Autor Thema: Aufgaben laut Stellenbeschreibung  (Read 744 times)

Damiane

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Aufgaben laut Stellenbeschreibung
« am: 19.05.2021 10:31 »
Folgender Fall: Laut Stellenbeschreibung hat der Mitarbeiter die Ermächtigung, selbst zu entscheiden, welche Maßnahme er zur Beitreibung einer Forderung trifft. Auf Grund dieser Befugnis wurde er eingruppiert. Tatsächlich werden seine Rechte beschnitten, da jede Entscheidung des Mitarbeiters vom Vorgesetzten abgezeichnet werden muss und ggf.auch nicht akzeptiert wird. Stellenbeschreibung sagt weiter, unterschriftsreife Bearbeitung durch Stelleninhaber. Tatsächlich wird damit die Entscheidungskompetenz des Mitarbeiters eingeschränkt, da der Vorgesetzte gerne anderer Meinung ist. Kennt jemand solche Konstellationen innerhalb einer Behörde ?

Lars73

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Antw:Aufgaben laut Stellenbeschreibung
« Antwort #1 am: 19.05.2021 10:39 »
Steht in er Stellenbeschreibung etwas zum Vorgesetzten?

Aus der Formulierung folgt keine Schlusszeichnungsbefugnis. Soweit die Rechte in einen Maße beschränkt werden welche zu einer niedrigeren Eingruppierung führen könnte ein Anspruch auf Übertragung von Aufgaben der bisherigen Eingruppierung bestehen.
Grundsätzlich darf ein Vorgesetzten natürlich Entscheidungen von Mitarbeitern prüfen, ändern und/oder zurückverweisen.

Damiane

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Antw:Aufgaben laut Stellenbeschreibung
« Antwort #2 am: 19.05.2021 10:41 »
Nur, dass der Stelleninhaber vom Vorgesetzten vertreten wird.

Lars73

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Antw:Aufgaben laut Stellenbeschreibung
« Antwort #3 am: 19.05.2021 10:53 »
Ohne die Stellenbeschreibung als ganzes zu sehen kann man es nicht beurteilen. Regelmäßig wird diese aber sowieso nicht die Geschäftsordnung und allgemeinen Regelungen der Behörde überschreiben.

Du kannst m.E. nur das Gespräch mit dem Vorgesetzten und ggf. den nächst höheren Vorgesetzten suchen. Wenn die Entscheidungen des Vorgesetzten Inhaltlich nicht vertretbar sind kannst du auch dies darlegen. Soweit er dann aber die Verantwortung alleine übernimmt ist dies deinem Zugriff entzogen.