Autor Thema: Fragen bei Einstellung im Bürgerbüro, Ordnungsamt ...?  (Read 1131 times)

carriegross

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Hallo zusammen,

erst wurde das Stellenbesetzungsverfahren auf unbestimmte Zeit pausiert und jetzt auf einmal soll ich gleich morgen zu einem Gespräch kommen, da nur morgen alle da wären. Einen Alternativtermin könnte man mir nicht mitteilen. Jetzt komme ich ins Schwitzen, da ich die Stelle schon haben möchte.

Ich habe vor einiger Zeit schonmal in eime Bürgerbüro gearbeitet, könnte sicherlich das ein oder andere auch noch/wieder, aber welche Fragen könnten so kommen, wenn es um eine Stelle geht:

"Personalausweisrecht, Melderecht, Führerscheinanträge, Fischereischeine, Führungszeugnisse, Zeugnisbeglaubigungen, Melderegisterauskünfte, Melde- und Lebensbescheinigungen, Fundbüro, Beschaffung von Büromöbeln und -mitteln, Gewerbe, Statistik, Ausgabe von Wahlunterlagen, Hundesteuer, Aballgebühren, Zweitwohnungssteuer, Spielapparatesteuer

abgeschlossene Ausbildung als Vfa, gutte PC- und Office-Kenntnisse, Kenntnisse in der Doppik, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusststein, selbstständige Arbeitsweise"

Das meiste davon habe ich ja schon gemacht, aber leider kein Gewerbe, Bürobeschaffung, Steuern und Kenntnisse in der Doppik habe ich sozusagen Null.

Anhand meiner vorgelegten Zeugnisse wird der AG das sicherlich gesehen haben.

Welche Fragen werden da so kommen?

Wenn es um die Doppik geht, sehe ich jetzt schon leider schwarz. Weiß auch nicht, warum man diese Kenntnisse haben muss für eine Stelle im Bürgerbüro mit Aufgaben vom Ordnungsamt.

Evtl. wisst ihr da bitte mehr und könnt mir bitte ein paar Tipps geben.

Dankeschön.

GLG

Kaiser80

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Die Kenntnisse in der Doppik dürften sich darauf beschränken welche Kostenart, Kostenstelle und welchen Kostenträger du auf einen Buchungsbeleg zu schreiben hast, im "schlimmsten" Fall zu buchen hast.


Schmitti

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Wie lief es denn? Die Schilderung der Ausgangslage lässt vermuten, dass man schon jemanden sehr genau im Auge hatte für diese Stellenbesetzung. Warst du derjenige, waren die Fragen eher unwichtig, warst du es nicht, dann erst recht.

Landsknecht

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Ich finde tiefgehende fachbezogene Fragen zu einer solchen Anzahl von Rechtsgebieten im Rahmen eines Vorstellungsgespräches lächerlich, kenne ich aber noch aus der Vergangenheit. Ob das immer noch so ist?
Ich würde z. B. sagen, ich habe ein sehr gutes Auffassungsvermögen und gehe davon aus, von den Kollegen sehr gut angelernt zu werden...

D-x

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Der dargestellte Zuschnitt scheint mir auch arg groß, sofern es nicht um eine sehr kleine Kommune geht, bei der mangels Auslastung durch Melde-, Pass- und Ausweiswesen ansonsten einfach keine Vollzeitstelle (sofern es um eine solche geht) zu Stande käme. Wobei selbst in den kleineren Kommunen, die ich kenne (~8000 Einwohner) kein derartiger Zuschnitt vorliegt...

Papa

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Der dargestellte Zuschnitt scheint mir auch arg groß, sofern es nicht um eine sehr kleine Kommune geht, bei der mangels Auslastung durch Melde-, Pass- und Ausweiswesen ansonsten einfach keine Vollzeitstelle (sofern es um eine solche geht) zu Stande käme. Wobei selbst in den kleineren Kommunen, die ich kenne (~8000 Einwohner) kein derartiger Zuschnitt vorliegt...

Sehe ich genau so. Klingt sehr nach verdeckter Konkurrenzsituation, wo einem gezeigt werden soll, ob der andere genauso fit ist. Eine Stelle derart zu überladen und dann von jetzt auf gleich zum Vorstellungsgespräch. Keine schöne Dienststellenleitung. Leider gibt es bis jetzt kein Feedback.