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offene Foren => TV-L und TV-H => Thema gestartet von: Admin am 03.03.2019 16:06

Titel: Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Admin am 03.03.2019 16:06
Die Formulierung zur Neuregelung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) im Einigungspapier lautet:

"Die Jahressonderzahlung nach § 20 TV-L wird für die Jahre 2019, 2020, 2021 und 2022 auf dem materiellen Niveau des Jahres 2018 eingefroren"

Nach unserer Interpretation und unter Berücksichtigung der Durchführungsweise der Absenkung der Jahressonderzahlung im Bereich TVöD VKA 2016 bis 2018 ( http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/vka/a/2016/sonderzahlung.vka.html ) gehen wir davon aus, daß wiederum feste Prozentsätze nach Entgeltgruppen festgelegt werden, die sich am linearen Anteil der Entgelterhöhung orientieren.

Daraus ergäbe sich:


bis 2018    2019     2020      2021
  95%     92.224%  89.434%  88.295%
  80%     77.662%  75.312%  74.353%
  50%     48.539%  47.070%  46.471%
  35%     33.977%  32.949%  32.529%


Wir bitten den interessierten Leser, diese Werte nachzurechnen und um Rückmeldung.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Gartenilse am 03.03.2019 16:57
Auch ne Frage zur JSZ:
Heißt das "Einfrieren" im Klartext, dass auch die festgelegte Angleichung der JSZ Ost an West ausgesetzt wird? Das wäre ja ein "tolles" Signal! Nicht nur, dass "meine" Gehaltssteigerung weit unter 3 % liegt, dafür bekomme ich auch noch weniger am Jahresende, als Bonus obendrauf, oder wie?
Davon abgesehen, dass mein Mann als Berufsschullehrer mit E11 und einem Alter, in dem eine Verbeamtung nicht mehr möglich ist (Sachsen!), so gar nichts davon hat, nicht vom Ausgleichsbetrag und nicht mal eine "ordentliche" Gehaltssteigerung. "So geht sächsisch!"
Na, herzlichen Dank auch...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TZSteinbock am 03.03.2019 17:02
Auch ne Frage zur JSZ:
Heißt das "Einfrieren" im Klartext, dass auch die festgelegte Angleichung der JSZ Ost an West ausgesetzt wird? Das wäre ja ein "tolles" Signal! Nicht nur, dass "meine" Gehaltssteigerung weit unter 3 % liegt, dafür bekomme ich auch noch weniger am Jahresende, als Bonus obendrauf, oder wie?
Davon abgesehen, dass mein Mann als Berufsschullehrer mit E11 und einem Alter, in dem eine Verbeamtung nicht mehr möglich ist (Sachsen!), so gar nichts davon hat, nicht vom Ausgleichsbetrag und nicht mal eine "ordentliche" Gehaltssteigerung. "So geht sächsisch!"
Na, herzlichen Dank auch...

Eingefrohren werden die dann gesamtdeutschen "Westbetraege"...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Lemminator am 03.03.2019 17:30
Die Formulierung zur Neuregelung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) im Einigungspapier lautet:

"Die Jahressonderzahlung nach § 20 TV-L wird für die Jahre 2019, 2020, 2021 und 2022 auf dem materiellen Niveau des Jahres 2018 eingefroren"

Nach unserer Interpretation und unter Berücksichtigung der Durchführungsweise der Absenkung der Jahressonderzahlung im Bereich TVöD VKA 2016 bis 2018 ( http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/vka/a/2016/sonderzahlung.vka.html ) gehen wir davon aus, daß wiederum feste Prozentsätze nach Entgeltgruppen festgelegt werden, die sich am linearen Anteil der Entgelterhöhung orientieren.

Daraus ergäbe sich:


bis 2018    2019     2020      2021
  95%     92.224%  89.434%  88.295%
  80%     77.662%  75.312%  74.353%
  50%     48.539%  47.070%  46.471%
  35%     33.977%  32.949%  32.529%


Wir bitten den interessierten Leser, diese Werte nachzurechnen und um Rückmeldung.

Darf ich mal fragen warum die Jahressonderzahlung ab E9 so stark sinkt ?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: marco.berlin am 03.03.2019 18:10

Darf ich mal fragen warum die Jahressonderzahlung ab E9 so stark sinkt ?

Tja, weil sich die Wertschätzung nach Auffassung von ver.di und den AG offensichtlich schon so sehr im monatlichen Salär widerspiegelt, dass diese Entgeltgruppen keine besondere Anerkennung mehrbedürfen. Oder anders ausgedrückt, die unteren Entgeltgruppen sind so arm dran, da muss man schon mehr geben, als denen da oben  >:(. Auch so ein Punkt, der korrigiert gehört hätte.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Lemminator am 03.03.2019 18:25

Darf ich mal fragen warum die Jahressonderzahlung ab E9 so stark sinkt ?

Tja, weil sich die Wertschätzung nach Auffassung von ver.di und den AG offensichtlich schon so sehr im monatlichen Salär widerspiegelt, dass diese Entgeltgruppen keine besondere Anerkennung mehrbedürfen. Oder anders ausgedrückt, die unteren Entgeltgruppen sind so arm dran, da muss man schon mehr geben, als denen da oben  >:(. Auch so ein Punkt, der korrigiert gehört hätte.
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Absolut vor allem jemand der Fachweiterbildung gemacht hat und diese dann anerkennen lässt, kommt bei uns in die Entgeldstufe 9. er hat dann zwar monatlich etwas mehr, aber mit dem 13 Gehalt wird er so runter gefahren, das man damit minus macht ....
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Maximus2584 am 03.03.2019 18:26
Die Formulierung zur Neuregelung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) im Einigungspapier lautet:

"Die Jahressonderzahlung nach § 20 TV-L wird für die Jahre 2019, 2020, 2021 und 2022 auf dem materiellen Niveau des Jahres 2018 eingefroren"

Nach unserer Interpretation und unter Berücksichtigung der Durchführungsweise der Absenkung der Jahressonderzahlung im Bereich TVöD VKA 2016 bis 2018 ( http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/vka/a/2016/sonderzahlung.vka.html ) gehen wir davon aus, daß wiederum feste Prozentsätze nach Entgeltgruppen festgelegt werden, die sich am linearen Anteil der Entgelterhöhung orientieren.

Daraus ergäbe sich:


bis 2018    2019     2020      2021
  95%     92.224%  89.434%  88.295%
  80%     77.662%  75.312%  74.353%
  50%     48.539%  47.070%  46.471%
  35%     33.977%  32.949%  32.529%


Wir bitten den interessierten Leser, diese Werte nachzurechnen und um Rückmeldung.

Darf ich mal fragen warum die Jahressonderzahlung ab E9 so stark sinkt ?

Damit haben die wohl die lineare Erhöhung wieder etwas ausgeglichen. Sonst hätte man doch nicht 3.2, sondern 3.0 gegeben usw... Alles Verschiebung bzw. Verteilung der Gelder um Ergebnis höher aussehen zu lassen.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: öfföff am 03.03.2019 19:09
Nein, die Einteilung in die 4 Gruppen hat mit dieser Tarifrunde nichts zu tun. Ist schon seit Beginn des TV-L so.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Pädi07 am 03.03.2019 23:42
Die neu eingeführte Stufe 6 der EG 9-15 griff ja erst zum 1.10.18 mit 3%, Januar bis September liefen mit 1,5%.
Da sich die JSZ am Durchschnittsgehalt der Monate Juli-September bemisst sollte die JSZ entsprechend niedriger (also der Hälfte der Stufe 6) ausgefallen sein.
Nun sind die Werte ja eingefroren. Aber bedeutet das, auf dem Wert "Stufe 6 voll" oder "Stufe 6 halb"?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 04.03.2019 07:45
Es werden lediglich die Erhöhungen durch die Tarifeinigung herausgerechnet.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Poggeliese am 04.03.2019 10:04
Die Formulierung zur Neuregelung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) im Einigungspapier lautet:

"Die Jahressonderzahlung nach § 20 TV-L wird für die Jahre 2019, 2020, 2021 und 2022 auf dem materiellen Niveau des Jahres 2018 eingefroren"

Nach unserer Interpretation und unter Berücksichtigung der Durchführungsweise der Absenkung der Jahressonderzahlung im Bereich TVöD VKA 2016 bis 2018 ( http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/vka/a/2016/sonderzahlung.vka.html ) gehen wir davon aus, daß wiederum feste Prozentsätze nach Entgeltgruppen festgelegt werden, die sich am linearen Anteil der Entgelterhöhung orientieren.

Daraus ergäbe sich:


bis 2018    2019     2020      2021
  95%     92.224%  89.434%  88.295%
  80%     77.662%  75.312%  74.353%
  50%     48.539%  47.070%  46.471%
  35%     33.977%  32.949%  32.529%



Anhebung der Jahressonderzahlung im Tarifgebiet Ost in 5 Schritten auf Westniveau:

Entgeltgruppe   2014 2015       2016     2017       2018     2019
= West
E 1 bis E 8   71,5% 76,2%    80,9%85,6%   90,3%      95,0%
E 9 bis E 11   60%      64%   68%     72%   76%           80%
E 12 bis E 13   45%      46%   47%     48%   49%          50%
E 14 bis E 15   30%     31%   32%     33%   34%          35%


d.h.die Jahressonderzahlung würde im Osten von 76%  nicht auf 80% steigen, sondern "nur" auf 77,662 um dann wieder zu fallen. Großartig

Ach die Ossis... immerhin eine kleine Steigerung in 2019.. #ironie
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: c4r0 am 04.03.2019 11:25
Hallo an Alle :)

Zur Jahressonderzahlung würde mich folgendes interessieren:

Ich werde zum 01.04.2019 eine neue Stelle antreten. Diese ist dann nach E9b vergütet. Aktuell bin ich in der E6. Heißt dieses "Einfrieren", dass ich in den nächsten Jahren die Jahressonderzahlung trotzdem nach E6 bekomme, so wie es in 2018 war?

Grüße!
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Poggeliese am 04.03.2019 11:38
Hallo an Alle :)

Zur Jahressonderzahlung würde mich folgendes interessieren:

Ich werde zum 01.04.2019 eine neue Stelle antreten. Diese ist dann nach E9b vergütet. Aktuell bin ich in der E6. Heißt dieses "Einfrieren", dass ich in den nächsten Jahren die Jahressonderzahlung trotzdem nach E6 bekomme, so wie es in 2018 war?

Grüße!

Du bist doch dann in der E9b, wieso sollte dir dann die Jahressonderzahlung von der E6 gezahlt werden? Den Gedankengang verstehe ich nicht...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Dude23 am 04.03.2019 11:42
Diese Fragen gab es schon, als die JSZ beim TVöD eingefroren wurde.

Mit "auf dem Stand von 2018 einfrieren" sind nicht die persönlichen Verhältnisse der Arbeitnehmer gemeint.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: ChrBY am 04.03.2019 11:55
Nach unserer Interpretation und unter Berücksichtigung der Durchführungsweise der Absenkung der Jahressonderzahlung im Bereich TVöD VKA 2016 bis 2018 ( http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/vka/a/2016/sonderzahlung.vka.html ) gehen wir davon aus, daß wiederum feste Prozentsätze nach Entgeltgruppen festgelegt werden, die sich am linearen Anteil der Entgelterhöhung orientieren.

Achtung, dies würde ein tatsächliches Einfrieren aber nur für alle Entgeltgruppen ab Stufe 2 bedeuten, die außerdem nicht vom Mindesterhöhungsbetrag profitieren dürfen.

Legt man dieses Vorgehen zugrunde, würde die Jahressonderzahlung für

• alle Stufen 1 sowohl 2019 als auch 2020 und 2021 weiter ansteigen und
• dasselbe für die unteren Entgeltgruppen (die im TV-L ohnehin schon einen höheren Bemessungssatz für die Jahressonderzahlung aufweisen) aufgrund der überproportionalen Erhöhung der Tabellenentgelte durch die Mindesterhöhungsbeträge (aber der nur proportionalen Absenkung des Bemessungssatzes) gelten.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Admin am 04.03.2019 12:08
Legt man dieses Vorgehen zugrunde, würde die Jahressonderzahlung für

• alle Stufen 1 sowohl 2019 als auch 2020 und 2021 weiter ansteigen und
• dasselbe für die unteren Entgeltgruppen (die im TV-L ohnehin schon einen höheren Bemessungssatz für die Jahressonderzahlung aufweisen) aufgrund der überproportionalen Erhöhung der Tabellenentgelte durch die Mindesterhöhungsbeträge (aber der nur proportionalen Absenkung des Bemessungssatzes) gelten.

in der Tat.

Ein tatsächliches Einfrieren würde aber bedeuten, nicht nur für die einzelnen Entgeltgruppen unterschiedliche Sonderzahlungssätze zu haben, sondern auch noch für alle Entgeltstufen.
Dies wurde in der Vergangenheit stets vermieden - und Erfahrung mit dem vorübergehenden oder dauerhaften Einfrieren von Weihnachtsgeld oder Jahressonderzahlung hat der öffentlichen Dienst ja nun schon seit Jahrzehnten.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: c4r0 am 05.03.2019 10:58
Vielen Dank für die Antwort  :)

Ich wusste nicht, dass die persönlichen Verhältnisse des AN keine Rolle spielen.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Der Kanzler am 05.03.2019 18:16
Mir ist das mit dem einfrieren nicht ganz klar.
Wird dann ab 2022 wieder 80% bezahlt oder bleiben die 74,35% ?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Lemminator am 05.03.2019 19:12
Mir ist das mit dem einfrieren nicht ganz klar.
Wird dann ab 2022 wieder 80% bezahlt oder bleiben die 74,35% ?

Kommt drauf an ob es neu verhandelt wird , ansonsten denke ich mal das die 74,35% bleiben.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: ChrBY am 05.03.2019 20:30
Mir ist das mit dem einfrieren nicht ganz klar.
Wird dann ab 2022 wieder 80% bezahlt oder bleiben die 74,35% ?

Kommt drauf an ob es neu verhandelt wird , ansonsten denke ich mal das die 74,35% bleiben.

Die 74,353 % werden sogar noch zweimal abgesenkt: einmal um die für die Restmonate 2021 vereinbarte Tariferhöhung und ein weiteres Mal um die Erhöhung für 2022.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Germanmann am 05.03.2019 21:02
Das würde ich nicht so sagen. Die 33 Monate sind vom Arbeitgeberseite klug ausgewählt worden. Denn wenn die Konjunktur die nächsten Jahren schlecht läuft, dann gibt es eine noch nicht da gewesen 39 Monate Tariferhöhung. Wenn die Konjunktur weiter gut läuft, dann kommt aufjedenfall mindest eine 27 Monate Tariferhöhung. Jedenfalls die erste Erhöhung wird entweder für 15 Monate sein oder 12 Monate ab Januar 2022. Für diese 3 Monat gibt es einfach eine Einmalzahlung.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 05.03.2019 21:05
Wie meinen?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Germanmann am 05.03.2019 21:14
Wie meinen?

Sorry ich habe zu schnell geschrieben. Und somit könnte ich mich nicht so richtig ausdrücken.

Ich vermute es, dass bei dem nächsten Tarifabschluss im Jahr 2021/2022 das eine Laufzeit von mindestens 27 Monate gewählt wird. Hierbei wird die erste Erhöhung z. B. x, y% für die ersten 15 Monate sein. Dann wird die Jahressonderzahlung nur um die x, y% nochmal im Jahr 2022 gesenkt.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MoinMoin am 06.03.2019 07:49
Wie meinen? Glaskugel schmuddelig? Wieso 27?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Amiga am 06.03.2019 12:06
Wie meinen? Glaskugel schmuddelig? Wieso 27?

Ihr wisst hier aber auch gar nichts.  ::). Er geht natürlich ins Diner, um da durch die Vorratskammer ins Jahr 1963 zu reisen. Von dort aus extrapoliert der die Zukunft.  8)

Ist wahrscheinlich gerade zu weit weg, aber lesenswert...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: marco.berlin am 06.03.2019 19:07
Wie meinen?

Sorry ich habe zu schnell geschrieben. Und somit könnte ich mich nicht so richtig ausdrücken.

Ich vermute es, dass bei dem nächsten Tarifabschluss im Jahr 2021/2022 das eine Laufzeit von mindestens 27 Monate gewählt wird. Hierbei wird die erste Erhöhung z. B. x, y% für die ersten 15 Monate sein. Dann wird die Jahressonderzahlung nur um die x, y% nochmal im Jahr 2022 gesenkt.

Das ist ja mal ne tolle Prognose. Ich tippe übrigens trölfgeldfünzig monate und y,x % für die ersten blubs Monate. Noch wer nen Tip?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: öfföff am 06.03.2019 20:36


Ihr wisst hier aber auch gar nichts.  ::). Er geht natürlich ins Diner, um da durch die Vorratskammer ins Jahr 1963 zu reisen. Von dort aus extrapoliert der die Zukunft.  8)

Ist wahrscheinlich gerade zu weit weg, aber lesenswert...

Gutes Buch!
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Amiga am 06.03.2019 21:09


Ihr wisst hier aber auch gar nichts.  ::). Er geht natürlich ins Diner, um da durch die Vorratskammer ins Jahr 1963 zu reisen. Von dort aus extrapoliert der die Zukunft.  8)

Ist wahrscheinlich gerade zu weit weg, aber lesenswert...

Gutes Buch!

Hey wenigstens einer. Die Verfilmung als Miniserie auch.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: smager am 08.03.2019 13:15
Auch wenn die Jahressonderzahlung eingefroren wird, bleibt die doch am Ende bei 80 % oder sehe ich das falsch. Sind die Zahlen der Inflation geschuldet?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TV-Ler am 08.03.2019 14:13
Auch wenn die Jahressonderzahlung eingefroren wird, bleibt die doch am Ende bei 80 % oder sehe ich das falsch. Sind die Zahlen der Inflation geschuldet?
Sie bleibt weder bei 80 % noch sind die Zahlen der Inflation geschuldet.
Die kommenden Tariferhöhungen 2019, 2020 und 2021 werden aus der Jahressonderzahlung herausgerechnet.
Im Fall, das die JSZ bislang 80% betragen hat, entwickelt sich die JSZ also wie folgt:
2019: 80% / 1,0301 = 77,662%
2020: 77,662% / 1,0312 = 75,312%
2021: 75,312% / 1,0129% = 74,353%

Nach 2022 nimmt die JSZ wieder an den allgemeinen Entgeltsteigerungen teil (laut Einigungspapier).
So wie ich das Einigungspapier verstehe, erfolgen die zukünftigen Steigerungen der JSZ auf Basis der abgesenkten Prozentsätze.
Das schließt allerdings auch nicht aus, das in einer kommenden Tarifrunde wieder zu den bisherigen Sätzen zurück gekehrt wird.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: smager am 08.03.2019 16:25
Auch wenn die Jahressonderzahlung eingefroren wird, bleibt die doch am Ende bei 80 % oder sehe ich das falsch. Sind die Zahlen der Inflation geschuldet?
Sie bleibt weder bei 80 % noch sind die Zahlen der Inflation geschuldet.
Die kommenden Tariferhöhungen 2019, 2020 und 2021 werden aus der Jahressonderzahlung herausgerechnet.
Im Fall, das die JSZ bislang 80% betragen hat, entwickelt sich die JSZ also wie folgt:
2019: 80% / 1,0301 = 77,662%
2020: 77,662% / 1,0312 = 75,312%
2021: 75,312% / 1,0129% = 74,353%


Nach 2022 nimmt die JSZ wieder an den allgemeinen Entgeltsteigerungen teil (laut Einigungspapier).
So wie ich das Einigungspapier verstehe, erfolgen die zukünftigen Steigerungen der JSZ auf Basis der abgesenkten Prozentsätze.
Das schließt allerdings auch nicht aus, das in einer kommenden Tarifrunde wieder zu den bisherigen Sätzen zurück gekehrt wird.

Also ist das faktische eine Kürzung der Jahressonderzahlung.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TV-Ler am 08.03.2019 18:29
Also ist das faktische eine Kürzung der Jahressonderzahlung.
Sie wird nicht gekürzt, sondern durch das „Einfrieren“ wächst sie nicht entsprechend Erhöhung der Tabellenwerte mit und berechnet sich weiterhin auf dem Stand der Tabellenwerte von 2018.

Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Paco am 08.03.2019 18:50
ob gekürzt oder eingefroren, wir haben prozentual weniger auf dem Konto und Verdi bescheißt alle Mitglieder weiterhin - leider gibt es keine wirkliche Alternative zu dieser sozialistischen Einheitspartei :'(
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TV-Ler am 08.03.2019 19:38
ob gekürzt oder eingefroren, wir haben prozentual weniger auf dem Konto und Verdi bescheißt alle Mitglieder weiterhin - leider gibt es keine wirkliche Alternative zu dieser sozialistischen Einheitspartei :'(
Allenfalls haben wir weniger mehr auf dem Konto.
Und Verdi bescheißt auch nicht, wenn der „starke Arm“ nicht ausreicht um dieses Ansinnen der TdL abwehren zu können ...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: öfföff am 09.03.2019 13:51
Verdi ist auch keine Partei... Erschreckend was für dumme Kommentare hier seitens Gewerkschaftsmitgliedern abgesondert werden...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Pauline am 26.03.2019 11:26
Das Ergebnis dieser Runde ist für mich eine Farce.
Bezüglich der Jahressonderzahlung ist es eine Kürzung des Gehalts.
Die ganze Schönrechnerei ist zum K.Wenn es wenigstens die angegebenen Prozente geben würde.
Gibt es aber nicht.Die Steigung der VBL, welche ja jetzt hoffentlich ein Ende hat,wiegt immer noch schwer.
Am schlimmsten ist es im Krankheitsfall über 6 Wochen.Man zahlt den Durchschnitt.
Da haben es die Kommunen besser.Warum eigentlich?
Die Beiträge sind auch in Ostkommunen  geringer als für Landesbeschäftigte.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TV-Ler am 26.03.2019 11:46
Am schlimmsten ist es im Krankheitsfall über 6 Wochen.Man zahlt den Durchschnitt.
Da haben es die Kommunen besser.Warum eigentlich?
Die Beiträge sind auch in Ostkommunen  geringer als für Landesbeschäftigte.
Wie meinen?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Der Kanzler am 26.03.2019 12:39
Habe ich auch nicht verstanden , hat sich da auch was geändert ?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Pauline am 01.04.2019 11:34
Die Beiträge zur VBL sind in den Kommunen niedriger wie in den Ländern.
In Bayern gibt es zum Beispiel das Verteilmodell.Das finde ich persönlich günstiger.
Da bleibt im Krankheitsfall nach 6 Wochen mehr in der Lohntüte .
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TV-Ler am 01.04.2019 11:42
Die Beiträge zur VBL sind in den Kommunen niedriger wie in den Ländern.
Der weit überwiegende Teil der kommunalen Beschäftigten zahlen überhaupt keine Beiträge zur VBL.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Pseudonym am 01.04.2019 21:06
Die Beiträge zur VBL sind in den Kommunen niedriger wie in den Ländern.
Der weit überwiegende Teil der kommunalen Beschäftigten zahlen überhaupt keine Beiträge zur VBL.

Ach? Das zahlt der AG zu 100%? Das sind ja dann noch mal rund 60 - 100 Euro netto monatlich mehr.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TV-Ler am 01.04.2019 21:13
Ach? Das zahlt der AG zu 100%? Das sind ja dann noch mal rund 60 - 100 Euro netto monatlich mehr.
Nein, aber der weit überwiegende Teil der kommunalen Beschäftigten ist nicht bei der VBL versichert.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Pseudonym am 01.04.2019 21:18
Wie ist die Zusatzversorgung dann geregelt, falls wir das hier noch fix erörtern können?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TV-Ler am 01.04.2019 22:22
Wie ist die Zusatzversorgung dann geregelt, falls wir das hier noch fix erörtern können?
Über eine andere zuständige Zusatzversorgungskasse:
http://www.aka.de/portal/page/portal/akaneu/index.html
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Icke am 02.04.2019 00:08
Also, hier im Gehaltsrechner wird auch beim kommunalen TVöD die VBL ganz normal ausgewiesen, höre das zum ersten Mal.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TV-Ler am 02.04.2019 06:38
Also, hier im Gehaltsrechner wird auch beim kommunalen TVöD die VBL ganz normal ausgewiesen, höre das zum ersten Mal.
Nun, in SH, Bremen und großen Teilen Niedersachsens sind die kommunalen Beschäftigten ja bei der VBL versichert und die VBL ist auch die größte und wohl bekannteste Zusatzversorgungskasse. Aber die Masse der kommunalen Beschäftigten ist nunmal bei anderen Kassen versichert. Und diejenigen, die das betrifft werden auch sicher wissen, um welche Kasse es sich jeweils handelt ...
... im übrigen, sind hier im Rechner bei TVöD Kommunen auch die anderen Kassen auswählbar, in den Rechnern für den TVöD Bund und den TVÖD-L hingegen nur die verschiedenen Varianten der VBL-Versicherung (bzw. beim TV-L zusätzlich noch die Zusatzversorgungskasse der Freien und Hansestadt Hamburg). Warum ist das wohl do?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TobyWonder am 04.04.2019 13:42
Die Formulierung zur Neuregelung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) im Einigungspapier lautet:

"Die Jahressonderzahlung nach § 20 TV-L wird für die Jahre 2019, 2020, 2021 und 2022 auf dem materiellen Niveau des Jahres 2018 eingefroren"

Nach unserer Interpretation und unter Berücksichtigung der Durchführungsweise der Absenkung der Jahressonderzahlung im Bereich TVöD VKA 2016 bis 2018 ( http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/vka/a/2016/sonderzahlung.vka.html ) gehen wir davon aus, daß wiederum feste Prozentsätze nach Entgeltgruppen festgelegt werden, die sich am linearen Anteil der Entgelterhöhung orientieren.

Daraus ergäbe sich:


bis 2018    2019     2020      2021
  95%     92.224%  89.434%  88.295%
  80%     77.662%  75.312%  74.353%
  50%     48.539%  47.070%  46.471%
  35%     33.977%  32.949%  32.529%



Anhebung der Jahressonderzahlung im Tarifgebiet Ost in 5 Schritten auf Westniveau:

Entgeltgruppe   2014 2015       2016     2017       2018     2019
= West
E 1 bis E 8   71,5% 76,2%    80,9%85,6%   90,3%      95,0%
E 9 bis E 11   60%      64%   68%     72%   76%           80%
E 12 bis E 13   45%      46%   47%     48%   49%          50%
E 14 bis E 15   30%     31%   32%     33%   34%          35%


d.h.die Jahressonderzahlung würde im Osten von 76%  nicht auf 80% steigen, sondern "nur" auf 77,662 um dann wieder zu fallen. Großartig

Ach die Ossis... immerhin eine kleine Steigerung in 2019.. #ironie

Vielleicht habe ich es auch überlesen und es hat schon jmd. für Erläuterung gesorgt, aber die 77,662% erschließen sich mir echt nicht. Kannst Du das bitte kurz darlegen?

Ansonsten würde meine Interpretation für das Tarifgebiet OST so sein, dass wenn das Niveau von 2018 die Basis sein soll, dies 90,3%/76%/49% und 34% des Gehalts von 2018 bedeutet und entsprechend für 2019ff angepasst wird (z.B. 87,58% in E1-E8 für 2019). Also weder eine absolute oder gar relative Erhöhung - mindestens eine relative Verminderung. In Summe einfach ausgedrückt: Es dürfte in 2019-2021 kein höherer absoluter Betrag im November zur Verrechnung kommen als in 2018. Das ließe sich auch sehr einfach in einen Satz im TV-L gießen ohne großartig mit Prozenten hantieren zu müssen.

Jedoch kann es sein, wie ADMIN anführt, dass jeweils ein Prozentsatz pro Eingruppierungszusammenfassung (z.B. E1-E8) für das gesamte Tarifgebiet definiert wird.

Unabhängig von der Wirkung ein durchaus interessantes Thema.


 
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Oskar am 04.04.2019 14:26

Daraus ergäbe sich:


bis 2018    2019     2020      2021
  95%     92.224%  89.434%  88.295%
  80%     77.662%  75.312%  74.353%
  50%     48.539%  47.070%  46.471%
  35%     33.977%  32.949%  32.529%



Vielleicht habe ich es auch überlesen und es hat schon jmd. für Erläuterung gesorgt, aber die 77,662% erschließen sich mir echt nicht. Kannst Du das bitte kurz darlege




Das ergibt sich aus dem Einfrieren der JSZ auf das Niveau von 2018.
80% von dem Gehalt von 2018 entsprechen 77,662% von dem neuen 2019 usw.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TobyWonder am 04.04.2019 14:53
Hey Oskar,

besten Dank - das passt ja aber ggf. für den Tarifbereich OST gar nicht, wie ich ausführte. Aber da hatte ich mich zu stark auf den OST-Satz fokussiert. Naja wir werden sehen, welche Deutung am Ende in Schwarz/Weiß überführt wird.

Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Bastel am 04.04.2019 15:49
Für 2023 gilt dann automatisch zur Weihnachtsgeldberechnung der zu dem Zeitpunkt gültige Tabellenwert oder? Wenn Verdi es nicht verbockt...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: pvenj am 05.04.2019 09:27
Ich befürchte fast, dass man diese Methode der Kompensation" nun für die Zukunft sehr salonfähig gemacht hat ...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Caesar42 am 05.04.2019 10:55
Ich befürchte fast, dass man diese Methode der Kompensation" nun für die Zukunft sehr salonfähig gemacht hat ...

Letzten Endes war es doch nur konsequent von der TdL diese Kuh anzuzapfen... und ver.di(ent) lässt sich bereitwillig melken...

Und was freu ich mich auf 2021... 1,29 % mehr abzüglich Inflation = Minusrunde

Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: BTSV1 am 05.04.2019 11:33
Tja 6% für 12 Monate fordern und 8% minus eingefrorenes Weihnachtsgeld für fast 3 Jahre aushandeln und das dann noch als Erfolg verkaufen. Und wenn man Stufe 1 ausblendet, sind es ja noch nicht mal 8%. Darin ist die Gewerkschaft bombastisch.

Sorry..... aber der musste jetzt mal sein.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Pädi07 am 05.04.2019 11:45
...nächstes Jahr schließt allerdings der TV-L doch etwas zum Niveau des TVÖD-vka auf... zumindest ein kleiner Teilerfolg. Wenn nicht die nächste vka-Verhandlung den TV-L dann wieder deutlich überflügelt!
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: pvenj am 05.04.2019 11:48
Tja 6% für 12 Monate fordern und 8% minus eingefrorenes Weihnachtsgeld für fast 3 Jahre aushandeln und das dann noch als Erfolg verkaufen. Und wenn man Stufe 1 ausblendet, sind es ja noch nicht mal 8%. Darin ist die Gewerkschaft bombastisch.

Sorry..... aber der musste jetzt mal sein.

Gebe dir recht, das ist schon sehr frech. Im TV-H noch mehr, denn die ausgehandelten Tarifänderungen werden nicht rückwirkend zum 01.01.19, sondern zum 01.03. wirksam. Da kann man nur noch den Kopf schütteln.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MoinMoin am 05.04.2019 13:15
Und was freu ich mich auf 2021... 1,29 % mehr abzüglich Inflation = Minusrunde
Ich werde 2021 mehr als 1,29% erhalten, da wette ich drauf, ne Nullrunde gibt es auch nächstes mal nicht..
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Garfield am 17.04.2019 10:35
Ich befürchte fast, dass man diese Methode der Kompensation" nun für die Zukunft sehr salonfähig gemacht hat ...

Natürlich hat man das. Vor allem weil der Trick dank der Medienlandschaft sehr gut funktioniert hat.
"Der ÖD bekommt 8% mehr Lohn - Bsirskes Meisterstück zum Abschluss" usw.

Die 8% wurden völlig unreflektiert übernommen, die Kürzung der JSZ wurde nichtmal erwähnt in den meisten Artikeln, in den Schlagzeilen sowieso nicht.

Man hat also auf beiden Seiten gelernt, dass erstmal nur die lineare Erhöhung mediales Gehör findet und die Rahmenbedingungen kein Schwein interessieren. Diese Lektion wird die Arbeitnehmer noch teuer zu stehen kommen.

Bei den nächsten Tarifverhandlungen wird man betonen wie großartig der letzte Abschluss war und dass deswegen dieses Mal keine Sprünge möglich sind. Dann werden es eben wieder 4 % auf zwei Jahre und gleichzeit kürzt man dann wieder die JSZ oder andere Leistungen. Vielleicht ist es beim nächsten mal ja ein Urlaubstag oder man rundet auf 40 Stunden auf...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Bastel am 17.04.2019 13:25
Ich befürchte fast, dass man diese Methode der Kompensation" nun für die Zukunft sehr salonfähig gemacht hat ...

 Vielleicht ist es beim nächsten mal ja ein Urlaubstag oder man rundet auf 40 Stunden auf...

Also ich hab in Bayern eine 40,1 Stundenwoche...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: marco.berlin am 17.04.2019 19:21
Die ganzen Feiertage müssen ja auch wieder rausgearbeitet werden  ;)
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Der Kanzler am 17.04.2019 19:58
schön ist das ganze nicht.

Aber die Beamten können sich auf die 8 % freuen, denn diese müssen ja keine Abstriche bei der JSZ machen.
Ist der Verdi Vorsitzdender Beamter??? ;D
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Pepper2012 am 18.04.2019 10:16
Aber die Beamten können sich auf die 8 % freuen, denn diese müssen ja keine Abstriche bei der JSZ machen.
Ist der Verdi Vorsitzdender Beamter??? ;D

Meistens läuft es für die Angestellten etwas besser, dieses mal halt für die Beamten...

By the way: Welcher Beamte bekommt überhaupt noch eine JSZ, die über ein Taschengeld hinausgeht? In NRW z. B. liegt die JSZ bei 30% - und ist neu in das Grundgehalt eingearbeitet, sodass es auf ewig bei 30% bleiben wird.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Dude23 am 18.04.2019 12:51
65 oder 70 % in Bayern als Einmalzahlung finde ich nicht schlecht in der heutigen Zeit.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Bastel am 18.04.2019 16:42
Aber die Beamten können sich auf die 8 % freuen, denn diese müssen ja keine Abstriche bei der JSZ machen.
Ist der Verdi Vorsitzdender Beamter??? ;D

Meistens läuft es für die Angestellten etwas besser, dieses mal halt für die Beamten...

By the way: Welcher Beamte bekommt überhaupt noch eine JSZ, die über ein Taschengeld hinausgeht? In NRW z. B. liegt die JSZ bei 30% - und ist neu in das Grundgehalt eingearbeitet, sodass es auf ewig bei 30% bleiben wird.

Außer der mysteriösen 42h Woche die anscheinend in BY mal vor Jahren gegolten hat, wüsste ich jetzt nicht wo Beamte bei Tarifverhandlungen schlechter weggekommen sind.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Dude23 am 18.04.2019 17:31
Was soll daran mysteriös sein?

1. September 2004 bis 31. Juli 2012: 42 Wochenstunden
1. August 2012 bis 31. Juli 2013: 41 Wochenstunden
seit 1. August 2013: 40 Wochenstunden
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Bastel am 19.04.2019 13:13
Vor 6 Jahren also...

Danke für die Info... 
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: tomk am 19.04.2019 14:40
65 oder 70 % in Bayern als Einmalzahlung finde ich nicht schlecht in der heutigen Zeit.

Wie man an der diesjährigen Tarifrunde sehen konnte sind Einmalzahlungen alles andere als gut, da kann man das Gehalt so schön kürzen ohne das sich groß aufgeregt wird. Entscheidend ist doch immer das Jahresgehalt, am liebsten in 12 gleichen Monatsraten.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: BeamterBR am 19.04.2019 15:15
Aber die Beamten können sich auf die 8 % freuen, denn diese müssen ja keine Abstriche bei der JSZ machen.
Ist der Verdi Vorsitzdender Beamter??? ;D

Meistens läuft es für die Angestellten etwas besser, dieses mal halt für die Beamten...

By the way: Welcher Beamte bekommt überhaupt noch eine JSZ, die über ein Taschengeld hinausgeht? In NRW z. B. liegt die JSZ bei 30% - und ist neu in das Grundgehalt eingearbeitet, sodass es auf ewig bei 30% bleiben wird.

Außer der mysteriösen 42h Woche die anscheinend in BY mal vor Jahren gegolten hat, wüsste ich jetzt nicht wo Beamte bei Tarifverhandlungen schlechter weggekommen sind.

https://oeffentlicher-dienst.info/beamte/land/tr/2019/uebernahme.html

Da bitte. Soll ja tatsächlich auch Kollegen in einigen Bundesländern geben die seit 2013 (z.B. MV) oder sogar seit 2011 (Saarland) immer schlechtere Ergebnisse haben.

Vor 6 Jahren also...

Danke für die Info...
Im Saarland seit 8 Jahren jedes Jahr. Im Übrigen hat jedes Bundesland mindestens 1 Jahr in dem es schlechter übernommen hat. Außer Sachsen-Anhalt
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Bastel am 20.04.2019 12:34
Sorry, ich bezog mich nur auf das Bundesland Bayern.

.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Dude23 am 24.04.2019 08:55
65 oder 70 % in Bayern als Einmalzahlung finde ich nicht schlecht in der heutigen Zeit.

Wie man an der diesjährigen Tarifrunde sehen konnte sind Einmalzahlungen alles andere als gut, da kann man das Gehalt so schön kürzen ohne das sich groß aufgeregt wird. Entscheidend ist doch immer das Jahresgehalt, am liebsten in 12 gleichen Monatsraten.

Das sehe ich ehrlich gesagt anders. Ist aber eben Ansichtssache.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MoinMoin am 24.04.2019 09:03
65 oder 70 % in Bayern als Einmalzahlung finde ich nicht schlecht in der heutigen Zeit.

Wie man an der diesjährigen Tarifrunde sehen konnte sind Einmalzahlungen alles andere als gut, da kann man das Gehalt so schön kürzen ohne das sich groß aufgeregt wird. Entscheidend ist doch immer das Jahresgehalt, am liebsten in 12 gleichen Monatsraten.

Das sehe ich ehrlich gesagt anders. Ist aber eben Ansichtssache.
Sicher, Fakt ist aber, dass im Tarifabschluss was von 3,2% etc. gelabert wird, weil man eben nicht die JSZ "Kürzung" einberechnet und somit die Volsverarschung gut funktioniert.

JSZ ist dämlich und hilft nur denjenigen, die nicht planvoll mit Geld umgehen können.
und denen die für inen Monat über die Bemessungsgrenze kommen.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TobyWonder am 04.06.2019 17:25
...mal noch eine ganz andere Frage, die ich jetzt hoffentlich nicht überlesen habe:

Wenn die Auszahlung der Erhöhung des Entgelts erst in einem Monat fällt, der als Bemessungsgrundlage für die JSZ dient, ist dies dann real die Bemessungsgrundlage oder wird das bereinigt (um die Vormonate, die nur durch die verzögerte Umsetzung mit hineinfallen)?

Ich habe hierzu im Tarifvertragstext nichts erkennen können - aber vielleicht gibt es ja auch noch eine Art Ausformulierungshilfe, die ich nicht kenne.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TV-Ler am 05.06.2019 07:08
Wenn die Auszahlung der Erhöhung des Entgelts erst in einem Monat fällt, der als Bemessungsgrundlage für die JSZ dient, ist dies dann real die Bemessungsgrundlage oder wird das bereinigt (um die Vormonate, die nur durch die verzögerte Umsetzung mit hineinfallen)?
Du hast doch die Lösung selbst schon hervorgehoben: Auszahlung der Erhöhung des Entgelts.

In § 20 Abs. 3 TV-L ist die Rede vom monatlichen Entgelt, das den Beschäftigten in den Kalendermonaten Juli, August und September durchschnittlich gezahlt wird.

Die Auszahlung der Erhöhungsbeträge für die Vormonate ist zu unterscheiden vom für die Monate Juli bis September gezahlten durchschnittlichen Entgelt.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MoinMoin am 05.06.2019 07:32
Und damit es da nicht zu Verwirrungen kommt, wird die Nachzahlung des Entgeltes auf den Oktober verlegt, damit niemand auf den Gedanken kommt, dieses Geld würde die Höhe der JSZ positiv beeinflussen.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: TobyWonder am 17.06.2019 09:35
Wenn die Auszahlung der Erhöhung des Entgelts erst in einem Monat fällt, der als Bemessungsgrundlage für die JSZ dient, ist dies dann real die Bemessungsgrundlage oder wird das bereinigt (um die Vormonate, die nur durch die verzögerte Umsetzung mit hineinfallen)?
Du hast doch die Lösung selbst schon hervorgehoben: Auszahlung der Erhöhung des Entgelts.

In § 20 Abs. 3 TV-L ist die Rede vom monatlichen Entgelt, das den Beschäftigten in den Kalendermonaten Juli, August und September durchschnittlich gezahlt wird.

Die Auszahlung der Erhöhungsbeträge für die Vormonate ist zu unterscheiden vom für die Monate Juli bis September gezahlten durchschnittlichen Entgelt.

Hey,

sry für die späte Rückmeldung, aber erst einmal danke für das Feedback (auch an MoinMoin).

Okay, also ist der Zusammenhang durch das durchschnittlich definiert. Ich hatte es einfach so aufgenommen, dass es um den Durchschnitt aus den drei Monaten geht - unabhängig davon, ob da in einem Monat ein höherer oder niedrigerer Auszahlungsbetrag enthalten ist.

Im Endeffekt ist mir wirklich egal, da ich nicht glaube, dass hier jemand "verhungern" muss. Da jedoch sonst gerne eine gewisse Detailverliebtheit im Vertragstext zu erkennen ist, bin ich erstaunt, dass man hier Raum für Interpretationen lässt - also aus meiner Perspektive, die kein Anspruch auf die eine (!) Wahrheit hat. :-)

Besten Dank noch einmal.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Neffets69 am 13.08.2019 14:01
Tretet doch aus der Gewerkschaft aus, wenn euch der Abschluss zu schlecht erscheint und schwächt die Organisation umso mehr! Achso ihr seid nicht mal bei Verdi Mitglied. Na dann dürft ihr euch doch garnicht aufregen, Verdi hat den Vertrag für seine Mitglieder abgeschlossen. Das ihr auch was vom "faulen" Kuchen abbekommt ist doch mehr als begrüßenswert. Nix tun dafür, einstecken aber dafür alles schlecht reden - geile Nummer!
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 13.08.2019 14:13
Ich finde immer wieder gut, wie Verdianer sich mit ihrer eher gewöhnlichen Auffassungsgabe stets selbst outen. Was ist denn mit den Mitgliedern im dbb? Zumal ja das eher dumpfe Gewerkschafterhirn offenkundig unfähig ist zu begreifen, daß alle Beschäftigten, die ohne Mitglied in der Gewerkschaft zu sein, von Tarifabschlüssen profitieren, dies höchstpersönlich im Arbeitsvertrag vereinbart haben - es ist mithin ganz allein ihr Verdienst und nicht der der Gewerkschaften. Zudem sollte jeder, der nicht Spülhilfe, Postwagenschubser o.ä. im öD ist, aus individualrationaler Perspektive ohnehin ein großes Interesse an der Schwächung von Verdi haben.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Neffets69 am 13.08.2019 14:48
da bin ich ja froh, dass mir meine eher gewöhnliche Auffassungsgabe und mein eher dumpfes Gewerkschafterhirn immerhin die E10 beschert hat. Vermutlich lag es an deiner beschriebenen individualrationalen Perspektive, welche mir Verdi eröffnet hat - wäre ja sonst kaum zu erklären.

Gut, dass an meinem Betrieb ca. 1500 Beschäftigte eine eher gewöhnlichere Auffassungsgabe als SPID haben und Verdi-Mitglied sind. Wenn man Leute die einer nicht höherwertigen Tätigkeit nachgehen als Postwagenschubser in arroganter Abfälligkeit tituliert, offeriert welch' einen charakterloses Individium du doch bist. Schön dich nicht in meinem Umfeld zu haben :)

Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 13.08.2019 15:05
da bin ich ja froh, dass mir meine eher gewöhnliche Auffassungsgabe und mein eher dumpfes Gewerkschafterhirn immerhin die E10 beschert hat. Vermutlich lag es an deiner beschriebenen individualrationalen Perspektive, welche mir Verdi eröffnet hat - wäre ja sonst kaum zu erklären.

Nun, Deine eher gewöhnliche Auffassungsgabe wird auch hier deutlich, weil Du schlicht nicht verstanden hast, was ich schrieb. Für E10/6 würde ich übrigens nicht einmal morgens aufstehen - aber schön, daß es auch Menschen gibt, die auch auf ganz, ganz kleine Errungenschaften stolz sind.

Zitat
Gut, dass an meinem Betrieb ca. 1500 Beschäftigte eine eher gewöhnlichere Auffassungsgabe als SPID haben und Verdi-Mitglied sind. Wenn man Leute die einer nicht höherwertigen Tätigkeit nachgehen als Postwagenschubser in arroganter Abfälligkeit tituliert, offeriert welch' einen charakterloses Individium du doch bist. Schön dich nicht in meinem Umfeld zu haben :)

Nun, ich bin kein Maßstab. Es ist davon auszugehen, daß 7,62 Mrd. Menschen eine gewöhnlichere Auffassungsgabe als ich haben, was Verdianer nicht besonders herausheben würde. Deren eher gewöhnliche Auffassungsgabe fällt halt gegenüber dem Durchschnitt der Normalbevölkerung ab - wie sie hier im Forum immer wieder und wieder und wieder unter Beweis stellen. Postwagenschubser bleiben Postwagenschubser, auch wenn man sie im Neusprech wohl mittlerweile Manager of Pushcart Post Distribution nennt - die Tätigkeit bleibt gleich minderwertig. Dinge beim Namen zu nennen ist übrigens das Gegenteil von charakterlos und zeichnet charakterstarke Persönlichkeiten aus, die dem weichgespülten Mainstream mit seiner widerwärtigen politischer Korrektheit und seinem inhärenten Bemühen, daß sich ja niemand offended fühlt, trotzen und reihenweise Special Snowflakes in ihre Safe Spaces flüchten lassen. Deshalb ist es nur klar, daß Du mich nicht in Deinem Umfeld haben möchtest - wäre ja dann kein Safe Space mehr.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Neffets69 am 13.08.2019 15:10
Alles klar Marjorie (all-seeing Trash Heap)  ;)
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 13.08.2019 15:16
Freut mich, daß Du eine Sendung gefunden hast, die dem Niveau Deiner geistigen Entwicklungsstufe entspricht.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 13.08.2019 15:32
Zumal ja das eher dumpfe Gewerkschafterhirn offenkundig unfähig ist zu begreifen, daß alle Beschäftigten, die ohne Mitglied in der Gewerkschaft zu sein, von Tarifabschlüssen profitieren, dies höchstpersönlich im Arbeitsvertrag vereinbart haben - es ist mithin ganz allein ihr Verdienst und nicht der der Gewerkschaften.

Es ist also ihr Verdienst, und nicht der Tatsache geschuldet, dass der Arbeitgeber Tarifgebunden ist?
.... im Arbeitsvertrag vereinbart haben.... Es stand da schlichtweg drinnen wegen der Tarifbindung. Nix verhandelt, da wenig bis kein Verhandlungsspielraum.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 13.08.2019 15:46
Arbeitsverträge werden zwischen den schließenden Parteien verhandelt und abgeschlossen. Solange keine beiderseitige Tarifbindung besteht, ist die Tarifbindung des AG unbeachtlich.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Neffets69 am 13.08.2019 15:49
Freut mich, daß Du eine Sendung gefunden hast, die dem Niveau Deiner geistigen Entwicklungsstufe entspricht.
Oh - I need a safe space ;D

OFF TOPIC
Du kannst schreiben, wie es dir beliebt - es entlockt mir lediglich ein müdes Schmunzeln, nicht mehr und nicht weniger. Was ist im Übrigen los bei dir? - ich vermisse deine eloquente, impertinente Art einen exorbitanten Einsatz an Fremdwörten rauszuhauen. Liegt es vielleicht an meinen mangelnden kognitiven Fähigkeiten, dass du auf deren Gebrauch verzichtest?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 13.08.2019 15:56
Selbstverständlich kann ich schreiben, wie es mir beliebt. Brauchst Du jetzt ein Kopftätscheln, weil Du das Offensichtliche und Selbstverständliche festgestellt hast?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 13.08.2019 16:00
Arbeitsverträge werden zwischen den schließenden Parteien verhandelt und abgeschlossen. Solange keine beiderseitige Tarifbindung besteht, ist die Tarifbindung des AG unbeachtlich.
In welchen Fällen ist denn der AN an einen Tarif gebunden?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: WasDennNun am 13.08.2019 16:04
Es ist also ihr Verdienst, und nicht der Tatsache geschuldet, dass der Arbeitgeber Tarifgebunden ist?
.... im Arbeitsvertrag vereinbart haben.... Es stand da schlichtweg drinnen wegen der Tarifbindung. Nix verhandelt, da wenig bis kein Verhandlungsspielraum.
Also du hast deinen AG darauf hingewiesen, dass für dich keine Tarfbindung besteht und angefragt, ob man einen AV machen kann ohne Verweis auf TV-L und hast eine Abfuhr erhalten?

Oder hast schlichtweg nicht gefragt?
Oder hat der AG fälschlicherweise einfach behauptet, nein er darf das nicht wg. Tarifrecht?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: WasDennNun am 13.08.2019 16:05
Arbeitsverträge werden zwischen den schließenden Parteien verhandelt und abgeschlossen. Solange keine beiderseitige Tarifbindung besteht, ist die Tarifbindung des AG unbeachtlich.
In welchen Fällen ist denn der AN an einen Tarif gebunden?
Wenn er Mitglied einer entsprechenden Gewerkschaft ist.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 13.08.2019 16:09
Arbeitsverträge werden zwischen den schließenden Parteien verhandelt und abgeschlossen. Solange keine beiderseitige Tarifbindung besteht, ist die Tarifbindung des AG unbeachtlich.
In welchen Fällen ist denn der AN an einen Tarif gebunden?
Wenn er Mitglied einer entsprechenden Gewerkschaft ist.
Was widerum wieviel Einfluss auf die Zahl-Leistung des AG hat?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 13.08.2019 16:10
Arbeitsverträge werden zwischen den schließenden Parteien verhandelt und abgeschlossen. Solange keine beiderseitige Tarifbindung besteht, ist die Tarifbindung des AG unbeachtlich.
In welchen Fällen ist denn der AN an einen Tarif gebunden?

Beiderseitige Tarifbindung liegt dann vor, wenn der AN Mitglied einer der den Tarifvertrag schließenden Gewerkschaft ist und der AG den Tarifvertrag selbst geschlossen hat, er auf diesen übergegangen ist oder dieser fortwirkt oder der AG Mitglied in einem den Tarifvertrag schließenden AG-Verband ist.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 13.08.2019 16:12
Arbeitsverträge werden zwischen den schließenden Parteien verhandelt und abgeschlossen. Solange keine beiderseitige Tarifbindung besteht, ist die Tarifbindung des AG unbeachtlich.
In welchen Fällen ist denn der AN an einen Tarif gebunden?
Wenn er Mitglied einer entsprechenden Gewerkschaft ist.
Was widerum wieviel Einfluss auf die Zahl-Leistung des AG hat?

Wenn beiderseitige Tarifbindung besteht, dann gelten die tariflichen Normen unmittelbar. Besteht sie nicht, kann im Arbeitsvertrag alles mögliche vereinbart werden - u.a. auch die Geltung tariflicher Normen.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: WasDennNun am 14.08.2019 07:48
Was widerum wieviel Einfluss auf die Zahl-Leistung des AG hat?
Na ganz einfach: Der AG und AN sind frei von irgendwelchen Regularien (bis auf Mindestlohn) bei der Bestimmung des Entgeltes.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 08:23
Arbeitsverträge werden zwischen den schließenden Parteien verhandelt und abgeschlossen. Solange keine beiderseitige Tarifbindung besteht, ist die Tarifbindung des AG unbeachtlich.
In welchen Fällen ist denn der AN an einen Tarif gebunden?
Wenn er Mitglied einer entsprechenden Gewerkschaft ist.
Was widerum wieviel Einfluss auf die Zahl-Leistung des AG hat?

Wenn beiderseitige Tarifbindung besteht, dann gelten die tariflichen Normen unmittelbar. Besteht sie nicht, kann im Arbeitsvertrag alles mögliche vereinbart werden - u.a. auch die Geltung tariflicher Normen.

1.Wo besteht die Verpflichtung dieses dem AG kundzutun?
2. Was ist wenn man zu einem späterem Zeitpunkt eintritt?

Um es nochmals herauszustellen, die Praxis ist nicht das der AN  herausgehandelt hat nach Tarif zu entlohnen, sondern der AG ihm schlicht einen AV vorlegt in dem die Tarifbindung steht.
Ausnahmen wird es geben, aber eben nicht die Masse wie es hier dargestellt wird.
Zumal ja das eher dumpfe Gewerkschafterhirn offenkundig unfähig ist zu begreifen, daß alle Beschäftigten, die ohne Mitglied in der Gewerkschaft zu sein, von Tarifabschlüssen profitieren, dies höchstpersönlich im Arbeitsvertrag vereinbart haben - es ist mithin ganz allein ihr Verdienst und nicht der der Gewerkschaften.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 14.08.2019 08:33
Arbeitsverträge werden zwischen den schließenden Parteien verhandelt und abgeschlossen. Solange keine beiderseitige Tarifbindung besteht, ist die Tarifbindung des AG unbeachtlich.
In welchen Fällen ist denn der AN an einen Tarif gebunden?
Wenn er Mitglied einer entsprechenden Gewerkschaft ist.
Was widerum wieviel Einfluss auf die Zahl-Leistung des AG hat?

Wenn beiderseitige Tarifbindung besteht, dann gelten die tariflichen Normen unmittelbar. Besteht sie nicht, kann im Arbeitsvertrag alles mögliche vereinbart werden - u.a. auch die Geltung tariflicher Normen.

1.Wo besteht die Verpflichtung dieses dem AG kundzutun?
2. Was ist wenn man zu einem späterem Zeitpunkt eintritt?

Um es nochmals herauszustellen, die Praxis ist nicht das der AN  herausgehandelt hat nach Tarif zu entlohnen, sondern der AG ihm schlicht einen AV vorlegt in dem die Tarifbindung steht.
Ausnahmen wird es geben, aber eben nicht die Masse wie es hier dargestellt wird.
Zumal ja das eher dumpfe Gewerkschafterhirn offenkundig unfähig ist zu begreifen, daß alle Beschäftigten, die ohne Mitglied in der Gewerkschaft zu sein, von Tarifabschlüssen profitieren, dies höchstpersönlich im Arbeitsvertrag vereinbart haben - es ist mithin ganz allein ihr Verdienst und nicht der der Gewerkschaften.

1. Wenn man die entsprechenden Ansprüche durchsetzen möchte, muß man den Nachweis führen.
2. Dann besteht - wenn der AG auch tarifgebunden ist und die Gewerkschaft Tarifvertragspartei ist - beiderseitige Tarifbindung.

In einem Arbeitsvertrag kann keine "Tarifbindung" stehen. Er kann eine kleine oder große Bezugnahmeklausel oder eine Gleichstellungsabrede enthalten. Jedenfalls ist er das Verhandlungsergebnis zwischen den Arbeitsvertragsparteien, denn Verhandlungen bestehen aus wechselseitigen Angeboten und Angebotsannahmen, es gibt mithin also auch dann ein Verhandlungsergebnis, wenn eine der Parteien das erste Angebot der Gegenseite annimmt. Jeder AN hat mithin seinen Arbeitsvertrag höchstpersönlich verhandelt. Die Inhalte sind das Ergebnis seiner Vehandlungsstärke, jedweder Inhalt - ob positiv oder negativ - ist Ergebnis seiner Leistung und somit ganz alleine sein Verdienst. Gewerkschaften haben dazu überhaupt nichts beigetragen!
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: WasDennNun am 14.08.2019 09:05
Um es nochmals herauszustellen, die Praxis ist nicht das der AN  herausgehandelt hat nach Tarif zu entlohnen, sondern der AG ihm schlicht einen AV vorlegt in dem die Tarifbindung steht.
Und unbesehen unterschrieben wird von dem AN?
Bei mir wurden schon einige AV geändert, weil ich entsprechende Zusätze, Klarstellungen etc. drin haben wollte.
Aber der AG wollte ja mich auch als AN gewinnen, dann ist so etwas möglich. Wenn dem AG es egal welcher AN unterschreibt, nimmt er halt den nächsten, der nichts ändern will.

So ist das auf dem Arbeitsmarkt.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 11:15
Um es nochmals herauszustellen, die Praxis ist nicht das der AN  herausgehandelt hat nach Tarif zu entlohnen, sondern der AG ihm schlicht einen AV vorlegt in dem die Tarifbindung steht.
Und unbesehen unterschrieben wird von dem AN?
Bei mir wurden schon einige AV geändert, weil ich entsprechende Zusätze, Klarstellungen etc. drin haben wollte.
Aber der AG wollte ja mich auch als AN gewinnen, dann ist so etwas möglich. Wenn dem AG es egal welcher AN unterschreibt, nimmt er halt den nächsten, der nichts ändern will.

So ist das auf dem Arbeitsmarkt.
Ich schrieb bereits dass es Ausnahmen geben wird. Aber es ist halt nicht die Regel, so dass im ÖD Arbeitsverträge ohne Anwendung des jeweiligen TV eher selten sind. Was, außerhalb von Tariflichen Leistungen welche nicht sowieso verhandelbar wären, haben denn die massenhaft nicht organisierte Beschäftigten (wie Du) gegenüber einem TB an verhandeln können? 14. Monatsgehalt?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: WasDennNun am 14.08.2019 13:26
Ich schrieb bereits dass es Ausnahmen geben wird. Aber es ist halt nicht die Regel, so dass im ÖD Arbeitsverträge ohne Anwendung des jeweiligen TV eher selten sind. Was, außerhalb von Tariflichen Leistungen welche nicht sowieso verhandelbar wären, haben denn die massenhaft nicht organisierte Beschäftigten (wie Du) gegenüber einem TB an verhandeln können? 14. Monatsgehalt?
Ich habe meine Jahresgehaltsvorstellung mitgeteilt (die durchaus unterhalb von dessen war, was ich vorher verdiente) und die haben sich die EG / Stufe / Zulage rausgesucht die dafür passt.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 14:20
Ich schrieb bereits dass es Ausnahmen geben wird. Aber es ist halt nicht die Regel, so dass im ÖD Arbeitsverträge ohne Anwendung des jeweiligen TV eher selten sind. Was, außerhalb von Tariflichen Leistungen welche nicht sowieso verhandelbar wären, haben denn die massenhaft nicht organisierte Beschäftigten (wie Du) gegenüber einem TB an verhandeln können? 14. Monatsgehalt?
Ich habe meine Jahresgehaltsvorstellung mitgeteilt (die durchaus unterhalb von dessen war, was ich vorher verdiente) und die haben sich die EG / Stufe / Zulage rausgesucht die dafür passt.
Ja, und wo schließt du jetzt aus das ein TB nicht dasselbe bekommen hätte?
Warum überhaupt eine EG und Stufe im AV?
Ich z.B. habe auch meine Vorstellung mitgeteilt und bekomme entsprechend meine EG/Stufe. Ist es jetzt Zufall das es mit Tarif passt? Ich habe dem AG nicht mitgeteilt das ich organisiert bin.
Oder anders:
Wenn ich z.B. 50.000€ angebe kann ich 10/6  oder 15/1  bekommen (Beispiel). 10/6 kann nach Tarif richtig und 15/1 zu hoch sein. Und, wenn ich von der Gehaltsvorstellung nicht auf die Stelle passe, werde ich in der Regel auch nicht genommen.

 
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 14.08.2019 14:24
Warum sollte @WasDennNun überhaupt meinen oder gar schließen, daß bei beidseitiger Tarifbindung ein anderes Ergebnis erzielt worden wäre? Schließlich ist das für seine Argumentation wie auch für den Sachverhalt selbst völlig unbeachtlich.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 14:35
Weil schlicht nicht erkennbar ist, dass der AG abweichend von möglichen tariflichen Bindungen handelt.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 14.08.2019 14:43
Warum sollte das wichtig sein?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: WasDennNun am 14.08.2019 14:56
Ja, und wo schließt du jetzt aus das ein TB nicht dasselbe bekommen hätte?
Habe ich dass?
Von außerhalb dem öD kommend in der Endstufe einer EG (mit oder ohne förderliche Zeiten sei dahingestellt) ab Arbeitsbeginn, geht tariflich natürlich immer. Das kann natürlich jeder frei verhandeln.
und ob meine EG mit meinen Tätigkeiten korreliert muss mich auch nicht jucken.
Zitat
Warum überhaupt eine EG und Stufe im AV?
Evtl. weil die Verwaltung halt geistig ein Probleme damit hatte, mir ein Gehalt ohne diese Angaben zu bezahlen, weil dann würde dort ja AT  stehen oder irgendeine Zahl und so können sie täuschen und tarnen. Das AT machen sie nur oberhalb von EG15, weil nur da sind sie der Meinung, dass sie es dürfen.
Ach ja und weil ich dann mich nicht mehr darum kümmern muss, dass ich nen Inflationsausgleich alle Jahre wieder bekomme.
Zitat
Ich z.B. habe auch meine Vorstellung mitgeteilt und bekomme entsprechend meine EG/Stufe. Ist es jetzt Zufall das es mit Tarif passt?
Wahrscheinlich nicht, weil du dich an den Listen deiner Organisation orientiert hast  8)
Zitat
Wenn ich z.B. 50.000€ angebe kann ich 10/6  oder 15/1  bekommen (Beispiel). 10/6 kann nach Tarif richtig und 15/1 zu hoch sein. Und, wenn ich von der Gehaltsvorstellung nicht auf die Stelle passe, werde ich in der Regel auch nicht genommen.
Richtig, wie in der freien Wirtschaft auch. Entweder du bist das Geld dem AG wert oder nicht.
Nur bei tarifgebundene entscheidet dies nicht der AG, sondern das Tarifsystem.

Unabhängig davon, bin ich günstig genug und der AG musste nicht in Ohnmacht fallen, und ich auch nicht, da ich jetzt meine Wertschöpfung aus den weichen Faktoren meines Arbeitsplatzes schöpfe.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 15:44
Ja, und wo schließt du jetzt aus das ein TB nicht dasselbe bekommen hätte?
Habe ich dass?
Von außerhalb dem öD kommend in der Endstufe einer EG (mit oder ohne förderliche Zeiten sei dahingestellt) ab Arbeitsbeginn, geht tariflich natürlich immer. Das kann natürlich jeder frei verhandeln.
und ob meine EG mit meinen Tätigkeiten korreliert muss mich auch nicht jucken.
Zitat
Warum überhaupt eine EG und Stufe im AV?
Evtl. weil die Verwaltung halt geistig ein Probleme damit hatte, mir ein Gehalt ohne diese Angaben zu bezahlen, weil dann würde dort ja AT  stehen oder irgendeine Zahl und so können sie täuschen und tarnen. Das AT machen sie nur oberhalb von EG15, weil nur da sind sie der Meinung, dass sie es dürfen.
Ach ja und weil ich dann mich nicht mehr darum kümmern muss, dass ich nen Inflationsausgleich alle Jahre wieder bekomme.
Zitat
Ich z.B. habe auch meine Vorstellung mitgeteilt und bekomme entsprechend meine EG/Stufe. Ist es jetzt Zufall das es mit Tarif passt?
Wahrscheinlich nicht, weil du dich an den Listen deiner Organisation orientiert hast  8)
Zitat
Wenn ich z.B. 50.000€ angebe kann ich 10/6  oder 15/1  bekommen (Beispiel). 10/6 kann nach Tarif richtig und 15/1 zu hoch sein. Und, wenn ich von der Gehaltsvorstellung nicht auf die Stelle passe, werde ich in der Regel auch nicht genommen.
Richtig, wie in der freien Wirtschaft auch. Entweder du bist das Geld dem AG wert oder nicht.
Nur bei tarifgebundene entscheidet dies nicht der AG, sondern das Tarifsystem.

Unabhängig davon, bin ich günstig genug und der AG musste nicht in Ohnmacht fallen, und ich auch nicht, da ich jetzt meine Wertschöpfung aus den weichen Faktoren meines Arbeitsplatzes schöpfe.

Ich denke auch hier liegt der AG wieder im tariflichem Rahmen, und unterwarf sich schlicht dem Tarifsystem.
Das Ökosystem wurde nicht erkennbar verlassen.
Ich schrieb bereits dass es Ausnahmen geben wird. Aber es ist halt nicht die Regel, so dass im ÖD Arbeitsverträge ohne Anwendung des jeweiligen TV eher selten sind. Was, außerhalb von Tariflichen Leistungen welche nicht sowieso verhandelbar wären, haben denn die massenhaft nicht organisierte Beschäftigten (wie Du) gegenüber einem TB an verhandeln können? 14. Monatsgehalt?
Ich habe meine Jahresgehaltsvorstellung mitgeteilt (die durchaus unterhalb von dessen war, was ich vorher verdiente) und die haben sich die EG / Stufe / Zulage rausgesucht die dafür passt.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 14.08.2019 15:49
Du bleibst die Antwort schuldig, warum das wichtig sein sollte?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 15:56
Du bleibst die Antwort schuldig, warum das wichtig sein sollte?
Nein, das habe ich nie behauptet.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 14.08.2019 16:04
Es ist also nicht wichtig, ob das Ergebnis der Verhandlungen des nicht tarifgebundenen AN über die tariflichen Regelungen hinausgehen?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: WasDennNun am 14.08.2019 16:11
Ich denke auch hier liegt der AG wieder im tariflichem Rahmen, und unterwarf sich schlicht dem Tarifsystem.
Das Ökosystem wurde nicht erkennbar verlassen.
Nun erstens ist es mir wumpe, ob der AG es in sein Ökosystem reininterpretieren konnte. Frage mich allerdings wie der AG auf 15 Jahre förderliche Zeiten gekommen sein könnte, aber das ist ja sein Problem.
zweitens, da der Vertrag keinen Bezug zum Ökosystem hat, bis auf den Verweis auf eine Position in der Entgelttabelle, kann man es natürlich so interpretieren, das ich innerhalb des Ökosystems bin.
und drittens: ich wurde nicht entsprechend meiner auszuübenden Tätigkeiten eingruppiert.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 20:13
Es ist also nicht wichtig, ob das Ergebnis der Verhandlungen des nicht tarifgebundenen AN über die tariflichen Regelungen hinausgehen?
Für den Ausnahmefall mag das sein, für mich und die Diskussion nicht.
Bezogen auf die Behauptung dass alle nicht organisierten AN ihre AV ausgehandelt haben, und nicht, wie ich behaupte, überwiegend doch im Ökosystem integriert "wurden" (allein durch die Annahme derjenigen mit den passenden Forderungen) eher unwichtig.
Und ums dann noch weiter auszuweiten, für die vorangegangene Behauptung bezüglich des "dumpfen Gewerkschafterhirns" sind nach meiner Meinung, durch die Integration der Masse ins Ökosystem, weil die AG nun mal so agieren, die Gewerkschaften als Tarifpartner sehr wohl (auch wenn Du vielleicht behauptest sie hätten keinen Einfluss auf die Abschlüsse) mit für die Tarifabschlüsse verantwortlich und daher, durch die
Anwendung der AG auf die Masse der AN, auch mit ihr Verdienst, wenn eben nicht organisierte AN profitieren.
Wer glaubt die Öffis geben massenhaft höhere Konditionen, wie sie bei Tarifbindung geben müssten, der lebt in einer anderen Welt wie ich sie kenne. Massenhaft Stellenausschreibungen die ich sehe wo fast immer  der Bezug zu den Tarifverträgen steht, und dabei bleibt es in der Regel.
Alles andere ist die Ausnahme.


 
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 14.08.2019 20:39
Ich habe nicht behauptet, daß überwiegend oder auch nur häufig tarifungebundene AN bessere Konditionen aushandeln würden als sich bei beiderseitiger Tarifbindung unmittelbar ergäben. Wozu verschwendest Du also so viel Energie darauf, etwas zu widerlegen, was nicht behauptet wurde? Tatsache ist jedoch, daß jeder nicht tarifgebundene AG, auf dessen Arbeitsverhältnis der Tarifvertrag aufgrund einzelvertraglicher Bezugnahme Anwendung findet, dies höchstselbst verhandelt hat - und sei es nur durch Annahme des Angebots des AG. Das hat er ganz alleine geschafft - und sei es, wie Du unterstellst, durch überwiegende Passivität. Wenn Du das besonders herausstellen möchtest, sei darauf verwiesen, daß somit der einzelne, nicht organisierte AN in der Lage ist, durch bloße Annahme des AG-Angebots die gleichen Konditionen auszuhandeln  wie die Gewerkschaften in Tarifverhandlungen.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 21:05
Ich habe nicht behauptet, daß überwiegend oder auch nur häufig tarifungebundene AN bessere Konditionen aushandeln würden als sich bei beiderseitiger Tarifbindung unmittelbar ergäben. Wozu verschwendest Du also so viel Energie darauf, etwas zu widerlegen, was nicht behauptet wurde? Tatsache ist jedoch, daß jeder nicht tarifgebundene AG, auf dessen Arbeitsverhältnis der Tarifvertrag aufgrund einzelvertraglicher Bezugnahme Anwendung findet, dies höchstselbst verhandelt hat - und sei es nur durch Annahme des Angebots des AG. Das hat er ganz alleine geschafft - und sei es, wie Du unterstellst, durch überwiegende Passivität. Wenn Du das besonders herausstellen möchtest, sei darauf verwiesen, daß somit der einzelne, nicht organisierte AN in der Lage ist, durch bloße Annahme des AG-Angebots die gleichen Konditionen auszuhandeln  wie die Gewerkschaften in Tarifverhandlungen.
Wenn es um den Ursprungstatbestand "unterschreiben" geht hast du sicherlich recht, wenn es aber um die Höhe und den Verlauf der Entgeltentwicklung geht ist da nichts verdient, weil nichts beigetragen wurde..
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 14.08.2019 21:09
Das ist im Hinblick auf die Gewerkschaften zwar eine zutreffende Beurteilung, stand aber nie in Zweifel. Hier geht es darum, daß tarifungebundene AN ihre Arbeitsbedingungen selbst ausgehandelt haben und das ihr eigener Verdienst ist.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 21:37
Das ist im Hinblick auf die Gewerkschaften zwar eine zutreffende Beurteilung, stand aber nie in Zweifel. Hier geht es darum, daß tarifungebundene AN ihre Arbeitsbedingungen selbst ausgehandelt haben und das ihr eigener Verdienst ist.
Antwort 74 bezieht sich aber eben auf das Abschlussergebniss, welches du mit dem besagtem Gewerkschafterhirn-Antwort kommentiertest. In diesem Bezug brachtest du "Verdienst" ein. Jedoch ist an dem Tarifergebniss, über das sich gerne gestritten wird, eben kein Verdienst der genannten Personengruppen, lediglich würde ich und viele andere es eher als glücklichen Umstand bezeichnen. Alles andere danach diente eben nur der Klarstellung. Und dafür ist mir die Energie bisher nicht zu schade gewesen.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 14.08.2019 21:53
Der inredestehende Beitrag
Tretet doch aus der Gewerkschaft aus, wenn euch der Abschluss zu schlecht erscheint und schwächt die Organisation umso mehr! Achso ihr seid nicht mal bei Verdi Mitglied. Na dann dürft ihr euch doch garnicht aufregen, Verdi hat den Vertrag für seine Mitglieder abgeschlossen. Das ihr auch was vom "faulen" Kuchen abbekommt ist doch mehr als begrüßenswert. Nix tun dafür, einstecken aber dafür alles schlecht reden - geile Nummer!
stellt vielmehr einen Bezug zwischen dem Erhalten eines Nutzens aus dem Tarifergebnis und nichts für ebendieses Erhalten getan zu haben - was eben schlicht unzutreffend ist, weil der tarifungebundene AN eben dies höchstselbst verhandelt hat. Davon ab hat das Verdibrot zudem übersehen, daß Verdi nicht die einzige Gewerkschaft ist, die Tarifvertragspartei ist.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 14.08.2019 22:16
Ich seh das so:
Der faule Kuchen ist das Verhandlungsergebnis (faul, weil wohl nicht besonders attraktiv).
Die Höhe des Verhandlungsergebnisses ist den Vertragsparteien geschuldet. Deren Verdienst.
TG AN schickten ihre Vertreter = toll gemacht, weil deren Verdienst
Woraus kann sich der Verdienst der Nicht TG AN zum Bezug Ergebnis herleiten?
Man könnte natürlich sagen die Passivität hat vielleicht negativ beigetragen, und das ist auch gut so.


Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 15.08.2019 07:28
Es geht aber ausweislich des Beitrags nicht um den „faulen Kuchen“, sondern darum, von diesem etwas „abzubekommen“. Und daß das so ist, ist der alleinige Verdienst des jeweiligen AN, der entsprechendes im Arbeitsvertrag vereinbart hat.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: WasDennNun am 15.08.2019 10:20
Wer glaubt die Öffis geben massenhaft höhere Konditionen, wie sie bei Tarifbindung geben müssten, der lebt in einer anderen Welt wie ich sie kenne. Massenhaft Stellenausschreibungen die ich sehe wo fast immer  der Bezug zu den Tarifverträgen steht, und dabei bleibt es in der Regel.
Alles andere ist die Ausnahme.
Von massenhaft höhere Konditionen ist nirgends die Rede, denn die Masse beschließt nicht zu verhandeln und das erste Angebot seitens des AGs anzunehmen. Ob aus Dummheit, Faulheit, Zufriedenheit oder Unwissenheit kann ich nicht beurteilen.

Der AG behilft sich allerdings oftmals damit, dass er die Leute, die er nicht einstellen kann, weil sie nicht für das tarifliche Entgelt sich einstellen lassen würden (ein Dank an die Gewerkschaften) und/oder der AG nicht anders bezahlen will/kann/darf, in dem er diesen Menschen mit einen entsprechend hoch dotierten Beratervertrag für Ihre Arbeit entlohnt.

oder aber umgekehrt, in dem er sich entsprechender billigeren Dienstleister (ein Dank an die Gewerkschaften) bedient (s. Putzkolonnen etc.)

Hat ja für den AG den Vorteil aus Personalkosten Sachkosten zu machen ;)
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: PhoenixDea am 15.08.2019 11:23
Sicher. Der nicht tarifgebundene AN nimmt einen AV an, in dem der AG dem AN Entgelt nach Tarif zahlt, ohne das der AG dazu verpflichtet wäre. In dem der AN annimmt, hat er seinen AV ausgehandelt.

Davon aber ab, schwächt der AG damit die Position der Gewerkschaften. Da fast alle AN nach Tarif bezahlt werden -ob nun Gewerkschaftsmitglied oder nicht - besteht für die AN keine Notwendigkeit in eine Gewerkschaft einzutreten, nur um nach Tarif bezahlt zu werden.

Das sollte Gewerkschaften dazu zwingen, mit wirklich guten Abschlüssen Mitglieder heranzuziehen (und mit den weiteren Leistungen, die Gewerkschaften so anbieten), wenn man sich jedoch ansieht, wie hier die Wahrheit verdreht wird (6 % mehr im TV-L ... ), dürfen sich die Gewerkschaften nicht wundern...
Titel: Jahressonderzahlung in Verbindung mit Garantiebetrag
Beitrag von: Chrille1507 am 19.08.2019 10:27
Hallo liebe Leute,

ich habe eine Frage zur Jahressonderzahlung in Verbindung mit dem Garantiebetrag.

Und zwar möchte ich gerne wissen, ob der gezahlte Garantiebetrag in die Berechnung der Jahressonderzahlung einbezogen wird oder „nur“ das Tabellenentgelt als Berechnungsgrundlage herangezogen wird.

Gemäß § 20 Abs. 3 Satz 1 TV-L:

„Bemessungsgrundlage im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 ist das monatliche Entgelt, das den Beschäftigten in den Kalendermonaten Juli, August und September durchschnittlich gezahlt wird…“

Bezieht sich jetzt das monatliche Entgelt gemäß Entgelttabelle oder auf das Tabellenentgelt plus Garantiebetrag?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 19.08.2019 10:39
Das monatliche Entgelt kann das Tabellenentgelt, kann das Tabellenentgelt plus Garantiebetrag und kann auch das Tabellenentgelt und weitere Zulagen sein. Wenn ein Garantiebetrag zu zahlen ist, ist er jedenfalls Bestandteil des monatlichen Entgelts.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Chrille1507 am 19.08.2019 10:48
Das monatliche Entgelt kann das Tabellenentgelt, kann das Tabellenentgelt plus Garantiebetrag und kann auch das Tabellenentgelt und weitere Zulagen sein. Wenn ein Garantiebetrag zu zahlen ist, ist er jedenfalls Bestandteil des monatlichen Entgelts.

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Eine Sorge weniger  ::)
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Ella Z am 23.08.2019 08:31
Sorry, ich steige hier mal quer ein.

Bin seit 01.01.2019 durch einen Arbeitsunfall arbeitsunfähig. Meine voraussichtliche Arbeitsfähigkeit werde ich im Oktober zurück erlangen. Wie verfällt es sich mit der Jahressonderzahlung? Habe ich Anspruch auf eine Jahressonderzahlung? Wird diese um die Krankheitsmonate Januar bis September vermindert?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 23.08.2019 08:33
Sorry, ich steige hier mal quer ein.

Bin seit 01.01.2019 durch einen Arbeitsunfall arbeitsunfähig. Meine voraussichtliche Arbeitsfähigkeit werde ich im Oktober zurück erlangen. Wie verfällt es sich mit der Jahressonderzahlung? Habe ich Anspruch auf eine Jahressonderzahlung? Wird diese um die Krankheitsmonate Januar bis September vermindert?
Nein
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Ella Z am 23.08.2019 08:37
Mein Beitrag enthält drei Fragen.
Bezieht sich deine Antwort auf die zweite Frage oder auf meine letzte Frage?  ???
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 23.08.2019 08:40
In der Tarifrunde 2019 haben sich dazu keine Veränderungen ergeben.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Ella Z am 23.08.2019 08:42
In der Tarifrunde 2019 haben sich dazu keine Veränderungen ergeben.

D.h. ich bekomme hier keine Antwort auf meine Frage, da ich im falschen Thread geschrieben habe?
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Spid am 23.08.2019 08:44
Das läßt sich in dieser Pauschalität nicht sagen, ich hielte es aber nicht für unwahrscheinlich - zumindest dann, wenn Du in der Sache hilfreiche Antworten meinst, denn geantwortet wurde Dir ja bereits.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Ella Z am 23.08.2019 08:51
Das läßt sich in dieser Pauschalität nicht sagen, ich hielte es aber nicht für unwahrscheinlich - zumindest dann, wenn Du in der Sache hilfreiche Antworten meinst, denn geantwortet wurde Dir ja bereits.

Das war nicht pauschal gemeint, sondern eher nur auf deine Aussage bezogen. Geantwortet wurde mir zwar - allerdings weiß ich nicht auf welche von meinen Fragen.

"Habe ich Anspruch auf eine Jahressonderzahlung?"
"Wird diese um die Krankheitsmonate Januar bis September vermindert?"

Ein einziges NEIN beantwortet meiner Meinung nach die Fragen nicht.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: MrRossi am 23.08.2019 09:01
Das läßt sich in dieser Pauschalität nicht sagen, ich hielte es aber nicht für unwahrscheinlich - zumindest dann, wenn Du in der Sache hilfreiche Antworten meinst, denn geantwortet wurde Dir ja bereits.

Das war nicht pauschal gemeint, sondern eher nur auf deine Aussage bezogen. Geantwortet wurde mir zwar - allerdings weiß ich nicht auf welche von meinen Fragen.

"Habe ich Anspruch auf eine Jahressonderzahlung?"
"Wird diese um die Krankheitsmonate Januar bis September vermindert?"

Ein einziges NEIN beantwortet meiner Meinung nach die Fragen nicht.

Nein bezog sich auf die letzte Frage.
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Ella Z am 23.08.2019 09:14
Vielen Dank MrRossi für die Aufklärung und für natürlich auch dafür, dass du Fragen, welche im falschen Thread gestellt werden trotzdem beantwortest  ;D
Und dass die Jahressonderzahlung trotz 9-monatiger Krankheit mit Verletztengeld nicht um die Krankheitsmonate vermindert wird, ist für mich auch nicht das Schlechteste  ;)
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: Corsi am 26.08.2019 09:35
Vielen Dank MrRossi für die Aufklärung und für natürlich auch dafür, dass du Fragen, welche im falschen Thread gestellt werden trotzdem beantwortest  ;D
Und dass die Jahressonderzahlung trotz 9-monatiger Krankheit mit Verletztengeld nicht um die Krankheitsmonate vermindert wird, ist für mich auch nicht das Schlechteste  ;)

Blöde Frage zurück... warum klärst Du das nicht mit deiner Personalabteilung bzw. rufst bei der zentralen Behörde an, die deine Bezüge verwaltet? Da gibts doch einen Sachbearbeiter, der Dir da helfen kann...
Titel: Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
Beitrag von: WasDennNun am 26.08.2019 15:40
Blöde Frage zurück... warum klärst Du das nicht mit deiner Personalabteilung bzw. rufst bei der zentralen Behörde an, die deine Bezüge verwaltet? Da gibts doch einen Sachbearbeiter, der Dir da helfen kann...
:o
und wenn die sich irren?