Autor Thema: Bezügeabrechnung  (Read 1062 times)

sailor

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Bezügeabrechnung
« am: 24.06.2022 19:59 »
Die Mitteilung der Bezügeabrechnung für Juli berücksichtigt natürlich nicht die neue Steuerberechnung aber dafür gab es als Beilage eine Ankündigung für das Musikfest der Bundeswehr 2022.
Also wieder Papier verschwendet, wen könnte man verantwortlich machen?
Aber wenn man 221 Millionen für Berater ausgibt wundert einem nichts mehr.

interkommunal

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Antw:Bezügeabrechnung
« Antwort #1 am: 25.06.2022 18:03 »
.
Also wieder Papier verschwendet, wen könnte man verantwortlich machen?

Sofern vorhanden, könnten sich sich an das "Ideenpostfach" Ihrer Behörde werden.

Gershwin

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Antw:Bezügeabrechnung
« Antwort #2 am: 26.06.2022 16:26 »
Ich habe im April nach den mehreren Bezügeabrechnungen, die seit Anfang des Jahres kamen, bei der Generalzolldirektion GZD angefragt, ob man nicht für die Versorgungsempfänger eine elektronische Bereitstellung der Bezügebescheinigungen machen könnte. Spart Papier, Druck und Versandkosten in nicht unerheblichen Maße. Ausserdem würde das zur Datenstrategie der Bundesregierung passen, soviele Dinge wie möglich elektronisch zu erledigen.
Bei den Banken als auch bei der Beihilfe ist das ja kein Problem und funktioniert sehr gut.
Die Antwort war sinngemäß:, "Satire und Überspitzung an: Es gäbe Millionen von Versorgungsempfängern, die noch nie etwas vom Internet gehört hätten und denen man auch nicht zumuten könne, sich einen Internetanschluss zuzulegen, der dann ja auch noch Gelde kostet. Satire und Überspitzung aus" :( :(
Unter dem Strich, man will nicht darüber nachdenken und es erst recht nicht angehen. Kostet ja nur das Geld der Steuerzahler.

Max Bommel

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Antw:Bezügeabrechnung
« Antwort #3 am: 27.06.2022 07:00 »
Die Mitteilung der Bezügeabrechnung für Juli berücksichtigt natürlich nicht die neue Steuerberechnung aber dafür gab es als Beilage eine Ankündigung für das Musikfest der Bundeswehr 2022.
Also wieder Papier verschwendet, wen könnte man verantwortlich machen?
Aber wenn man 221 Millionen für Berater ausgibt wundert einem nichts mehr.

Dieser Textbaustein ist eine absolute Frechheit. Zum einen inhaltlich hat das überhaupt nix in der Bezügeabrechnung zu suchen. Und es bekommt dadurch jeder Bw-Angehörige eine Abrechnung, also massive Ressourcenverschwendung wegen eines Musikfestes...

xap

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Antw:Bezügeabrechnung
« Antwort #4 am: 27.06.2022 07:24 »
Falls es tröstet, das BVA versendet auch bis heute Papier für aktuelle Bundesbeschäftigte. Neuland und so.

Max Bommel

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Antw:Bezügeabrechnung
« Antwort #5 am: 27.06.2022 07:42 »
Falls es tröstet, das BVA versendet auch bis heute Papier für aktuelle Bundesbeschäftigte. Neuland und so.

Zumindest können Beschäftigte des BVA die Bezügeabrechung, auch für frühere Jahre, selbst elektronisch abrufen.

Johann

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Antw:Bezügeabrechnung
« Antwort #6 am: 27.06.2022 08:26 »
Bei uns werden die Gehaltsmitteilungen gar nicht nach Hause versendet.
Aus Wirtschaftlichkeitsgründen werden die mit der Hauspost verteilt und landen dann gesammelt in der jeweiligen Abteilung, wo es ein Regal mit kleinen Postfächern für jeden Mitarbeiter gibt. So spart man sich die Versandkosten, was meiner Meinung nach in Ordnung ist.

Ist jetzt nur mit den 100% Homeoffice seit über zwei Jahren etwas doof. Bisher war ich nur zum Post abholen ab und zu mal im Büro, wenn ich zufällig mal vorbeigefahren bin.

Würde mir wünschen, dass es irgendwann mal ein digitales Postfach gibt, das den selben Stellenwert genießt wie ein realer Briefkasten. Also gerichtsfeste und datenschutzrechtlich einwandfreie Zustellungen möglich sind. Wenn darüber ein gelber Brief zugestellt wird, soll der auch als nachweislich zugestellt gelten.

Kanns sein, dass der Bund noch viele Anteile an der Deutschen Post besitzt und diese mächtig Einbußen haben würde, wenn nicht mehr jeder Pupsbrief wegen der Rechtssicherheit physisch zugestellt würde? :o

xap

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Antw:Bezügeabrechnung
« Antwort #7 am: 27.06.2022 09:28 »
Falls es tröstet, das BVA versendet auch bis heute Papier für aktuelle Bundesbeschäftigte. Neuland und so.

Zumindest können Beschäftigte des BVA die Bezügeabrechung, auch für frühere Jahre, selbst elektronisch abrufen.

Und? Wäre ja noch schöner wenn das nicht ginge für einen 2. Abzug. Es geht aber darum, daß monatlich völlig unnötig Millionen Briefe versendet werden anstatt den Vorgang endlich bis zum Empfänger zu digitalisieren. Zum Beispiel per gesichertem Mailversand innerhalb des IVBB oder noch besser Zugriff für jeden Einzelnen auf die Abrechnungen.

yamato

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Antw:Bezügeabrechnung
« Antwort #8 am: 28.06.2022 06:44 »
Also bei uns (Agentur für Arbeit)  kann man individuell entscheiden ob man die Abrechnung zugesandt haben will. Man hat eh digital Zugriff darauf.
Ob allerdings Versorgungsempfänger darauf zugreifen können weiß ich nicht.