Forum Öffentlicher Dienst
Beschäftigte nach TVöD / TV-L / TV-H => TVöD Kommunen => Thema gestartet von: michae97 am 13.10.2025 14:30
-
Warum wird die Jahressonderzahlung 2026 auf 85% für alle Entgeltgruppen angeglichen ?
Für die E9a bis E15Ü ist das ein sattes Lohnplus gegenüber Angestellten, die in E1 bis E8 eingruppiert sind.
E1 bis E8 von 84,51% auf 85%
E9a bis 12 von 70,28% auf 85%
E13 bis E15 von 51,78% auf 85%
Ich finde das nicht fair, dass die ab E9a so ein großes Lohnplus nächstes Jahr im November 2026 bekommen.
-
Warum findest Du es nicht fair wenn alle denselben Prozentsatz bekommen? Was fändest Du fairer?
-
Warum wird die Jahressonderzahlung 2026 auf 85% für alle Entgeltgruppen angeglichen ?
Für die E9a bis E15Ü ist das ein sattes Lohnplus gegenüber Angestellten, die in E1 bis E8 eingruppiert sind.
E1 bis E8 von 84,51% auf 85%
E9a bis 12 von 70,28% auf 85%
E13 bis E15 von 51,78% auf 85%
Ich finde das nicht fair, dass die ab E9a so ein großes Lohnplus nächstes Jahr im November 2026 bekommen.
Dafür haben sie ja auch jahrelang zurück stecken dürfen
-
Warum findest Du es nicht fair wenn alle denselben Prozentsatz bekommen? Was fändest Du fairer?
Als Beispiel:
E9a Stufe 4 Sonderzahlung 2025 = 3135,78€
E9a Stufe 4 Sonderzahlung 2026 = 3898,75€
Ein Plus von 762,97€
Zum Vergleich:
E6 Stufe 4 Sonderzahlung 2025 = 3057,50€
E6 Stufe 4 Sonderzahlung 2026 = 3161,34€
Ein Plus von nur 103,84€
Fairer finde ich das System wie jetzt. Wer mehr verdient, soll auch weniger erhalten.
Die verdienen doch sowieso schon sehr gut über das Jahr.
-
Also wieder die Neid-Debatte die man in diesem Thread, dessen eigentliche Frage nach dem "Warum" mit "weil sich die Tarifvertragsparteien darauf geeinigt haben" beantworten könnte und fertig is', ohnehin nicht zur Zufriedenheit des Erstellers lösen kann, so er denn nicht ohnehin nur ein Troll ist.
Gesagt sei dennoch vielleicht, dass sich das Besetzen von Stellen in oberen Entgeltgruppen zunehmend schwierig gestaltet und die Leistungen von u.A. Juristen, Informatikern, Architekten und anderen unter anderem wegen des im Vergleich zur freien Wirtschaft kargen Salärs durch (noch) teurere externe Berater mit weit dreistelligen Stundensätzen etc. eingekauft werden müssen, anstatt eigenes Personal in entsprechenden Entgeltgruppen dafür vorzuhalten. Wenn nun die angeglichene JSZ dafür sorgt, dass Kommunen die ein oder andere Stelle mehr besetzen können ist zwar dem EG6-Tarifbeschäftigten auch nicht damit gedient, die Kommune spart aber doch ein paar Euro.
-
Warum findest Du es nicht fair wenn alle denselben Prozentsatz bekommen? Was fändest Du fairer?
Als Beispiel:
E9a Stufe 4 Sonderzahlung 2025 = 3135,78€
E9a Stufe 4 Sonderzahlung 2026 = 3898,75€
Ein Plus von 762,97€
Zum Vergleich:
E6 Stufe 4 Sonderzahlung 2025 = 3057,50€
E6 Stufe 4 Sonderzahlung 2026 = 3161,34€
Ein Plus von nur 103,84€
Fairer finde ich das System wie jetzt. Wer mehr verdient, soll auch weniger erhalten.
Die verdienen doch sowieso schon sehr gut über das Jahr.
Natürlich ist es unfair wenn Menschen ungleich behandelt werden.
Diese Ungleichbehandlung wird durch diese Maßnahme korrigiert.
Wenn du jedoch der Meinung bist, dass alle gleich viel Geld verdient haben und du weniger bekommst als andere und es als unfair ansiehst, dann bemühe dich und steige auf.
-
Warum wird die Jahressonderzahlung 2026 auf 85% für alle Entgeltgruppen angeglichen ?
Für die E9a bis E15Ü ist das ein sattes Lohnplus gegenüber Angestellten, die in E1 bis E8 eingruppiert sind.
E1 bis E8 von 84,51% auf 85%
E9a bis 12 von 70,28% auf 85%
E13 bis E15 von 51,78% auf 85%
Ich finde das nicht fair, dass die ab E9a so ein großes Lohnplus nächstes Jahr im November 2026 bekommen.
und die Leute ab E9a aufwärts fanden es bestimmt auch nicht fair, dass sie in der Vergangenheit ein so großes Lohnminus erhalten haben.
-
Jetzt geht das schon wieder los.
Es ist also fair, dass den Mitarbeitern ab E9 bereits vor etlichen Jahren die Jahressonderzahlung gekürzt wurde, zu Gunsten der unteren Lohngruppen?
Dann mal direkte Frage an michae97
Würdest du es als fair betrachten wenn dir die jetzige Jahressonderzahlung gekürzt wird, um die E1 und E2 aufzustocken?
Du verdienst doch eh schon viel zu gut, im Vergleich zu E1 und E2
Genau dies wurde vor etlichen Jahren bei den angesprochenen Gruppen getan und jetzt wird es wieder einheitlich.
-
Warum findest Du es nicht fair wenn alle denselben Prozentsatz bekommen? Was fändest Du fairer?
Als Beispiel:
E9a Stufe 4 Sonderzahlung 2025 = 3135,78€
E9a Stufe 4 Sonderzahlung 2026 = 3898,75€
Ein Plus von 762,97€
Zum Vergleich:
E6 Stufe 4 Sonderzahlung 2025 = 3057,50€
E6 Stufe 4 Sonderzahlung 2026 = 3161,34€
Ein Plus von nur 103,84€
Fairer finde ich das System wie jetzt. Wer mehr verdient, soll auch weniger erhalten.
Die verdienen doch sowieso schon sehr gut über das Jahr.
Wenn Du wenigstens gefordert hättest das die unteren E Stufen über 85% erhalten, aber nein. dich ärgert es nur, das die oberen E auf dich aufschliessen..........
Was für eine Welt.
-
Wer mehr verdient, soll auch weniger erhalten. ÖD-Philosophie at its best. ;D
Die schlüssige Antwort hat D-x im ersten Satz gegeben, den Hintergrund für die Entscheidung haben die Kollegen genannt. Und nach Jahrhundertwerks treffendem Vergleich bleiben keine Fragen offen. Oder?
-
Viel offensichtlicher geht ein Troll wohl kaum und die Leute füttern ihn trotzdem. ;D
-
Das heißt dann also, dass die 100% für alle im Jahr 2004 total ungerecht gewesen sind.
Oh man…
-
Fairer finde ich das System wie jetzt. Wer mehr verdient, soll auch weniger erhalten.
Wer so einen Satz ausschreibt und den Unsinn darin nicht bemerkt, dem ist auch einfach nicht mehr zu helfen.
-
Ich bin schockiert :D
-
Wenn du jedoch der Meinung bist, dass alle gleich viel Geld verdient haben und du weniger bekommst als andere und es als unfair ansiehst, dann bemühe dich und steige auf.
Und für Leute die daran scheitern gibts dann ja noch den in Deutschland inzwischen leider sehr salonfähigen Sozialismus/Kommunismus ;-)!
-
Warum wird die Jahressonderzahlung 2026 auf 85% für alle Entgeltgruppen angeglichen ?
Für die E9a bis E15Ü ist das ein sattes Lohnplus gegenüber Angestellten, die in E1 bis E8 eingruppiert sind.
E1 bis E8 von 84,51% auf 85%
E9a bis 12 von 70,28% auf 85%
E13 bis E15 von 51,78% auf 85%
Ich finde das nicht fair, dass die ab E9a so ein großes Lohnplus nächstes Jahr im November 2026 bekommen.
Du gehörst sicherlich zu den absoluten Leistungsträgern in den unteren Entgeltgruppen, oder? Das sind mir genau die Richtigen. Immer jammern, meckern und immer alles scheiße finden. Aber wie sieht denn wahrscheinlich der Arbeitsalltag eines solchen Lowperformers, wie Du es wahrscheinlich bist, aus?
Unterbeschäftigter Zuarbeiter, der den lieben langen Tag nix anderes zu tun hat als in aller Seelenruhe einen Kaffee nach dem anderen zu trinken. Das Selbstbild sagt allerdings, dass man für 2 ackert und dafür natürlich fürstlich entlohnt werden müsste. Ackern können die Anderen, weil die ja unfairerweise mehr Jahressonderzahlung erhalten....
Eigentlich hätte man die Jahressonderzahlung der unteren Entgeltgruppen sogar weiter reduzieren müssen, damit sich Arbeit auch mal wieder lohnt in diesem Land. So aber wird das Rumgammeln in den unteren Entgeltgruppen sogar noch belohnt. Keine Verantwortung tragen und trotzdem recht gutes Geld verdienen. Da braucht sich auch niemand zu wundern, dass sich bis EG 8 immer mehr Flachpfeifen rumtreiben. Wenn das so weiter geht können wir in Deutschland bald die Bürgersteige hochklappen und den Betrieb einstellen. Weil mit solchen Ansichten, die Du hier vertrittst, können wir eigentlich die weiße Fahne hissen. Armes Deutschland...
-
@Luftpumpe40: Bist du besoffen?
-
*wiehwiehwieh* Hier die kleinste Geige der Welt für Dich.
Durch die Anpassung der Sockelbeiträge sind die unteren Entgeltgruppen ein ganzes Stück weiter an die oberen Entgeltgruppen herangerückt.
Dann haben die mittleren Entgeltgruppen dank Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen auch noch Verluste eingesteckt.
Also gönn ihnen das.
Arbeite fleißig und mach eine Fortbildung dann kommst Du auch bald in den Genuss.
-
Warum wird die Jahressonderzahlung 2026 auf 85% für alle Entgeltgruppen angeglichen ?
Für die E9a bis E15Ü ist das ein sattes Lohnplus gegenüber Angestellten, die in E1 bis E8 eingruppiert sind.
E1 bis E8 von 84,51% auf 85%
E9a bis 12 von 70,28% auf 85%
E13 bis E15 von 51,78% auf 85%
Ich finde das nicht fair, dass die ab E9a so ein großes Lohnplus nächstes Jahr im November 2026 bekommen.
Dass das Monatsentgelt in den niedrigen Entgeltgruppen aber höher erhöht wurde durch den Sockelbetrag als bei den höheren Entgeltgruppen findest Du vermutlich aber fair, oder? Und das bereits seit Jahren.
-
Warum springt ihr alle auf diesen Troll an?
-
Warum springt ihr alle auf diesen Troll an?
Hast eigentlich Recht, aber die Haltung, dass jeder ausreichend Geld "für umme" bekommt, hat sich halt auch außerhalb von Tarifverträgen stark durchgesetzt. Und beim Tarif ist Geld "für umme" noch immerhin begrüßenswert, da es durch Verhandlungen durchgesetzt wurde. Das alte Thema...
-
Auch wenn der Vortrag hier trollig erscheinen mag, so darf aber auch einmal hinterfragt sein, wieso nicht eine Pauschale über alle Gehaltsgruppen gezahlt wird. Wieso muss eine Jahressonderzahlung an eine Gehalts-/Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufen gebunden sein?
Mir fehlt hier der tarifgeschichtliche und auch der gesetzliche Hintergrund, daher meine Frage. Wäre eine gleiche Pauschale sozial gerechter?
-
Es gibt ja Bestandteile im Tarif, die nicht an die eigene Stufen anknüpfen, wie Zahlungen bei der Bereitschaft. Die Arbeitgeberseite ist jedoch interessiert, allen Mitarbeitern Anreize zu bieten. Daher wird diese Seit auf prozentual gleiche Bezahlungen bestehen.
Historisch kommt die - wie auch die ganzen Tarifverträge - aus Zeiten, als es wirklich kaum möglich mar, für besondere Anlässe etwas zu machen, da es mit Ach und Krach für das Essen reichte. In Zeiten von Dritt- und Vierturlaub sowie einem sakularisiertem Land sind das alles nur noch atavistische Elemente.
-
Ob Jahressonderzahlung oder Monatsgehalt. Am Ende interessiert mich nur das Jahresbrutto. Denn Steuern zahle ich auch auf das ganze Jahr gesehen. Ob ich 11 mal 5.000 EUR und einmal 11.000 EUR bekomme oder eben 12 mal 5.500 EUR - das ist mir persönlich vollkommen gleich. Es ist in beiden Fällen ein Jahresbrutto von 66k.
Und nur was dieses Jahresbrutto betrifft, sind prozentuale Steigerungen von Belang. Und da gab es zum ersten mal seit langem in den mittelhohen bis hohen EG etwas mehr als in den unteren bis mittleren EG.
Eine singuläre Betrachtung der JSZ hilft da nicht. Wollte man die JSZ als fixe Pauschale auszahlen, müsste man bei gleichen prozentualen Steigerungen dann natürlich auch das Monatsgehalt der höheren EG noch weiter erhöhen.
-
Ein wenig Futter:
E1 bis E8 sollten 170% JSZ bekommen - das ist nur fair und gerecht.
Schließlich haben sie während der Zeit, als andere in E9b bis E15 studiert oder sich anderweitig weitergebildet haben, ja auch nur ein reguläres Monatseinkommen gehabt und mussten nicht mit wenigen 100 €/Monat über mehrere Jahre auskommen.
Es ist auch unfair, dass höhere Bildungsabschlüsse höher vergütet werden. Was soll das?!
So eine Promotion schreibt sich ja quasi von selbst (oder man lässt sie schreiben). Das bißchen Verantwortung ist wie das bißchen Haushalt, geht immer alles locker von der Hand, da macht man sich keinen Kopf.
170 % für alle!
Dann kann auch gern die Hälfte an Abgaben draufgehen...
-
Auch wenn der Vortrag hier trollig erscheinen mag, so darf aber auch einmal hinterfragt sein, wieso nicht eine Pauschale über alle Gehaltsgruppen gezahlt wird. Wieso muss eine Jahressonderzahlung an eine Gehalts-/Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufen gebunden sein?
Mir fehlt hier der tarifgeschichtliche und auch der gesetzliche Hintergrund, daher meine Frage. Wäre eine gleiche Pauschale sozial gerechter?
und das aufgegriffen - wäre ein gleiches Einkommen für alle nicht auch sozial gerechter?
und dann auch die gleiche Ausbildung für alle?`
Oder sollte man anerkennen, dass unterschiedliche Menschen unterschiedlich leistungsfähig und -bereit sind?
-
Ich komme aus der Privatwirtschaft. Es tatsächlich so, dass im öffentlichen Dienst teils wesentlich entspannter gearbeitet wird, der Stress weit geringer ist. Es fehlt der Erfolgsdruck, es geht da um keine Gewinn, der erwirtschaftet werden muss. Egal wo ich hinschaue ist das meist so. Wer im ÖD also mit einer der unteren E-Gehälter unzufrieden ist, solle er doch mal in die Privatwirtschaft gehen und dort diese seine Arbeitsleistung vergüten lassen. Da würden einige ganz große Augen machen, für welche harten Arbeiten welcher Lohn bezahlt wird...
-
Ich finde Neid ganz schlimm in diesem Bereich. Ich freue mich für alle meine Kollegen, wenn die mehr Geld bekommen. Verdient haben wir es im öffentlichen Dienst nämlich alle. Egal ob EG 4, EG 9 oder andere Stufen.
Dazu denke ich, dass Leute, die mehr in Ausbildung / Weiterbildung investiert haben und dementsprechend Leistung bieten und Verantwortung übernehmen, auch durchaus gerechtfertigt mehr Geld bekommen.
"Jeder ist seines Glückes Schmied".....war der Lieblingsspruch meines alten Amtsleiters.
-
Warum findest Du es nicht fair wenn alle denselben Prozentsatz bekommen? Was fändest Du fairer?
Als Beispiel:
E9a Stufe 4 Sonderzahlung 2025 = 3135,78€
E9a Stufe 4 Sonderzahlung 2026 = 3898,75€
Ein Plus von 762,97€
Zum Vergleich:
E6 Stufe 4 Sonderzahlung 2025 = 3057,50€
E6 Stufe 4 Sonderzahlung 2026 = 3161,34€
Ein Plus von nur 103,84€
Fairer finde ich das System wie jetzt. Wer mehr verdient, soll auch weniger erhalten.
Die verdienen doch sowieso schon sehr gut über das Jahr.
Ach wie süß. Aus dem Weg Geringverdiener! Wegen solchen Lowperformern wie dir musste ich jahrelang ordentlich zurückstecken weil die liebe Gewerkschaft überwiegend für die unteren EGs gekämpft hat. Immerhin gibt es nun endlich mal Gerechtigkeit. :-*
-
Ob Jahressonderzahlung oder Monatsgehalt. Am Ende interessiert mich nur das Jahresbrutto. Denn Steuern zahle ich auch auf das ganze Jahr gesehen. Ob ich 11 mal 5.000 EUR und einmal 11.000 EUR bekomme oder eben 12 mal 5.500 EUR - das ist mir persönlich vollkommen gleich. Es ist in beiden Fällen ein Jahresbrutto von 66k.
Und nur was dieses Jahresbrutto betrifft, sind prozentuale Steigerungen von Belang. Und da gab es zum ersten mal seit langem in den mittelhohen bis hohen EG etwas mehr als in den unteren bis mittleren EG.
Eine singuläre Betrachtung der JSZ hilft da nicht. Wollte man die JSZ als fixe Pauschale auszahlen, müsste man bei gleichen prozentualen Steigerungen dann natürlich auch das Monatsgehalt der höheren EG noch weiter erhöhen.
Damit überforderst du aber einen Großteil der Leute. Vor allem EG<10.
-
Ich finde Neid ganz schlimm in diesem Bereich. Ich freue mich für alle meine Kollegen, wenn die mehr Geld bekommen. Verdient haben wir es im öffentlichen Dienst nämlich alle. Egal ob EG 4, EG 9 oder andere Stufen.
Dazu denke ich, dass Leute, die mehr in Ausbildung / Weiterbildung investiert haben und dementsprechend Leistung bieten und Verantwortung übernehmen, auch durchaus gerechtfertigt mehr Geld bekommen.
"Jeder ist seines Glückes Schmied".....war der Lieblingsspruch meines alten Amtsleiters.
Verdient haben das im öffentlichen Dienst längst nicht alle..
-
Mit welcher Arroganz hier auf die EGs bis 8 eingeprügeöt wird is ja der Hammer.
Ein Troll lockt euch vor und ihr zeigt euer wares Ich. Reudig, einfach nur reudig.
Freut euch doch dass ihr studiert habt und ne höhere EG habt.
Die ohne Studium, holen sich die EG 10 dann eben durch Verantwortung.
Einfach reudig hier.
-
Im Jahr 2005 wurde die JSZ von 100% für alle auf 90/80/60% gesenkt.
Jetzt 2026 mildert man diese Absenkung etwas ab.
Da kommt dann als erstes, dass es doch so unfair ist, wenn die höhere EG mehr Erhöhung bekommen…
Dabei wird verschwiegen, dass die unteren EG 20 Jahre erheblich besser gestellt waren und es noch immer sind, nur nicht mehr so stark.
Das wäre dann auch räudig.
Da ich mein erstes Gehalt mit BAT VIII bekam, war man auch als EG3 mit abgeschlossener dreijähriger Berufsausbildung übersetzen kann und mich auf EG10 hochgearbeitet habe, werde ich mir die räudigen Vorwürfe nicht vorhalten lassen.
-
Einfach reudig hier.
Es heißt "räudig".
Und so wird jeder entsprechend der ausgeübten Tätigkeiten entlohnt. Wie sich das gehört.
-
Mit welcher Arroganz hier auf die EGs bis 8 eingeprügeöt wird is ja der Hammer.
Ein Troll lockt euch vor und ihr zeigt euer wares Ich. Reudig, einfach nur reudig.
Freut euch doch dass ihr studiert habt und ne höhere EG habt.
Die ohne Studium, holen sich die EG 10 dann eben durch Verantwortung.
Einfach reudig hier.
Grundsätzlich stimme ich Dir zu, das eine oder andere Posting war schon etwas grenzwertig.
Die Eingangsfeststellung war aber, dass es ungerecht sei, dass alle den gleichen Prozentsatz an JSZ erhalten.
Ich empfinde es eher als ungerecht, warum vorher nicht alle 85 % oder XX % erhalten haben. Jeder nach seinen Möglichkeiten, aber gerecht innerhalb seiner Möglichkeiten.
Dabei ist es doch nachrangig, ob man über das Jahr gesehen aufgrund einer höheren EG ohnehin über ein höheres Jahreseinkommen verfügt. Letztendlich zahlen die höheren EG auch höhere Steuern/Abgaben und die dritte Mietwohnung zwecks Alterssicherung will auch finanziert werden. Wenn die werten Herr- und Damenschaften ins Pflegeheim müssen und nicht aufgepasst haben, ist das sowieso schnell alles wieder weg.
Zudem bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich "ein Troll" gewesen ist. Falls ja, dann war das ein Troll, der eher so mit EG 6 oder EG 7 eingruppiert werden müsste - und dabei noch Berufsanfänger ist.
Ich meine, das geht doch wirklich besser!
-
Einfach reudig hier.
Es heißt "räudig".
Und so wird jeder entsprechend der ausgeübten Tätigkeiten entlohnt. Wie sich das gehört.
Das sei meiner EG geschuldet, für mehr reichts nich xD
Aber im Ernst. Man liest hier nur von Neid. Egal ob nach oben oder nach unten.
-
Aber im Ernst. Man liest hier nur von Neid. Egal ob nach oben oder nach unten.
Und darüber freut sich vor allem der AG, denn das hält die Gewerkschaften schwach und drückt Erhöhungen somit entsprechend runter. Mitglieder der Gewerkschaften meckern über den niedrigen Organisationsgrad im öD. Untere EG meckern über jegliche Vereinbarung die auch den höheren EG zu mehr Geld verschafft. Obere EG meckern über die Sockelbeträge und die resultierende Unattraktivität der oberen EG für kompetente Führungskräfte.
Wenn die Gewerkschaften sich endlich auch aktiv um die Belange der höheren EG kümmern würden...
Wenn die höheren EG sich endlich mal überwinden und wirklich aktiv für alle Mitglieder in Gewerkschaften einsetzen würden...
Wenn alle Kollegen und Kolleginnen endlich mal verstehen, dass die einzige Barriere für besseres Gehalt die AG sind und nicht die Mitmenschen die man täglich in der Teeküche antrifft...
Ja, dann wäre der Traum von Erhöhungen die die Inflation schlagen fast Realität. Fast.
-
Aber im Ernst. Man liest hier nur von Neid. Egal ob nach oben oder nach unten.
Ist doch schön für den Arbeitgeber. Der hat - wie eingangs formuliert - den höheren Entgeltgruppen vor knapp 20 Jahren das Weihnachtsgeld stärker gekürzt, als den unteren. Jetzt ists wieder ein einheitliches Niveau. Statt als AN gemeinsam dagegen anzugehen, dass das neue, einheitliche Niveau immernoch unter dem ursprünglichen Niveau landet, streiten sich die AN untereinander.
Schönes Beispiel dafür, wie man vom eigentlichen Problem ablenken kann. Ideal für Verschwörungserzähler.
-
Mit welcher Arroganz hier auf die EGs bis 8 eingeprügeöt wird is ja der Hammer.
Ein Troll lockt euch vor und ihr zeigt euer wares Ich. Reudig, einfach nur reudig.
Freut euch doch dass ihr studiert habt und ne höhere EG habt.
Die ohne Studium, holen sich die EG 10 dann eben durch Verantwortung.
Einfach reudig hier.
Am Ende zählt das Jahresgehalt, das überfordert aber anscheinend viele Schreiber hier. Ob das nun auf 10, 11, 12 oder 12,8 Zahlungen aufgeteilt wird, ist eigentlich wurscht.
-
Mit welcher Arroganz hier auf die EGs bis 8 eingeprügeöt wird is ja der Hammer.
Ein Troll lockt euch vor und ihr zeigt euer wares Ich. Reudig, einfach nur reudig.
Freut euch doch dass ihr studiert habt und ne höhere EG habt.
Die ohne Studium, holen sich die EG 10 dann eben durch Verantwortung.
Einfach reudig hier.
stell dir vor, auch mit Studium trägt man ab EG10 Verantwortung.....
-
Im Jahr 2005 wurde die JSZ von 100% für alle auf 90/80/60% gesenkt.
Jetzt 2026 mildert man diese Absenkung etwas ab.
Zu BAT Zeiten war die JSZ schon eingefroren und am Schluss schon nicht mehr bei 100 %:
Protokollerklärung zu § 2 Zuwendungstarifvertrag für Angestellte:
1. Wegen der am 11. März 1994, am 20. Juni 1996, am 2. April 1998, am 27. Februar 1999, am 13. Juni 2000 und am 9. Januar 2003 vereinbarten Festschreibung der Zuwendung beträgt abweichend von Absatz 1 Unterabs. 1 Satz 1 der Bemessungssatz für die Zuwendung vom 1. Januar bzw. für die Angestellten der Vergütungsgruppen III bis I und Kr. XII und Kr. XIII vom 1. April bis 31. Dezember 2003 83,79 v.H., vom 1. Januar bis 30. April 2004 82,96 v.H. und vom 1. Mai 2004 an 82,14 v.H.
Der vorstehende Bemessungssatz ändert sich jeweils von dem Zeitpunkt an, von dem an vor dem 1. Februar 2005 die Vergütung der Angestellten allgemein erhöht werden, nach den Grundsätzen, die seiner Berechnung zugrunde liegen.
Quelle: https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=1&gld_nr=2&ugl_nr=203304&bes_id=2245&val=2245&ver=7&sg=&aufgehoben=J&menu=1
Edit: Hier nochmal die Historie der Sonderzuwendung von 1994 bis 2005 (Einführung TVöD) aufgeschlüsselt von Haufe:
3.1 Die Entdynamisierung der Zuwendung
Mit dem Ziel, die Tariferhöhungen 1994 für die Arbeitgeber weitgehend kostenneutral zu gestalten, wurde die Weihnachtszuwendung "entdynamisiert". D.h., sie nimmt zumindest für die Jahre 1994 bis zum 31.01.2005 nicht an den allgemeinen Tariferhöhungen teil.
Von den Tarifvertragsparteien war beabsichtigt, das Weihnachtsgeld in Höhe der 1993 gezahlten Zuwendung festzuschreiben.[1]
Geschaffen wurde jedoch folgende Tarifregelung:
Wegen der seit 11. März 1994, zuletzt mit der Tarifänderung des Jahres 2003 vereinbarten Festschreibung der Zuwendung beträgt, abweichend von Abs. 1 Unterabs. 1 S. 1, der Bemessungssatz für die Zuwendung 82,14 % (vgl. Protokollnotiz Nr. 1 zu § 2 Zuwendungs-TV).[2]
In den neuen Bundesländern liegt der Bemessungssatz bei derzeit 61,60 % der Urlaubsvergütung.[3]
Nach dem Tarifwortlaut sind damit alle Bestandteile der Weihnachtszuwendung anteilig zu kürzen, auch Vergütungsbestandteile (z.B. Wechselschicht- und Schichtzulagen), die im Rahmen der Tarifänderungen seit 1994 nicht erhöht worden sind! Aufgrund dieser Regelung ist die Weihnachtszuwendung seit 1994 für viele Mitarbeiter niedriger als die Zuwendung des Jahres 1993!
Der Bemessungssatz von 98,04 % für die Zuwendung 1994 (BAT) ergibt sich durch Herausrechnen der 1994 beschlossenen Vergütungserhöhung von 2 % und basiert auf der Formel: (100 : 102) x 100 = 98,04.
Bei allgemeinen Vergütungserhöhungen in den Folgejahren ändert sich der Bemessungssatz entsprechend dieser Formel.[4] Infolge der vereinbarten Tariferhöhung beträgt der Bemessungssatz
ab 1.9. 2001 nur noch 85,80 %; in den neuen Bundesländern 64,35 %
für Angestellte der Vergütungsgruppe X - IVa ab 1.1.2003, für Angestellte der Vergütungsgruppe III - I ab 1.4.2003 nur noch 83,79 %, in den neuen Bundesländern 62,84 %
ab Januar 2004 nur noch 82,96 %, in den neuen Bundesländern 62,22 %
ab Mai 2004 nur noch 82,14 %, in den neuen Bundesländern 61,60 % der Urlaubsvergütung.
(für Auszubildende ab Mai 2004 83,20 %, in den neuen Bundesländern 62,41 % der Urlaubsvergütung.)
-
[/quote]
stell dir vor, auch mit Studium trägt man ab EG10 Verantwortung.....
[/quote]
Stell dir vor, du hast meinen letzten Absatz trotz Studium nich kapiert.
-
stell dir vor, auch mit Studium trägt man ab EG10 Verantwortung.....
[/quote]
Stell dir vor, du hast meinen letzten Absatz trotz Studium nich kapiert.
[/quote]
Nö, eher du meine Antwort auf deine Aussage nicht:
Freut euch doch dass ihr studiert habt und ne höhere EG habt.
Die ohne Studium, holen sich die EG 10 dann eben durch Verantwortung.
Wir haben auch alle nur E10+ wegen der Verantwortung, die wir tragen, und der Komplexität der Aufgaben. Studium bedeutet nicht automatisch E10.