Autor Thema: Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!  (Read 38173 times)

ProfTii

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #660 am: 01.02.2022 09:28 »
In diesem Zusammenhang finde ich die Nutzung des Wortes Diktatur sowieso für ein Unding. Genauso wie du Holocaustvergleiche die so umhergeistern.

Wie wenig Realitätssinn muss man haben um hier solche Vergleiche zu ziehen?
Man muss bei weitem nicht mit allem einverstanden sein und wenn man das für richtig hält brauch man sich auch nicht an irgendwelche Coronaverordnung zu halten oder sich impfen zu lassen.
Aber in einer Zeit wo Hinz und Kunz seine Meinung herumkrakelen oder auf der Straße aufmarschieren darf von Diktatur und Völkermord zu sprechen...

Keeper83

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #661 am: 01.02.2022 09:29 »
@stingmb
.....du meinst, wie lange wir es noch durchhalten, Schwurblern wie dir nicht direkt ne Impfung mit der Faust zu verabreichen? ;D


Die Corona-Pandemie ist ein groß angelegter Intelligenztest, den viele leider nicht bestehen.
Es ist mehr als traurig, wie vermeintlich gebildete Leute heute größtenteils nicht mehr in der Lage dazu sind, Dinge mit gesundem Menschenverstand zu hinterfragen und stattdessen stur in eine Richtung „argumentieren“ und alle Fails der Politik brav mittragen.  8) ;) ::)
Aber wer weiß, vielleicht würde ich heute auch - allen Zweifeln und merkwürdigen Zufällen zum Trotz - jeden Strohhalm greifen, wenn ich mich aus Angst und Naivität (aber immerhin für ne Bratwurst) für die Impfung(en) entschieden hätte, weil mir Politiker dazu geraten haben, obwohl ich keiner Risikogruppe angehöre.
Schöner Nebeneffekt: Endlich gehört man „dazu“ und kann seinen Fanatismus ungeniert ausleben - für die gute Sache, versteht sich.  8) ;) ;D ::)

Da hat es sich aber jemand in seiner Blase mal richtig gemütlich eingerichtet.

Ich entnehme deinem Beitrag, dass du alles (oder zumindest vieles) für richtig und nachvollziehbar hältst, was das Thema Impfung sowie deren Wirksamkeit und Vertrauenswürdigkeit betrifft. Richtig?

Ich habe auf Basis der mir vorliegenden Informationen frei für mich entschieden, dass eine Impfung mein Risiko einen schweren Kranheitsverlauf nach einer Infektion mitmachen zu müssen verringert und habe mich daher für eine Impfung entschieden. Solltest du da für dich zu einer anderen Entscheidung gekommen sein respektiere ich das natürlich.

Das ändert aber alles nichts daran, das so etwas:

"wenn ich mich aus Angst und Naivität (aber immerhin für ne Bratwurst) für die Impfung(en) entschieden hätte, weil mir Politiker dazu geraten haben"

"alle Fails der Politik brav mittragen"

"Endlich gehört man „dazu“ und kann seinen Fanatismus ungeniert ausleben - für die gute Sache, versteht sich."

ganz einfach dümmliches Geschwurbel ist und mit seriöser Meinungsbildung, zu der im übrigen  auch das akzeptieren anderer Meinungen gehört, nichts zu tun hat. 


43T

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #662 am: 01.02.2022 09:33 »
Ich hatte in der Vergangenheit wirklich für alle Verständnis:

Zeugen Jehovas die starben weil sie eine Bluttransfusion ablehnten - persönliche Entscheidung.

30 jährige die lebensverlängernde Maßnahmen ablehnten da es "Gottes Wille" ist - gehe hin und stirb auf die Weise die dir am besten deucht.

40 jährige Kettenraucher mit ischämischem Schlaganfall - irgendwas wirds ihnen schon gegeben haben.

Motorradfahrer/innen allen Alters die mit 180 gegen andere Verkehrsteilnehmer (oder besser noch mit der Umgebung) interagieren - Geschenkt, immerhin gabs Nervenkitzel vor dem apallischen Syndrom.

Psychisch kranke die ihre Medikamente verweigerten und dann in Krisensituationen (Psychosen) von Pflegern oder der Polizei umgenietet wurden; bestenfalls mit anschließender langjähriger medikamentöser Lobotomie, schlimmstenfalls mit ner Urnenbeisetzung - Freier Wille, ungebrochen blabla, wer nicht will der hatte schon.

Lebensmüde die sich an einen Gleichstrom mit 500mA anschlossen und ihr Gehirn grillten weil die Verflossene die Genitalien des Schwiegervaters unbedingt in den Mund hatte nehmen müssen - "Die Gedanken sihind frei.

Und nicht zuletzt meine persönlichen Freunde: Solche die sich am Jahresende (oder seltener auch unter dem Jahr) mit selbstgebauten Sprengsätzen Polytraumen zugefügt oder Gliedmaßen abgesprengt haben - die sehen echt zum Teil aus wie aus dem Kriegsgebiet kommend, überleben aber meistens.

Hab ich Verständnis für, find ich teilweise doof, aber ich kann im individualfall wenigstens minimale Grundlagen menschlicher Intelligenz erkennen und die persönliche Entscheidung respektieren.
Das gilt auch für Impfunwillige - wer sich nicht impfen lassen will soll es nicht tun.

Was ich nicht nachvollziehen kann ist dieses dumme Geschwätz von Spykes und MRNA und Coronadiktatur usw. Es will einfach nicht in meinen Kopf, dass zentralen Stellen in Wissenschaft und Technik misstraut werden soll, aber jeder Hausfrau auf Youtube, jedem geistig verwirrten auf Telegramm oder jedem Spinner in der Fußgängerzone plötzlich Bedeutung beigemessen wird. Ihr versteht nicht einmal wie Immunisierungen funktionieren, könnt kaum euer Smartphone bedienen, geschweige denn eine Exceltabelle erstellen aber glaubt weltumspannende Verschwörungen zu durchschauen?

Wenns nicht so traurig wäre wärs lustig!

Es braucht kein Telegam oder sonstiges „Geschwurbel“, damit Zweifel oder zumindest Fragezeichen entstehen. Dafür reichen sogar die veröffentlichten Zahlen, so sie denn keinen Schätzungen unterliegen.
Dein Beitrag ist bezeichnend dafür, wie verblendet und so mancher mittlerweile durchs Leben geht.
Schnell noch ne Beleidigung dazu und fertig.
Wenn ich mich nicht informiert hätte, hätte ich keine Zweifel. Das gilt für sehr viele.
Und nach gut überstandener Infektion mit der Delta-Variante weiß ich sogar, worüber ich rede.

JC83

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #663 am: 01.02.2022 09:44 »
Ich warte noch auf deine Definition zur "seriösen Quelle".

WasDennNun

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #664 am: 01.02.2022 09:46 »
Dann ist das geklärt. Man kann den C-Patienten nicht vorwerfen, Kapazitäten zu belegen, wenn diese abgebaut wurden mitten in einer Krise.
Natürlich kann man unnötigen C Patienten vorwerfen unnötig Ressourcen zu verschwenden.
Das würde sich ja auch nicht ändern wenn wir pro KH 100 mehr Intensivbetten nutzen könnten.

Aber natürlich hast du Recht: Wir bräuchten keinen Lockdown, Q oder anderen Krams, wenn wir genügend Betten bereitstellen würden in denen die Kranken liegen können und sich das Personal sich nur primär um die nicht unnötigen Kranken kümmert dürften und wenn sie Leerlauf haben halt um die anderen (oder die Überstunden abbauen)
Dazu fehlt aber der Politik den Mut, den Pflegern die Mentalkraft und die Impfablehner würden Euthanasie rufen.
Und die Ungimpften die trotz Impfung auf der Station gelandet wären sind halt Kollateralschäden.

Das lässt in diesem Fall aber unsere Ethik (noch) nicht zu, also braucht es halt andere Lösungen.





43T

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #665 am: 01.02.2022 09:49 »
@stingmb
.....du meinst, wie lange wir es noch durchhalten, Schwurblern wie dir nicht direkt ne Impfung mit der Faust zu verabreichen? ;D


Die Corona-Pandemie ist ein groß angelegter Intelligenztest, den viele leider nicht bestehen.
Es ist mehr als traurig, wie vermeintlich gebildete Leute heute größtenteils nicht mehr in der Lage dazu sind, Dinge mit gesundem Menschenverstand zu hinterfragen und stattdessen stur in eine Richtung „argumentieren“ und alle Fails der Politik brav mittragen.  8) ;) ::)
Aber wer weiß, vielleicht würde ich heute auch - allen Zweifeln und merkwürdigen Zufällen zum Trotz - jeden Strohhalm greifen, wenn ich mich aus Angst und Naivität (aber immerhin für ne Bratwurst) für die Impfung(en) entschieden hätte, weil mir Politiker dazu geraten haben, obwohl ich keiner Risikogruppe angehöre.
Schöner Nebeneffekt: Endlich gehört man „dazu“ und kann seinen Fanatismus ungeniert ausleben - für die gute Sache, versteht sich.  8) ;) ;D ::)

Da hat es sich aber jemand in seiner Blase mal richtig gemütlich eingerichtet.

Ich entnehme deinem Beitrag, dass du alles (oder zumindest vieles) für richtig und nachvollziehbar hältst, was das Thema Impfung sowie deren Wirksamkeit und Vertrauenswürdigkeit betrifft. Richtig?

Ich habe auf Basis der mir vorliegenden Informationen frei für mich entschieden, dass eine Impfung mein Risiko einen schweren Kranheitsverlauf nach einer Infektion mitmachen zu müssen verringert und habe mich daher für eine Impfung entschieden. Solltest du da für dich zu einer anderen Entscheidung gekommen sein respektiere ich das natürlich.

Das ändert aber alles nichts daran, das so etwas:

"wenn ich mich aus Angst und Naivität (aber immerhin für ne Bratwurst) für die Impfung(en) entschieden hätte, weil mir Politiker dazu geraten haben"

"alle Fails der Politik brav mittragen"

"Endlich gehört man „dazu“ und kann seinen Fanatismus ungeniert ausleben - für die gute Sache, versteht sich."

ganz einfach dümmliches Geschwurbel ist und mit seriöser Meinungsbildung, zu der im übrigen  auch das akzeptieren anderer Meinungen gehört, nichts zu tun hat.

Ich habe mich verleiten lassen und die Tonart des von mir zitierten Schreibers und einiger weiterer aufgegriffen, was wahrscheinlich nicht zu einer besseren Gesprächskultur beiträgt. Mein Fehler.
Ich kann allerdings nicht auch erkennen, dass hier von Seiten der meisten Impfbefürworter viel Wert darauf gelegt wird.
Und radikale Aussage tun da auch selten gut.
Hast du dich nie gefragt, warum wir seit einigen Monaten eine Übersterblichkeit in D haben, die nicht auf Corona zurückzuführen ist? Kannst du alles auf den Seiten des RKI nachschauen. Das hat nichts mit Telegram oder Geschwurbel zu tun.


43T

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #666 am: 01.02.2022 09:51 »
Ich warte noch auf deine Definition zur "seriösen Quelle".

Bspw. RKI.

JC83

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #667 am: 01.02.2022 09:52 »

Hast du dich nie gefragt, warum wir seit einigen Monaten eine Übersterblichkeit in D haben, die nicht auf Corona zurückzuführen ist? Kannst du alles auf den Seiten des RKI nachschauen. Das hat nichts mit Telegram oder Geschwurbel zu tun.

Das Statistische Bundesamt hierzu:

"25. Januar 2022 – Um die Frage zu beantworten, ob COVID-19 zu einer Über­sterblich­keit führt, beobachten wir anhand einer Sonderauswertung die vorläufigen Sterbefallzahlen in Deutschland. 2020 lagen die Sterbefallzahlen im April und ab der zweiten Oktoberhälfte deutlich über dem mittleren Wert (Median) der vier Vorjahre. Gleichzeitig waren Anstiege der COVID-19-Todesfälle zu beobachten. Ab Februar 2021 lagen die Sterbefallzahlen aufgrund der nahezu ausgebliebenen Grippewelle im Winter 2020/2021 zunächst unter dem mittleren Wert der Vorjahre. Sie stiegen dann im April und Mai wieder über den Vergleichswert. Erhöhte Sterbefallzahlen waren von Anfang September 2021 bis Anfang Januar 2022 zu beobachten. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg ab Mitte Oktober 2021 deutlich an und erreichte Anfang Dezember 2021 ein zwischenzeitliches Maximum. Mitte Januar 2022 lagen die Sterbefallzahlen wieder im Bereich des mittleren Wertes aus den Vorjahren."


BAT

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #668 am: 01.02.2022 09:53 »

Natürlich kann man unnötigen C Patienten vorwerfen unnötig Ressourcen zu verschwenden.
Das würde sich ja auch nicht ändern wenn wir pro KH 100 mehr Intensivbetten nutzen könnten.

Dazu fehlt aber der Politik den Mut, den Pflegern die Mentalkraft und die Impfablehner würden Euthanasie rufen.
Und die Ungimpften die trotz Impfung auf der Station gelandet wären sind halt Kollateralschäden.

Das lässt in diesem Fall aber unsere Ethik (noch) nicht zu, also braucht es halt andere Lösungen.

Nein, du verrennst dich. Es ist schlicht die Frage, ob der Abbau von Betten noch schlimmer war als der fehlende Aufbau. Wir könnten nahezu ohne Einschränkungen durch die Krise, wenn wir da stark aufgebaut hätten. Will man ja nicht. Scheint ein wenig Masochismus zu sein in diesem Land. ;)

JC83

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #669 am: 01.02.2022 09:59 »

Natürlich kann man unnötigen C Patienten vorwerfen unnötig Ressourcen zu verschwenden.
Das würde sich ja auch nicht ändern wenn wir pro KH 100 mehr Intensivbetten nutzen könnten.

Dazu fehlt aber der Politik den Mut, den Pflegern die Mentalkraft und die Impfablehner würden Euthanasie rufen.
Und die Ungimpften die trotz Impfung auf der Station gelandet wären sind halt Kollateralschäden.

Das lässt in diesem Fall aber unsere Ethik (noch) nicht zu, also braucht es halt andere Lösungen.

Nein, du verrennst dich. Es ist schlicht die Frage, ob der Abbau von Betten noch schlimmer war als der fehlende Aufbau. Wir könnten nahezu ohne Einschränkungen durch die Krise, wenn wir da stark aufgebaut hätten. Will man ja nicht. Scheint ein wenig Masochismus zu sein in diesem Land. ;)

Worauf der Kollege vermutlich hinaus will:

Dein Ansatz ("mehr Betten") hat de facto viel engere Grenzen nach oben, als wenn wir eine höhere Impfquote hätten.

Es ist schlicht nicht möglich, für alle Eventualitäten Intensivbetten vorzuhalten; es ist auch in der Regel gar nicht notwendig.

ProfTii

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #670 am: 01.02.2022 10:05 »
Es ist aber doch auch faktisch nicht möglich im aktuellen Lohngefüge und dem generellen Arbeitsalltag dem die entsprechenden medizinischen und Pflegekräfte ausgesetzt sind die Bettenzahl zu erhöhen.
Es ist doch auch schon vor der Pandemie der Fall gewesen, dass zu wenig Personal vorhanden war die bestehenden Kapazitäten zu bedienen. Und die Pandemie hat das Berufsbild grade was den Pfleger angeht nicht wirklich attraktiver gemacht.

43T

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #671 am: 01.02.2022 10:09 »

Hast du dich nie gefragt, warum wir seit einigen Monaten eine Übersterblichkeit in D haben, die nicht auf Corona zurückzuführen ist? Kannst du alles auf den Seiten des RKI nachschauen. Das hat nichts mit Telegram oder Geschwurbel zu tun.

Damit willst du was andeuten? Übersterblichkeit durch Impfungen etwa?

Ich würde schon gerne wissen, woher die Übersterblichkeit kommt.
Nach einem Herzinfarkt und zwei Schlaganfällen im Bekanntenkreis, die - von Ärzten bestätigt (nein, keine Schwurbelärzte) - durch die Impfung ausgelöst wurden, wäre mir wohler, wenn man der Sache mal auf den Grund gehen würde.
Aber wahrscheinlich lässt sich das im Nachhinein nicht mehr rekonstruieren.

WasDennNun

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Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
« Antwort #672 am: 01.02.2022 10:09 »
Es braucht kein Telegam oder sonstiges „Geschwurbel“, damit Zweifel oder zumindest Fragezeichen entstehen. Dafür reichen sogar die veröffentlichten Zahlen, so sie denn keinen Schätzungen unterliegen.
Tja, leider gehört auch noch ein funken Mathematisches Verständnis dazu, wenn man die Zahlen sich anschaut.
Und da hat ja der lieber 0,8% Wirksamkeits Rechenkünstler gezeigt wo das hinführt.
Zitat
Dein Beitrag ist bezeichnend dafür, wie verblendet und so mancher mittlerweile durchs Leben geht.
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Wenn ich mich nicht informiert hätte, hätte ich keine Zweifel. Das gilt für sehr viele.
Und nach gut überstandener Infektion mit der Delta-Variante weiß ich sogar, worüber ich rede.
Und worüber reden wir?
Über das geringe Risiko, das die Masse der Menschen hat, nachhaltige Schäden durch C zu erhalten?
Das um Faktor 20 noch geringer Risiko das das eintritt, wenn man gewisse Risikoentscheidung trifft?
Das wir den ganzen Zinnober nur gemacht haben, damit die Alten und Kranken nicht dahingerafft werden, weil wir sie nicht versorgen könnten?
(Denn wie der besagte Rechenkünstler ja richtig erfasst hat, sterben mit/an C zu 95% die alte (ü60) und nicht so wie bei der Spanischen Grippe die Jungen, ergo: Es besteht kein wirtschaftliche Risiko, wenn man diese Bevölkerungsgruppe nicht schützt, lasst sie doch einfach sterben. Zynik aus)

JC83

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« Antwort #673 am: 01.02.2022 10:16 »

Hast du dich nie gefragt, warum wir seit einigen Monaten eine Übersterblichkeit in D haben, die nicht auf Corona zurückzuführen ist? Kannst du alles auf den Seiten des RKI nachschauen. Das hat nichts mit Telegram oder Geschwurbel zu tun.

Damit willst du was andeuten? Übersterblichkeit durch Impfungen etwa?

Ich würde schon gerne wissen, woher die Übersterblichkeit kommt.


Kein Problem:

Die Übersterblichkeit kommt von Corona-Toten und mutmaßlich durch das Verschieben von Operationen durch volle Krankenhäuser.

WasDennNun

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« Antwort #674 am: 01.02.2022 10:17 »

Natürlich kann man unnötigen C Patienten vorwerfen unnötig Ressourcen zu verschwenden.
Das würde sich ja auch nicht ändern wenn wir pro KH 100 mehr Intensivbetten nutzen könnten.

Dazu fehlt aber der Politik den Mut, den Pflegern die Mentalkraft und die Impfablehner würden Euthanasie rufen.
Und die Ungimpften die trotz Impfung auf der Station gelandet wären sind halt Kollateralschäden.

Das lässt in diesem Fall aber unsere Ethik (noch) nicht zu, also braucht es halt andere Lösungen.

Nein, du verrennst dich. Es ist schlicht die Frage, ob der Abbau von Betten noch schlimmer war als der fehlende Aufbau. Wir könnten nahezu ohne Einschränkungen durch die Krise, wenn wir da stark aufgebaut hätten. Will man ja nicht. Scheint ein wenig Masochismus zu sein in diesem Land. ;)
Nun, ob das möglich gewesen wäre oder ist, dass wir schwubsti wubsti das Personal für die Betten aus den Hut hätten zaubern können kann ich nicht beurteilen.
Ich weiß nur (anekdotisch), dass im Jahr vor C, im hiesigen KH es schon Schwierigkeiten mit OPs gab, da nicht alle physisch vorhanden und ausgestattete Intensivbetten genutzt werden konnten.
Wegen Personalmangel. Und das noch vorhanden Personal unter der Last gestönt hat (was ja mWn dazu geführt hat, den Personalschlüssel anzupassen und dadurch noch weniger Betten bedienbar zu haben, aber wenigstens das Personal gehalten werden konnte)