Autor Thema: [allg] Pauschalbeihilfe für FGKV  (Read 810 times)

Fingernagel

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[allg] Pauschalbeihilfe für FGKV
« am: 01.02.2019 08:18 »
in hamburg als vorreiter und mittlerweile auch brandenburg wird folgendes angeboten:
(https://www.hamburg.de/zpd/pauschale-beihilfe/)

50% Beihilfe pauschal zur freiwilligen GKV, monatlich mit der Besoldung ausgezahlt.

was haltet ihr davon? könnte für mich und einige der Kollegen interessant werden.
werde mit 35 verbeamtet im gd. pkv wäre für mich wahrscheinlich nicht billig, da dicke krankenakte beim zahnarzt inkl. kronen etc (und ich da den bestmöglichen tarif wählen würde für) und auch schon reha absolviert wegen nicht körperlicher beschwerden ;) 1 kind (evtl. ein zweites in zukunft), verheiratet, frau evtl. später mal bei mir mitversichert für kleinere zeiträume. hab mir das mal grob eingeteilt in pot. vor- und nachteile.

anfangs teurer, da 50% beihilfe anstatt 70-80%, dafür:
frau + kind(er) müssen nicht mitversichert werden, generell weniger stress
versicherungsbeitrag fällt in pension deutlich ab, da abhängig vom brutto
versicherungsbeitrag steigt trotz höherem alter nicht so hoch wie in der pkv durch risikozuschlag?
kein vorstrecken der leistungen, kein verhandeln mit dem arzt was ich alles unbedingt brauche
alles kann so bleiben wie gewohnt. gehe sehr selten zum arzt, kind allerdings schon häufiger...

vergesse ich da etwas? eure meinungen?

MoinMoin

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Antw:[allg] Pauschalbeihilfe für FGKV
« Antwort #1 am: 01.02.2019 08:49 »

anfangs teurer, da 50% beihilfe anstatt 70-80%, dafür:
frau + kind(er) müssen nicht mitversichert werden, generell weniger stress
versicherungsbeitrag fällt in pension deutlich ab, da abhängig vom brutto
versicherungsbeitrag steigt trotz höherem alter nicht so hoch wie in der pkv durch risikozuschlag?
kein vorstrecken der leistungen, kein verhandeln mit dem arzt was ich alles unbedingt brauche
alles kann so bleiben wie gewohnt. gehe sehr selten zum arzt, kind allerdings schon häufiger...

vergesse ich da etwas? eure meinungen?
Wieso teuerer? 50% von dem einem muss ja nicht mehr sein als 30% von dem anderem
Risikozuschlag bei der PKV gibt es beim eintritt in die PKV nicht durch das Altern.
Vorstrecken der Leistungen ist ja nur gegeben, wenn man schneller den arzt bezahlt als man sein Geld von der PKV/Beihilfe bekommt, also eine Frage der Orga.
Mit dem Arzt muss man nicht verhandeln, amn kann anfangs klarstellen, dass man ungefragt nur Leistungen erwünscht die auch von der Beihilfe/PKV gezahlt werden und alle anderen Leistungen ablehnt, da nicht med. notwendig.
Wenn du dann individuell doch was möchtest, dann ist das so aber doch keine Belastung und in der GKV das gleiche.

Unterm Strich bin ich (obwohl selber in der PKV) durchaus dafür, das damit der PKV das Wasser abgegraben wird und die Beamten einmalig eine Wahlmöglichkeit haben. Ich würde an deiner Stelle die GKV wählen.
 

Feidl

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Antw:[allg] Pauschalbeihilfe für FGKV
« Antwort #2 am: 06.02.2019 07:59 »
Lass dir doch einfach mal ein Angebot machen von einer PKV, die dir zusagt.

Organisator

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Antw:[allg] Pauschalbeihilfe für FGKV
« Antwort #3 am: 06.02.2019 08:56 »
vergesse ich da etwas? eure meinungen?

Ja, dies gilt nicht nur für die GKV sondern auch für eine 100% - PKV!

Fingernagel

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Antw:[allg] Pauschalbeihilfe für FGKV
« Antwort #4 am: 06.02.2019 12:14 »
Lass dir doch einfach mal ein Angebot machen von einer PKV, die dir zusagt.

habe ich gemacht und bin fast hinten über gefallen. jmd aus der entfernten familie leitet einen ableger einer versicherung. dinge wie steigende pkv-beiträge, berechnung unabhängig vom brutto auch in der pension, intensive gesundheitsprüfung und damit risikozuschlag (falls ich dadurch überhaupt aufgenommen würde), mehraufwand, unklare familiensituation mit mitversichern der kind(er) und evtl. frau sind mir ein viel zu unkalkulierbares risiko. ohne das hamburger modell und nur mit pflicht einer pkv würde ich stand jetzt die verbeamtung ablehnen.