Autor Thema: Arbeitgeber bietet kein Homeoffice an, obwohl nichts dagegen spricht  (Read 3048 times)

Lisa4321

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Hallo,
mein Dienstherr bietet uns kein Homeoffice an. Obwohl es in der ersten Jahreshälfte (bis Ende Juni 2021) problemlos möglich war. Wir kriegen keine Informationen dazu. Auf Nachfragen wird mit Ausreden reagiert (Ministerium hat das Homeoffice abgelehnt oder wir können nicht befördert werden, wenn wir zu oft im Homeoffice arbeiten....).
Es geht nicht nur darum, dass man im Homeoffice arbeiten möchte, sondern besonders darum, dass wir im öffentlichen Dienst arbeiten und die Erlasse/Regelungen nicht umgesetzt werden. Wir werden einfach für doof verkauft und es wird ausgesessen. Unser PR wird auch nicht wirklich tätig.
Was können wir tun?


Mask

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Schade dass Arbeitgeber / Dienstherren stellenweise immer noch so dickköpfig reagieren, wenn es um Home-Office geht. Machen bzw. erzwingen könnt ihr nichts, es besteht mW aktuell kein Rechtsanspruch auf Home-Office

Lisa4321

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Es versteht auch keiner warum... es ging vorher ja auch.. und mit den Ausreden werden wir nur hingehalten. Wirklich schade!
 

Schokobon

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Aufsichtsbehörde anrufen.

XTinaG

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Der Arbeitgeber muß dem Arbeitnehmer anbieten, Bürotätigkeiten u.ä. von zu Hause aus durchzuführen, sofern dem betriebliche Gründe nicht entgegenstehen. Zu einer Begründung gegenüber dem Arbeitnehmer ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet. Er müßte sich jedoch gegenüber der für den Arbeitsschutz zuständigen Behörde erklären. Oder im Rahmen eines vom Arbeitnehmer angestrengten Verfahrens vor dem Arbeitsgericht.

Kimonbo

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Was ihr machen könnt? Sich krankmelden und bei laufenden Bezügen dauerhaft das Ganze gemütlich aussitzen

WasDennNun

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Was können wir tun?
Mit verweis auf das gültige Arbeitsschutzgesetz im HO arbeiten und abwarten wie der AG reagiert.

XTinaG

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Vielleicht mit einer berechtigten außerordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses?

Organisator

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Vielleicht mit einer berechtigten außerordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses?

unwahrscheinlich, da Lisa Beamtin zu sein scheint.

Die aufsichtsführende Behörde einzuschalten hielte ich für zweckmäßig, zumal es laut Ausgangspost wohl eine Erlasslage zu dem Thema gibt.

XTinaG

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Sofern sie nicht im Pluralis Majestatis spricht, müssen nicht alle unter "wir" Beamte sein, zumal sie ja von "mein Dienstherr" und nicht "unserem Dienstherrn" spricht.

Herbert Meyer

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Same here. Obwohl während des Lockdowns die notwendige IT-Infrastruktur aufgebaut wurde, beruft sich der Dienstherr nun ohne nähere Erläuterung auf die "zwingenden betriebsbedingten Gründe", um kein Home Office anbieten zu müssen. Unsere Bundesregierung hat mal wieder einen zahnlosen Papiertiger kreiert, der nicht kontrolliert wird und nur nach Lust und Laune des Führungspersonals umgesetzt wird.

was_guckst_du

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..es besteht nun wieder die gesetzliche Verpflichtung des AG, HomeOffice anzubieten...
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

XTinaG

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Nein. Zumindest so formuliert ist das falsch.

was_guckst_du

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...dann formulier es doch einfach richtig, anstatt zu nörgeln... 8)
Gruß aus "Tief im Westen"

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XTinaG

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Habe ich dorch bereits.