Mobbing

Begonnen von Luigina2102, 13.09.2026 17:26

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Luigina2102


Gleich noch ein zweites Problem: ich hatte im April mein Mitarbeitergespräch und dabei angesprochen, dass ich von meiner Kollegin gemobbt werde. Mir wurde dann gesagt, dass ich eine Stellungnahme schreiben soll, mit allen Mobbingvorwürfen. Das habe ich, nach meinem Urlaub im Mai, gemacht. Man hat mir dann mitgeteilt, dass die Kollegin diese Stellungnahme zum lesen bekommt und die Personalerin meinte noch, sie hätte da einige Dinge rausgestrichen. Dies fand ich schon sehr merkwürdig, denn es waren genau die Dinge, die mir wichtig waren. Dann habe ich bis Mitte August nichts mehr gehört. Nach Rückfrage, sagte man mir, es würde ein Gespräch mit meiner Vorgesetzten geben, wenn diese wieder aus dem Urlaub da ist. Ich habe dann noch darum gebeten, mir die Stellungnahme meiner Kollegin auch bereit zu stellen, dieses wurde mir verwehrt. Dass das ganze Prozedere so lange dauert, fand ich schon etwas daneben, es geht hier um Mobbing. Auf meine Frage hin, hieß es, es gäbe andere Prioritäten. Da meine Vorgesetzte erst morgen wieder aus dem Urlaub kommt, gehe ich davon aus, dass sich das ganze noch länger hinzieht. Dann sind das über 5 Monate. Mir geht es mit der Situation absolut nicht gut. Wie gehe ich vor?

PiratJack1991

Ohne jetzt auf alles einzugehen (Auch anderer Post von Wegen Teamevent; Kein Personal/Betriebsrat): Neuen Job Suchen.


Im Konkreten Fall, würde ich persönlich mal Rücksprache mit einem Anwalt halten.
Liebe Grüße
PiratJack1991

Rowhin

Sauber dokumentieren. Fristen setzen.

Nebenher nach anderem AG umsehen.

Luigina2102

Zitat von: PiratJack1991 in 13.09.2026 21:04Ohne jetzt auf alles einzugehen (Auch anderer Post von Wegen Teamevent; Kein Personal/Betriebsrat): Neuen Job Suchen.


Im Konkreten Fall, würde ich persönlich mal Rücksprache mit einem Anwalt halten.

Das mit neuem Job ist halt nicht so einfach. Bin auch nicht mehr die Jüngste.

Luigina2102

Zitat von: Rowhin in 14.09.2026 12:31Sauber dokumentieren. Fristen setzen.

Nebenher nach anderem AG umsehen.

Was mich halt sehr ärgert, ist, dass ich die Stellungnahme der Kollegin nicht lesen darf. Somit gehe ich völlig planlos in dieses Gespräch.
Ich bin wirklich am überlegen, ob ich es canceln soll

troubleshooting

Zitat von: Luigina2102 in 14.09.2026 13:23Was mich halt sehr ärgert, ist, dass ich die Stellungnahme der Kollegin nicht lesen darf. Somit gehe ich völlig planlos in dieses Gespräch.
Ich bin wirklich am überlegen, ob ich es canceln soll

Dann frag doch (schr.) nach, mit Bitte um schr. Antwort warum die Kollegin Deine Stellungnahme bekam, aber dies im umgekehrten Fall nicht galt?
Gespräch ist doch eh noch nicht terminiert, wenn ich es richtig lese.

Dazu, kann ich Dir aber auch nur anraten Dich nach nem neuen Job umzusehen. Mit der Aussage, ist nicht so einfach, kommst Du da def. nicht weiter.


Luigina2102

Zitat von: troubleshooting in 14.09.2026 14:08Dann frag doch (schr.) nach, mit Bitte um schr. Antwort warum die Kollegin Deine Stellungnahme bekam, aber dies im umgekehrten Fall nicht galt?
Gespräch ist doch eh noch nicht terminiert, wenn ich es richtig lese.

Dazu, kann ich Dir aber auch nur anraten Dich nach nem neuen Job umzusehen. Mit der Aussage, ist nicht so einfach, kommst Du da def. nicht weiter.



Mittlerweile gibt es einen Termin: 23.09.

Dass ich einen neuen Job brauche, ist klar, Versuche ich schon länger, aber wie gesagt, nicht so einfach, leider

Petar T.

Wenn es sich bei der Kollegin, die Einsicht in deine Stellungnahme erhalten hat, um die Mitarbeiterin handelt, gegen die sich deine Vorwürfe richten, dann ist das dem Grunde nach nicht zu beanstanden. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist die Kenntnisnahme jedoch auf die unmittelbar gegen sie erhobenen Vorwürfe zu beschränken. Eine Weitergabe des vollständigen Dokuments hingegen ist fragwürdig.

Soweit die Kollegin nicht ihrerseits Anschuldigungen dir gegenüber erhebt, sehe ich keine Grundlage dafür, Einsicht in ihre Stellungnahme zu erhalten.

Kritisch sehe ich die Streichung durch die Personalabteilung.

Du könntest dich schriftlich an deine Behördenleitung wenden und fordern, deine vollständige Stellungnahme zu berücksichtigen und zur Akte zu nehmen. Weiterhin könntest du vor dem Hintergrund datenschutzrechtlicher Zweifel erfragen, welche Auszüge deiner Stellungnahme die Kollegin auf welcher Grundlage erhalten hat und aus welchem Grund durch die Personalabteilung Änderungen an deinen Ausführungen vorgenommen worden sind, wenn es sich dabei gerade um die Punkte handelt, die dein Anliegen stützen.

Letztlich musst du wissen, welchen Aufwand zu betreiben möchtest und wie viel Stress und Ärger du auf dich nehmen möchtest.

Afighter

Liebe Luigina2102,

ich hatte vor ein paar Jahren auch das Problem mit Mobbing am Arbeitsplatz. Ich kam da auch nicht weiter. Ich wurde immer wieder vertröstet und es zog sich ewig hin. Mein damaliger Chef hatte mir sogar verboten, das Wort "Mobbing" zu benutzen. Ich sollte "in Konflikt" sagen. So unbequem muss es für ihn gewesen sein! Man bot mir eine Schlichtung an, die sich über Wochen und Monate hingezogen hätte! Bis mein Körper dann mit Hautbrennen reagierte und ich überall Schmerzen bekommen habe. Schließlich meiner Gesundheit zuliebe hatte ich einen Auflösungsvertrag beantragt, weil die Situation so unerträglich für mich wurde. Lassen Sie es bitte nicht soweit kommen!
Ich hatte mich dann arbeitslos gemeldet und nachdem ich in Reha war und somit einigermaßen mich von dieser schlimmen Erfahrung wieder erholt hatte, habe ich tatsächlich wieder Arbeit gefunden und das mit 59! Es war für mich ein kleines Wunder.
Heute geht es mir echt gut. Die neue Arbeit ist für mich wie Medizin 💞
Das würde ich mir für Sie auch so sehr wünschen 💞
Es ist so schlimm, wenn man so eine Erfahrung machen muss und noch im Stich seitens der Vorgestetzten gelassen wird, weils dann mal unbequem wird.
Ich wünsche Ihnen viel Glück 🍀🍀🍀 und alles Liebe ♥️ Vertrauen Sie auf sich 💞