Anfrage zu § 16 Abs. 5 TV-L (Vorweggewährung einer höheren Stufe)

Begonnen von Michael12345, 24.08.2025 08:37

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Michael12345

Den Datenschutz habe ich mir schon gestern gedacht. Danke für die Bestätigung.

Ich werde euch nach der Suche des Passierscheins A38 weiter auf dem Laufenden halten.
"Don't feed the troll"  ;D

Michael12345

Ein kleines Update: Wir versuchen weiterhin, den §16.5. durchzubekommen.

Zusätzlich hat mir mein Professor angeboten, mich nach Ablauf des Projekts für sechs Jahre auf A13 anzustellen, um zu habilitieren.

Jetzt hätte ich eine Frage zur Nachversicherung von Beamten auf Zeit.

Beispiel: Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers: 5.000 € (Arbeitnehmerbrutto). Er zahlt von den 5.000 € einen Beitrag in die Rentenversicherung, ebenso der Arbeitgeber.

Der Beamte hat ebenfalls ein Bruttoeinkommen von 5.000 € und scheidet aus. Der Dienstherr versichert nach. Soweit ich weiß, erfolgt dies jedoch nur mit dem Arbeitgeberanteil.

Als Berechnungsgrundlage der Rentenpunkte dient das Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers. Bei einem Beamten wird nur der Arbeitgeberanteil nachversichert, bei einem Arbeitnehmer zahlen er selbst und der Arbeitgeber.

Hat der Beamte nach dem Ausscheiden nun die gleiche Anzahl an Rentenpunkten wie der Arbeitnehmer oder hat er nur die Hälfte bzw. weniger?

Die Zahlen dienen nur als Beispiel ich möchte einfach abschätzen, ob man als Beamter deutlich schlechter gestellt ist nach dem Ausscheiden durch den fehlenden Arbeitnehmerbeitrag.
Viele Grüße   
"Don't feed the troll"  ;D


Michael12345

#18
Danke. Ist interessant, dass man die gleichen Rentenpunkte bekommt obwohl nur die Hälfte an Beitrag gezahlt wird.
Gesetze werden eben von Beamten geschrieben.
Im Extremfall bekommt die DRV nur die Hälfte (Ausstieg 65) an Beiträgen im Vergleich zu einem Arbeitnehmer muss aber das gleiche auszahlen.
"Don't feed the troll"  ;D

Michael12345

#19
Hallo,
Leider fällt das Ergebnis etwas ernüchternd aus.
Die Personalabteilung hat grundsätzlich ihr ,,Go" gegeben – wenn auch unter schwierigen Argumentationsbedingungen.

Mein Vorgesetzter zieht jedoch nicht weiter mit, da es im Team Spannungen zwischen Beamten auf Zeit und Angestellten des öffentlichen Dienstes gibt. Der TVL 16.5 für mich würde dies tendenziell noch verstärken, falls er umgesetzt wird und jemand davon Wind bekommt.

Zukünftig wird es bei uns keine Beamten auf Zeit mehr geben; alle Stellen werden künftig als Angestellte im öffentlichen Dienst besetzt.
Daher wird mein Antrag nicht weiter unterstützt. Wichtig zu betonen ist, dass der Stress im Team nicht von mir ausging – ich habe die Angelegenheit vielmehr direkt mit meinem Vorgesetzten persönlich geklärt.

Viele Grüße
"Don't feed the troll"  ;D