Wünsche für die nächste Tarifrunde 2027?

Begonnen von LisaSimpsonÖD, 04.08.2026 11:34

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BAT

Zitat von: KlammeKassen in 24.10.2026 19:01ich verstehe das auch nicht.... Erst immer was erzählen von "Arbeit muss sich wieder lohnen" "mehr Netto vom Brutto"....
dann solche Scherze wie Riesenanhebung BBG + kalte Progression nicht ausgleichen

Deswegen ist bei mir mit den letzten Vorhaben der Regierung zur Einkommenssteuer und SV-Beiträgen endgütig die Lust vergangen  wieder auf Vollzeit zu gehen, evt. auch mit Höhergruppierung in die E11. Isch over, das wird leider nichts mehr mit mehr Netto vom Brutto.

Da kann ein Tarif auch nicht mehr viel retten.

MoinMoin

Also bei mir ist es so, dass ich mehr Netto bekomme, wenn ich VZ und/oder mit Zulage arbeite.

KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in 25.10.2026 11:51Also bei mir ist es so, dass ich mehr Netto bekomme, wenn ich VZ und/oder mit Zulage arbeite.
Du bist ja auch nicht in der GKV, dich betrifft daher die Anhebung der BBG nicht. Auch bist du nicht kinderlos, so dass dich die erneute Anhebung des Kinderlosenzuschlags nicht tangiert.
Ggf. auch St.Kl. III? Oder Kindfreibeträge?


Wenn es für dich ein Anreiz ist, von jedem weiteren verdienten Euro mehr als 50 Cent abzugeben, bist du der Mann, den die Politik liebt.

Der Mehrteil der Bevölkerung findet das nicht so cool..

Laut Politik war gewollt, dass es wieder mehr Anreize gibt, mehr zu arbeiten. Der Anreiz, von jedem weiteren verdienten Euro mehr als 50 Cent an den Staat abzudrücken, dürfte nicht besonders hoch sein.

Zumal die krasse Anhebung der BBG die Unternehmen auch betrifft, die eigentlich entlastet werden sollten...

KlammeKassen


BAT

Zitat von: KlammeKassen in 25.10.2026 12:59die erneute Anhebung des Kinderlosenzuschlags.


Stimmt, das kommt auch noch dazu.

Es ist ja heute wohl schon etwas besser geworden, also etwa 43 oder 44 Prozent bleiben von ZUSÄTZLICHEN 100 € mehr über, mein Anlass zum Wechsel in Teilzeit, war seinerzeit, dass 37 oder 38 Prozent übergeblieben sind. Was mich irritiert ist, dass auch von meinen Vergütungen für Bereitschaft, die zu Teilen steuerbefreit - oder reduziert sind, auch nur gut 40 Prozent überbleiben. Und dafür nachts um drei raus an Weihnachten? Nee, danke..

MoinMoin

Zitat von: KlammeKassen in 25.10.2026 12:59Du bist ja auch nicht in der GKV, dich betrifft daher die Anhebung der BBG nicht. Auch bist du nicht kinderlos, so dass dich die erneute Anhebung des Kinderlosenzuschlags nicht tangiert.
Ggf. auch St.Kl. III? Oder Kindfreibeträge?


Wenn es für dich ein Anreiz ist, von jedem weiteren verdienten Euro mehr als 50 Cent abzugeben, bist du der Mann, den die Politik liebt.

Der Mehrteil der Bevölkerung findet das nicht so cool..

Laut Politik war gewollt, dass es wieder mehr Anreize gibt, mehr zu arbeiten. Der Anreiz, von jedem weiteren verdienten Euro mehr als 50 Cent an den Staat abzudrücken, dürfte nicht besonders hoch sein.

Zumal die krasse Anhebung der BBG die Unternehmen auch betrifft, die eigentlich entlastet werden sollten...
Meine Frau ist in der GKV, also betrifft es mich genauso.
Wir sind natürlich stKl 4 mit Faktor.
Ich habe auch nirgends gesagt, dass ich es toll finde.
Ist denn eine Mehrwertsteuererhöhung und Lohnsteuersenkung sinnvoller? dann bleibt auch wieder 60 cent pro Euro über. ::)
Und klar wir haben ein Ausgabenproblem in D

JahrhundertwerkTVÖD

Dann stelle ich erneut die Frage in den Raum.
Wie stellt sich Verdi dies vor, dass die Nettounterschiede der Angestellten und Beamten so weit auseinanderdriften?

Dies soll kein Baemtenbashing sein, sondern dieser Problematik muss man sich halt auch mal stellen.
Die Abzüge werden bei den Angestellten immer höher, dementsprechend weniger Netto.
Sollte die richterlich festgesetzte Erhöhung der Beamtenbezüge auch noch umgesetzt werden, sind die Nettounterschiede eklatant.

Das ist doch ein riesiges Problem was auf alle Angestellten zukommt.
Die Abzüge müssen drastisch reduziert werden!!!
Vermutlich müsste auch dieses Parallelsystem der Beamten abgeschafft werden, damit nur noch 1 System für alle Arbeitnehmer vorhanden ist. Somit würden Änderungen auch alle betreffen.

mv-jc1

Hallo,
die Forderungen sollten ambitioniert sein, da ja in der Regel immer erheblich gekürzt wird.

hier die Wunschliste  ;)
- 7%, mindestens 300,00€
- 38h bei vollem Lohnausgleich
- 2 zusätzliche Urlaubstage
- bis zu 5 zusätzliche freie Tage durch Umwandlung (Wahlfreiheit)
- tariflicher Anspruch auf Einrichtung und Nutzung eines Langzeitkontos
- 12 Monate Laufzeit

wenn ich priorisieren müsste, dann
- 5 % mindestens 300,00€
- 38 h bei vollem Lohnausgleich
- 5 zusätzliche Tage durch Umwandlung
- 12 Monate Laufzeit

sasteron

Ich würde mir wünschen,

- wenn die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) auch bei dem TVÖD-S (bzw. bei allen Tarifen des TVÖD) erhöht wird und als Basis die aktuelle Entgelttabelle und nicht ein eingefrorener Stand von vor ein paar Jahren.
- Verbesserung / Erhöhung der Kinderkrankheitstage oder Zuschüsse für die Kinderbetreuung, die dem Arbeitgeber dafür mehr steuerliche Vorteile bieten
- mehr Möglichkeiten für das betriebliche Gesundheitsmanagement, die dem Arbeitgeber Entlastungen bieten (z. B. bundesweite Kooperation mit EGYM-Wellpass und ggf. noch bessere Konditionen)
- Rückkehr zur Altersteilzeit
- Erhöhung der Entgelte um 5 %, mind. 220 € pro Monat bei einer Tariflaufzeit von 18 Monaten

KaiHavaii

Mein Wunsch für die nächste Tarifrunde:

1. Lineare Erhöhung der Tabellenlöhne um mind. 3,0% bei Laufzeit von max. 15 Monaten
2. Keinen Mindestbetrag
3. Anhebung der VL-Leistung auf 40 EUR und Zulassung für Altersvorsorgedepot
4. Streichung der Option auf 42 Stunden



ohjeee

Zitat von: KaiHavaii in Heute um 08:46Mein Wunsch für die nächste Tarifrunde:

1. Lineare Erhöhung der Tabellenlöhne um mind. 3,0% bei Laufzeit von max. 15 Monaten
2. Keinen Mindestbetrag
3. Anhebung der VL-Leistung auf 40 EUR und Zulassung für Altersvorsorgedepot
4. Streichung der Option auf 42 Stunden
was stört dich an der 42h-Option?

Umlauf

Zitat von: KaiHavaii in Heute um 08:46Mein Wunsch für die nächste Tarifrunde:

1. Lineare Erhöhung der Tabellenlöhne um mind. 3,0% bei Laufzeit von max. 15 Monaten
2. Keinen Mindestbetrag
3. Anhebung der VL-Leistung auf 40 EUR und Zulassung für Altersvorsorgedepot
4. Streichung der Option auf 42 Stunden




Punkt 4 kann eigentlich erst zum 31.12.2029 gestrichen werden. Damit fallen auch der 31. Urlaubstag und die Umwandlung von Teilen der JSZ in freie Tage weg. Das war alles ein Gesamtpaket, für welches es konkrete Evaluierungsregeln gibt.