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[Allg] Gegen PKV vorgehen - hat jmd hier Erfahrungen ?

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BüroLurchNRW:
Hallo,

wie einige ja wissen, zahle ich einen sehr hohen PKV Beitrag, welcher durch einen Risikozuschlag noch weiter erhöht wird.
Nun hatte ich einige Tage Zwangspause Zuhause und Zeit mal einiges durchzugehen- dabei ist mir eine alte Rechnung in die Hände gefallen und nach Rücksprache mit dem Arzt ist die Diagnose, welche für den Risikozuschlag verantwortlich ist, offenbar falsch! Eigentlich müsste ich den Arzt von damals für den Mist auch noch zur Kasse bitten. Und jeden Arzt danach auch- denn niemand hat jemals eine Untersuchung gemacht, um diese "Diagnose" zu bestätigen. Es wurde einfach so übernommen.
Dies muss ich nun jedoch auf eigene Kosten konkret beweisen.

Hat hier jmd Erfahrungen / Tipps , denn ich rechne mit Abwehr und Gegenwind (der erste Antrag auf Streichung des Zuschlags wurde "nach sorgfältiger Prüfung" (ich lache noch immer) binnen 3 Stunden abgelehnt). Nachfragen unerwünscht - werden ignoriert. Ich überlege schon, ob ich besser direkt einen Anwalt einschalten soll, allerdings habe ich für diesen Bereich keine Rechtsschutz.

Danke im Voraus!

Ozymandias:
Ich glaube da lässt sich eher nichts mehr machen, denn du hast den Vertrag so angenommen.
Für seine Diagnosen ist man eben selber verantwortlich.

Über den PKV Ombudsmann könnte man es kostenfrei probieren. Der gibt auch gute rechtliche Einschätzungen.

Muenchner82:
Um welche Gesellschaft handelt es sich?
Habe bei der Debeka bei einem Kollegen schon erlebt, dass die den Zuschlag gestrichen haben nachdem ein von denen beauftragter Arzt bestätigt hat dass das Risiko nicht vorliegt.

BüroLurchNRW:

--- Zitat von: Ozymandias am 29.11.2021 11:12 ---Ich glaube da lässt sich eher nichts mehr machen, denn du hast den Vertrag so angenommen.
Für seine Diagnosen ist man eben selber verantwortlich.

Über den PKV Ombudsmann könnte man es kostenfrei probieren. Der gibt auch gute rechtliche Einschätzungen.

--- End quote ---

Wer ist denn der PKV Ombudsmann??? -> gerade google gefragt- da werde ich mal anrufen!

Und die Diagnose hat ja irgendwann während der GKV Zeit mal jmd gestellt. Wer und wann das war kann gar nicht mehr nachvollzogen werden...  Und ich bin nie auf die Idee gekommen das in Frage zu stellen - bis jetzt. Und m.E. muss ein Zuschlag für eine nicht bestehende Diagnose dann auch gestrichen werden?!

BüroLurchNRW:

--- Zitat von: Muenchner82 am 29.11.2021 11:14 ---Um welche Gesellschaft handelt es sich?
Habe bei der Debeka bei einem Kollegen schon erlebt, dass die den Zuschlag gestrichen haben nachdem ein von denen beauftragter Arzt bestätigt hat dass das Risiko nicht vorliegt.

--- End quote ---

Natürlich auch die debeka... und die wollen aber keinen Arzt beauftragen, sondern ich muss das beweisen und die Kosten dafür selbst zahlen. Werde ich auch machen, aber ich rechne eben mit Widerstand...

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