Urlaubsabgeltung Langzeitkrank im Anschluss unbefristete volle Erwerbsminderung

Begonnen von Leo2026, Gestern um 14:58

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Leo2026

Hallo Zusammen,

Mitarbeiter hatte 8/2023 einen Wegeunfall seither Krank.
Volle Erwerbsminderungrente Ende April genehmigt - MA kündigt - Wir nehmen Kündigung zum 22.5.26 an
Resturlaub 2023 - 20 Tage
Urlaub 2024 - 30 Tage
Urlaub 2025 - 35 Tage (+5 Schwerbehinderung)
Urlaub 2026 - 12,5 Tage  bis 22.5.26 (incl. Schwerbehinderung)

2023 gesetzlicher Mindesturlaub und tariflicher Mehrurlaub verfallen.
2024 gesetzlicher Mindesturlaub und tariflicher Mehrurlaub verfallen.
2025 - 25 Tage gesetzlicher Mindesturlaub ausbezahlen und tariflicher Mehrurlaub verfallen.
2026 - ergeben sich bis 22.5.26 - 12,5 Tage gesetzlicher Mindesturlaub (lt. AVR Scheidet der MA wegen verminderter Erwerbsfähigkeit §18 Abs. 1 aus dem Dienstverhältnis aus, so beträft der Urlaubsanspruch 6/12, wenn das Dienstverhältnis in der ersten Hälfte des Urlaubsjahres endet und tariflicher Mehrurlaub verfallen.

Ist diese Abrechnung so korrekt, auch wenn der Hinweispflicht des Arbeitgebers hinsichtlich Urlaubsverfall nicht nachgekommen wurde.

Der Mitarbeiter verlangt die Auszahlung des gesamten angesammelten Urlaubs.

Wie stehen die rechtlichen Chancen?