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Klage gegen Beihilfe - bariatrische OP verweigert

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herbstsonne83:
Hallo Ihr Lieben,

es ist wie folgt. Ich bin adipös, BMI 41, hab Diabetes Typ 2, und Arthrosen in Knie und Sprunggelenken. Die PKV hat den Antrag im Februar bereits genehmigt. Die Beihilfe will davon aber nichts wissen und windet sich wie ein Aal. Das Ende vom Lied ist, dass ich jetzt einen Anwalt einschalten musste und das Ganze jetzt vor dem Verwaltungsgericht gelandet ist. Hat jemand eine Ahnung wie lange sowas dauert? Der Anwalt schrieb ich solle nicht in Tage und Wochen sondern in Monaten und Jahren rechnen. Na Glückwunsch. Hat jemand von euch vielleicht den Kampf gegen die Beihilfe geführt und gewonnen?

BStromberg:
Ist jetzt nur rudimentär skizziert der Sachverhalt, aber ja... ohne Eilrechtschutzverfahren kann es (je nach Kammerauslastung) durchaus passieren, dass die streitenden Parteien beim VG ein paar Monate eingeräumt bekommen, um überhaupt die ersten Schriftsätze auszutauschen... Ende offen (mitunter 36 Monate plus X).  :-\

Haben Sie bei sich in der Behörde kein zentrales Gesundheitsmanagement, eine schlagkräftige Personalvertretung oder sonst was, um zumindest mal fundiert erklärt zu bekommen, wieso/weshalb eine Leistung nicht bewilligt wird?

Kann ja nicht sein, dass man (ohne Info) - so lese ich das zumindest heraus - in einen Rechtsstreit getrieben wird.

In meinen Leistungsbescheiden die (selten) in Teilen mal abgelehnt wurden, standen zumindest ein paar erläuternde Sätze, mit denen ich mittels Widerspruch meine Ansprüche geltend machen oder zumindest nachvollziehen konnte, weswegen ich mich in Hinblick auf vermeintliche Leistungsansprüche geirrt habe. So was sollte Standard sein in jeder halbwegs gut organisierten Beihilfe-Stelle. 

Kimonbo:
Ganz einfach. Sofort krank  melden und die Bezüge weiterhin kassieren. Als Beamtin hast du das Recht dazu, wenn die so unverschämt und dreist zu dir sind, du sitzt am längeren Hebel. Bezüge kassieren fürs Nichtstun und abnehmen, das würde ich machen.
Lieben Gruß

clarion:
Einfach mal abnehmen......

Was meinst Du wohl, was Herbstsonne versucht hat? So eine OP bekommt  man nicht einfach so. Man muss nachweisen,  dass man sich um eine  Gewichtsreduktion bemüht hat.

Ich würde aufgrund  der gesundheitlichen Gefährdung über den Eilrechtsschutz gehen. Hol Dir ein Attest, welche dauerhaften  Folgen aus einer weiter bestehenden Adipositas entstehen und dass mit der OP eine vorzeitige Pensionierung weniger wahrscheinlich ist.

Gibt es im Bund eine zentrale Anlaufstelle für gesundheitliche Belastungen, analog zu Care in Niedersachsen?  Die kümmern sich eigentlich eher um die Psyche. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie auch in so einem Fall tätig werden können.

YourBunnyWrote:
Was ist mit dem beihilfeergänzung tarif deiner PKV? Dafür hat man den doch

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