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Glück im Berufsleben
sebbo83:
--- Zitat von: Stadtwerke12345 am 28.07.2024 16:51 ---Hatte dies falsch formuliert tut mir leid.
Ich meine kann es sein, dass es Menschen mit mehr Glück im Berufsleben gibt als andere?
--- End quote ---
Vielleicht ist vieles auch eine Art Schicksal bzw. auch nur Zufall.
Beispiel ich selber, Bachelor Studium fertig - 80 Bewerbung geschrieben - 4 Einladungen - 2 Praktikaangebote. Das war 2008 also noch nichts mit Fachkräftemangel, aber Wirtschaftskrise, also weiter studiert. Master Studium, Professor erkennt mein Potenzial und hat gute Kontakten ins Ausland + Angebote für HiWi-Stelle. Also als HiWi gearbeitet, danach Auslandspraktikum mit anschließender Übernahme. Nicht mal eine Bewerbung geschrieben. Dann nach paar Jahren zurück nach Deutschland an einem Freitag, Samstag jetlag, Sonntag 4 Bewerbungen geschrieben. Davon 2 Bewerbungsgespräche und 2 Jobangebote. Fertig. Dazwischen Heirat, Kind, Haus ...
Und wo bin ich groß geworden: Plattenbausiedlung im Osten. Eltern 1990 durch Massenentlassungen arbeitslos geworden. Wir konnten uns zu dieser Zeit nix leisten, kein Urlaub, kein neuer TV, bis Mitte der 1990er Jahre fahren nur mit Trabi, unsere Getränke waren Leitungswasser oder Tee. Unseren ersten richtigen Urlaub konnten wir uns auch erst Mitte der 1990er Jahre leisten als sie eine Bäckerei in einem Dorf übernommen haben. Dafür haben sie auch jeden Tag 25 Jahre lang 16 Stunden geschuftet.
Es ist also eine Kombination aus Schicksal, Fügungen bzw. Zufall und eigene Initiative wenn sich die Tore öffnen. Glück hat man beim Lotto.
NelsonMuntz:
--- Zitat von: sebbo83 am 29.07.2024 10:14 ---
Es ist also eine Kombination aus Schicksal, Fügungen bzw. Zufall und eigene Initiative wenn sich die Tore öffnen. Glück hat man beim Lotto.
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So meinte ich das auch :) ... Und manchmal muss man eben auch erkennen, dass sich die eigenen Ziele im aktuellen Arbeitsumfeld gar nicht erreichen lassen. Dann heißt es: Auf zu neuen Ufern!
Johann:
Meine Einschätzung ist eher, dass Menschen, die bspw. kein Haus haben, sich nie wirklich damit beschäftigt haben, ein Haus zu besorgen. Menschen, die im Job nicht weiterkommen, können der gleiche Schlag Mensch sein. Viele vergessen oft einfach, dass niemand da draußen auf sie wartet und ihnen bringt, was sie gerne hätten. Sie müssen sich schon selbst drum kümmern. Wenn das Einkommen mit einer Ausbildung nicht reicht, um sich ein Haus zu kaufen, kann man nebenbei studieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es anstrengend ist, aber nicht unmöglich. Kostet nicht mal viel, an der Fernuni Hagen geht das gut und günstig.
Erst wenn man den Schritt wagt, sich beim Makler zu melden für ein zum Verkauf stehendes Haus, kann man dieses überhaupt erwerben. Wenn das Haus zu teuer für einen ist, kann man dem Verkäufer problemlos ein ins Budget passendes Angebot machen und das Glück entscheidet dann höchstens noch, ob er dieses annimmt.
Ohne dich auf eine bessere Stelle zu bewerben, wird man dir die nicht einfach so per Glück zuschustern. Du musst dich schon aktiv darauf bewerben. Wenn du unbedingt Karriere machen willst, reicht es auch nicht, dich auf eine einzige Stelle zu bewerben und dann zu schmollen, wenn sie ein anderer bekommen hat.
Ich habe gerade mein zweites Haus gekauft und habe anfangs gedacht, das kriege ich niemals finanziert. Ein paar Anrufe und Termine später saß ich plötzlich wieder mit Finanzierung beim Notar.
Flying:
--- Zitat von: Johann am 29.07.2024 14:00 ---Meine Einschätzung ist eher, dass Menschen, die bspw. kein Haus haben, sich nie wirklich damit beschäftigt haben, ein Haus zu besorgen. Menschen, die im Job nicht weiterkommen, können der gleiche Schlag Mensch sein. Viele vergessen oft einfach, dass niemand da draußen auf sie wartet und ihnen bringt, was sie gerne hätten. Sie müssen sich schon selbst drum kümmern. Wenn das Einkommen mit einer Ausbildung nicht reicht, um sich ein Haus zu kaufen, kann man nebenbei studieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es anstrengend ist, aber nicht unmöglich. Kostet nicht mal viel, an der Fernuni Hagen geht das gut und günstig.
Erst wenn man den Schritt wagt, sich beim Makler zu melden für ein zum Verkauf stehendes Haus, kann man dieses überhaupt erwerben. Wenn das Haus zu teuer für einen ist, kann man dem Verkäufer problemlos ein ins Budget passendes Angebot machen und das Glück entscheidet dann höchstens noch, ob er dieses annimmt.
Ohne dich auf eine bessere Stelle zu bewerben, wird man dir die nicht einfach so per Glück zuschustern. Du musst dich schon aktiv darauf bewerben. Wenn du unbedingt Karriere machen willst, reicht es auch nicht, dich auf eine einzige Stelle zu bewerben und dann zu schmollen, wenn sie ein anderer bekommen hat.
Ich habe gerade mein zweites Haus gekauft und habe anfangs gedacht, das kriege ich niemals finanziert. Ein paar Anrufe und Termine später saß ich plötzlich wieder mit Finanzierung beim Notar.
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So ist das..
Natürlich braucht es für gewisse Sachen auch eine Portion "Glück" - aber in vielen Sachen kann man sich die halt auch erarbeiten, weil man Chancen nutzt und mutig ist.
Bin an unser aktuelles Haus auch eher zufällig gekommen - drüber gesprochen, Leute angesprochen und dann kam eins zum anderen. Günstige Zinsen, gut renoviert und der Marktwert hat sich auch von alleine verbessert.
Wenn man höher, weiter, schneller will, könnte man verkaufen und daraus möglichweise schon zwei neue Objekte kaufen und wieder von vorne starten.
Will ich nur aktuell nicht..
Will sagen: Glück muss man sich auch erarbeiten. Und manchmal ist Glück auch, mit dem zufrieden zu sein, was man hat.
Reines Glück ist dann wohl wirklich eher Lotto oder Roulette.
Eleon:
Die Tatsache, dass man im ÖD arbeitet, ist schon ein großes Glück.
Man darf nur nicht zu fleißig sein, sich immer in den Vordergrund spielen (weil man ja alles weiß) und sich für Sonderprojekte melden. Immer schön das Mittelmaß verkörpern und man geht sehr entspannt in den Feierabend.
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