Autor Thema: Verbeamtung auf Lebenszeit Ablauf  (Read 1468 times)

Sandra4321

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Verbeamtung auf Lebenszeit Ablauf
« am: 22.05.2021 19:37 »
Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zum Ablauf der Verbeamtung auf Lebenszeit.

Ich bin BaP und musste aus persönlichen und familiären Gründen  während der Probezeit 2x meinen Dienstherren wechseln.
Seit Mai 2021 bin ich bei meinem neuen Dienstherren tätig und sehr zufrieden.
Nun habe ich aber Angst, dass meine Verbeamtung auf Lebenszeit vergessen wird. Meine Personalakte liegt niemanden vor uns mich kennt quasi noch keiner... Das ich BaP bin, war auch erst bekannt, nachdem ich es nochmal platziert habe. Dabei habe ich im Vorstellungsgespräch mehrmals gefragt, ob das problematisch werden könnte, was verneint wurde.
Ich habe allerdings eine Peesonalnr. Und Besoldung erhalten. Hier allerdings mit der falschen Amtsbezeichnung (viel zu hoch) und sogar der falschen Laufbahnbezeichnung.
Ich möchte auch nicht gleich nach einen Monat dort abnerven. Aber ich mache mir schon Gedanken. Zum 01.09. wäre die Verbeamtung auf Lebenszeit.
Wie ist der ganze Ablauf? Ich müsste ja wahrscheinlich auch noch untersucht werden. Wann sollte ich dort konsequenter nachhaken? Was passiert, wenn ich die Urkunde später bekomme ? In Verwaltungsrecht haben wir früher gelernt, dass wir dann nicht versichert sind... Kennt sich jemand aus??
« Last Edit: 22.05.2021 19:44 von Sandra4321 »

CmdrMichael

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Antw:Verbeamtung auf Lebenszeit Ablauf
« Antwort #1 am: 22.05.2021 21:34 »
Ich würde einfach bei euch im Personalreferat Nachfragen, dafür sind die da.
Hinweis darauf, dass bei dir zum 01.09. die Verbeamtung auf Lebenszeit ansteht, ob man das auf dem Schirm hat und ob du deinerseits jetzt noch irgendwas tun musst (z.B. die Untersuchung).

Organisator

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Antw:Verbeamtung auf Lebenszeit Ablauf
« Antwort #2 am: 25.05.2021 09:12 »
In Verwaltungsrecht haben wir früher gelernt, dass wir dann nicht versichert sind... Kennt sich jemand aus??

... und nochmal im Verwaltungsrecht nachschauen. Beamte sind versicherungsfrei.
Ansonsten wäre Lebenszeitverbeamtung auch nach dem frühestmöglichen Termin unschädlich.

Feidl

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Antw:Verbeamtung auf Lebenszeit Ablauf
« Antwort #3 am: 03.06.2021 10:12 »
In Zuständigkeit welches Beamtengesetzes bist du? Also Bund oder Land, wenn letzteres, welches Land?


Ich habe allerdings eine Peesonalnr. Und Besoldung erhalten. Hier allerdings mit der falschen Amtsbezeichnung (viel zu hoch) und sogar der falschen Laufbahnbezeichnung.
War die Besoldung denn auch zu hoch?


Ich möchte auch nicht gleich nach einen Monat dort abnerven.
Nerven? Wenn es Probleme gibt und du Fragen hast, dann solltest du die ansprechen. Gerade am Anfang hat man die ja. Dazu sind die in der Personalabteilung schließlich auch da. Negative Konsequenzen gibt es deswegen nicht.


Eine Verbeamtung auf Lebenzeit sollte auch so am 1.9. erfolgen. Sollte der Dienstherr keine Anstalten machen, wirst du auch automatisch lebenszeitverbeamtet (allerspätestens nach 5 Jahren als BaP). Gab diesbezüglich schon Gerichtsentscheidungen.


Wie ist der ganze Ablauf? Ich müsste ja wahrscheinlich auch noch untersucht werden. Wann sollte ich dort konsequenter nachhaken? Was passiert, wenn ich die Urkunde später bekomme ? In Verwaltungsrecht haben wir früher gelernt, dass wir dann nicht versichert sind... Kennt sich jemand aus??
Du musst nicht amtsärtzlich untersucht werden. Dienstherr kann dies verlangen, muss es aber nicht. Auf jeden Fall muss er auf dich zukommen. Du brauchst erstmal daher nichts machen.
Ich wurde z.B. nicht untersucht und bekam meine Probezeitbeurteilung halben Monat vor Verbeamtung auf Lebenszeit, inkl. Termin wann und wo Übergabe der Urkunde stattfindet.

Sandra4321

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Antw:Verbeamtung auf Lebenszeit Ablauf
« Antwort #4 am: 04.06.2021 13:59 »
In Zuständigkeit welches Beamtengesetzes bist du? Also Bund oder Land, wenn letzteres, welches Land?


Ich habe allerdings eine Peesonalnr. Und Besoldung erhalten. Hier allerdings mit der falschen Amtsbezeichnung (viel zu hoch) und sogar der falschen Laufbahnbezeichnung.
War die Besoldung denn auch zu hoch?


Ich möchte auch nicht gleich nach einen Monat dort abnerven.
Nerven? Wenn es Probleme gibt und du Fragen hast, dann solltest du die ansprechen. Gerade am Anfang hat man die ja. Dazu sind die in der Personalabteilung schließlich auch da. Negative Konsequenzen gibt es deswegen nicht.


Eine Verbeamtung auf Lebenzeit sollte auch so am 1.9. erfolgen. Sollte der Dienstherr keine Anstalten machen, wirst du auch automatisch lebenszeitverbeamtet (allerspätestens nach 5 Jahren als BaP). Gab diesbezüglich schon Gerichtsentscheidungen.


Wie ist der ganze Ablauf? Ich müsste ja wahrscheinlich auch noch untersucht werden. Wann sollte ich dort konsequenter nachhaken? Was passiert, wenn ich die Urkunde später bekomme ? In Verwaltungsrecht haben wir früher gelernt, dass wir dann nicht versichert sind... Kennt sich jemand aus??
Du musst nicht amtsärtzlich untersucht werden. Dienstherr kann dies verlangen, muss es aber nicht. Auf jeden Fall muss er auf dich zukommen. Du brauchst erstmal daher nichts machen.
Ich wurde z.B. nicht untersucht und bekam meine Probezeitbeurteilung halben Monat vor Verbeamtung auf Lebenszeit, inkl. Termin wann und wo Übergabe der Urkunde stattfindet.


Danke für die Antwort. ich habe auch eine zu hohe Besoldung erhalten. Ich bin also nicht nur falsch eingestuft, laut Abrechnung, sondern wurde auch tatsächlich so bezahlt. Dies habe ich aber schon gemeldet.

Irgendwie weiß niemand, dass die Verbeamtung ansteht. Naja, ich werde nun dran bleiben und regelmäßig nachfragen. Ich möchte natürlich gerne jetzt auf Lebenszeit verbeamtet werden und nicht nach 5 Jahren. Ich habe zwei Beurteilungen die sehr gut sind und es gibt auch sonst keine Hindernisse, warum die Probezeit verlängert werden sollte. Ich hätte dann auch einfach bei meinem alten Dienstherren die Lebenszeit abwarten können.... aber mir wurde versichert, im Vorstellungsgespräch, dass es keine Probleme gibt.
Mal schauen, ob es die nun gibt oder nicht.