Besoldungsrunde 2026-2028 Hessen

Begonnen von InternetistNeuland, 27.03.2026 10:35

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Beamtenhustler

Das sind ja fantastische Zahlen. Erinnert mich an die eine Story aus dem LTB 2XX mit dem Namen "Fantastische Zinsen gehen in die Binsen". Wie schön es wäre, würde es doch genau so kommen.

ZitatDie gesetzliche Umsetzung wird nach Abschluss der Tarifverhandlungen erfolgen und ausdrücklich an den verfassungsrechtlichen Maßstäben des Bundesverfassungsgerichts ausgerichtet sein.

Wer's glaubt...

BVerfGBeliever

Zitat von: Rheini in 28.03.2026 14:32Bitte nicht den gut verdienende fiktiven Ehepartner vergessen. Damit passt es dann wieder  :-X .
Das dürfte in der Tat der entscheidende Punkt sein. Wie gesagt, die (Netto-)Prekaritätsschwelle für eine hessische 4K-Beamtenfamilie lag 2024 bei 4.061 €. Dieser Wert sollte (hoffentlich) auch seitens des Gesetzgebers unstrittig sein. Tatsächlich bekam die kleinste 4K-Familie 2024 jedoch nur eine Nettoalimentation von 2.732 € (Grundgehalt) + 663 € (Familienzuschläge) + 500 € (Kindergeld) - 153 € (Steuern) - 660 € (PKV-Kosten) = 3.082 €.

Die 4K-Familie hatte also jeden Monat (!) einen Fehlbetrag in Höhe von netto (!) 979 €.

Wenn jetzt jedoch der hessische Besoldungsgesetzgeber analog zu seinem bayerischen "Kollegen" einfach hingehen und ein fiktives (!) Partnereinkommen in Höhe von netto 1.131 € pro Monat herbeifantasieren würde, dann wäre der genannte Fehlbetrag logischerweise (mehr als) ausgeglichen, zumindest auf dem Papier.

Aber wie gesagt, ich bin sehr zuversichtlich, dass dieses Gebaren in diametralem Widerspruch zur BVerfG-Rechtsprechung steht (siehe u.a. Leitsatz 7 des aktuellen Beschlusses)..