Rente für Beamte

Begonnen von BeamtenMikado, 10.03.2024 13:29

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BAT

Nein, das würde ich anders sehen.

Ausgangspunkt war ja eine politische Einstellung, also Kritik in der Sache.

Der Unterschied der aktuellen zu den alten Regierungen ist ja, dass sie oft gar nichts oder viel zu spät entscheidet. Ob das dann Unfug ist, einem gefällt oder nicht ist doch sekundär.

Es war schon gut, dass die alte Regierung recht einig und konsequent teils auch Unfug beschlossen hat.

Faunus

Zitat von: BAT in 28.03.2024 10:26

Es war schon gut, dass die alte Regierung recht einig und konsequent teils auch Unfug beschlossen hat.


Pardon?
Ene Demokratie lebt vom Diskurs! Das macht sie lebendig und agil.
Ich wünschte allerdings das Niveau wäre höher. Mag aber verlernt worden sein durch die Kuscheleinigkeit der letzten 20 Jahre vor den letzten Wahlen.

BAT

Welches Diskurs soll im Parlament, im Alltag aufkommen zu einer Regierung, die selbst völlig uneinig ist, was sie überhaupt will?

Faunus

Zitat von: BAT in 28.03.2024 11:05
Welches Diskurs soll im Parlament, im Alltag aufkommen zu einer Regierung, die selbst völlig uneinig ist, was sie überhaupt will?

Es ist doch völlig wumpe, ob man unterschiedliche Standpunkte hat. Das was durch den Diskurs am Ende entschieden wird, zählt. Und ich bin der Meinung, dass es in 2 Jahren mehr an Entscheidungen/Gesetzten/Veränderungen/Rücknahmen gab als die 5 Jahre vor der der letzten Bundestagswahl.


BAT

Es gibt doch oft gar keinen (einheitlichen) Standpunkt in der Regierung.

Du redest von der Demokratie, die Regierung ist EIN Partner, der keinen Standpunkt erkennen lässt, da ist ein Diskurs müssig.

Der Diskurs innerhalb der Regierung gehört nicht zum demokratischen Prozess.

Faunus

Zitat von: BAT in 28.03.2024 14:26
Es gibt doch oft gar keinen (einheitlichen) Standpunkt in der Regierung.

Du redest von der Demokratie, die Regierung ist EIN Partner, der keinen Standpunkt erkennen lässt, da ist ein Diskurs müssig.

Der Diskurs innerhalb der Regierung gehört nicht zum demokratischen Prozess.

Das mag  bei einer Regierung, deren Vertreter nur von einer Partei gestellt werden noch halbwegs einheitlich nach außen wirken... aber bitte doch nicht, wenn von 3 Parteien mit völlig unterschiedlichen Parteiprogrammen eine Regierung gebildet wird. Liegt in der Natur der Situation!
Für naiv habe ich dich nicht gehalten!

Und nochmal: Durch die enormen Unterschiede von den Programmen der SPD, Grüne und FDP kann doch nur scheppern, aber es ist trotzdem in den 2 Jahren mehr rumgekommen, als in den 5 Jahren vor der Bundestagswahl.

BAT

Eine Regierung muss ihren Standpunkt finden, Punkt. Nur darum geht es.

ANSCHLIEßEND erfolgt ein politischer Diskurs im Parlament.

Also nochmals für Anfänger, du stehst da mit dem Hundeverein und möchtest über die Anlage eines neuen Zaunes einen Diskurs führen. Aber der Verein, weiß selbst nicht was er dann will. Welchen Diskurs möchtest du jetzt mit diesem Verein führen?



Organisator

Zitat von: Faunus in 28.03.2024 14:46
Und nochmal: Durch die enormen Unterschiede von den Programmen der SPD, Grüne und FDP kann doch nur scheppern, aber es ist trotzdem in den 2 Jahren mehr rumgekommen, als in den 5 Jahren vor der Bundestagswahl.

@BAT einen aus vorgenannten Gründen offensichtlich erfolgreichen Diskurs. Von dem durch die Berichterstattung kolportieren Bild sollte man sich nicht irritieren lassen.

was_guckst_du

Zitat von: Faunus in 28.03.2024 14:46
Und nochmal: Durch die enormen Unterschiede von den Programmen der SPD, Grüne und FDP kann doch nur scheppern, aber es ist trotzdem in den 2 Jahren mehr rumgekommen, als in den 5 Jahren vor der Bundestagswahl.

...das muss dann wohl an der fdp und den grünen liegen, denn die spd war ja auch schon vor der letzten bundestagswahl in der regierung... :D
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

BAT

Zitat von: Organisator in 28.03.2024 15:58

@BAT einen aus vorgenannten Gründen offensichtlich erfolgreichen Diskurs. Von dem durch die Berichterstattung kolportieren Bild sollte man sich nicht irritieren lassen.

Man, Man, wie oft noch: es geht um das Stattfinden, die Möglichkeit eines Diskurses in vielen, nicht allen Fällen, nicht um den Inhalt oder irgendwelches reüssieren.

TV-Ler

Zitat von: was_guckst_du in 28.03.2024 17:02
Zitat von: Faunus in 28.03.2024 14:46
Und nochmal: Durch die enormen Unterschiede von den Programmen der SPD, Grüne und FDP kann doch nur scheppern, aber es ist trotzdem in den 2 Jahren mehr rumgekommen, als in den 5 Jahren vor der Bundestagswahl.

...das muss dann wohl an der fdp und den grünen liegen, denn die spd war ja auch schon vor der letzten bundestagswahl in der regierung... :D
Ja, so könnte man es sehen.
Aber wir wissen doch alle, daß es NUR an der SPD liegt, das es endlich voran und aufwärts geht in Deutschland!
Schließlich war die SPD in der letzten Regierung nur Juniorpartner, jetzt hingegen hat sie den bestimmenden Einfluß... 8)

was_guckst_du

...ist schon komisch, was aus der Partei von Brandt, Schmidt und ein wenig Schröder (der aber nur in seiner aktiven Zeit) geworden ist... ::)

...ich hatte ein wenig Hoffnung bei Klingbeil....das hat sich nach dem allgemeinem Versagen der SPD aber auch erledigt ...Klingbeil muss sich jedesmal dreimal um die eigene Achse winden, um seine Partei und insbesondere den Bundeskanzler zu erklären (man sieht förmlich, wie weh ihm das jedesmal tut)...die Esken scheint ganz abgetaucht zu sein (ist auch besser so) und der Mützenich hat den Schuss im wahrsten Sinne nicht gehört (dafür verhält er sich immer noch so, als stünden hinter der SPD noch 40 % Wählerpotenzial)...

...wenn das nicht alles so traurig wäre, müsste man den ganzenj Tag lachen...

...wenigstens macht die Nationalelf wioeder Spass ;)

Gruß aus "Tief im Westen"

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Faunus

Zitat von: BAT in 28.03.2024 14:26
Der Diskurs innerhalb der Regierung gehört nicht zum demokratischen Prozess.

Da gibt es ein paar Leute, die das auch so sehen: Autokraten, Diktatoren, Tyrannen und ist häufig beim Volk mit dem Ruf nach "starken Mann/starker Frau" zu hören.

Aber ich bin in sofern bei Dir, dass diese populistischen, alleine destruktiven und z.T auch völlig undurchdachten (=idiotischen) Äußerungen, die auch aus den eigenen Reihen kommen, nervtötend sind. Frau Merkel hatte ihre parteiinternen Gegner scheinbar besser im Griff, weil sie einen anderen Führungsstil hatte. Ob der besser war? Er war auf jeden Fall anderes.

Fakt ist, dass sich in den letzten 20 Jahren erhebliche Probleme durch Aussitzen aufbauen konnten wie zum Beispiel dieses:
https://www.iwkoeln.de/studien/martin-beznoska-tobias-hentze-pensionszusagen-setzen-oeffentlichen-haushalten-zu-486771.html

BAT

Du merkst den Widerspruch zwischen der Regierung, von der ich sprach, und deinen angebrachten Äußerungen aus den eigenen Reihen?

Beschäftigte dich mal damit, was eine Regierung eigentlich ist.

was_guckst_du

Zitat von: Faunus in 29.03.2024 14:44

https://www.iwkoeln.de/studien/martin-beznoska-tobias-hentze-pensionszusagen-setzen-oeffentlichen-haushalten-zu-486771.html

...gibt es noch irgendeine Leistung, die nicht den öffentlichen Haushalten zusetzt?...

...Pensionszusagen gehören zwar auch dazu, diese wären aber weniger schmerzlich, wenn die jeweiligen Regierungen auf Bundes- u. Landesebene nicht die entsprechenden Rücklagen geplündert hätten (die übrigens durch prozentualen Abzug bei den Gehaltssteigerungen durch die Beamtenschaft selbst finanziert wurden ,neben der höheren Wochenarbeitszeit ohne finanziellen Ausgleich)...


Gruß aus "Tief im Westen"

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