Autor Thema: Möchte nicht mit einem bestimmten Kollegen zusammenarbeiten  (Read 1295 times)

Klaus80

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Guten Abend.

Ich habe eine Frage. Zum Januar werde ich neue Aufgaben übertragen bekommen. Es war eigtl angedacht, dass ich diese Tätigkeit allein ausführe. Jetzt soll ich sie mir mir jmd teilen. Eigtl nicht schlimm, doch dieser Kollege ist ein ekelhafter Stinkstiefel und Mobber. 2 Kolleginnen sind durch ihn psychisch angeschlagen. Ich habe keine Angst vor ihm, aber mein Gewissen spielt da nicht mit und ich glaube es könnte sogar dazu kommen, dass es handgreiflich wird. Letztendlich kann ich mir dass nicht vorstellen, mit diesem miesen Kollegen diese Tätigkeiten auszuführen.
Meine Frage ist, wie kann ich es umgehen ohne dass es "Arbeitsverweigerung" heisst oder ähnliches.

Lg

JesuisSVA

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Es gibt sicher Methoden, mit denen Du Deiner mangelnden Impuls- und Affektkontrolle abhelfen kannst. Es sind ja noch knapp 6 Wochen.

WasDennNun

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Oder AG wechseln.
Oder das offenen Gespräch mit den Verantwortlichen führen und die Problematik die du in der Teambildung siehst mitteilen und hoffen das die dann was anderes sich ausdenken.

Und sollte er in der Tat mobben, dann kannst du da rechtlich vorgehen, sollte er nur ein Stinkstiefel sein nicht.

Kimonbo

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Von sogenannten Stinkstiefeln kann man sich eine dicke Scheibe abschneiden hahaaa viel Glück, bis 70 musst dich doch noch durchbeißen ha aaa

Klaus80

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Ich werde 100 pro nicht den AG wechseln. Ich werde das Gespräch mit der AL und FBL suchen. Ich würde auf die paar Euronen auch verzichten und bleib bei meiner EG. Rom Mobber ist er zu 100%

E15TVL

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Ich würde auf die paar Euronen auch verzichten und bleib bei meiner EG. Rom Mobber ist er zu 100%
Rückgrat wie ein Gummibärchen.

AR76

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Ich würde auf die paar Euronen auch verzichten und bleib bei meiner EG. Rom Mobber ist er zu 100%
Rückgrat wie ein Gummibärchen.

Gesprochen wie ein wahrer Rambo äh Held!

Kennst du die Situation des Kollegen genau?

Es gibt Mobber, die machen das sehr geschickt - hinter dem Rücken andere beeinflussen durch eine Bemerkung hier oder da...immer nett und zuvorkommend, aber dann zwischendurch ein zweites Gesicht zeigen, das viele nicht erkennen (wollen).

Insofern mal den Ball flach halten.

Ich würde mit konkreten Beispielen das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen. Und ggf. mal ein Gespräch zu Dritt führen - Mobber suchen in der Regel schwache Opfer - wehrst du dich hingegen, lassen die in der Regel ab.

Britta2

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Mobber suchen in der Regel schwache Opfer - wehrst du dich hingegen, lassen die in der Regel ab.

Exakt das Gegenteil ist der Fall in der Realität!  Mobber agieren nie selbst sondern lassen anonym bleibend agieren - und das stets gezielt gegen STARKE Kollegen. Schwächlinge und Doofe kann man sebst raus kicken - will man aber selbst mehr Anerkennung oder weiß, dass der Kollege nebenan fitter ist als man selbst - muss er weg. Das klappt aber nicht in der offenen Auseinandersetzung, weil man eben selbst unterlegen ist.  DAS ist das Perfide!
Zwei meiner direkten Vorgesetzten wurden so raus gemobbt. Jeder weiß, wer scharf auf diesen Posten war und ist. Niemand würde diese Person je zur Rechenschaft ziehen. Ist sie doch weiblich, nett, hilfsbereicht, hat einen Gatten ind Leitungsposition mit top Netzwerk ... Jeder hofft stattdessen, selbst nie zum Ziel solcher Intrigen zu werden und zugleich selbst auch nicht für solche Aktionen benutzt zu werden. Mein Pluspunkt: meinen Job will sie nicht. Zweiter Pluspunkt: derzeit hat den Posten jemand inne, an den selbst ihr Gatte nicht heran reicht ... Momentan ist also ausnahmsweise mal Ruhe. Hoffentlich noch lange.

Bastel

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Mobber suchen in der Regel schwache Opfer - wehrst du dich hingegen, lassen die in der Regel ab.

Exakt das Gegenteil ist der Fall in der Realität!  Mobber agieren nie selbst sondern lassen anonym bleibend agieren - und das stets gezielt gegen STARKE Kollegen. Schwächlinge und Doofe kann man sebst raus kicken - will man aber selbst mehr Anerkennung oder weiß, dass der Kollege nebenan fitter ist als man selbst - muss er weg. Das klappt aber nicht in der offenen Auseinandersetzung, weil man eben selbst unterlegen ist.  DAS ist das Perfide!
Zwei meiner direkten Vorgesetzten wurden so raus gemobbt. Jeder weiß, wer scharf auf diesen Posten war und ist. Niemand würde diese Person je zur Rechenschaft ziehen. Ist sie doch weiblich, nett, hilfsbereicht, hat einen Gatten ind Leitungsposition mit top Netzwerk ... Jeder hofft stattdessen, selbst nie zum Ziel solcher Intrigen zu werden und zugleich selbst auch nicht für solche Aktionen benutzt zu werden. Mein Pluspunkt: meinen Job will sie nicht. Zweiter Pluspunkt: derzeit hat den Posten jemand inne, an den selbst ihr Gatte nicht heran reicht ... Momentan ist also ausnahmsweise mal Ruhe. Hoffentlich noch lange.

Du solltest mal den Begriff Mobbing googeln.

Flying

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Mobber suchen in der Regel schwache Opfer - wehrst du dich hingegen, lassen die in der Regel ab.

Exakt das Gegenteil ist der Fall in der Realität!  Mobber agieren nie selbst sondern lassen anonym bleibend agieren - und das stets gezielt gegen STARKE Kollegen. Schwächlinge und Doofe kann man sebst raus kicken - will man aber selbst mehr Anerkennung oder weiß, dass der Kollege nebenan fitter ist als man selbst - muss er weg. Das klappt aber nicht in der offenen Auseinandersetzung, weil man eben selbst unterlegen ist.  DAS ist das Perfide!
Zwei meiner direkten Vorgesetzten wurden so raus gemobbt. Jeder weiß, wer scharf auf diesen Posten war und ist. Niemand würde diese Person je zur Rechenschaft ziehen. Ist sie doch weiblich, nett, hilfsbereicht, hat einen Gatten ind Leitungsposition mit top Netzwerk ... Jeder hofft stattdessen, selbst nie zum Ziel solcher Intrigen zu werden und zugleich selbst auch nicht für solche Aktionen benutzt zu werden. Mein Pluspunkt: meinen Job will sie nicht. Zweiter Pluspunkt: derzeit hat den Posten jemand inne, an den selbst ihr Gatte nicht heran reicht ... Momentan ist also ausnahmsweise mal Ruhe. Hoffentlich noch lange.

Mir scheint, dass die besagte Kollegin einfach fähiger war.. Das Wort Mobbing ist dir scheinbar kein Begriff.

@TE: Das Gespräch zu suchen mit Vorgesetzten erscheint mir der richtige Weg - ansonsten musste halt für dich die Konsequenzen daraus ziehen, wenn du da nicht arbeiten willst.

Johann

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Ich würde empfehlen, sowenn es zu eindeutigen Mobbinghandlungen kommen sollte, diese zu protokollieren und ggf. mit Anwesende ebenfalls in den Notizen aufzuführen.

Hintergrund ist, dass Arbeitgeber schon verstehen, dass es Mitarbeiter gibt, die dem Betriebsklima nicht unbedingt förderlich sind. Sie scheuen aber auch den Weg, sich von entsprechenden Arbeitnehmern zu trennen, da dies oftmals mit viel Aufwand und Ärger verbunden ist sowie mit hoher Wahrscheinlichkeit vom nächstbesten Arbeitsgericht sowieso wieder mangels Belegen aufgehoben wird.

Deshalb kannst du dir, deinen Kollegen und deinem Arbeitgeber nur einen Gefallen tun, indem du möglichst viel von dem dokumentierst, was dort schief läuft und irgendwann mal anregst, ob der Arbeitgeber nicht nachhaltige Lösungswege gehen möchte. Am Besten hältst du die Kollegen ebenfalls an, solche Vorfälle schriftlich festzuhalten.