Wahlumfrage Bundestagswahl

Begonnen von Onek, 06.05.2026 10:40

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Wer bekommt eure Stimme?

CDU/CSU
AfD
SPD
GRÜNE
BSW
FDP
Sonstige

Landsknecht

Hab letztens in der ARD-Mediathek die Doku "Die da unten" gesehen. Sehr interessant. Da weiß man wieder wo die eigentlichen Probleme sind. Aber bitte selber schauen, sonst werde ich gleich als linksgrünversiffter Umverteiler geschmäht 8)

Warnstreik

Zitat von: Mamba in Gestern um 10:21Und trotzdem wird vom Michel immer die selbe Grütze gewählt. Warum eigentlich? Selbst wenn man kein Fan von der AfD ist, wählt man doch beim nächsten Mal eine andere Partei in der Hoffnung, dass sie es besser oder anders macht.

So einfach ist das nicht. Zum einen sind es oft andere Menschen, die eine Partei prägen - und das ziemlich unterschiedlich. Dazu kommt, dass das Parteiensystem mittlerweile sehr fragmentiert ist. Wäre die Ampel nicht auf die FDP angewiesen gewesen, hätten wir (wie immer wenn Schwarz nicht dabei ist) eine ziemlich durchsetzungsfreudige, progressive Regierung gehabt. Auch schwarz-grün und schwarz-gelb hätten eine einheitliche Politik machen können.
Das wählen von "anderen Parteien" überlegen sich viele, da hier die Stimme vielleicht durch die 5%-Hürde nicht repräsentiert ist. Am Ende wird man nie alle Aspekte einer Partei mittragen - aber dann wählt man einfach die größte Schnittmenge.

Rowhin

Eben. Man wählt eine Partei, aber die wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht alleine regieren, und damit nicht den ganzen Katalog durchsetzen können, von dem man sowieso nur einem gewissen Anteil zustimmt...

Wahrscheinlich könnte sie aufgrund diverser Hürden, rechtlichen Rahmenbedingungen und neuen Entwicklungen es nicht mal, wenn sie alleine regieren würde.

Hugo Stieglitz

Zitat von: Warnstreik in Heute um 10:47So einfach ist das nicht. Zum einen sind es oft andere Menschen, die eine Partei prägen - und das ziemlich unterschiedlich. Dazu kommt, dass das Parteiensystem mittlerweile sehr fragmentiert ist. Wäre die Ampel nicht auf die FDP angewiesen gewesen, hätten wir (wie immer wenn Schwarz nicht dabei ist) eine ziemlich durchsetzungsfreudige, progressive Regierung gehabt. Auch schwarz-grün und schwarz-gelb hätten eine einheitliche Politik machen können.
Das wählen von "anderen Parteien" überlegen sich viele, da hier die Stimme vielleicht durch die 5%-Hürde nicht repräsentiert ist. Am Ende wird man nie alle Aspekte einer Partei mittragen - aber dann wählt man einfach die größte Schnittmenge.

Ohne jetzt in der vergossenen Milch herumzurühren. Die FDP gehörte ebenfalls zu den ,,progressiven" Parteien. Hat sie doch das 9 Euro Ticket erfunden und massiv am Selbstbestimmungsgesetz mitgearbeitet.
Auch gab es einen Konsens zwischen den Parteiführungen der Ampel, dass man ein Wachstumschancengesetz auf den Weg bringen wollte, was dann durch den Ressortvorbehalt von Frau Paus gekippt wurde, die damit die Einführung der Kindergrundsicherung erpressen wollte. Im Nachhinein wird eine Verklärung betrieben, das alles hätte so wunderbar sein können, hätte es die FDP nicht gebraucht. Die hatte massive Bauchschmerzen was neue Steuern und Schulden anbelangt. Wenn man sieht, dass über 90% des Sondervermögens für andere Zwecke ausgegeben wurden, darf sich die FDP in meinen Augen als rehabilitiert betrachten, ist doch alles genau so eingetreten wie von ihr vorhergesagt.

Auf Landesebene funktioniert Schwarz/grün z. B. sehr gut, wodurch ich auch die Aussage ,,immer, wenn schwarz nicht dabei ist" nicht nachvollziehen kann. Was im Bund natürlich anders ist, hier sind es zwei Parteien und somit mindestens Dreierkoalitionen. Das macht jede Regierung schwierig, wie auch die Ampel demonstriert hat.