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Tarifverhandlungen 2024/2025 Öffentlicher Dienst
Rollo83:
--- Zitat von: Taigawolf am 14.02.2024 08:31 ---
--- Zitat von: InternetistNeuland am 13.02.2024 23:26 ---
--- Zitat von: Petr Rigortzki am 13.02.2024 17:14 ---Tarifverhandlungen 2024
Hans-Böckler-Stiftung plädiert für „kräftige Reallohnsteigerungen“
Durch die starke Inflation in den vergangenen Jahren seien die realen Tariflöhne in Deutschland im Durchschnitt auf das Niveau von 2016 zurückgefallen, heißt es im neuen tarifpolitischen Jahresbericht des WSI. Die Kaufkraft der Tarifbeschäftigten lag demnach Ende 2023 im Mittel sechs Prozentpunkte niedriger als 2020. Dies sei eine Folge der drastischen Reallohnverluste 2021 und insbesondere 2022. Daher seien „kräftige Reallohnsteigerungen notwendig“
https://www.rundschau-online.de/wirtschaft/tarifverhandlungen-2024-kraeftige-reallohnsteigerungen-noetig-738258
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So wie bei der Grundsicherung die Inflation berücksichtigt werden muss, so muss diese auch beim Mindestabstandsgebot berücksichtigt werden da diese Hand in Hand gehen. Sobald die Mindestalimentation steigt muss zwangsläufig in allen Gruppen der Lohn steigen um das Abstandsgebot zu wahren.
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Im Artikel ist aber von Tariflöhnen die Rede und die sind nicht an eine Mindestalimentation gebunden. Den zweiten Teil musst Du mal den Besoldungsgesetzgebern erklären. Das scheint da noch nicht durchgedrungen bzw. so selbstredend zu sein.
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Und Teil 2 wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern, eine amtsangemessene Allimentation und ein passendes Abstandsgebot ist nur der Traum einiger hier aus dem Forum. Ich wette in den nächsten 2 Jahren wird sich in diese Richtung NICHTS verändert haben.
SwenTanortsch:
Um welchen der 17 Rechtskreise willst Du wetten? Und wie hoch soll Dein Wetteinsatz sein?
Besoldungsrechner:
--- Zitat von: SwenTanortsch am 14.02.2024 10:09 ---Um welchen der 17 Rechtskreise willst Du wetten? Und wie hoch soll Dein Wetteinsatz sein?
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Ich gehe mal vom Bund aus. Wetteinsatz offen.
Petr Rigortzki:
Vorreiter 2024:
Der dbb fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Hessen 10,5 Prozent, mindestens aber um 500 Euro mehr. Heute starten die Verhandlungen.
Konkret fordert der dbb die Erhöhung der Tabellenentgelte um 10,5 Prozent, mindestens aber um 500 Euro. Die Ausbildungs- sowie die Praktikanten-Entgelte sollen um 260 Euro erhöht werden. Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen.
„Diese Forderungen sind angemessen und notwendig“, erklärte Geyer. „Die Inflationsrate betrug 2023 noch immer fast sechs Prozent, wobei die ohnehin schon hohe Inflationsrate von 2022 hinzukommt.“ Gleichzeitig werden die Aufgaben für den öffentlichen Dienst immer mehr.
https://www.dbb.de/artikel/hessen-oeffentlicher-dienst-braucht-einkommensplus.html
SwenTanortsch:
--- Zitat von: Besoldungsrechner am 14.02.2024 12:11 ---
--- Zitat von: SwenTanortsch am 14.02.2024 10:09 ---Um welchen der 17 Rechtskreise willst Du wetten? Und wie hoch soll Dein Wetteinsatz sein?
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Ich gehe mal vom Bund aus. Wetteinsatz offen.
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So bitter, wie es für euch Bundesbeamte ist, Besoldungsrechner, um den Bund würde ich keine entsprechende Wette eingehen - oder anders, mein Wetteinsatz wäre hier eher gering. Der Bund dürfte sich ob seiner Sondersituation ggf. zunächst am Wenigsten bewegen, so wie er das seit dem August 2020 in schöner Regelmäßigkeit auch bis auf Weiteres vollzogen hat und weiterhin öffentlich vollzieht. Eigentlich müsste er allein schon wegen der besonderen Rolle der vier maßgeblichen Verfassungsorgane Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung und Bundespräsident vorangehen und die seit über drei Jahren eingestandene verfassungswidrige Besoldungsrechtslage umgehend beenden. Stattdessen sieht er sich weiterhin in der Lage, den hier rechtsstaatsgefährdenden Gehalt seines Handelns, den nicht nur Ulrich Battis prinzipiell angemerkt hat, ungebrochen fortzusetzen, und zwar mit allen Folge, die auch aus solchem Handeln augenscheinlich gesellschaftlichen entspringen können bzw. auch durch solches Handeln konkrete Nahrung erhalten.
Hier eine Wette auf die Zukunft einzugehen, bedeutete hinsichtlich des Besoldungsrechts: mit offensichtlich nicht geringer Wahrscheinlichkeit seinen Wetteinsatz in den Wind schreiben zu wollen.
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