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offene Foren => allgemeine Diskussion => Thema gestartet von: Lou am 25.10.2019 21:39

Titel: Dauer externer Stellenbewertung
Beitrag von: Lou am 25.10.2019 21:39
Die Stellenbeschreibungen einiger zu besetzender Stellen meines AG wurden zur Bewertung an einen externen Dienstleister weitergegeben.

Solange die Bewertungen nicht vorliegen, stellt sich leider die Problematik der Gewinnung qualifizierten Personals.
Die Bewerber sind natürlich daran interessiert, welcher Entgeltgruppe die auszuübende Tätigkeit entspricht.

Gibt es hier Erfahrungswerte, wie lange solche Stellenbewertungsverfahren ungefähr dauern?
In den genannten Fällen wurden die genauen Stellenbeschreibungen im April an den Dienstleister übersandt.
Titel: Antw:Dauer externer Stellenbewertung
Beitrag von: Spid am 25.10.2019 21:47
Stunden bis Jahre
Titel: Antw:Dauer externer Stellenbewertung
Beitrag von: nichts_tun am 25.10.2019 22:04
Der AG sollte bei der Vertragsgestaltung  mit dem externen Dritten versuchen, Fristen zu vereinbaren und ggf. Konventionalstrafen, wenn diese Fristen nicht eingehalten werden.



Titel: Antw:Dauer externer Stellenbewertung
Beitrag von: Joe kommunal am 26.10.2019 19:18
Echt jetzt? Wenn Konventionalstrafen vereinbart werden sollen, springen die Auftragnehmer reihenweise ab, weil hier nur Ärger droht. Die Arbeit wird dann mitunter eingestellt, um zu klären, wer den Schuld an der Verzögerung hat .. K-Strafen im Dienstleistungsbereich sind praxisfremd.
Titel: Antw:Dauer externer Stellenbewertung
Beitrag von: 512BB am 27.10.2019 00:20
Echt jetzt? Wenn Konventionalstrafen vereinbart werden sollen, springen die Auftragnehmer reihenweise ab, weil hier nur Ärger droht. Die Arbeit wird dann mitunter eingestellt, um zu klären, wer den Schuld an der Verzögerung hat .. K-Strafen im Dienstleistungsbereich sind praxisfremd.

Klüger ist, wer es sich selber macht! ;-) Auch ohne vereinbarte Konventionalstrafe ergeben sich Rechte, Forderungen aus dem Vertrag. Konventionalstrafen sind ja nur darüber hinaus gehende Vereinbarungen, dass der Schuldner der Leistung bei Nichterfüllung eine best. Geldmenge (Strafe) zu zahlen hat, ein zusätzlicher Druck ... Diesem wird der Auftragnehmer eh nur dann zustimmen, wenn er eine entspr. Gegenleistung dafür erhält, und "sich seiner Sache" sicher ist. (Grds. höherer Preis; der Gläubiger muss ja keinen Schaden nachweisen (deswegen muss auch keine Schuldfrage geklärt werden), nur die Nicht-Erfüllung). Sprich, das macht nur Sinn, wenn der Gläubiger seinerseits für die rechtzeitige Erfüllung Dritten gg.über gerade stehen muss, und der Schuldner über den höheren Preis in Summa profitiert, bzw. dieser eine Auftrag "Viel" abwirft. Eigtl. eine Art zus. "Versicherung", deren Zweck nicht darin besteht, Schaden zu regulieren, sondern erst gar nicht erst entstehen zu lassen (Motivationssteigerung). Was war das Thema? ;-)
Titel: Antw:Dauer externer Stellenbewertung
Beitrag von: WasDennNun am 27.10.2019 08:49
K-Strafen im Dienstleistungsbereich sind praxisfremd.
Echt jetzt? Selbstbedienerläden sollen nicht als solche bestraft werden?

Sorry, wenn ich eine Dienstleistung einkaufe, dann ist es doch mehr als armselig, wenn ich da keine Fristen festlege. Und wenn ein Dienstleister seit April nicht liefert, dann ist es spätesten jetzt der Zeitpunkr gekommen, den Vertrag aufzulösen und für immer diesen Dienstleister zu meiden.
Titel: Antw:Dauer externer Stellenbewertung
Beitrag von: Kaiser80 am 27.10.2019 13:35
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Klüger ist, wer es sich selber macht! ;-)

Was war das Thema? ;-)
Ähhh, nicht das in deinem ersten Satz Angesprochene...
Titel: Antw:Dauer externer Stellenbewertung
Beitrag von: nichts_tun am 27.10.2019 16:41
Echt jetzt? Wenn Konventionalstrafen vereinbart werden sollen, springen die Auftragnehmer reihenweise ab, weil hier nur Ärger droht.

Ich werte das als ein Zeichen der "Qualität" dieser Anbieter.
Titel: Antw:Dauer externer Stellenbewertung
Beitrag von: clarion am 30.10.2019 08:21
Wir haben mit einem externen Dienstleister schlechte Erfahrung gemacht. Zwar wurde pünktlich geliefert, war aber zu oberflächlich und undifferenziert. Der Dienstleister konnte den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben mangels Fachwissen gar nicht erfassen. (Hausspitze wollte gegen Rat der Personaler einen Dienstleister.) Im Nachhinein war das rausgeschmissenes Geld, die Tätigkeitsbeschreibungen des Dienstleisters mussten sehr grundlegend überarbeitet werden. Positiv war nur, dass die Einschalten des Dienstleisters überhaupt erst Schwung in die Sache gebracht hat.