Autor Thema: [BY] Beamtentest Q2 - Verängert?  (Read 1606 times)

John Pferdelack

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[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« am: 23.06.2020 14:28 »
hi
kurzfristig habe ich mich entschieden am Test des mittleren Dienstes teilzunehmen. Anfangs dachte ich sogar, dass ich mich, in Bezug des Anmeldezeitraums viel zu spät bin.
Allerdings ergab sich auf der Seite des LPA dass dieser Zeitraum verlängert wurde. Was hat dies zu bedeuten?

Ist der mittlere Dienst nicht attraktiv, dass es nicht genügend Bewerber gibt oder hat es einen anderen Grund?
Evtl. Corona?


mfg

JP

Euphyll

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #1 am: 23.06.2020 16:53 »
Ich kann von einer solchen Ausbildung in Bayern nur abraten. Man bekommt als Anwärter den Frust der Älteren zu spüren (die haben noch die 42-Stunden-Woche in den Knochen und können sich als Beamte auf Lebenszeit alles erlauben. Auch die Wiederbesetzungsspere und teils schlimme Personalsituation fördern dieses Verhalten).

Ich war schon bei vielen Behörden und weiß wovon ich spreche. Der ÖD ist extrem unattraktiv wegen der katastrophalen Bedingungen. Wenn die Vss. passen, drigend ein freies Studium an der Uni und dann in die 4. QE versuchen oder freie Wirtschaft. Es spricht ein Anwärter der 2. QE Finanzressort (hier nochmal gesondert eine dicke Warnung davor!!).

Mask

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #2 am: 23.06.2020 17:23 »
Die Antwort des Vorredners ist völlig pauschal und trifft in seiner Pauschalität keineswegs auf den ganzen mittleren Dienst, den mittleren Dienst im Freistaat Bayern, den mittleren Dienst der bayerischen Finanzverwaltung oder auch nur den mittleren Dienst eines ganzen Finanzamtes zu, lass dich davon nicht erschrecken bzw. beeinflussen.

Das Ausschreibungsfristen verlängert werden ist völlig normal, auch bei unsnebenan in Hessen.

Gerade die Nachfrage nach Ausbildungen sinkt leider, da jeder denkt, er wäre nichts mehr wert, wenn er "nur" eine Ausbildung macht, aber auch im Bereich gD sinken unsere Bewerberzahlen bzw. viele die sich bewerben, schaffen die Eignungstests und dgl. nicht dass aber bei steigendem Personalbedarf, also erhöhten Ausbildungszahlen.

Mach den Test, schau ob du überhaupt genommen wirst und dann kannst du ja immer noch deine Alternativen abwägen. Der mittlere Dienst ist weiß Gott nicht so schlecht, wie manch einer behauptet und bietet guten, motivierten Kolleginnen und Kollegen zahlreiche Möglichkeiten / Chancen.

VG

Bruce Springsteen

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #3 am: 24.06.2020 07:37 »
Moin,

stimme Mask zu. Ich bin sicherlich ein Einzelfall, aber willl es trotzdem kund tun.

Nach meinen 8 Jahren BW war ich mit Hauptschulabschluss für den Arbeitsmarkt zu unterqualifiziert. Mich reizte aber das Beamtentum, weil "abgesichertes" Leben und Pension.  ;)

Also holte ich die mittlere Reife und das Fachabi nach (mit knapp 30ig Jahren damals!) und bewarb mich analog in ganz Deutschland u.a auch auf Beamtenstellen in Kommunen. Nach meiner Ausbildung im m.D im Verwaltungsdienst im Jahr 2015 hab meine Probezeitverkürzung auf 2016 bekommen. Ein Jahr später wurde ich auf A7 befördert, 2018 auf A8 und 2019 schlussendlich auf A9.

Seit kurzem hab eine Stelle, wo ich meinen Aufstieg in den g.D machen kann!

Was ich dir sagen will: es kommt auf Dich an! Willst du einen Job machen, der für dich eine Berufung ist?! Wo du quasi nie arbeitest?  ;) Eben weil es mehr als nur dein Job ist?! Dann biste selbst im m.D gut aufgehoben.

Die Antwort von Euphyll mag sicherlich in Punkten - wenn auch pauschal geschrieben - richtig sein. Nur zeig mir einen Job, der keine Nachteile hat. Ins Finanzressort würde ich persönlich nie gehen, da die Aufstiegs- und Beförderungschancen viel zu schlecht sind. Da hocken sie auch nach 20 Jahren Dienstzeit noch auf A7 rum. Wenn es ihm aber Spass macht, muss das erstmal kein Nachteil sein. ;)

Den m.D kann man - siehe mein Beispiel - auch als Chance sehen...


Garfield73

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #4 am: 24.06.2020 08:52 »
Ist der mittlere Dienst nicht attraktiv, dass es nicht genügend Bewerber gibt oder hat es einen anderen Grund?
Evtl. Corona?
Mit Corona hast Du ins Schwarze getroffen. Dem LPA ist offenbar irgendwann aufgefallen, das am ursprünglichen Prüfungstag etliche Bewerber keine Zeit hatten, da z. B. die Englischprüfungen der Mittelschulen auf diesen Tag verlegt wurden.

Ich kann von einer solchen Ausbildung in Bayern nur abraten. Man bekommt als Anwärter den Frust der Älteren zu spüren (die haben noch die 42-Stunden-Woche in den Knochen und können sich als Beamte auf Lebenszeit alles erlauben. Auch die Wiederbesetzungsspere und teils schlimme Personalsituation fördern dieses Verhalten).

Ich war schon bei vielen Behörden und weiß wovon ich spreche. Der ÖD ist extrem unattraktiv wegen der katastrophalen Bedingungen. Wenn die Vss. passen, drigend ein freies Studium an der Uni und dann in die 4. QE versuchen oder freie Wirtschaft. Es spricht ein Anwärter der 2. QE Finanzressort (hier nochmal gesondert eine dicke Warnung davor!!).

Ich spüre hier vor allem Deinen Frust.
Man sollte nicht von den eigenen Erfahrungen auf die Allgemeinheit schließen.
Ich bin selber Ausbildungsleiter in einem Finanzamt in Bayern. Unsere Anwärter waren bisher immer alle sehr zufrieden bis begeistert von der Unterstützung durch die Ausbilder.
Natürlich kenne ich auch Geschichten aus anderen Ämtern, wo das nicht so optimal abläuft. Allerdings liegt das zu einem Großteil dann auch an den Anwärtern. So berichten mir zumindest meine.
Die 42 Stunden-Woche gibt es schon eine ganze Weile nicht mehr.
Das man für ein Studium im Normalfall Abitur braucht, und somit eher in der der 3. QE als in der 2. QE anfängt ist Dir schon bewusst?

Ins Finanzressort würde ich persönlich nie gehen, da die Aufstiegs- und Beförderungschancen viel zu schlecht sind. Da hocken sie auch nach 20 Jahren Dienstzeit noch auf A7 rum.

Die Beförderung nach A8 ist in Bayern (in den Finanzämtern) in der Regelwartezeit (stellentechnisch) möglich.
Eine Beförderung nach A9 und sogar A9z ist normalerweise auch kein Problem, sofern man gewillt ist, sich zu bewegen und auch mal das Amt zu wechseln.
Es gibt natürlich auch Fälle, wo Bearbeiter mit A8 in Pension gehen. Die haben dann aber 40 Jahre nur das gleiche Büro gesehen.
Gute Bearbeiter haben durchaus Aufstiegschancen. Es gibt inzwischen sogar zwei Amtsleiter, die in der 2. QE ihre Karriere begonnen haben.

Euphyll

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #5 am: 24.06.2020 14:11 »
Mit Platziffer unter den besten 100 in Bayern, wird es sicherlich an mir liegen :) Die Beleidigungen habe ich einfach erfunden. Das nicht helfen wollen, weil die Fallzahlen weiter zu machen sind, ist auch nur Einbildung und wurde nie explizit geäußert ;) Sachbearbeiter im Massenverfahren ohne Sinn und Verstand. Da ich, wie gesagt, mehrere Behörden durchleuchten konnte und dort wiederum in verschiedenen Abteilungen, nehme ich mir das Recht für einen gewissen Bereich pauschalisieren zu sein. Das wird nicht zu verhindern sein. Teils die Hetze hinter dem Rücken von Kollegen und Kunden ist einfach ätzend und leider zu oft vorgekommen.

Ist der mittlere Dienst nicht attraktiv, dass es nicht genügend Bewerber gibt oder hat es einen anderen Grund?
Evtl. Corona?
Mit Corona hast Du ins Schwarze getroffen. Dem LPA ist offenbar irgendwann aufgefallen, das am ursprünglichen Prüfungstag etliche Bewerber keine Zeit hatten, da z. B. die Englischprüfungen der Mittelschulen auf diesen Tag verlegt wurden.

Ich kann von einer solchen Ausbildung in Bayern nur abraten. Man bekommt als Anwärter den Frust der Älteren zu spüren (die haben noch die 42-Stunden-Woche in den Knochen und können sich als Beamte auf Lebenszeit alles erlauben. Auch die Wiederbesetzungsspere und teils schlimme Personalsituation fördern dieses Verhalten).

Ich war schon bei vielen Behörden und weiß wovon ich spreche. Der ÖD ist extrem unattraktiv wegen der katastrophalen Bedingungen. Wenn die Vss. passen, drigend ein freies Studium an der Uni und dann in die 4. QE versuchen oder freie Wirtschaft. Es spricht ein Anwärter der 2. QE Finanzressort (hier nochmal gesondert eine dicke Warnung davor!!).

Ich spüre hier vor allem Deinen Frust.
Man sollte nicht von den eigenen Erfahrungen auf die Allgemeinheit schließen.
Ich bin selber Ausbildungsleiter in einem Finanzamt in Bayern. Unsere Anwärter waren bisher immer alle sehr zufrieden bis begeistert von der Unterstützung durch die Ausbilder.
Natürlich kenne ich auch Geschichten aus anderen Ämtern, wo das nicht so optimal abläuft. Allerdings liegt das zu einem Großteil dann auch an den Anwärtern. So berichten mir zumindest meine.
Die 42 Stunden-Woche gibt es schon eine ganze Weile nicht mehr.
Das man für ein Studium im Normalfall Abitur braucht, und somit eher in der der 3. QE als in der 2. QE anfängt ist Dir schon bewusst?

Ins Finanzressort würde ich persönlich nie gehen, da die Aufstiegs- und Beförderungschancen viel zu schlecht sind. Da hocken sie auch nach 20 Jahren Dienstzeit noch auf A7 rum.

Die Beförderung nach A8 ist in Bayern (in den Finanzämtern) in der Regelwartezeit (stellentechnisch) möglich.
Eine Beförderung nach A9 und sogar A9z ist normalerweise auch kein Problem, sofern man gewillt ist, sich zu bewegen und auch mal das Amt zu wechseln.
Es gibt natürlich auch Fälle, wo Bearbeiter mit A8 in Pension gehen. Die haben dann aber 40 Jahre nur das gleiche Büro gesehen.
Gute Bearbeiter haben durchaus Aufstiegschancen. Es gibt inzwischen sogar zwei Amtsleiter, die in der 2. QE ihre Karriere begonnen haben.

Garfield73

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #6 am: 25.06.2020 07:36 »
Mit Platziffer unter den besten 100 in Bayern, wird es sicherlich an mir liegen :) Die Beleidigungen habe ich einfach erfunden. Das nicht helfen wollen, weil die Fallzahlen weiter zu machen sind, ist auch nur Einbildung und wurde nie explizit geäußert ;) Sachbearbeiter im Massenverfahren ohne Sinn und Verstand. Da ich, wie gesagt, mehrere Behörden durchleuchten konnte und dort wiederum in verschiedenen Abteilungen, nehme ich mir das Recht für einen gewissen Bereich pauschalisieren zu sein. Das wird nicht zu verhindern sein. Teils die Hetze hinter dem Rücken von Kollegen und Kunden ist einfach ätzend und leider zu oft vorgekommen.
[

Und ich wiederhole mich: Von Deinen Erfahrungen in einem Amt (und da auch nur in wenigen Stellen) auf alle Ämter und Bearbeiter in Bayern zu schließen halte ich, gelinde ausgedrückt, für unangebracht.
Zumindest unsere Bearbeiter geben ihr Bestes, um trotz chronischer Unterbesetzung, Krankheitsfällen, Statistikdruck, Corona-Wahnsinn usw. unsere Anwärter vernünftig auszubilden.
Aber, vielleicht liegt es ja auch am alten Spruch: "Wie man in den Wald hineinruft ..."
Für Probleme während der Ausbildung gibt es übrigens einen Ausbildungsleiter. Was sagt der denn dazu, bzw. was hat der unternommen?

Platzziffer unter den besten 100? Hm, die krallt sich normalerweise das Justizresort.

Mehrere Behörden und mehrere Abteilungen durchleuchtet? Darf ich mal fragen, wie alt Du bist?

Bruce Springsteen

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #7 am: 25.06.2020 08:05 »
Die Beförderung nach A8 ist in Bayern (in den Finanzämtern) in der Regelwartezeit (stellentechnisch) möglich.
Eine Beförderung nach A9 und sogar A9z ist normalerweise auch kein Problem, sofern man gewillt ist, sich zu bewegen und auch mal das Amt zu wechseln.
Es gibt natürlich auch Fälle, wo Bearbeiter mit A8 in Pension gehen. Die haben dann aber 40 Jahre nur das gleiche Büro gesehen.
Gute Bearbeiter haben durchaus Aufstiegschancen. Es gibt inzwischen sogar zwei Amtsleiter, die in der 2. QE ihre Karriere begonnen haben.
Da es immer weniger geeignete Bewerber und immer mehr frei auswählbare Stellen im ÖD gibt, würde ich als Personaller meine Stellen so attraktiv wie möglich gestalten, damit die Bewerber sich am ehesten a) für mich und b) solange wie möglich bleiben, sodass ein Wechsel erst gar nicht in Frage kommt. Verstehe den Sinn einer A7-Stelle im bspw. Justiz- oder Finanzbereich nicht. Gerade in Grossstädten. Und da wundert man sich, warum man keine Bewerber mehr hat. Mein Bereich ist auch nur wegen der Flüchtlingswelle ausgewacht und hat A9 Stellen für alle geschaffen. Traurig aber wahr.

Dass eine Beförderung auf A8 stellentechnisch möglich ist, bezweifelt auch niemand. Damit werden ja die Anwärter während und nach ihrer Ausbildung gelockt. Verschwiegen wird ja ganz gerne, dass damit nicht unbedingt eine Beförderung verbunden ist. Und wer dafür ein Amt wechseln muss, da verstehe ich als ehemaliger Bundler auch die Ansicht des Dienstherrn welcher Sinn dahinter steht, was widerrum meinem Verständnis entgegensteht, dass man für eine A9 Stelle nur im äußersten Notfall die Stelle wechseln sollte. Das Problem der immer weniger qualifizierenden Bewerber im Gegensatz zu den pensionsstarken Jahrgängen nimmt ja jährlich zu..

Muenchner82

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #8 am: 29.06.2020 16:26 »
Grundsätzlich ist die Laufbahn der 2. QE durchaus zu empfehlen, gerade in Bayern. Das neue Beamtenrecht hat viele Möglichkeiten der Entwicklung eröffnet. Und die Besoldung ist für dass das diese Laufbahn kein Studium notwendig ist, zumindest ab A7/A8 durchaus gut.

inter omnes

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #9 am: 29.06.2020 16:44 »
Kann mich meinem Vorredner nur anschließen, insbesondere muss man sich mal vor Augen halten, welche weit überdurchschnittliche Nettovergütung in der Laufbahn des mittleren Dienstes/QE2 gemessen an allen übrigen zweijährigen Ausbildungsgängen, die lediglich einen qualifizierenden Hauptschulabschluss - bzw. neubayerisch Mittelschulabschluss - voraussetzen auf das Konto fließt. Von solchen Nettogehältern träumt so mancher Bachelor-Absolvent. Darüber hinaus ist die bayerische Landesverwaltung als Arbeitgeber/Dienstherr aber auch im Hinblick auf flexible Arbeitszeiten - und die Finanzverwaltung im Besonderen - mit Blick auf Telearbeit/Home-Office wirklich ein Glücksgriff in puncto "Work-Life-Balance".

Und "komische" Kollegen oder Vorgesetzte gibt es überall, das lässt sich selbstredend in keiner Weise verallgemeinern.

Garfield73

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #10 am: 01.07.2020 06:56 »
Die Anmeldefrist wurde bis 20.07. verlängert.

Die für den 06.07. geplante schriftliche Auswahlprüfung findet nicht statt (Corona)!
Offenbar reichen dieses Jahr die Zeugnisnoten.
Wobei, gerade das Steuerressort stellt dieses Jahr so viele ein, da nehmen wir sowieso jeden, der seinen Namen mit weniger als zwei Fehlern schreiben kann  :'(

Kingrakadabra

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #11 am: 01.07.2020 08:56 »
Eine Platzziffer<100 interessiert doch nach der Einstellung kein Schwein mehr. Bzgl. Homeoffice, Digitalisierung gibt es schon Nachholbedarf. Die pauschalen Versprechen man "könne ja bis A9 kommen", sind teilweise halt nur Behauptungen zum Ködern der Nachwuchskräfte. Klar, mit der Besoldung kann man schon zufrieden sein.

John Pferdelack

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #12 am: 01.07.2020 08:57 »
Die Anmeldefrist wurde bis 20.07. verlängert.

Die für den 06.07. geplante schriftliche Auswahlprüfung findet nicht statt (Corona)!
Offenbar reichen dieses Jahr die Zeugnisnoten.
Wobei, gerade das Steuerressort stellt dieses Jahr so viele ein, da nehmen wir sowieso jeden, der seinen Namen mit weniger als zwei Fehlern schreiben kann  :'(

Das stimmt, aber nach dem die schriftliche Prüfung wegfällt, ist nun unklar, wie die Formel für die Berechnung der Gesamtnote aussieht.
Falls immernoch gelten sollte, "alles bis 4,0 ist bestanden", würde jeder mit Absenden der Noten automatisch bestanden habe. Es dürfte ja nur noch um die Platzziffer gehen...

Garfield73

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #13 am: 01.07.2020 12:14 »
Die pauschalen Versprechen man "könne ja bis A9 kommen", sind teilweise halt nur Behauptungen zum Ködern der Nachwuchskräfte.

Nein. Wer seinen Hintern bewegt, wird A9. So dämlich kann man sich fast nicht anstellen.
Wer allerdings 40 Jahre im gleichen Amt, am liebsten in der gleichen Stelle bleiben will, da sieht das natürlich anders aus.

Das stimmt, aber nach dem die schriftliche Prüfung wegfällt, ist nun unklar, wie die Formel für die Berechnung der Gesamtnote aussieht.
Falls immernoch gelten sollte, "alles bis 4,0 ist bestanden", würde jeder mit Absenden der Noten automatisch bestanden habe. Es dürfte ja nur noch um die Platzziffer gehen...

Davon gehe ich mal aus.
Und wir haben letztes Jahr schon in der QE2 nicht alle Stellen besetzen können ...

Muenchner82

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Antw:[BY] Beamtentest Q2 - Verängert?
« Antwort #14 am: 01.07.2020 15:52 »
Die pauschalen Versprechen man "könne ja bis A9 kommen", sind teilweise halt nur Behauptungen zum Ködern der Nachwuchskräfte.

Nein. Wer seinen Hintern bewegt, wird A9. So dämlich kann man sich fast nicht anstellen.
Wer allerdings 40 Jahre im gleichen Amt, am liebsten in der gleichen Stelle bleiben will, da sieht das natürlich anders aus.

So sieht es aus, durch das neue Dienstrecht wurde die 2.QE nochmals deutlich aufgewertet mit verkürzten Beförderungswartezeiten, mehr Beförderungsstellen und der Möglichkeit zur modularen Qualifizierung. Die Teilnehmer an der mQ werden mittlerweile auch immer jünger :-).