Die neue Heizungsgesetz - Diskussion!!!

Begonnen von BAT, 02.03.2026 19:00

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ImöDBeschäftigt

Ich würde es dann eben nicht mehr Bequemlichkeit nennen, wenn die Alternative (ganz ohne Auto) überhaupt nicht umsetzbar ist, wegen Kita Zeiten. Es wird ja immer dafür geworben, dass möglichst Vollzeit bzw. vollzeitnah gearbeitet wird. Wenn es aber gleichzeitig als Bequemlichkeit angesehen wird, dass man mit dem Auto zur Arbeit fährt, dann sollte bitte sehr der ÖPNV entsprechend erweitert werden. Wenn das als nicht rentabel eingeschätzt wird, dann erkennt man bitte eben an, dass das Autofahren für viele eben nicht Bequemlichkeit sondern Notwendigkeit ist.

BAT

Zitat von: MoinMoin in Gestern um 08:57Das die Fahrtkosten nicht grundsätzlich in der tatsächlichen Höhe für Pendler angesetzt werden können ist allerdings ebenfalls ärgerlich. Der Unternehmer darf es.


Zur Vollständigkeit sei aber gesagt, dass man als AN durchaus Kosten höher als die tatsächlichen ansetzen kann.

MoinMoin

Zitat von: ImöDBeschäftigt in Gestern um 09:31Ich würde es dann eben nicht mehr Bequemlichkeit nennen, wenn die Alternative (ganz ohne Auto) überhaupt nicht umsetzbar ist, wegen Kita Zeiten. Es wird ja immer dafür geworben, dass möglichst Vollzeit bzw. vollzeitnah gearbeitet wird. Wenn es aber gleichzeitig als Bequemlichkeit angesehen wird, dass man mit dem Auto zur Arbeit fährt, dann sollte bitte sehr der ÖPNV entsprechend erweitert werden. Wenn das als nicht rentabel eingeschätzt wird, dann erkennt man bitte eben an, dass das Autofahren für viele eben nicht Bequemlichkeit sondern Notwendigkeit ist.
Wenn es nicht umsetzbar ist, dann ist es natürlich keine Bequemlichkeit.
Wenn es ne Stunde länger dauert, dann ists es verständliche Bequemlichkeit.

Aber im Kern ist es egal, es ist halt eine individuelle Entscheidung wo man wohnt und wo man arbeitet.
Und wenn das Benzin teuer wird, bleibt es eine individuelle Entscheidung, die vorhersehbar ist und die Politik dann nicht plötzlich irgendwelche Aktivitäten unternehmen muss, sondern einfach die Anfahrtskosten anrechnen sollten, für die Steuererklärung. Und die unter der pauschalen bleiben sind halt immer die Gewinner bei dem Pauschalen Spiel.

BAT

Wenn man die realen Anfahrtskosten absetzen könnte, wäre es ein Nachteil für Fahrgemeinschaften.

Ich würde mich da als Staat steuerlich am besten ganz raushalten, gehe aber davon aus, dass dies rechtlich fast unmöglich ist.

MoinMoin

Zitat von: BAT in Gestern um 15:26Wenn man die realen Anfahrtskosten absetzen könnte, wäre es ein Nachteil für Fahrgemeinschaften.

Ich würde mich da als Staat steuerlich am besten ganz raushalten, gehe aber davon aus, dass dies rechtlich fast unmöglich ist.
Reale Kosten sind reale Kosten und wenn jemand durch Abrechnung der realen Kosten weniger hat als jetzt, dann wird er nicht benachteiligt, sondern nicht mehr subventioniert/bevorteiligt.
Und wenn die Kosten (Fahrtkosten z.B.), die ich habe um mein Lohn zu erwirtschaften, komplett absetztbar wären, dann empfinde ich das auch nicht als Subvention. Darf der Selbstständige ja ebenfalls.