Rentenreform 2026/ 2027

Begonnen von BAT, 23.06.2026 13:27

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MoinMoin

Zitat von: Faunus in Heute um 11:14Und was ist mit denen, die Fortbildungen selber bezahlt haben und ihre die Fehlzeiten nachgezahlt haben?
Ich finde es ungehörig den rentennahen Jahrgängen, die sich bereits vertraglich darauf eingelassen haben (volle) Abschläge abzuverlangen.
Könnte jetzt zu einer Welle an Erwerbsminderungsanträgen führen. Nicht jeder mit einem (selbstfinanzierten) Bildungshintergrund ist gesundheitlich gut aufgestellt.
Wenn man davon ausgeht, dass die Abschlagsfreie Rente erst in 5 Jahren gestoppt wird, dann ist es vertretbar.
Blöd für die, die nur deswegen ihre Renten aufpoliert haben.

MoinMoin

Zitat von: Faunus in Heute um 11:23...und teurer, da noch was draufgelegt wird ;)
das scheint die Kommission anders zu sehen.

Faunus

Zitat von: MoinMoin in Heute um 11:23Wenn man davon ausgeht, dass die Abschlagsfreie Rente erst in 5 Jahren gestoppt wird, dann ist es vertretbar.
Blöd für die, die nur deswegen ihre Renten aufpoliert haben.

Davon gehe ich aber nicht mehr aus und handle jetzt!

Faunus

Zitat von: MoinMoin in Heute um 11:24das scheint die Kommission anders zu sehen.

Wissenschftler halt  8)

MoinMoin

Zitat von: UNameIT in Heute um 11:21Stand jetzt (also so wie das Gesetzte geplant ist) muss ich 49Jahre arbeiten um abschlagsfrei in Rente zu gehen....... Ein Bekannter von mir, der mit 16 seine Ausbildung angefangen hat, sogar über 50 Jahre - dann mit 69 Jahren......
Bisher ist mir keine Gesetzesplanung bekannt und wo kommen die 69 her, das kann schneller oder langsamer eintreten, je nach Entwicklung der Lebenszeit?

Wir sind aktuell bei 67 ab 2031, die Kommission rechnet damit, dass bis 2041 auf 67,5 angehoben wird.
Wenn also die Lebenserwartung so weitersteigt, dann sind wir 2051 bei 68 und 2071 bei 69 (also in 45 Jahren), also ist dein Kumpel 24 oder jünger.

BAT

Zitat von: Rowhin in Heute um 11:08Außer mehr bürokratischer Aufwand fällt mir da (gesamt betrachtet, ohne Einzelerwerbsbiografien/-schicksale zu betrachten) erstmal wenig ein. Dem Wunsch nach mehr Autonomie für den Einzelnen kann ich mich anschließen.

Ich denke mit Bürokratie meinst Du evtl. die Prüfung ab jemand durch die Abschläge in Transferleistungen rutschen könnte. Gut, dass muss man bei der Beantragung halt Nachweise über seine Verhältnisse beibringen. Viele würden sicher auch erhöhte Abschläge über die reinen "Kosten" hinaus nehmen. Klassische Umverteilung von oben nach unten, aber politisch nicht gewollt.

MoinMoin

Zitat von: Faunus in Heute um 11:25Davon gehe ich aber nicht mehr aus und handle jetzt!
Das ist auch durchaus klug, wenn man gewissen Konstellationen sich anschaut.
Also ich bereite nur meine nächsten Alternativen vor, Handlungsdruck sehe ich da noch nicht akut.

UNameIT

Zitat von: MoinMoin in Heute um 11:32Bisher ist mir keine Gesetzesplanung bekannt und wo kommen die 69 her, das kann schneller oder langsamer eintreten, je nach Entwicklung der Lebenszeit?

Wir sind aktuell bei 67 ab 2031, die Kommission rechnet damit, dass bis 2041 auf 67,5 angehoben wird.
Wenn also die Lebenserwartung so weitersteigt, dann sind wir 2051 bei 68 und 2071 bei 69 (also in 45 Jahren), also ist dein Kumpel 24 oder jünger.


Sehr falsch, er ist Jahrgang 95 - nach diversen Online-Rentenrechner liegt man bei moderatem Anstieg der Lebenszeit bei 68.7 Jahren, bei hohem bei 69,4 Jahren.......