Arbeitsklima in Behörden

Begonnen von Riya, 16.08.2026 22:39

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Warnstreik

Zitat von: kittyka in Gestern um 13:04Weil asoziales Verhalten kein Beurteilungskriterium beim Amtsarzt ist.
Für Beamte auf Lebenszeit hat es ja auch keine Konsequenzen, sich zb mies gegenüber Anwärtern zu verhalten.
Hab mal wörtlich von einem Beamten eines anderen Platzes im Amt gehört: Schon wieder wird mir ein Anwärter geschickt. Kein Bock ey, wann begreifen die das endlich mal?! Hab auch so genug zu tun! Und der Anwärter steht quasi daneben.
Umgekehrt hätte sich der Anwärter sicher seine Entlassungspapiere abholen können noch am gleichen Tag, wenn er sich so in den Gang gestellt hätte.



Ich weiß :-)

Es passte nur so gut, weil es hier um potentielles Mobbing und das Klima im Amt/Büro ging. 

Faunus

Zitat von: Organisator in Gestern um 08:56"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten"


Zeiten ändern sich:
Die Jugend hat heutzutage keine Ziele. Sie ist unfähig die eigenen Handlungen zu reflektieren, schon garnicht in Bezug auf andere und Freude am Leben ist ihr unbekannt ;)

Warnstreik

Zitat von: Faunus in Gestern um 13:21Zeiten ändern sich:
Die Jugend hat heutzutage keine Ziele. Sie ist unfähig die eigenen Handlungen zu reflektieren, schon garnicht in Bezug auf andere und Freude am Leben ist ihr unbekannt ;)

Das Zitat oben ist von Sokrates - das andere von dir? ;-)

kittyka

Zitat von: Warnstreik in Gestern um 13:13Ich weiß :-)

Es passte nur so gut, weil es hier um potentielles Mobbing und das Klima im Amt/Büro ging. 

Ist wirklich so.
Und bei uns zb die Amtsleiter erzählen halt auch nur dass nach, was sie von anderen gesteckt bekommen.

Das wird auch so als wahr hingenommen und nicht hinterfragt.
Wenn da zb die Sachgebietsleitung aufschlägt und der Amtsleitung aufgebracht erzählt, BaP auf Probe X will uns abzocken dann wird das geglaubt.
Je nach dem wie die Amtsleitung drauf ist, wird derjenige dann natürlich vorgeladen und runtergemacht.



 

NWB

Hatte mich schon gefragt, wann du den thread hier kaperst zur Vergangenheitsbewältigung.

kittyka

Zitat von: NWB in Gestern um 14:23Hatte mich schon gefragt, wann du den thread hier kaperst zur Vergangenheitsbewältigung.

Ich sag nur wie es ist.
Hat mit mir gar nichts zu tun. Dir steht es natürlich frei, das zu interpretieren.

NWB

wie üblich die einzig wahre wahrheit

kittyka

#52
Zitat von: NWB in Gestern um 14:24wie üblich die einzig wahre wahrheit

Dann erzähl doch mal deine Sicht der Dinge, wenn du meinst ich liege falsch.

Scull

Zitat von: Tagelöhner in 17.08.2026 17:35Ich stimme MoinMoin da zu. Verbeamtungen müssten deutlich selektiver durchgeführt werden, als das weitläufig insbesondere außerhalb der klassischen hoheitlichen Bereiche der Fall ist.

Mir sind genug Fälle bekannt, wo es gar keinen Vorbereitungsdienst gibt, und sogar Vorlaufzeiten zur Anerkennung der Laufbahnbefähigung extrem (teils auf 1 Jahr) verkürzt wurden. Dies betrifft Verbeamtungen insbesondere für Quereinsteiger, die rein zur Personalbindung, Einsparung von Personalkosten und Perspektivenschaffung durchgeführt werden. Da fehlt es dann auch in aller Regel am Grundlagenwissen welche Rechte/Pflichten sich aus dem Beamtenverhältnis überhaupt ergeben. Man versteht sich gerne als Angestellter+, alle Privilegien, aber nicht mehr Pflichten als ein Tarifbeschäftigter.

Dass eine derartige Verbeamtungspraxis keine Bestenauslese ist, und gerade attraktiv für einen gewissen Menschenschlag ist, der nur die maximalen Vorteile für sich rausquetschen will, aber genau diese wichtige "innere Haltung" vermissen lässt, ist naheliegend.

Wenn der Betroffene jetzt allerdings schon im Krankenstand gelandet ist, hat er wahrscheinlich sowieso gewisse mimosenhafte Charakterzüge und tut gut daran, frühzeitig aus dem Dienst auszuscheiden, bevor ein weiterer potenzieller Lowperformer auch noch per Ernennungsurkunde lebenslang alimentiert werden muss.

Sehe ich ein bisschen anders, da es mich auch pers. selber evtl trifft. Ich wäre auch einer dieser Quereinsteiger, nehme hier 80% Beamtentätigkeiten wahr, die ich von meinen Vorgängern übernommen habe. Arbeite hier schon mehrere Jahre als Angestellter, warum noch zusätzlich sich nochmal durch einen Vorbereitungsdienst quälen. Dafür gibt es andere Bewerber, und dafür sind die Kriterien schon sehr eng.
Und ganz ehrlich, niemand hindert einen daran, sich selbst (!) auch um Informationen rund um das Beamtenwesen anzueignen, v.a. bei den Pflichten.

MoinMoin

Zitat von: Scull in Heute um 07:21Sehe ich ein bisschen anders, da es mich auch pers. selber evtl trifft. Ich wäre auch einer dieser Quereinsteiger, nehme hier 80% Beamtentätigkeiten wahr, die ich von meinen Vorgängern übernommen habe. Arbeite hier schon mehrere Jahre als Angestellter, warum noch zusätzlich sich nochmal durch einen Vorbereitungsdienst quälen. Dafür gibt es andere Bewerber, und dafür sind die Kriterien schon sehr eng.
Und ganz ehrlich, niemand hindert einen daran, sich selbst (!) auch um Informationen rund um das Beamtenwesen anzueignen, v.a. bei den Pflichten.

Was wären dann die konkreten Pflichten, die ein Beamter gegenüber einen Angestellten hat und real befürchten muss, die der TB nicht hat.
Und welche werden konkret auch ausgeübt.

Ich frage mich z.B. warum Beamte Teilzeit machen dürfen, bei Kinder und Pflegedienst verständlich, aber sonst? Hier sind reihenweise ältere TZ Referatsleitungen unterwegs ( ok oftmals auch gut so, dann können sie nicht so viel Schaden anrichten😇)
Angestellte können genauso wie Beamte beliebig versetzt werden.
Angestellte dürfen nur streiken, wenn ver.di es will. Und dass dann diese streiken würden, steht auch zu bezweifeln. siehe nicht vorhandene Lehrerstreiks
Selbst der Pensions-Schaden bei Austritt ist inzwischen oftmals nicht mehr gegeben.

Den einzigen echten Unterschied sehe ich darin, dass bei Verfehlungen der Beamte stärker Strafen befürchtet muss.
Und dass der Dienstherr die Arbeitszeiten und -dauer einseitig ändern kann. Der Angestellte hat da sicherlich mehr Rechte im öD, in der pW wird da halt ratze fatze Änderungskündungen gemacht, bei wirtschaftlicher Schieflage oder unbezahlte Mehrarbeit gefordert.

Also ich sehe leider eine große Menge an Verbeamtungen von Menschen, die den Spirit des Beamten nicht haben, sondern nur eine andere Form des AV darin sehen, leider.