Autor Thema: Verbeamtung als Tarifbeschäftigter  (Read 440 times)

ledon

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Verbeamtung als Tarifbeschäftigter
« am: 10.09.2019 16:12 »
Hallo,

ich arbeite seit drei Jahren beim Land Nordrhein-Westfalen als Tarifbeschäftigter (Entgeltgruppe TVL-10) und überlege ob ich ein Antrag auf Verbeamtung stellen soll. Derzeit bin ich 34 Jahre alt und habe ein Bachelorstudium abgeschlossen. Grundsätzlich möchte ich berufsbegleitend noch mein Master nachholen.

Welche Unterschiede gibt es bezüglich der Weiterbildungsmöglichkeiten für Tarifbeschäftigte und Beamte?
Ist eine Verbeamtung vor diesem Hintergrund für mich jetzt sinnvoll oder sollte ich zunächst ein Masterstudium abschließen? Gibt es grundsätzlich Punkte die gegen eine Verbeamtung sprechen?

Unser Personalreferat hat mir gesagt, dass ich bei einer Verbeamtung in die Besoldungsgruppe A9 fallen würde. Durch den Wechsel würde ich netto also geringfügig mehr verdienen. Wie schnell ist ein anschließender Aufstieg auf A 10, A11,... theoretisch möglich.

Ich weiß, dass ich mit meinen Fragen ein weites Feld aufgemacht habe. Aber ich habe mich bisher noch zu wenig mit diesen Themen beschäftigt. Für die Antworten bedanke ich mich vorab.

Laemat

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Antw:Verbeamtung als Tarifbeschäftigter
« Antwort #1 am: 12.09.2019 15:41 »
eine Glaskugel hat hier keiner
Vielleicht kann dir Jemand zu seinen Erfahrungen berichtet, wenn du sagen könntest in welcher Bundesbehörde du arbeitest.

Die Beförderung von Beamten werden nämlich von Behörde zu Behörde völlig unterschiedlich gehandhabt.
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zu deinen Weiterbildungschancen, wenn du wirklich Weiterbildung im Sinne von Lehrgängen meinst, wird in unserer Behörde kein Unterschied zwischen Angestellten und Beamten gemacht.

Wenn du Weiterbildung im Sinne von Stufenaufstieg meinst, lies den TVöD und die Laufbahnverordnung, man kann beide nicht miteinander vergleichen.