Autor Thema: LOB Systematische Leistungsbewertung Schwerpunkte freiwillig?  (Read 1310 times)

Peter86

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Hallo,
ich habe eine Frage zum Thema LOB.

Das kommende Jahr möchte ich gerne eine systematische Leistungsbewertung haben.
Nun habe ich erfahren, dass man sich dabei Schwerpunkte setzen kann. Daran bin ich allerdings nicht interessiert, aber mein Leitungsteam hat mich darauf hingewiesen, dass ich mir ein Schwerpunkt setzen muss. Diesen Schwerpunkt möchte das Leitungsteam vorgeben bzw. bestimmen.

Muss ich diesem vorgegebenen Schwerpunkt zustimmen oder habe ich das Recht auf eine normale systematische Leistungsbewertung ?

Vielen Dank und viele Grüße
Peter aus Dresden

Spid

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Das kommt auf die jeweilige Dienst-/Betriebsvereinbarung an.

Kryne

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Das kommt auf die jeweilige Dienst-/Betriebsvereinbarung an.

Genau so ist es. In vielen Kommunen wird immer noch nach dem Gießkannensystem verteilt, weil sie es noch nicht hinbekommen haben eine Dienstvereinbarung aufzusetzen.

Hain

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Moin,

Das kommt auf die jeweilige Dienst-/Betriebsvereinbarung an.

Genau so ist es. In vielen Kommunen wird immer noch nach dem Gießkannensystem verteilt, weil sie es noch nicht hinbekommen haben eine Dienstvereinbarung aufzusetzen.

wenn in Kommunen immer noch kein betriebliches System vereinbart ist, dürften die Rücklagen ganz schön hoch sein und ich frage mich, warum die Belegschaft in diesen Kommunen ruhig bleibt...

Grüße
Hain

crapSen

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Welche Rücklagen, die Kommunen verteilen nach dem Gieskannenprinzip, jeder bekommt quasi das selbe, egal wie viel er vorher eingezahlt hat, bzw. was er dafür tatsächlich geleistet hat.

Finde ich persönlich auch nicht gut, aber das Geld wird ausgezahlt, also keine Rücklagen gebildet.

Viele Kollegen begrüßen dieses System, sei es auf Grund ihrer Arbeitseinstellung, oder Problemen mit den direkten Vorgesetzten und der damit in ihren Augen einhergehenden zu schlechten subjektiven Beurteilung.

Kryne

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Viele Kollegen begrüßen dieses System, sei es auf Grund ihrer Arbeitseinstellung, oder Problemen mit den direkten Vorgesetzten und der damit in ihren Augen einhergehenden zu schlechten subjektiven Beurteilung.

Gibt auch noch andere Gründe.

Bei uns z.B. wird innerhalb von Organisationseinheiten (Abteilungen) bewertet / verglichen. Macht natürlich Sinn, weil nur der direkte Vorgesetzte die "Arbeitsleistung" eines Mitarbeiters wirklich richtig bewerten kann in den meisten fällen.

Nun gibt es aber Vorgesetzte, die "ehrlich" bewerten und ihren Leuten auf einer Skala von 80-120 z.B. Werte zwischen 105 und 115 geben.

Dann gibt es in anderen Abteilungen die einfach keine Lust haben und pauschal allen die vollen 120 geben.

Es gibt einen LOB Topf für alle und man bekommt entsprechend seiner Punktzahl und EG dann seinen Anteil.

Nun führt das halt dazu, dass diejenigen die "korrekt" bewertet werden eben "weniger" bekommen, weil manche Abteilungen halt das "Glück" haben einen Vorgesetzten zu haben der halt einfach macht was er will. Den Dienstherren interessiert das natürlich einen Scheißdreck :D

Hat alles seine Vor- und Nachteile.

Ich will mich jetzt nicht beschweren, da ich auch mit dem nicht 100% ausgegorenen System bei uns aktuell mehr bekomme, als ich per Gießkanne bekommen würde. Von daher ist es "ok" für mich persönlich zumindest ^^

Hain

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Welche Rücklagen, die Kommunen verteilen nach dem Gieskannenprinzip, jeder bekommt quasi das selbe, egal wie viel er vorher eingezahlt hat, bzw. was er dafür tatsächlich geleistet hat.

Finde ich persönlich auch nicht gut, aber das Geld wird ausgezahlt, also keine Rücklagen gebildet.

Viele Kollegen begrüßen dieses System, sei es auf Grund ihrer Arbeitseinstellung, oder Problemen mit den direkten Vorgesetzten und der damit in ihren Augen einhergehenden zu schlechten subjektiven Beurteilung.

Das entspricht nicht der Protollerklärung zu § 18 Absatz 4. Danach darf nur ein Teil ausgeschüttet werden..