Tarifverhandlungen TVöD 2023 - Diskussion I

Begonnen von ChesterBe, 30.12.2022 15:11

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SebWeniger

Zitat von: Keeper83 in 09.03.2023 11:50
Zitat von: SebWeniger in 09.03.2023 11:41
Zitat von: EnteEnteEnte in 09.03.2023 11:30
Zitat von: SebWeniger in 09.03.2023 11:24
Zitat von: Floki in 09.03.2023 11:20
Ich hab diese angeschaut und bin nicht vom Fach. Jedoch hat SVA eine Gesetzesgrundlage genannt, die ich nachvollziehen kann. Von dir kamen da nur "trotzige Antworten". Es wäre für mich daher hilfreich, die angesprochen Nachweise zu erbringen und nicht auf andere Posts ohne Nachweise zu verweisen.

Wie gesagt, ich bin nicht vom Fach und würde das gerne nachvollziehen können..

Gerne.
Jemand, der die gleichen Tätigkeiten in gleichen Zeitanteilen ausführt, wie seine Kollegen und ihm diese Tätigkeiten auch übertragen wurden, hat ein Anrecht auf die gleiche Eingruppierung wie seine Kollegen.

Nein, nicht wenn bspw. Voraussetzungen in der Person fehlen.

Nein

Nein, weil?

Wenn die Voraussetzungen in diese Person fehlen, können ihm nicht die gleichen Tätigkeiten übertragen werden.

SVAbackagain

Doch, selbstverständlich. Und für genau diesen Fall gibt es die von mir genannte tarifliche Norm.

FearOfTheDuck

Zitat von: SebWeniger in 09.03.2023 11:52
Zitat von: Keeper83 in 09.03.2023 11:50
Zitat von: SebWeniger in 09.03.2023 11:41
Zitat von: EnteEnteEnte in 09.03.2023 11:30
Zitat von: SebWeniger in 09.03.2023 11:24
Zitat von: Floki in 09.03.2023 11:20
Ich hab diese angeschaut und bin nicht vom Fach. Jedoch hat SVA eine Gesetzesgrundlage genannt, die ich nachvollziehen kann. Von dir kamen da nur "trotzige Antworten". Es wäre für mich daher hilfreich, die angesprochen Nachweise zu erbringen und nicht auf andere Posts ohne Nachweise zu verweisen.

Wie gesagt, ich bin nicht vom Fach und würde das gerne nachvollziehen können..

Gerne.
Jemand, der die gleichen Tätigkeiten in gleichen Zeitanteilen ausführt, wie seine Kollegen und ihm diese Tätigkeiten auch übertragen wurden, hat ein Anrecht auf die gleiche Eingruppierung wie seine Kollegen.

Nein, nicht wenn bspw. Voraussetzungen in der Person fehlen.

Nein

Nein, weil?

Wenn die Voraussetzungen in diese Person fehlen, können ihm nicht die gleichen Tätigkeiten übertragen werden.

Da solltest du dich tatsächlich noch ein bisschen besser einlesen.

Stempelroboter

OMG, wennman sieht, wie sich hier alle ständig offtopic in "ich habe aber Recht"-Scharmützel aufreiben, statt über das eigentliche Thema zu diskutieren.

Wer hier als Entscheider/Beteiligter der Tarifeinigung mitliest, kommt zu dem Schluss, dass am ehesten eine Lohnkürzung angemessen wäre...

EnteEnteEnte

Zitat von: SebWeniger in 09.03.2023 11:41
Zitat von: EnteEnteEnte in 09.03.2023 11:30
Zitat von: SebWeniger in 09.03.2023 11:24
Zitat von: Floki in 09.03.2023 11:20
Ich hab diese angeschaut und bin nicht vom Fach. Jedoch hat SVA eine Gesetzesgrundlage genannt, die ich nachvollziehen kann. Von dir kamen da nur "trotzige Antworten". Es wäre für mich daher hilfreich, die angesprochen Nachweise zu erbringen und nicht auf andere Posts ohne Nachweise zu verweisen.

Wie gesagt, ich bin nicht vom Fach und würde das gerne nachvollziehen können..

Gerne.
Jemand, der die gleichen Tätigkeiten in gleichen Zeitanteilen ausführt, wie seine Kollegen und ihm diese Tätigkeiten auch übertragen wurden, hat ein Anrecht auf die gleiche Eingruppierung wie seine Kollegen.

Nein, nicht wenn bspw. Voraussetzungen in der Person fehlen.

Nein

Doch :)

Organisator

Zitat von: SebWeniger in 09.03.2023 11:52
Wenn die Voraussetzungen in diese Person fehlen, können ihm nicht die gleichen Tätigkeiten übertragen werden.

Unabhängig von der Diskussionkultur sollte man sich solche Schnitzer nicht leisten.

FearOfTheDuck

Oder dann - im Sinne der Diskussionskultur - seinen Patzer eingestehen, daraus lernen und gut sein lassen.

Dennoch oder deshalb: Zurück zum Thema:

Glaubt ihr, dass es nach der dritten Runde zu empfindlichen Streiks kommt? Und hätten diese - aus eurer Sicht - signifikante Auswirkung auf das Ergebnis? 

flip

Nach der dritten Runde gehts in die Schlichtung, während einer Schlichtung gilt die Friedenspflicht.

SVAbackagain

Zwischen Scheitern der Verhandlungen und dem Beginn der Friedenspflicht bei der Schlichtung liegen mindestens ein paar Tage, an denen nochmal Arbeitskampf geführt werden wird.

Kühlschrank

Zitat von: FearOfTheDuck in 09.03.2023 12:32
Oder dann - im Sinne der Diskussionskultur - seinen Patzer eingestehen, daraus lernen und gut sein lassen.

Dennoch oder deshalb: Zurück zum Thema:

Glaubt ihr, dass es nach der dritten Runde zu empfindlichen Streiks kommt? Und hätten diese - aus eurer Sicht - signifikante Auswirkung auf das Ergebnis?

Ich denke (befürchte) eher, dass in der dritten Runde eine Einigung in letzter Minute und nach "heftigem Ringen mit den AG-Verbänden" gefunden wird. Das Ergebnis wird wie bei den letzten Abschlüssen so sein, dass die AG-Seite sich kaputt lacht und wir es als Bomben-Abschluss verkauft bekommen.

JohannisBeer

#3535
Zitat von: Britta2 in 09.03.2023 05:33
Und ich bleibe dabei - nur jemand mit rosaroter Brille glaubt an eine Einigung in der 3.Runde oder gar anständige Erhöhung (gar rückwirkend ab 1.1.2023 und Laufzeit von weniger als 24 Monaten). Wir werden  WIE  IMMER und seit jeher in die Schlichtung gehen und erfolgreich verar...

Ich bin eigentlich eher optimistisch. Aber man sollte nicht außer acht lassen, dass die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft mit den Verhandlungen Bund+Kommunen ihr Existenz-Highlight, ihr Kronjuwel in Händen hält. Selbst WENN alles smooth mit der AG-Seite wäre, muss Verdi hier zumindest ein gut wahrnehmbares Maß an Kampf für ihre Mitlieder und solche, die es vielleicht mal werden wollen, an den Tag legen.

Mittlerweile ist das Aushängeschild Bund+Kommune ja nur mehr ca alle 2 Jahre "dran" - insofern kann Verdi unmöglich low profile machen. Das wäre gewerkschaftlicher Suizid. Auch wenn Verdi gefühlt mittlerweile das halbe Land "abdeckt" - die jetzigen Verhandlungen sind das Highlight für Verdi.

@Britta2:
Es ist nicht korrekt, dass "wir" immer in der Vergangenheit in die Schlichtung gingen; das war (und bleibt hoffentlich) die Ausnahme.

Carnie

Einen richtigen Streik trau ich Verdi nicht zu. Da wird geschaut ob ein potentieller Schlichter Buddy grad mal Zeit hat und dann zum Schnittchen Essen gebeten.

Davon abgesehen sind die ganzen Warnstreiks nichts als Show und Werbung für Verdi. Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe gehen doch kaum Einnahmen verloren. Ein paar Knöllchen und Fahrscheine. Das wird locker aufgefangen durch die eingesparten Personalkosten. Das meiste sind doch Pflichtsachen. Dauert der Bauantrag halt statt 3 Monate mal 3 Monate und einen Tag. Wird der Personalausweis halt am nächsten Tag erst abgeholt. Selbst der Müll wird dann später abgeholt und nicht erst bei der nächsten regulären Leerung.  Ja Eltern und Pendler müssen schauen, aber auch das bekommt man 1-2 Tage noch recht gut hin.  Kritisch wird es erst bei einem richtigen Streik. Ich würde sogar behaupten das die Warnstreiks vom Arbeitgeber eingeplant sind. Senkt halt die Personalkosten und fängt damit einen Teil des Tarifergebnisses auf.

FearOfTheDuck

Ich bin mir unschlüssig. Ich habe so ein wenig das Gefühl, auch wenn ich den Verdi-Chefs so höre, dass man so richtig gar nicht streiken will. Andererseits wüsste ich nicht, was der Gegenseite bisher groß Schmerzen bereitet haben könnte. Ob da eine großere Angebotsoffensive zu erwarten ist?

Mit meinen Befürchtungen schließe ich mich da eher dem Kühlschrank an.

SebWeniger

Zitat von: FearOfTheDuck in 09.03.2023 13:31
Andererseits wüsste ich nicht, was der Gegenseite bisher groß Schmerzen bereitet haben könnte. Ob da eine großere Angebotsoffensive zu erwarten ist?

Die Streiks der Mitarbeiter an den Flughäfen bereiten der Gegenseite große Schmerzen, wenngleich sie das nicht zugeben (wollen).
Die Bestreikung des ÖPNV bereitet ihnen genauso große Schmerzen, wenngleich der finanzielle Schaden hier bei weitem nicht so hoch ist.

Bob Kelso

Zur Schlichtung: Ist die Besetzungsliste, die Zusammensetzung der Schlichtungs-Kommission bekannt.
Sind die Positionen der Mitglieder einschätzbar?

Vielen Dank für Eure Antworten!