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Beschäftigte nach TVöD / TV-L / TV-H => TVöD Kommunen => Thema gestartet von: Thomas Jahn am 02.10.2025 20:21
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Guten Tag
Bin neu hier und brauche einmal Hilfe von jemanden
Hoffe, es ist „gut“ erklärt.
Bin neu eingestellt im öffentlichen Dienst mit 9A. Leitende Funktion und sehr viele sicherheitsrelevante Aufgaben als Meister.
Nun hat man vor 4 Jahren niemanden gefunden und einen Techniker als „Leitung“ eingestellt mit einer 8 (Normal Techniker wäre da 7)
Nun stellt sich für mich schnell raus, dass er zwar 4 Jahre seinen Job als Techniker irgendwie gemacht hat, aber alles was sicherheitsrelevant war (wovon er 80% auch in der Ausbildung hatte) nicht gemacht hat.
Und das geht bei Einweisungen los, zu Dokumentationen bis hin zu grob fahrlässigen Verstößen.
Nun komme ich und muss das machen und er freut sich….
Leider stellt sich raus, dass er nichtmal die Grundkenntnisse seiner Ausbildung vom Wissen erfüllt.(1 Lehrjahr)
Da mein Arbeitgeber keine Ahnung davon hat, konnte er sich durchmogeln.
Er soll mir eigentlich helfen, aber ich habe meinem Chef gesagt, ich kann ihn nicht einsetzen, denn ihm fehlt zu viel und ihn arbeiten lassen ist schon fahrlässig.
Mein Chef hat es geahnt, aber leider nicht abgemahnt oder gehandelt.
Frage nur für mich:
- Habe ich irgendeine Chance den runter zu stufen auf ne 7 oder sind 4 Jahre zu lange?
- Wenn er 10% von dem kann, wofür er eingestellt ist, kann man da was anderes machen?
Versetzen und warten bis er keine Lust mehr hat geht immer klar.
Und Dienstanweisungen mit Abmahnungen, weil er den Job nicht kann auch.
Aber vielleicht hat jemand das mal gehabt.
Im Bestfall würde ich nur „drohen“ und sagen, er soll sich in Ruhe was anderes suchen.
Danke im Voraus für Brainstorming
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Dieser Mitarbeiter hat einen Vertrag, in dem eine bestimmte EG genannt ist und damit hat er Anspruch auf mit dieser EG bewertete Tätigkei Es muss aber nicht zwangsläufig die in den letzten vier Jahren eher schlecht als recht ausgeübten Tätigkeit sein.
Rein theoretisch könnt ihr auch eine Änderungskündigung aussprechen, dass ihr ihn zukünftig mit Tätigkeiten betrauen wollt, die mit E5 oder E6 bewertet sind. Diese Kündigung könnte mit einer Kündigungsschutzklage wiederum angegriffen werden. Und die Änderungskündigung hätte vor Gericht wohl kaum Bestand, wenn ihr die mangelhafte Qualität nicht gründlich dokumentiert habt. Zudem müsste auch belegt werden können, dass ihr durch Gespräche und Fortbildung aktiv und über einen längeren Zeitraum versucht habt, die Qualitätsmängel in der Arbeit des Mitarbeiters abzustellen. Dein Posting liest sich nicht so, dass irgendwie etwas in diese Richtung passiert wäre.
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Vielen Dank schon mal!
Dokumentiert wurde nie was leider. Auswahlverschulden wohl.
Aber das er nichts gemacht hat, ist nachweisbar auch rückwirkend.
Beispiel aus einem anderen Beruf:
Du lernst als KFZ, dass wenn du die Bremsen tauscht, die Schrauben nachher wieder fest ziehst. Und jetzt hat er 4 Jahre die nie fest geschraubt. Und dazu wäre das auch gesetzlich vorgeschrieben. Wir sprechen nicht von Drehmomenten oder so.
Das sieht leider jemand (mein Chef) nicht, der nicht KFZ ist, aber kommt ein anderer, sieht er es sofort. Und man kann an allen Fahrzeugen das nachweisen noch heute. Bei jeder „Schraube“. Und die müsste er sogar Wöchentlich kontrollieren und Dokumentieren. Aber nix. Also fehlende Dokumentation wäre ein Nachweis alleine.
Arbeite 20 Jahre als Meister und habe das nie gehabt. Selbst nicht bei Azubis im 1 Jahr. Ne Schulung reicht da nicht leider. Der muss nochmal die Ausbildung machen.
Aber du meinst, dadurch, dass man 4 Jahre das nicht gemerkt hat, funktioniert auch kein Weg wegen vorgetäuschten Qualifikationen.
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Wenn das dokumentiert bzw. gerichtsfest nachweisbar und dem Knaller zuordbar ist, dann spricht doch nichts gegen einer Abmahnung. Und wenn er weiterhin seinem arbeitsvertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt, dann macht man eine Kündigung.
Wenn du krassere Nachweise hast, dann kann man auch eine fristlose Kündigung anstreben.
Ich würde es aber als sicherer und taktisch Klüger ansehen, wenn du ab sofort die Vergehen dokumentierst, ihn entsprechend schriftlich darauf hinweist und dann in die Abmahnung gehst, dürfte vor Gericht leichter umsetzbar sein und ausserdem kannst du dann bei jedem schritt die Personalabteilung einbeziehen und deinen Vorgesetzten, nicht das ihm da ein Strick draus gedreht wird, wenn diese 4 Jahre Führungsversagen bei Gericht ans Licht kommt.
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Wenn ich das so lese, hab ich nicht das Gefühl, dass du eine Führungskraft bist, unter der ich gerne arbeiten würde. Eine Führungskraft sollte Mitarbeiter motivieren und anleiten können. Man muss jedem mit Respekt begegnen. Du kommst jetzt neu in eine Position und stempelst sofort am Anfang eine andere Person als Totalversager ab. Das geht gar nicht! Auch nicht wenn ihm wirklich Kompetenzen fehlen sollten.
Abgesehen davon, das man dich für dieses Verhalten und diese Aussagen abmahnen könnte. Es könnten sogar Mobbing- oder Diskriminierungsvorwürfe gegen dich aufgestellt werden. Es hat sich ja anscheinend in den letzten 4 Jahren niemand über seine Führung und ihn beschwert. Und er hat seine Ausbildung bestanden.
Was du als gute Führungskraft machen könntest:
Schritt 1: Gespräch suchen. Auf Probleme hinweisen (schau Mal, die Schrauben sind nicht festgezogen worden, mach das bitte nächstes Mal) und nachfragen warum es bis jetzt nicht gemacht wurde (wir haben nicht die Schraubenzieher, also können wir die Schrauben nicht festziehen)
Schritt 2: nachvollziehen ob der Anweisung gefolgt wurde oder ob die notwendigen Werkzeuge bereitgestellt wurden.
Schritt 3: im Gespräch bleiben, welche Stärken (!) hat der Mitarbeiter welche Schwächen . Was wünscht sich der Mitarbeiter von dir?
Schritt 4: herausfinden welche Schulungen benötigt werden. Aktiv mit dem Mitarbeiter an seinen Stärken und Schwächen arbeiten.
Erst wenn das alles fehlschlägt und das dauert Zeit - kannst du überhaupt über Kündigung/Versetzung und Co. nachdenken.
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Sehe das auch kritisch.
Eigentlich hörst du dich an wie ne Unprofessionelle Führungskraft.
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Um welchen Bereich geht es denn?
Steht denn die EG tatsächlich im Vertrag?
Es ist zwar blöd für dich, wenn du jetzt die Mängel beseitigen musst. Aber wenn du das entsprechend dokumentierst, ergibt sich eben auch ein gewisses Bild. Was der AG draus macht, ist erstmal seine Sache. Genauso ist es seine Sache, jemanden mit minderer, bzw. ungenügender Arbeitsqualität zu dulden. Ich nehme nicht an, dass du befugt bist Arbeitsverträge zu schließen, also ist die arbeitsrechtliche Behandlung der Situation schlicht auch nicht deine Baustelle.
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@UNameIT - Das ja krass wie du Menschen beurteilst. 😂 Ein Techniker muss alles wissen, aber ein Meister kann es nicht beurteilen? WOW… interessant
Dann möchte ich mal deine Reaktion sehen, wenn ich dir sage, dass ein Mensch aus deiner Familie die letzten 4 Jahre unbewusst die ganze Zeit lebensgefährlich gefährdet gewesen ist in der Schule oder Arbeit.
Ich rede nicht von nem Stempel der auf den Dokument Fehlt!
Ich rede davon, dass die z.B. den ganzen Tag unter Lasten Arbeitet, die grob fahrlässig bearbeitet worden sind und die in einem Raum (zum Glück Nachts) runtergekommen sind, aber er nichts in den anderen Räumen unternommen hat.
Oder dein Kind 4 Jahre in nem Klassenraum ist, der Astbesthaltig ist, obwohl das der Techniker nachweislich wusste und nicht gehandelt hat.
Und auch Brandschutzeinrichtungen die 4 Jahre defekt sind
Das Fahrstühle 4 Jahre nicht gewartet und geprüft werden
Das sind nur 4 Beispiele
Ich bin 42 Jahre in dem Job und 20 Jahre Meister in Führungspositionen.
Ich kann die Arbeit eines Mitarbeiters in meinem Berufsfeld nach 15 Minuten beurteilen, den es ist NICHTS Dokumentiert! Und das ist 70% unserer Arbeit.
Wir reden nicht von fehlender Arbeitsleistung, sondern von grob fahrlässig aus dem Ausbildungsinhalt 1 Lehrjahr bei 90% seiner Arbeit. Wenn es dafür ne Schulung geben würde, würde ich es machen.
Aber welche Schulung würdest du z.B. nem Bäcker geben, der 4 Jahre ohne Mehl und Wasser Brote versucht zu backe, es nicht schafft und es keiner merkt?
Oder du magst Astbest in der Lunge deiner Familie ohne davon informiert zu werden
Können ja Kontakt aufnehmen, dann kannst da paar Tage drin Arbeiten. (Habe den am ersten Tag natürlich gesperrt!)
Das ich das aufarbeiten muss völlig klar. Das der Bürgermeister (direkter Vorgesetzter) eine falsche Person eingestellt hat auch klar)
Danke dir trotzdem und natürlich an alle anderenfalls die Informationen.
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Ich bin 42 Jahre in dem Job und 20 Jahre Meister in Führungspositionen.
Und machst dich jetzt für 9a zum Äffchen? ;D ;D ;D Warst anscheinend auch nicht so produktiv wie dein Untergebener.
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@UNameIT - Das ja krass wie du Menschen beurteilst. 😂 Ein Techniker muss alles wissen, aber ein Meister kann es nicht beurteilen? WOW… interessant
Dann möchte ich mal deine Reaktion sehen, wenn ich dir sage, dass ein Mensch aus deiner Familie die letzten 4 Jahre unbewusst die ganze Zeit lebensgefährlich gefährdet gewesen ist in der Schule oder Arbeit.
Ich rede nicht von nem Stempel der auf den Dokument Fehlt!
Ich rede davon, dass die z.B. den ganzen Tag unter Lasten Arbeitet, die grob fahrlässig bearbeitet worden sind und die in einem Raum (zum Glück Nachts) runtergekommen sind, aber er nichts in den anderen Räumen unternommen hat.
Oder dein Kind 4 Jahre in nem Klassenraum ist, der Astbesthaltig ist, obwohl das der Techniker nachweislich wusste und nicht gehandelt hat.
Und auch Brandschutzeinrichtungen die 4 Jahre defekt sind
Das Fahrstühle 4 Jahre nicht gewartet und geprüft werden
Das sind nur 4 Beispiele
Ich bin 42 Jahre in dem Job und 20 Jahre Meister in Führungspositionen.
Ich kann die Arbeit eines Mitarbeiters in meinem Berufsfeld nach 15 Minuten beurteilen, den es ist NICHTS Dokumentiert! Und das ist 70% unserer Arbeit.
Wir reden nicht von fehlender Arbeitsleistung, sondern von grob fahrlässig aus dem Ausbildungsinhalt 1 Lehrjahr bei 90% seiner Arbeit. Wenn es dafür ne Schulung geben würde, würde ich es machen.
Aber welche Schulung würdest du z.B. nem Bäcker geben, der 4 Jahre ohne Mehl und Wasser Brote versucht zu backe, es nicht schafft und es keiner merkt?
Oder du magst Astbest in der Lunge deiner Familie ohne davon informiert zu werden
Können ja Kontakt aufnehmen, dann kannst da paar Tage drin Arbeiten. (Habe den am ersten Tag natürlich gesperrt!)
Das ich das aufarbeiten muss völlig klar. Das der Bürgermeister (direkter Vorgesetzter) eine falsche Person eingestellt hat auch klar)
Danke dir trotzdem und natürlich an alle anderenfalls die Informationen.
Ich habe niemanden verurteilt. Ich habe nur geschrieben, das deine (geschriebene) Einstellung keiner guten Führungskraft entspricht. Aber getroffene Hunde beißen ja bekanntlich. Frage nicht was du machen kannst, wenn du keine konstruktiven Lösungen möchtest.
Ich glaube dir, das der Mitarbeiter Mist gebaut hat. Vielleicht hat er die Probleme aber auch gemeldet und die Rückmeldung bekommen, es zu ignorieren. Ohne Dokumentation schwer zu sagen.
Trotzdem bleibt es bei den Schritten die ich geschrieben habe, die eine gute Führungskraft tun sollte. Vor allem, das Gespräch suchen, weshalb wurde was wie gemacht, wie kann man es in Zukunft besser machen.
Um bei deinem Vergleich zu bleiben: Vielleicht hat der Bäcker mit Milch gebacken, weil es kein Wasser gab. Vielleicht würde kein Mehl benutzt wegen einer Glutenunverträglichkeit und deshalb mit Körnern und Mandeln gebacken. Und auch hier gäbe es die Möglichkeit eine Brotback-Schulung zu besuchen.
Schon allein diese Einstellung (ein Techniker ist doch nichts im Vergleich zum Meister) sollte dir zu denken geben. Ein Titel sagt am Ende des Tages erstmal gar nichts aus. Genausowenig wie Alter etwas aussagen muss.
Hast du das Gespräch gesucht? Was waren Beispielsweise die Gründe dafür das seit 4 Jahren die Fahrstühle nicht gewartet wurden? Fehlende Mittel, gescheiterte Ausschreibungen, zu wenig Personal für zu viele Aufgaben? Oder Faulheit? Wie willst du die Antwort dafür wissen ohne Gespräch, dokumentiert wurde das nach deiner Aussage ja nicht.
Es ist deine Aufgabe als Führungskraft konstruktive Lösungen zu finden. Ein "Alles doof" und womöglich den Mitarbeiter noch zur Sau machen ist keine konstruktive Lösung. Auch ein "ich kann mit dem nicht arbeiten" ist keine Lösung. Es ist DEINE Aufgabe eine Lösung zu finden. Und wenn du meinst du musst ihn von 0 an Ausbilden, dann bilde ihn von 0 ab aus.
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... Es ist DEINE Aufgabe eine Lösung zu finden. Und wenn du meinst du musst ihn von 0 an Ausbilden, dann bilde ihn von 0 ab aus.
Pflicht des Mitarbeiters ist es, die arbeitsvertraglich geschuldete Leistung abzuliefern. Wenn das nicht geschieht, muss das durch die Vorgesetzten dokumentiert werden um durch den Arbeitgeber eine Lösung herbeizuführen - die in dem hier geschilderten deutlichen Fall wohl eher arbeitsrechtlicher Art ist, von Abmahnung bis (Änderungs-)Kündigung.
Eine Pflicht des Vorgesetzten zur "Ausbildung des Mitarbeiters von 0 an" halte ich dagegen für abwegig.
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Mit 22 bereits Meister in seinem Handwerk ist schon echt gut.
20 Jahre Führungserfahrung sehe ich nach dem was Du hier so schreibst udn wie Du die Leute angehst eher nicht wirklich.
Bei dem angesprochenen Techniker... Elektrotechniker, Bautechniker, Auromatisierungstechniker, Chemietechniker, Installationstechniker, Kältetechniker, Zahntechniker...
Bestenfalls einer ist davon in der Lage selbständig eine Fahrstuhl zu warten.
Ist er Installationstechniker, dann dürften die Toiletten, Küche und Heizung in einen guten Zustand sein und kann Fahrstuhl und Brandmeldeanlage vielleicht warten, wenn er eine Schulung hatte!
Ist er Elektrotechniker, dann dürften Licht und Steckdosen einwandfrei funktionieren und Elektroprüfungen in Bürobereich... da ist er alleine wahrscheinlich schon ewig beschäftigt (jeder PC, Drucker, Kopierer, Lampe, Kaffeekocher....). Sollte er kein E-Techniker sien, darf er das auch nicht ohne eine Schulung, sowenig wie Trittleitern prüfen.
Brandmeldeanlagen müssen von entsprechend geschulten Leuten gewartet werden. Das kann nicht einfach ein x-beliebiger Handwerker/Techniker durchführen.
Du verschweigst eigentlich, für was er eingestellt wurde - eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht für die EG!
Was hat er den in den letzten 4 Jahren an Schulungen erhalten, um die unterschiedlichsten Anforderungen zu erfüllen, die Du an ihn stellst?
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Mit 22 bereits Meister in seinem Handwerk ist schon echt gut.
20 Jahre Führungserfahrung sehe ich nach dem was Du hier so schreibst udn wie Du die Leute angehst eher nicht wirklich.
Bei dem angesprochenen Techniker... Elektrotechniker, Bautechniker, Auromatisierungstechniker, Chemietechniker, Installationstechniker, Kältetechniker, Zahntechniker...
Bestenfalls einer ist davon in der Lage selbständig eine Fahrstuhl zu warten.
Ist er Installationstechniker, dann dürften die Toiletten, Küche und Heizung in einen guten Zustand sein und kann Fahrstuhl und Brandmeldeanlage vielleicht warten, wenn er eine Schulung hatte!
Ist er Elektrotechniker, dann dürften Licht und Steckdosen einwandfrei funktionieren und Elektroprüfungen in Bürobereich... da ist er alleine wahrscheinlich schon ewig beschäftigt (jeder PC, Drucker, Kopierer, Lampe, Kaffeekocher....). Sollte er kein E-Techniker sien, darf er das auch nicht ohne eine Schulung, sowenig wie Trittleitern prüfen.
Brandmeldeanlagen müssen von entsprechend geschulten Leuten gewartet werden. Das kann nicht einfach ein x-beliebiger Handwerker/Techniker durchführen.
Du verschweigst eigentlich, für was er eingestellt wurde - eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht für die EG!
Was hat er den in den letzten 4 Jahren an Schulungen erhalten, um die unterschiedlichsten Anforderungen zu erfüllen, die Du an ihn stellst?
Ich habe auch den Eindruck, der TE pauschalisiert und kann nicht differenzieren.
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Ich bin 42 Jahre in dem Job und 20 Jahre Meister in Führungspositionen.
Und dann bewirbst du dich, als so erfahrener Meister, auf eine E 9a im öffentlichen Dienst? Das ich nicht lache. Wir haben einen 25 jährigen Meister in dieser Position, der mehr Führungskompetenzen zeigt als du.
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Mit 22 bereits Meister in seinem Handwerk ist schon echt gut.
20 Jahre Führungserfahrung sehe ich nach dem was Du hier so schreibst udn wie Du die Leute angehst eher nicht wirklich.
Bei dem angesprochenen Techniker... Elektrotechniker, Bautechniker, Auromatisierungstechniker, Chemietechniker, Installationstechniker, Kältetechniker, Zahntechniker...
Bestenfalls einer ist davon in der Lage selbständig eine Fahrstuhl zu warten.
Ist er Installationstechniker, dann dürften die Toiletten, Küche und Heizung in einen guten Zustand sein und kann Fahrstuhl und Brandmeldeanlage vielleicht warten, wenn er eine Schulung hatte!
Ist er Elektrotechniker, dann dürften Licht und Steckdosen einwandfrei funktionieren und Elektroprüfungen in Bürobereich... da ist er alleine wahrscheinlich schon ewig beschäftigt (jeder PC, Drucker, Kopierer, Lampe, Kaffeekocher....). Sollte er kein E-Techniker sien, darf er das auch nicht ohne eine Schulung, sowenig wie Trittleitern prüfen.
Brandmeldeanlagen müssen von entsprechend geschulten Leuten gewartet werden. Das kann nicht einfach ein x-beliebiger Handwerker/Techniker durchführen.
Du verschweigst eigentlich, für was er eingestellt wurde - eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht für die EG!
Was hat er den in den letzten 4 Jahren an Schulungen erhalten, um die unterschiedlichsten Anforderungen zu erfüllen, die Du an ihn stellst?
Wenn man 42 Jahre in dem Job ist, dann ist man in der Regel älter als 42. Würde da mal 58+ sagen und finde es nicht ungewöhnlich, wenn man seine letzten Arbeitsjahre im öD verbringt und nur für 9a unterwegs ist.
So lese ich den Text.
Und wenn man krasses Fehlverhalten entdeckt, welches Menschenleben gefährdet, dann kann ich auch verstehen, dass man da überreagiert.
Klar sollte man den gesamten Sachverhalt, warum es zu dieser Situation kam, erst mal klären, bevor man scharf schiesst, da hat UnameIT absolut recht.
Ansonsten ist es schon lustig, wie andere ihm pauschalisieren vorwerfen und dabei genauso pauschalisierend unterwegs sind.
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Mit 22 bereits Meister in seinem Handwerk ist schon echt gut.
20 Jahre Führungserfahrung sehe ich nach dem was Du hier so schreibst udn wie Du die Leute angehst eher nicht wirklich.
Bei dem angesprochenen Techniker... Elektrotechniker, Bautechniker, Auromatisierungstechniker, Chemietechniker, Installationstechniker, Kältetechniker, Zahntechniker...
Bestenfalls einer ist davon in der Lage selbständig eine Fahrstuhl zu warten.
Ist er Installationstechniker, dann dürften die Toiletten, Küche und Heizung in einen guten Zustand sein und kann Fahrstuhl und Brandmeldeanlage vielleicht warten, wenn er eine Schulung hatte!
Ist er Elektrotechniker, dann dürften Licht und Steckdosen einwandfrei funktionieren und Elektroprüfungen in Bürobereich... da ist er alleine wahrscheinlich schon ewig beschäftigt (jeder PC, Drucker, Kopierer, Lampe, Kaffeekocher....). Sollte er kein E-Techniker sien, darf er das auch nicht ohne eine Schulung, sowenig wie Trittleitern prüfen.
Brandmeldeanlagen müssen von entsprechend geschulten Leuten gewartet werden. Das kann nicht einfach ein x-beliebiger Handwerker/Techniker durchführen.
Du verschweigst eigentlich, für was er eingestellt wurde - eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht für die EG!
Was hat er den in den letzten 4 Jahren an Schulungen erhalten, um die unterschiedlichsten Anforderungen zu erfüllen, die Du an ihn stellst?
Wenn man 42 Jahre in dem Job ist, dann ist man in der Regel älter als 42. Würde da mal 58+ sagen und finde es nicht ungewöhnlich, wenn man seine letzten Arbeitsjahre im öD verbringt und nur für 9a unterwegs ist.
So lese ich den Text.
Und wenn man krasses Fehlverhalten entdeckt, welches Menschenleben gefährdet, dann kann ich auch verstehen, dass man da überreagiert.
Klar sollte man den gesamten Sachverhalt, warum es zu dieser Situation kam, erst mal klären, bevor man scharf schiesst, da hat UnameIT absolut recht.
Ansonsten ist es schon lustig, wie andere ihm pauschalisieren vorwerfen und dabei genauso pauschalisierend unterwegs sind.
Danke für die Klarstellung. TE ist 42 Jahre im Job!
Ansonsten bleibe ich bei dem, was ich geschrieben habe - Grundkenntnisse 1. Lehrjahr von welchem Ausbildungsberuf? Es gibt viele Handwerksberufe und von Brandmeldeanlage über Fahrstuhl zur Asbestsanierung.... auf einen einzelenen Handwerker/Techniker/Hausmeister/k.A. abschieben...
Wir haben Mechatroniker, Elektriker, Installateuere, Klimatechniker, Hausmeister, Schreiner, Werkzeugmacher.... vom Gesellen bis zum Bachelor nur für Reparaturen, um den Laden am Laufen zu halten. Prüfungsabnahmen laufen häufig über Externe, weil der Technische Betrieb in unseren "Meldungen" schon ersäuft oder die nötigen "Scheine" zum Abnehmen ener Prüfung fehlen.
Man merkt, dass der "Chef" k.A. hat und der TE könnte auch noch feststellen, dass von dem nichts kommt.
Der Fisch beginnt vom Kopf her zu stinken und 4 Jahre einen MA "rumkugeln" lassen....
Sich über "lebensgefährlichen Situationen" aufzuregen ist eine Sache, warum diese entstanden sind, ist eine andere und nach "unten" treten ist halt einfacher als nach "oben"!
Und ganz ehrlich... ich bin auch einer von den "Verkopften" aber eine locker Schraube ;) oder nicht geprüfte Feuerlöscher/Aufzüge/Elektrogeräte erkenne sogar ich und moniere diese!
@MoinMoin sind an Deinem PC samt Peripherie keine Elektroprüfsiegel? Und wenn sie fehlen oder schon abgelaufen sind, dann machst Du Du einfach weiter oder wie läuft das bei Euch? Mahnt ihre dann euren hausinternen Elektriker ab?
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Eine Pflicht des Vorgesetzten zur "Ausbildung des Mitarbeiters von 0 an" halte ich dagegen für abwegig.
Das ist völlig richtig. Aber was hat der MA denn nun für eine Ausbildung/Fortbildung?
Hat der vielleicht einen "Hausmeisterstelle" in einer Schule und ist gelernter Schreiner (was versteht der TE unter "Techniker") und wurde vom Schulrektor eingestellt "alles zu reparieren"?
Wir wissen nichts!
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In welchem Universum hat denn ein Meister >EG10?
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@MoinMoin sind an Deinem PC samt Peripherie keine Elektroprüfsiegel? Und wenn sie fehlen oder schon abgelaufen sind, dann machst Du Du einfach weiter oder wie läuft das bei Euch? Mahnt ihre dann euren hausinternen Elektriker ab?
Klar sind die da dran, sogar an meinem privatem Handyladeadapter :), den sich die halbe Abteilung ausleiht, wenn sie mal wieder stromlos sind.
Ansonsten ist unsere Geschäftsstelle, was dieses Prüfgeraffel, geht immer auf der Höhe. Gefühlt 1x pro Monat latsche irgendwelche Fremde durch unsere Büros um irgendwas zu überprüfen.
Und wenn wir einen hausinternen Elektriker hätten, der als Auftrag hat, genau das zu machen und er macht es nicht, sondern idled rum, dann würde er abgemahnt, nach einem eindringlichem Gespräch, in dem feststellen musste, dass Arbeitsbetrug vorliegt.
Wenn er jedoch fleißig war und aber überfordert, dann kriegt der Vorgesetzte einen auf den Deckel.
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Und wenn wir einen hausinternen Elektriker hätten, der als Auftrag hat, genau das zu machen und er macht es nicht, sondern idled rum, dann würde er abgemahnt, nach einem eindringlichem Gespräch, in dem feststellen musste, dass Arbeitsbetrug vorliegt.
Wenn er jedoch fleißig war und aber überfordert, dann kriegt der Vorgesetzte einen auf den Deckel.
Genau!
Ist der MA ein Elektriker/Elektrotechniker oder doch was ganz anderes? Gab es ein Gespräch? Ist der TE überhaupt der disziplinarische Vorgesetzte, dass er abmahnen könnte? Was läuft da für ein Film ab? Welche Ausbildung und welchen Meister hat der TE und welche Ausbildung und Techniker hat der MA? Reden die beiden aneinander vorbei, falls sie überhaupt miteinander reden. Den Eindruck habe ich bisher nicht!
Ganz ehrlich, mir als Chemiker kann ein Installateur an jeder Kloschüssel das Blaue vom Himmel erzählen - mal so locker flockig dahingeschrieben.
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Bemerkenswert, in welche Richtung sich der Thread entwickelt.
Es wird auf dem Fragesteller herumgehackt, sein beruflicher Werdegang hinterfragt und seine allgemeine und führungsbezogene Eignung infrage gestellt.
Meistens sind es nur faule Mitarbeiter und Lowperformer, mit denen man sich herumärgern muss. Ab und an finden sich aber tatsächlich auch unfähige Mitarbeiter, mit denen man überhaupt nichts anfangen kann. Da darf wohl die Frage gestattet sein, was man in solchen Fällen unternehmen kann. Der Vorstoß mit der Herabgruppierung ist sicherlich der falsche Ansatz, aber da Arbeits- und Tarifrecht für den öffentlichen Dienst sicher nicht Schwerpunkt der Meisterausbildung sind, kann ich ihm das nachsehen.
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Bemerkenswert, in welche Richtung sich der Thread entwickelt.
Es wird auf dem Fragesteller herumgehackt, sein beruflicher Werdegang hinterfragt und seine allgemeine und führungsbezogene Eignung infrage gestellt.
Meistens sind es nur faule Mitarbeiter und Lowperformer, mit denen man sich herumärgern muss. Ab und an finden sich aber tatsächlich auch unfähige Mitarbeiter, mit denen man überhaupt nichts anfangen kann. Da darf wohl die Frage gestattet sein, was man in solchen Fällen unternehmen kann. Der Vorstoß mit der Herabgruppierung ist sicherlich der falsche Ansatz, aber da Arbeits- und Tarifrecht für den öffentlichen Dienst sicher nicht Schwerpunkt der Meisterausbildung sind, kann ich ihm das nachsehen.
Inwiefern ist die Frage nach mehr Details , sowie der Rat den Sachverhalt abschließend zu klären, und mit dem MA ins Gespräch zu gehen, ein herumhacken?
Mein Rat von Anfang an war:
Schritt 1: Gespräch suchen. Auf Probleme hinweisen (schau Mal, die Schrauben sind nicht festgezogen worden, mach das bitte nächstes Mal) und nachfragen warum es bis jetzt nicht gemacht wurde (wir haben nicht die Schraubenzieher, also können wir die Schrauben nicht festziehen)
Schritt 2: nachvollziehen ob der Anweisung gefolgt wurde oder ob die notwendigen Werkzeuge bereitgestellt wurden.
Schritt 3: im Gespräch bleiben, welche Stärken (!) hat der Mitarbeiter welche Schwächen . Was wünscht sich der Mitarbeiter von dir?
Schritt 4: herausfinden welche Schulungen benötigt werden. Aktiv mit dem Mitarbeiter an seinen Stärken und Schwächen arbeiten.
Faunus und MoinMoin haben da einige gute Gründe und Hintergründe genannt, warum es sein kann das der MA nicht schuld ist. Andersrum ist auch die Frage berechtigt: Hat der TE überhaupt die disziplinarische Macht etwas zu tun falls es die alleinige Schuld des MA ist?
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Meistens sind es nur faule Mitarbeiter und Lowperformer, mit denen man sich herumärgern muss. Ab und an finden sich aber tatsächlich auch unfähige Mitarbeiter, mit denen man überhaupt nichts anfangen kann.
Wenn Du nicht Firmeninhaber bist, solltest Du Dich fragen, ob Du hier gerade von Dir als MA schreibst!
*Das ist herumhacken*
Der TE ist neu eingestellt. Trifft auf einen MA, der auf ihn einen völlig unfähigen Eindruck macht und ist sicherlich erst Mal zu recht verärgert.
Aber: zurücktreten und sich fragen warum das so ist. In 40 Jahren Berufserfahrung habe ich häufig "Führungsversagen" feststellen müssen, da MA erst Mal grundsätzlich gewillt sind, zu tun, was man ihnen sagt und nicht von Anfang an so sind, wie Du sie beschreibst!
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Wenn es tatsächlich so ist, wie es der TE beschreibt, und der besagte Mitarbeiter derart eklatante Mängel an Fachkenntnissen aufweist, dass man sich fragen muss, wie er überhaupt seinen Abschluss erlangen konnte (das könnte man tatsächlich diskutieren), dann verstehe ich nicht, weshalb man hier mit "Führungsversagen" vom eigentlichen Thema ablenken muss.
Natürlich sollte man - ganz grundsätzlich - darüber diskutieren, woran es liegt, dass Mitarbeiter innerlich kündigen, gleichgültig sind und nur Dienst nach Vorschrift machen. Dafür kann es Ursachen geben, die auch mit Führung zusammenhängen.
So wie es sich aber im konkreten Fall darstellt, sind es keine schlechten Rahmenbedingungen, die langsam in diese Situation geführt haben. Hier arbeitet jemand, der fachlich derart ungeeignet ist, dass er nie für diese Position hätte ausgewählt werden dürfen. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und es muss eine Lösung her, die offensichtlich nicht darin bestehen kann, den Kollegen zwei Tage auf Schulung zu schicken und sich selbst parallel zu fragen, ob man als schlechter Vorgesetzter vielleicht selbst verantwortlich ist.
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So wie es sich aber im konkreten Fall darstellt, sind es keine schlechten Rahmenbedingungen, die langsam in diese Situation geführt haben. Hier arbeitet jemand, der fachlich derart ungeeignet ist, dass er nie für diese Position hätte ausgewählt werden dürfen. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und es muss eine Lösung her, die offensichtlich nicht darin bestehen kann, den Kollegen zwei Tage auf Schulung zu schicken und sich selbst parallel zu fragen, ob man als schlechter Vorgesetzter vielleicht selbst verantwortlich ist.
Wissen wir das?
Wir wissen nur, dass der MA einen Techniker hat, der TE einen Meister - Fachrichtungen sind unbekannt.
Wir wissen weiter, dass der TE folgende Beispiele genannt hat:
- Sicherungen von Lasten in großen Höhen
- Fahrstuhlprüfungen
- Umgang mit Asbest
- fehlende Dokumentation
- Defekte Brandschutzeinrichtungen
Alles Bereiche, für die ganz unterschiedliche Techniker verantwortlich sind. Oder erwartest du von einem Heizungstechniker eine Elektroprüfung? Von einem Elektriker-Meister eine Fahrstuhlprüfung. Vermutlich sind hier verschiedene Dienstleister im Spiel.
Wir wissen nicht, welche Verantwortlichkeiten und Aufgaben der Techniker hatte. Hatte er Beispielsweise die Befugnisse Räume mit Asbest zu sperren? Der TE hat diese Befugnis anscheinend. Aber durfte der MA das auch? Oder durfte er das nur melden und es wäre die Aufgabe des Vorgesetzten gewesen den Raum zu sperren? Bsp. Ein Rettungswagenfahrer (Rettungssanitäter) weiß, das er ein bestimmtes Medikament geben muss. Aber nur der Notfallsanitäter oder der Notarzt dürfen es verabreichen. Bedeutet es nun, das er fachlich ungeeignet ist, weil er das Medikament nicht gegeben hat? Der Notfallsanitäter darf in Bayern nur 4 Medikamente verabreichen, ist er nun fachlich ungeeignet, weil er seine Befugnisse nicht überschreitet und auf den Notarzt wartet?
Klar ärgert das einen wenn Lebensgefährdung bestand/besteht. Aber ohne weitere Informationen und ohne klärende Gespräche zwischen dem TE (dem "Neuling, der vielleicht noch nicht alles weiß, an Hierarchien, Befugnissen und co.) und dem MA (der leider nicht dokumentiert hat) wissen wir nicht, ob der MA fachlich ungeeignet ist.
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Was wir wissen:
das die Führungskraft nach 4 Jahren die entstandenen (Führungs-) Probleme auf den neu eingestelllten Meister abwälzt. Würde mir das passieren, wäre ich auch sauer!
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Der Vorstoß mit der Herabgruppierung ist sicherlich der falsche Ansatz, aber da Arbeits- und Tarifrecht für den öffentlichen Dienst sicher nicht Schwerpunkt der Meisterausbildung sind, kann ich ihm das nachsehen.
Sehe ich nicht so. Mal angenommen, der untergebene Mitarbeiter ist tatsächliche so eine Nulpe in dem Bereich, so wäre es doch sogar die fairste Lösung zu schauen, wo hat er ansonsten seine Stärken (sofern er welche hat). Dann bekommt er andere Aufgaben übertragen und schwupps ist er (wenn eingruppierungsrelevant) anders eingruppiert. Wenn er bisher Leitungsbefugnisse hat, kann man ihm diese entziehen.
Aber!: Das ist letztendlich Sache des AG und nicht des TE. Und sofern dieser dem AG die Mängel sachlich vorträgt, sollten die richtigen Hebel in Bewegung kommen. Wenn nicht, müsste man auch über die Verantwortlichkeit des AG sprechen.
Ich glaube nicht, dass der TE befugt ist, solche arbeitsrechtlichen Maßnahmen zu ergreifen, wie er sich das wünscht.
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Oder dein Kind 4 Jahre in nem Klassenraum ist, der Astbesthaltig ist, obwohl das der Techniker nachweislich wusste und nicht gehandelt hat.
Und auch Brandschutzeinrichtungen die 4 Jahre defekt sind
Das Fahrstühle 4 Jahre nicht gewartet und geprüft werden
Das sind nur 4 Beispiele
[...]
Oder du magst Astbest in der Lunge deiner Familie ohne davon informiert zu werden
Können ja Kontakt aufnehmen, dann kannst da paar Tage drin Arbeiten. (Habe den am ersten Tag natürlich gesperrt!)
Ich abe jetzt nur rudimentär mitgelesen und verstehe grunsätzlich Teile deiner Bedenken. Deinen Umgang mit dem Mitarbeiter finde ich allerdings (wie von Teilen der Vorredner beschrieben) ausbaufähig.
Bei der Asbest Thematik sehe ich erstmal kein Problem per se. Wenn der Asbest in gebundener Form im Wandputz enthalten ist, kann der Raum auch weiterhin genutzt werden (ich sitze selbst in einem Büro mit Asbest im Wandputz). Es reicht den Nutzer umfassend zu infomrieren und aufzuklären, dass beispielsweise keine Bohrungen vorzunehmen sind. Die Sperrung des Raumes deinerseits war also unter Umständen nicht notwendig.
Ich möchte dir hiermit sagen: Vielleicht hast auch du auch nicht in allen Bereichen das breite Fachwissen, was du bei deinem Techniker voraussetzt. Es gibt gefühlt 380 verschiedene Ausbildungen, die ebensovielen verschiedene Inhalte vermitteln. Somit sollte man dem Kollegen nicht direkt komplette Inkompetenz unterstellen, sondern das Gespräch suchen um Lösungen für die aufgelaufenen Probleme zu finden. Vielleicht ist der Kollege ja auch sehr dankbar hier von deiner Berufserfahrung zu profitieren und zu lernen.
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Guten Tag
Bin neu hier und brauche einmal Hilfe von jemanden
Hoffe, es ist „gut“ erklärt.
Bin neu eingestellt im öffentlichen Dienst mit 9A. Leitende Funktion und sehr viele sicherheitsrelevante Aufgaben als Meister.
Nun hat man vor 4 Jahren niemanden gefunden und einen Techniker als „Leitung“ eingestellt mit einer 8 (Normal Techniker wäre da 7)
Nun stellt sich für mich schnell raus, dass er zwar 4 Jahre seinen Job als Techniker irgendwie gemacht hat, aber alles was sicherheitsrelevant war (wovon er 80% auch in der Ausbildung hatte) nicht gemacht hat.
Und das geht bei Einweisungen los, zu Dokumentationen bis hin zu grob fahrlässigen Verstößen.
Nun komme ich und muss das machen und er freut sich….
Leider stellt sich raus, dass er nichtmal die Grundkenntnisse seiner Ausbildung vom Wissen erfüllt.(1 Lehrjahr)
Da mein Arbeitgeber keine Ahnung davon hat, konnte er sich durchmogeln.
Er soll mir eigentlich helfen, aber ich habe meinem Chef gesagt, ich kann ihn nicht einsetzen, denn ihm fehlt zu viel und ihn arbeiten lassen ist schon fahrlässig.
Mein Chef hat es geahnt, aber leider nicht abgemahnt oder gehandelt.
Frage nur für mich:
- Habe ich irgendeine Chance den runter zu stufen auf ne 7 oder sind 4 Jahre zu lange?
- Wenn er 10% von dem kann, wofür er eingestellt ist, kann man da was anderes machen?
Versetzen und warten bis er keine Lust mehr hat geht immer klar.
Und Dienstanweisungen mit Abmahnungen, weil er den Job nicht kann auch.
Aber vielleicht hat jemand das mal gehabt.
Im Bestfall würde ich nur „drohen“ und sagen, er soll sich in Ruhe was anderes suchen.
Danke im Voraus für Brainstorming
Habe ich irgendeine Chance den runter zu stufen...wenn ich das schön höre ! Sie sind echt das letzte. Kein wunder das der ÖFD keine Fachkräfte findet. Wer will schon mit solchen Vorgesetzten Arbeiten !
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Hier werden nun wirklich starke Worte.
Wir hatten bis vor ein paar Jahren einen Vermessungstechniker, der konnte nichts was in Sachen IT über von Schwierigkeitsgrad von Word und Outlook hinaus ging. Gelernt hat er zu analogen Zeiten. Als es mit der Digitalisierung los ging, muss er in der Mitte des Berufsleben gestanden haben, und er hätte den Wechsel eigentlich wuppen müssen. Und er hatte auch die höchste EG, die man als Techniker haben kann. Schulungsversuche sind krankheitsbedingt wegen extrem niedriger Belastbarkeit gescheitert, zumal bis Beginn von Corona die IT Schulungen mehrere Wochen mit Abwesenheitvon zu Hause verbunden waren. Die analogen Aufgaben haben immer mehr abgenommen, bis nur noch Fahrzeugpflege und manchmal Archivarbeiten übrig geblieben waren.
Gegenüber den Kollegen, die mehr geleistet haben aber niedrigere EG hatten, war das ungerecht. Aber wäre eine Eingruppierungskonforme Bezahlung dem Kollegen gegenüber gerecht gewesen?
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Der Vorstoß mit der Herabgruppierung ist sicherlich der falsche Ansatz, aber da Arbeits- und Tarifrecht für den öffentlichen Dienst sicher nicht Schwerpunkt der Meisterausbildung sind, kann ich ihm das nachsehen.
Sehe ich nicht so. Mal angenommen, der untergebene Mitarbeiter ist tatsächliche so eine Nulpe in dem Bereich, so wäre es doch sogar die fairste Lösung zu schauen, wo hat er ansonsten seine Stärken (sofern er welche hat). Dann bekommt er andere Aufgaben übertragen und schwupps ist er (wenn eingruppierungsrelevant) anders eingruppiert. Wenn er bisher Leitungsbefugnisse hat, kann man ihm diese entziehen.
Aber!: Das ist letztendlich Sache des AG und nicht des TE. Und sofern dieser dem AG die Mängel sachlich vorträgt, sollten die richtigen Hebel in Bewegung kommen. Wenn nicht, müsste man auch über die Verantwortlichkeit des AG sprechen.
Ich glaube nicht, dass der TE befugt ist, solche arbeitsrechtlichen Maßnahmen zu ergreifen, wie er sich das wünscht.
Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ging eher in die Richtung deines Schlusssatzes: ich kann es dem TE nachsehen, wenn er über Personalmaßnahmen nachdenkt, deren Umsetzung nicht mit tariflichen Vorschriften in Einklang steht, weil er auf diesem Gebiet keine ausreichenden Kenntnisse hat. Bezogen darauf, falls er 1.) angenommen hat, man könne dem MA einfach das Entgelt kürzen, weil er seine Arbeit (nachweislich) nicht macht, ansonsten aber alles belässt, wie es ist und 2.) annimmt, er selbst könne solche Maßnahmen durchsetzen.
Ansonsten wäre es tatsächlich eine gute Lösung, bestenfalls einvernehmlich, eine neue Aufgabe für den Kollegen zu finden, bei der er seine Stärken besser einbringen kann.