Autor Thema: Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall  (Read 12592 times)

Spid

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #150 am: 27.03.2020 12:50 »
Ein Anspruch auf bezahlte Freistellung besteht unter den geschilderten Rahmenbedingungen grundsätzlich nicht, er bestünde auch dann nicht, wenn der AG keine Betreuung stellte.

werop

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #151 am: 27.03.2020 13:09 »
Ist der Betrieb (edit: einer Kinderbetreuungseinrichtung) nicht grundsätzlich untersagt und nur in Ausnahmefälle (systemrelevante Bereiche) zulässig?

enemenebuh

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #152 am: 27.03.2020 14:43 »
Naja...es soll doch Einzelfallentscheidungen geben. Die Voraussetzungen sind alle gegeben. Das mit der betrieblichen Betreuung ist für die Kinder nicht zumutbar.  Von meinen Meistern und Betriebsleitung habe ich das Ok. Zumal es ja auch vom Gesetzgeber jetzt geregelt wurde das man bei 67% Gehalt Zuhause bleiben kann, sich der AG das dann vom Staat zurückholen kann. Oder verstehe ich das falsch und der ÖD kocht sein eigenes Süppchen?

Spid

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #153 am: 27.03.2020 15:08 »
Ja, das verstehst Du falsch.

Lars73

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #154 am: 08.04.2020 20:14 »
Eventuell weil man davon ausgeht, dass in der Osterwoche viele Einrichtungen sowieso geschlossen wären. Ja nach Situation wird man sicherlich prüfen ob es später ergänzende Regelungen gibt oder die Regelung verlängert wird.
Der Bund hat für seinen Bereich nun eine neue Regelung getroffen über den 9. April 2020 hinaus.
https://www.bmi.bund.de/RundschreibenDB/DE/2020/RdSchr_20200407.html

Kaiser80

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #155 am: 09.04.2020 08:36 »
Dies ist wohl als deutliches Indiz zu werten, dass Kita/Schule nach den Osterferien erstmal geschlossen bleiben oder auf Sparflamme laufen werden.

Vivi84

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #156 am: 18.04.2020 21:46 »
Hallo Zusammen!

Ich weiß nicht mehr weiter... Alleinerziehend, Kind 6 Jahre alt, seit 16 im öffentl. Dienst bei der VHS beschäftigt!
Mein AG (Volkshochschulzweckverband) hat mich abgemahnt und die Darstellung des Sachverhaltes entsprechen nicht der Wahrheit! Kurz zur Vorgeschichte: Vor 2 Jahren hab ich das 2 te Abfindungsangebot nicht angenommen, er möchte mich unbedingt los werden und seit dem sucht er Gründe mich zu kündigen! Bis jetzt ohne Erfolg, weil kein  Grund da ist! Selbst die Untersuchung beim Betriebsarzt im Februar 2020, hat nicht zu dem Erfolg geführt was er wollte, Betriebsarzt teilte mit das er dem Anliegen nicht befürworten kann! Was die Mitteilung an den Betriebsarzt angeht hat mein AG bei der Aufstellung der Krankheitstage unwahrheitsgemäss aufgeführt!

So, jetzt zur Situation!

Alle MA können Home Office machen und ist aufgeteilt! 4 Kolleginnen die das gleiche wie ich machen, 3 Tage Home Office, 2 Tage Büro.
Bei Mir wurde Home Office verneint. Kein Grund nichts, aber ich weiß ja warum. Als kurzfristig meine Betreuung des Kindes von Mama abgesagt wurde das war am 24.3, habe ich das Gespräch mit Chef gesucht 25.3. es ging um 26.3 und 27.3 das ich trotz Mühe auf niemanden zurück greifen konnte. Mir war klar, auf was positives bzw ne gute Lösung brauche ich nicht mit rechnen. Egal!
Ich habe ihm die Situation erklärt, dass mir meine Mama gestern für 26.3 und 27.3 die Betreuung aus beruflichen Gründen abgesagt hat. Da ich gut mutig bin, war ich so ehrlich und meinte das vor einer std meine Mama meinte vllt kann sie ja doch 27.3 übernehmen, sie sagt mir Bescheid in 2-3 Stunden. Ich ihm aber gesagt hab, jetztiger Stand ist an beiden Tagen keine Betreuung möglich. Ich fragte wie es mit Home Office aussieht, wieder ein Nein. Freistellung bezahlt, - nein. Ok, dann sagte ich Minusstunden Aufbau wäre für beide Tage 10 Minusstunden, die könnte ich leichter abarbeiten, weil mein Urlaub brauche ich wegen der Einschulung! Wenn Minusstunden nicht gehen, dann nehme ich Urlaub!

Seine Aussage, von mir aus machen Sie Minusstunden aber nur bis zu einem bestimmten Kontingent, soll aber Frau **** Bescheid geben! Zusätzlich soll ich ihm informieren was mit dem 27.3 ist! Ich meinte dann es geht wirklich nur um die 2 Tage, ab nächster Woche übernimmt mein Bruder weil er Kurzarbeit hat!
Ich runter zur Personalsach. Frau *****. Klar war ich sauer, weil alle machen Home Office und werden freigestellt und ich hab wieder die A-Karte! Zu Frau **** meinte ich, nach Rücksprache mit Chef, kann ich Minusstunden machen ich hätte 26.3 und 27.3 keine Betreuung, falls meine Mama doch 27.3 übernehmen kann, geb ich Bescheid und würde nur 26.3 Minus machen! Sie meinte ich soll den Antrag Urlaub/FZA Ausfüllen. Ich meinte auf dem Antrag notiere ich zusätzlich das was besprochen ist.
Ich Antrag ausgefüllt und dann kam die Rückmeldung meiner Mama! Sie kann nicht übernehmen! Ich bin zum Chef, der war nicht mehr da. Also schrieb ich auf dem Antrag „Bemerkung: Minusstunden Aufbau, ich hätte keine Kinderbetreuung für beide Tage (Kitas zu Wegen Corona), bin alleinerziehend, Kind ist 5 Jahre (er ist 6 hab mich vertan). Rücksprache mit Chef keine andere Lösung möglich ist!
Musste mich beeilen, weil ich meine Mama ablösen musste! Antrag eingereicht, erledigt!

Am 30.3 war ich dann wieder arbeiten.

Leider sind mein Kind und ich dann erkrankt und waren dann erst 1 Woche mit AU krank und dann die zweite mit AU! Nach dem ich in der zweiten Woche Bescheid gegeben habe, weiterhin krank zu sein das war am Montag 6.4 kam am 8.4 die Abmahnung per Zustellung und wurde nur in mein Briefkasten geworfen!

Abmahnung wegen meinem Verhalten Verstoß gegen arbeitsr..... Pflichten, ich wäre der Arbeit am 27.3 ferngeblieben ohne eine genehmigte Freistellung zu haben. Er hätte mich nur für den 26.3 freigestellt, für den 27.3 hätte ich eine neue Genehmigung einholen müssen. Den Sachverhalt des  GesprächEs hat er anders dargestellt, dass ich ihn informieren wollte wegen dem 27.3 und er mir keine Freistellung für den Tag genehmigt hatte!

So, 1. habe ich von beiden Tagen gesprochen, 2. wenn ich Minusdtunden aufbaue, benötige ich dann eine Freistellung?, 3. die Schilderung des Grundes entspricht nicht der Wahrheit.

Alle appellieren darauf, Lösungen zu finden, AN müssen ihren Pflichten nachkommen, aber der AG kann, muss aber nicht einen Freistellen.

Ich bin meiner Pflicht nachgekommen und habe ihm alles geschildert!
Corona ist eine Ausnahmesituation, ich erfülle alle Kriterien die genannt werden vom VKA und Bund, wenn ich keine Betreuung organisieren kann, entsprechend zu Hause zu bleiben und hab das Gespräch gesucht!
Rein Rechtlich kann ich gegen die Abmahnung so wie es da drin steht nichts machen, außer eine Gegendarstellung machen, meinte Verdi zu mir. Gegendarstellung am 17.4 abgegeben, ich hab den tatsächlichen Verlauf mitgeteilt!
Das ich 2 mal gesagt habe, es geht um die 2 Tage. Und er hatte nicht ausdrücklich gesagt, dass er mich nur für den 26.3 freistellt, den 27.3 muss ich mir genehmigen lassen.
Dann erfahre ich durch Frau ***** rein zufällig am Freitag 17.4 nur weil ich meine Gegendarstellung bei ihr abgegeben habe, Chef war um 14.30 Uhr nicht mehr da.
Auf Anweisung, zieht sie mir die Stunden vom Gehalt ab, Arbeitszeitnachweis soll Ich korrigieren. Ich meinte warum, Sie sagte, Herr **** hatte ihr gesagt, die Minusstundrn wäre so nicht vereinbart gewesen und wegen der Abmahnung soll sie mir das Gehalt kürzen.

1. eine Abmahnung in der Corona Zeit aus dem Grund ist doch ein Witz. Es gibt Vorgaben für AG wenn Home Office und Co nicht gehen und die Kriterien erfolgt werden um freigestellt zu werden. Man soll gute Lösungen in dieser Zeit finden!
2. keine Anhörung, kein Gespräch gehabt auch nicht wegen der Gehaltskürzung!
3. ich habe Heute erfahren, dass Ich ein Widerspruch gegen den Abzug vom Gehalt schreiben und drauf verweisen dass nach § 56 infektionsschutzgesetz einen Anspruch auf zumindest 67% meines Lohnes habe und drum bitte, mir das Geld auszuzahlen und der AG kann auf Antrag dich das wiederholen.

Aber, was kann ich machen? Wie kann ich mich gegen die nicht wahrheitsgemäße Abmahnung wehren? Zumal wir ja momentan einfach ein Ausnahmezustand haben. Dazu kommt, wenn er jetzt die Corona Krise ausnutzt und dazu noch die Gründe durch lügen bzw. die Dinge anders darstellt wie es eigentlich war um endlich auf rechtlicher Schiene mich Abzumahnen und mit Kündigung droht, habe ich jetzt begriffen, wenn ich jetzt nichts dagegen mache, dauert es nicht lange und werde gekündigt aufgrund von falschen Tatbeständen! Kein Personalrat da, muss erst gewählt werden! Alle MA wissen Bescheid, was der Chef mit mir in den letzten 2 Jahren alles gemacht hat, musste mich sogar an und abmelden sobald ich das Büro verlassen hatte. Egal, jeder MA den er auf dem Kieker hat, leidet unter dem was er mit uns macht! Ich habe im Dezember 2019 angefangen mich zu wehren und mir bestimmt Dinge nicht mehr gefallen lassen in dem wo er mich angeschrien hat, ihm die Stirn geboten und ihn drauf aufmerksam gemacht, wenn er mir was sagen möchte in einem normalen Ton und bin gegangen, hatte Feierabend! 
Dann kam das mit dem Betriebsarzt auch Aufstellung nicht der Wahrheit entsprochen was die Krankheitstage angeht und jetzt die Abmahnung! Es wird nicht besser wie ich merke! 2-3 Jahre noch dann geht er in Pension.

Der Zweckverband ist durch 5 Kommunen gegründet, der Verbandsvorsteher ist Bürgermeister der Stadt Gevelsberg und die Verbandsversammlung aus unterschiedlichen Personen, andere Bürgermeister und Politiker der 5 Städte.

Soll ich ein Brief aufsetzten an den Verbandsvorsteher? Und mal drauf hinweisen wie er mit MA umgeht und mitteilen, dass ich abgemahnt wurde aus einem Grund der nicht so stimmt und wegen dem Lohnabzug!?!
Mit dem Brief an ganz oben, kann ich vllt was erreichen und mal bekannt geben wie der Chef in der Zeit was Corona Krise angeht sich verhält und das Dinge genehmigt werden / veranlasst wie Home Office nur für bestimmte MA, eigentlich alle MA nur die MA die er los werden möchte und das Leben in der vhs uns schwer macht für jegliche Dinge raus genommen werden.
Was kann ich noch machen? Ich muss mich doch wehren und schützen können.

Wenn ich doch mal gehen muss, dann mach ich mein Mund auf, auf welcher Weise er mit manchen umgeht und noch einiges mehr.

Bin verzweifelt und möchte was tun!
« Last Edit: 18.04.2020 23:16 von Admin2 »

clarion

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #157 am: 19.04.2020 22:11 »
Hallo lass Dich von einem Anwalt mit Arbeitsrechtsschwerpunkt beraten, BEVOR Du was unternimmst. Wenn Du Verdi Mitglied bist, hast Du doch bestimmt Rechtsschutz diesbezüglich.

Vivi84

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #158 am: 20.04.2020 00:06 »
Daran hab ich heute auch Gedacht! Verdi meint die Abmahnung wäre rechtlich rechtens, menschlich gesehen hätte er so nicht reagieren dürfen.

Das aber die Darstellung in der Abmahnung so nicht stimmt, könnte ich nur eine Gegendarstellung einreichen.
Hab mich mal das ganze Wochenende mit Rechtsvorschriften beschäftigt. Ist die Abmahnung Verhältnismäßig, ich sage NEIN, weil er mich nur schikanieren möchte, in der Corona Krise durch BMI ein Rundschreiben am 16.3 bekannt gemacht wurde „Lohnfortzahlung ermöglicht“ und die Arbeitgeberverbände kurz danach auch für uns die Möglichkeit eingeräumt haben, für einen kurzen Zeitraum mit Lohnfortzahlung sich freistellen zu lassen. Wir reden hier von 2 Tagen und ich hab mich vorher bemüht und jetzt auch das die Betreuung gesichert ist. Vor allem wird man bestraft, weil man ehrlich auf den AG zu geht, obwohl man weiß das er sich auf keine gute Lösung einlässt, ich aber gedacht habe: die Corona Krise und weil ich das Gespräch suche, doch zumindest mit Aufbau Minusstunden (was mich auch schon gewurmt hat) eine Vereinbarung mit dem zu finden.
Das Gespräch wurde von mir so angefangen, nach dem aktuellen Stand, hab ich für die 2 Tage keine Betreuung Für mein Sohn 6 Jahre organisieren können, dass meine Mama die sonst betreut hat, gestern mir abgesagt hat, wegen ihrem Job.
Gleichzeitig habe ich gesagt um zu zeigen das ich gewillt bin zu arbeiten und wenn ich doch noch eine Möglichkeit finde, ihn informiere. Vllt könnte meine Mama doch noch die Betreuung übernehmen, hatte sie mir vorhin mitgeteilt, sie würde mir Bescheid geben. Deshalb wollte ich mit ihnen absprechen, wie wir das Problem der 2 Tage lösen können.

Als ich ihm sagte, Minusstunden Aufbau wären für beide Tage 10 Minusstunden, seine Antwort die gehen aber nur bis zu einem bestimmten Kontingent. Ich sagte darauf, ja ok, es geht wirklich nur um die 2 Tage, aber nächster Woche ist für mind. 3 Wochen alles geregelt!

Das er mir im Nachhinein daraus eine Abmahnung strickt wegen einem Tage und er hat nicht ausdrücklich gesagt nur am 26.3 Freizeitausgleich mit Minusstunden, es aber so darstellt fühle ich mich mal wieder benachteiligt und diskriminiert, weil ich meinen Pflichten nachgekommen bin! Nur weil ich bemüht war, ehrlich dazu und meinte falls ich doch am 27.3 die Betreuung regeln kann mit meiner Mama, dann würde nur 1 Tag Minusstunden machen.

Alle machen Home Office wirklich alle bis 3 Tage in der Woche und bei mir geht das nicht?!? Ein Grund hat er nicht gesagt, wie auch wenn der Grund in meiner Person liegt das er so entscheidet! Und jetzt nutzt er Corona aus und würgt mir mit unrechtmäßigen Mitteln ein rein, weil ich ihm nie ein Grund gegeben habe, mir rechtlich was zu können.

Das zweite mal seit Februar jetzt wo Sachverhalte dargestellt werden, die so nicht der Wahrheit entsprechen bzw richtig sind!
Das kann es doch nicht sein und ich muss mich jetzt wehren! Warum hört er mich nicht an, weil der Sachverhalt und die Krise momentan eine Ausnahme darstellen?? Kann ich alles begründen! Seit 2 Jahren muss ich mir viele Dinge gefallen lassen bzw hab nichts getan bei allen Dingen und es stillschweigend so hin genommen. Fortbildungen bzw In-house Schulungen werde ich benachteiligt und nicht informiert bzw darf nicht dran teilnehmen und noch einiges...
Aber auf Mittel zurückgreifen, den Sachverhalt nicht wahrheitsgemäß darzustellen ist doch schon eine .... Aktion und dazu die momentane Situation dazu und es geht um 1 Tag!?!? Statt ne AU mir zu holen bzw hätte ich auch Urlaub genommen wenn er mir die Minusstunden nicht genehmigt hätte!
Und trotz der Ausweitung der tariflichen Bestimmungen durch die VKA was ich gestern gelesen habe, was genau meinem Fall betrifft und ich die Voraussetzungen erfülle,  entscheidet er so wie er möchte dazu ist ausschlaggebend ob er einen los werden möchte bzw seine Einstellung zum MA ist so wird Entschieden!
Dazu erfahre ich durch die Personalsach. durch Zufall und nebenbei das er mir das Gehalt kürzt, weil das so nicht abgesprochen war und er sie angewiesen hat das zu machen!!!
Bitte was?!? Morgen erst mal 2 Leute kontaktieren die einem helfen in Situationen wenn man alleinerziehend ist und einen Anwalt!
Gestern meinte die Hotline vom Verband Alleinerziehende Väter und Mütter, ich solle ein Widerspruch einreichen wegen dem ungerechtfertigten Abzug, soll drauf aufmerksam machen das die Abmahnung nicht rechtmäßig und die Verhältnismäßigkeit nicht gegeben ist und ihn auffordern den gesetzlichen Anspruch den ich habe zu berücksichtigen! Das ich drum bitte, was der VKA mit Mitteilung vom ??? für diesen Ausnahmefall in der Corona Krise ermöglicht hat, die tariflichen Bestimmungen ausgeweitet hat und weil ich alle Voraussetzungen erfülle, solle er mich bitte mit Lohnfortzahlung freistellen die 2 Tage. Einen weiteren Anspruch auf Freistellung mit Lohnfortzahlung würde ich nicht stellen in nächster Zeit, weil ich ja Kurzarbeit habe und die Betreuung durch die Kita ab 27.4 von mir in Anspruch genommen werden kann für den Tag wo ich arbeiten muss.
Ich hoffe und erwarte eine Positive Entscheidung von ihm, weil er durch die o.g. Beschlüsse wenn die  Voraussetzungen gegeben sind, so entscheiden kann, weil die Auswirkungen und Umstände wegen Corona berücksichtig werden sollten und die Regierung und Co. auf gute Lösungen appelliert zw. AG und AN. Ich soll dann noch den Brief dem Verbandsvorsteher schicken mit der Bitte um Kenntnisnahme und dazu evtl. auf eine Unterstützung hoffe vom Verbandsvorsteher, falls der .... nicht meiner Bitte und Aufforderung nach kommt.

Ich werde aber vorher noch zu einem Anwalt gehen.

Vivi84

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #159 am: 20.04.2020 05:04 »
Hab ich such schon überlegt zum Anwalt zu gehen...

Infa

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #160 am: 20.04.2020 06:35 »
Such lieber nen neuen AG. Selbst mit RA wird es dir dort nicht besser gehen außer man entsprechende Neigungen.

Bastel

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #161 am: 20.04.2020 06:44 »
Such lieber nen neuen AG. Selbst mit RA wird es dir dort nicht besser gehen außer man entsprechende Neigungen.

Das wird wohl das beste sein... Weshalb braucht man seinen ganzen Urlaub für die Einschulung? Da sollte maximal ein Tag reichen?

wenwirer

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Antw:Kinderbetreuung in Zeiten von Corona / Schul- Kigaausfall
« Antwort #162 am: 20.04.2020 15:07 »
Zur Info:
Abweichend vom Beschluss der Geschäftsführerkonferenz der VKA vom 16.03.2020, es den Mitgliedern zu ermöglichen im Zusammenhang mit der Schließung von KiTas etc. Arbeitsbefreiungen über den Wortlaut des § 29 Abs. 3 Satz 1 TVöD hinaus zeitlich befristet bis 30.06.2020 zu ermöglichen, hat der KAV Bayern nun für seinen Bereich bekanntgegeben, dass es ab heute, 20.04.2020 keine solche Freigabe mehr geben werde.
Begründung u.a.:
" Die Kommunen müssen die dauernde Leistungsfähigkeit der Gemeinde sicherstellen und eine Überschuldung vermeiden; die Haushaltswirtschaft ist sparsam und wirtschaftlich zu planen und zu führen. Übertarifliche Leistungen - wie die Freistellung unter Entgeltfortzahlung ohne Rechtsanspruch - stehen zu diesem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit im Widerspruch."
Zusätzlich wird auf den neuen § 56 Abs. 1a IfSG verwiesen, wonach die Betroffenen eine Entschädigung  (67% v, Netto) vom Staat erhalten können.