Chancen auf eine erneute erfolgreiche Bewerbung **nach früherer Selbstabsage** ?

Begonnen von phi_vo, 01.01.2026 12:31

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MoinMoin

Zitat von: clarion in 04.01.2026 23:09Wann hat man denn schon wirklich gleich gute Bewerber. Abgesehen von Azubis wohl kaum.
Also bei uns ist es eher so, dass es nicht 100% eindeutig ist, als das es 100%ig eindeutig ist.

phi_vo

Zitat von: KaiBro in 04.01.2026 15:22Warum sollte sich ein Personaler für deine Situation interessieren? Es ist wichtig für dich, aber den Arbeitgeber interessiert dies nicht. Viele Bewerber sind in ähnlicher Situation, möchten einen Arbeitsplatz in der nähe der Familie. Kein Punkt, weshalb man einen Bewerber einstellt.
Hier liegt glaube ich ein Missverständnis vor..: ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich  - falls ich bei dem besagten potentiellen Arbeitgeber nochmal zu einem V-Gespräch eingeladen werden sollte - dann nur auf dessen Verständnis für meine Absage(n) in der Vergangenheit angewiesen bin/ darauf "hoffen" muss.

Zitat von: KaiBro in 04.01.2026 15:22Ich verstehe nicht, warum eine Anschluss- bzw. Weiterbeschäftigung nicht in Frage kam. Wurde dir diese vom Arbeitgeber angeboten? Wenn ja, sehr dumm es nicht anzunehmen. Ich wäre, wenn möglich, dort geblieben und hätte mich nebenher anderweitig beworben. So hätte es den Eindruck erweckt, dass man Bock auf Arbeit hat, aber nach einer anderen Tätigkeit sucht. Jetzt liest sich dein Lebenslauf so, als ob du mal hier mal da bisschen was machst, aber alles nicht so richtig. Den Wunschjob bekommt man nicht ohne Fleiß und Erfahrung und da gehört es eben auch mal dazu, zwei, drei Jahre einen Job zu machen, der einem nicht zu 100 % gefällt.

Ist nicht böse gemeint, aber als Personaler würde mir dutzende unbequeme Fragen einfallen.

Mein Rat:
Stelle suchen, die paar Jahre durchziehen und sich dann auf den Traumjob bewerben.

Ja, das kann man so oder so sehen - ich verstelle mich halt nur ungern bzw. wenn ich einen Job mache, dann will ich auch dahinter stehen (Stichwort "Gewissen", siehe anderer Beitrag) - war hier dann letztlich nicht der Fall, so ganz an der richtigen Stelle war ich nicht; und ich habe dann das Auslaufen des Vertrages entsprechend genutzt (bzw. nutze es), um nach einer für mich "besseren", d.h. passenderen Tätigkeit zu suchen. Dass die sodann entstehende "Lücke" dann natürlich auch "Fragen" aufwerfen kann, verstehe ich - damit muss ich dann im Zweifel leben. Aber war die richtige Entscheidung, insbesondere da ich dem (ehemaligen) Arbeitgeber auch nichts vormachen will/ wollte. Ehrlichkeit/ Authentizität und kein "Job-Hopping" (mehr) für mich, sofern es sich nicht vermeiden lässt..!
PS Dass ich mir diesen (moralischen, finanziellen) "Luxus" vor dem Hintergrund des (noch) geltenden Sozialsystems (hier: SGB II, Arbeitslosenförderung) in Deutschland "leisten" kann, ist mir bewusst und bin auch dankbar dafür..wenn es das nicht gäbe, dann würde die Unterhaltung wohl anders laufen bzw. wäre erst gar nicht bis hierher gekommen...also klar..ich bin mir meiner Situation bewusst, will aber wie gesagt nach einer "passenderen" Stelle suchen, somit sind alle Beteiligten im Klaren bzw. "Reinen"...

Abgang 2025

Behörden vergessen nie !! Vor allem Personaler nicht und ich rede z.B. von einer Stadt mit über 3500 Angestellten....Keine Chance