sagen, was mir für einen Krankheitstag montags abgezogen würde, da ich bisher montags nie krank war. Ich war 2024 mal krankgeschrieben von Mittwoch bis Freitag und habe jeweils 7,0 Stunden pro Tag geschrieben bekommen. Der Dienstag wird immer komplett außen vorgelassen. Ich weiß nur, dass ich für Urlaubstage, wo nicht die ganze Woche frei ist, ich Zeit am Jahresende gutgeschrieben bekomme. Letztes Jahr waren es 5,5 Stunden.


Schneewitchen

Man kann die ganze Sache auch umgehen, in dem man einfach nicht an solchen Veranstaltungen teilnimmt.

Ich mache das schon seit Jahren nicht mehr und vermisse nichts.
Deus hic finitur

MoinMoin

Geschenkte Stunden mit lieben Kollegen sind Gold wert.
Freiwillige Stunden mit lieben Kollegen Platin.
Wer nur nach links und rechts schaut und sich immer neidisch mit anderen vergleicht, der verpasst das Leben.
Wer keine lieben Kollegen hat, sollte den Job wechseln oder eben nicht zu betrieblichen Veranstaltungen.
Aber wer eine Personalabteilung hat, die offensichtlich würfelt, der darf das gerne hinterfragen.
Und entweder man hat eine fixe Sollarbeitszeit pro Tag und kriegt es gutgeschrieben, wenn man frei bekommt, Urlaub hat oder krank ist oder man wird wie bei Bubi halt verarscht.
Hier sind klar 6,5 Sollzeit und die muss gutgeschreiben werden.
Warum man bei Krankheit 7 h bekommt oder etwas am Jahresende gutgeschrieben verstehe ich nicht, klingt halt nach würfeln.

BAT

Wo war denn der Betriebsausflug? Früher wurde von SPID schon mal das Territorialprinzip ausgeführt ;)

Wart in einem anderen Land, wo gerade ein Feiertag/ ein arbeitsfreier Tag war, gibt es nichst gut geschrieben.

JahrhundertwerkTVÖD

Unabhängig davon, was nun nach TVÖD richtig oder falsch ist.
Es gibt etliche Teilzeitmodelle und etliche individuelle Befindlichkeiten.
M.E ist ein wichtiger Punkt warum "unser" System kollabiert, der krampfhafte Versuch jedem gerecht zu werden und jedem seine einzelnen Bedürfnisse und Vorstellungen in den Vordergrund zu stellen.
Das kann einfach nicht funktionieren und führt teilweise zu Absurditäten und das in fast allen Bereichen unserer Gesellschaft.

Am Beispiel des Betriebsausfluges.
Ich finde dass an erster Stelle die gemeinsame Zeit mit den Kollegen stehen sollte.
Wenn der AG dann auch noch was dazu spendet (Essen, Getränke, Zeitanteile) um so besser.
Nun wird aus einer eigentlich guten Sache, eine Diskussion entfacht weil es irgendjemanden immer etwas schlechter trifft als einen anderen in der Gruppe.
Da bleibt doch eigentlich nur noch übrig dass solchen Diskussionen überhaupt keine Plattform gegeben wird.
M.E könnte der AG eine fest vereinbarte Zeitgutschrift anbieten (z.B 5 Stunden) unabhängig der einzelnen Befindlichkeiten und Arbeitsmodellen.
Wem es nicht passt, bleibt halt zu Hause.