Öffnungsaktion oder GKV mit pauschaler Beihilfe

Begonnen von Liadhana, Gestern um 15:20

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Liadhana

Hallo,
ich werde gerade frisch verbeamtet aber kann aufgrund meiner Vorerkrankungen nicht normal in die PKV... Lasse gerade einen Versicherungsmakler drüber schauen und es sieht nicht gut aus.

Jetzt mache ich mir Sorgen, was zukünftig schlauer ist und habe Angst die falsche Entscheidung zu treffen.

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Entscheidung oder sonstige Tipps zu dem Thema?

Ich freu mich über alles!

Viele Grüße!

Buggula

Hallo. Erst mal Gratulation zur Verbeamtung. :)

Wir reden beim Thema PKV/GKV um zwei Systeme, die nebeneinander existieren.

In der PKV kriegst Rechnungen nach Hause geschickt, die du selber bezahlen musst. Die Kosten bekommst du dann teilweise von der Beihilfe (nach Beihilfeverordnung) und den Rest (je nach Tarif) von der PKV erstattet.

Sich (selbst!) durch den Anbieter&Tarif-Dschungel zu arbeiten und den für sich passenden zu wählen (bei Öffnungskation nur eingeschränkt und mit Zuschlag) ist schon mühsam, aber es betrifft dich deine Zukunft.

Dafür bietet die PKV auch die bessere Versorgung (und Altersrückstellungen). 

Ich hab mich für die PKV entschieden.
In der GKV (mit pauschaler Beihilfe) bist aber auch nicht völlig falsch.


Wie immer im Leben, Entscheidungen sind nicht schwarz/weiß und damit nicht einfach.

Gewerbler

Zu dem Thema gibt's diverse Themen hier, einfach mal suchen.

Mit der Barmenia ist ein starker Player in der ÖA leider nicht mehr verfügbar, ansonsten ist es wie von Buggula gesagt nicht ganz einfach und hängt auch stark von den Bedingungen ab.

Tendenziell für GKV könnte sprechen: Teilzeit, mD/gD, (viele) Kinder, Ehepartner mit versichern (wobei das ja raus fallen soll).
Tendenziell für PKV könnte sprechen: Vollzeit, hD, junges Einstiegsalter,...

Versorgung ist vermutlich in der PKV besser, zumindest was schnelle Termine angeht. Kostenentwicklung ist Glaskugel-Lesen. Vollzeit und hD spricht eher für Gehälter an oder über der Beitragsbemessungsgrenze, sprich Höchstsatz von evtl. rund 1100 € in der GKV, damit ist die PKV auch finanziell attraktiv. Niedrigeres Gehalt durch Teilzeit und/oder mD bzw. ggf. auch gD kann die Waage in die andere Richtung bringen.

Es ist tatsächlich keine einfache Entscheidung am Ende vom Tag.

Und beachten: Soweit mir bekannt, zahlt die pauschale Beihilfe nur die Hälfte der GKV, nicht aber der Pflegeversicherung (wobei man da evtl. auch eine private Versicherung abschließen könnte, falls das in der Kombination geht).