Tarifrunde 2023

Begonnen von Jeans, 23.09.2022 17:07

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Warzenharry

Ich mag mir nicht vorstellen, dass es sich die Gewerkschaften trauen, ein "schlechteres" Angebot als die vermeintlichen 8% anzunehmen.
Die Forderung war 10 % auf 12 Monate.
Warum sollte man sich nun auf 8%, verteilt auf 24 Monate einlassen?
Selbst die 8% auf 12 Monate wären noch keine reale Erhöhung, da durch die tatsächliche Kostensteigerung aufgefressen...

Wegen mir sollen die lieben Angestellten in einen unbefristeten Streik gehen und der Dienstherren-/ AG-Seite zeigen, wie wichtig sie sind.
Im gleichen Zug würde man auf Dienstherrenseite erkennen, wie unentbehrlich die Beamten für Ihn sind, um den Laden überhaupt am Laufen zu halten.

Knarfe1000

Die neuesten Gerüchte sagen 10 % bei 30 Monaten Laufzeit...

Powernapster

Zitat von: Knarfe1000 in 14.04.2023 07:52
Die neuesten Gerüchte sagen 10 % bei 30 Monaten Laufzeit...

Klingt nach einer Geschichte aus dem Paulanergarten.

Knarfe1000

Zitat von: Powernapster in 14.04.2023 07:54
Zitat von: Knarfe1000 in 14.04.2023 07:52
Die neuesten Gerüchte sagen 10 % bei 30 Monaten Laufzeit...

Klingt nach einer Geschichte aus dem Paulanergarten.
Es kämen noch 3000 EZ und eine Erhöhung der JSZ/Weihnachtsgeld auf 90 % dazu. Trotzdem wäre die Laufzeit deutlich zu lang in meinen Augen.

tigertom

Zitat von: Knarfe1000 in 14.04.2023 07:52
Die neuesten Gerüchte sagen 10 % bei 30 Monaten Laufzeit...

Genau...


Also wenn für die AG die Laufzeit so bedeutend ist, könnte man sich doch anstatt auf 10,5% auf 12 Monate eben auf 21% auf 24 Monate einigen. Meinetwegen auch 31,5% auf 36 Monate. 105% auf 120 Monate wären auch ok. Aber nicht schrittweise 😉

egal01

Zitat von: tigertom in 14.04.2023 07:58
Zitat von: Knarfe1000 in 14.04.2023 07:52
Die neuesten Gerüchte sagen 10 % bei 30 Monaten Laufzeit...

Genau...


Also wenn für die AG die Laufzeit so bedeutend ist, könnte man sich doch anstatt auf 10,5% auf 12 Monate eben auf 21% auf 24 Monate einigen. Meinetwegen auch 31,5% auf 36 Monate. 105% auf 120 Monate wären auch ok. Aber nicht schrittweise 😉

:D

Knecht

Zitat von: Knarfe1000 in 14.04.2023 07:52
Die neuesten Gerüchte sagen 10 % bei 30 Monaten Laufzeit...

Spüre schon wieder dieses Kratzen im Hals.

Warzenharry

Zitat von: Knarfe1000 in 14.04.2023 07:56
Zitat von: Powernapster in 14.04.2023 07:54
Zitat von: Knarfe1000 in 14.04.2023 07:52
Die neuesten Gerüchte sagen 10 % bei 30 Monaten Laufzeit...

Klingt nach einer Geschichte aus dem Paulanergarten.
Es kämen noch 3000 EZ und eine Erhöhung der JSZ/Weihnachtsgeld auf 90 % dazu. Trotzdem wäre die Laufzeit deutlich zu lang in meinen Augen.

Hast du auch eine Quelle für diese Gerüchte?

Knarfe1000

Zitat von: Warzenharry in 14.04.2023 08:34
Zitat von: Knarfe1000 in 14.04.2023 07:56
Zitat von: Powernapster in 14.04.2023 07:54
Zitat von: Knarfe1000 in 14.04.2023 07:52
Die neuesten Gerüchte sagen 10 % bei 30 Monaten Laufzeit...

Klingt nach einer Geschichte aus dem Paulanergarten.
Es kämen noch 3000 EZ und eine Erhöhung der JSZ/Weihnachtsgeld auf 90 % dazu. Trotzdem wäre die Laufzeit deutlich zu lang in meinen Augen.

Hast du auch eine Quelle für diese Gerüchte?
https://forum.oeffentlicher-dienst.info/index.php/topic,120395.0.html

Warzenharry

Ich kann da keine 30 Monate erkennen??


Knarfe1000

Zitat von: Warzenharry in 14.04.2023 09:33
Ich kann da keine 30 Monate erkennen??
Beitrag Nr. 1853 von gestern.

Warzenharry

Ahh Danke.

Was würde diese JSZ denn in Zahlen bedeuten?


CoTrainer

Aktuell (Quelle Haufe):

Für Beschäftigte nach TVöD (VKA) 84,51% für die Entgeltgruppen 1-8, 70,28% für die Entgeltgruppen 9a-12 und 51,78 % für die Entgeltgruppen 13-15 (Tarifgebiet Ost: 81,51% für die Entgeltgruppen 1-8, 70,28% für die Entgeltgruppen 9a-12 und 51,78% für die Entgeltgruppen 13-15) des in den Monaten Juli, August und September durchschnittlich gezahlten monatlichen Entgelts.

Für Beschäftigte nach TVöD (Bund) 90% für die Entgeltgruppen 1-8, 80% für die Entgeltgruppen 9a-12 und 60% für die Entgeltgruppen 13-15.

Warzenharry

Noch eine Frage, wenn die Schlichtung scheitert und die Gewerkschaften die Mitglieder zur Urabstimmung aufrufen, macht der DBB dass dann auch? Dürften die Beamten, auch wenn Sie nicht streiken dürfen, mit abstimmen oder Spielt der DBB bei den Verhandlungen keine Rolle?
Oder anders, wer befragt denn die Traifbeschäftigten im öD ob es einen unbefristeten Streik möchte? (VERDI?)