Beamte und Soldaten > Beamte der Länder
[Allg] Dienstunfähigkeitsversicherung/Pension
flip:
--- Zitat von: RagnarDanneskjoeld am 03.08.2024 11:06 ---
--- Zitat von: Saxum am 02.08.2024 10:00 ---Dem Grunde nach ist ja alles mit der Alimentation abgegolten einschließlich der Sozialen Absicherung. Dazu geht hier ja noch die Private Krankenversicherung weiterhin davon ab. Je nach Besoldungsgruppe, so nach grob ungefähr 28-35 Dienstjahren in Vollzeit ohne Unterbrechung fängt meines Wissens nach die Pension dann so langsam an "über" die Mindestpension zu klettern.
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Also in meinem Bundesland (BW) beträgt die Mindestpension knapp 1900.-
Ich bin A13 und bekäme nach ca. 20 Dienstjahren im Falle einer DU 2700.-
Diese "28-35 Dienstjahren in Vollzeit ohne Unterbrechung" zweifle ich daher an (auch bei niedrigeren Besoldungsstufen), aber vielleicht habe ich dich auch nur falsch verstanden....?
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Wohl dem, der es ins Endamt schafft. ich gehe demnächst mit 33 ruhegehaltsfähigen Dienstjahren in den Ruhestand und habe zusätzlich 6 Jahre für Kindererziehung. Da ich 3 Jahre früher gehe, habe ich 10,8% Abschlag. Damit erreiche ich gerade so die Mindestpension. Diese wird um besagte 10,8% gekürzt so dass nach Steuer rund 1600.- ausgezahlt werden. Davon gehen noch ca. 400.- für PKV / PPV ab.
Bleiben rund 1200.- zum Lebensunterhalt. Soviel zum Thema Beamte habe eine hohe Pension und hervorragende Altersabsicherung!
Kingrakadabra:
1200,00 € zum Lebensunterhalt und es wird gejammert? Es steht ja frei, länger zu dienen und somit Abschläge zu vermeiden. Jammern auf hohem Niveau...
websgeisti:
Generell sollte man sich wenn man eine DU-Versicherung abschließt die Vertragsbedingungen GENAU durchlesen. Da sind teils echt fiese Floskeln drinnen, wie beispielsweise, dass die DU-Versicherung nicht zahlen muss, wenn man wenigstens in Teilzeit weiterhin verwendbar ist, was wahrscheinlich im Büro deutlich einfacher machbar ist. Zudem kann nur eine falsch oder leicht inkorrekte Gesundheitsfrage den ganzen Versicherungsschutz zerstören.
Ich denke mal, dass man da mit einem ETF-Sparplan und Geld beiseite wahrscheinlich den besseren Deal hat. Und sobald man irgendwelche Vorerkrankungen wie Diabetes oder sowas hat, kann man die DU gleich vergessen.
Casa:
--- Zitat ---Ich denke mal, dass man da mit einem ETF-Sparplan und Geld beiseite wahrscheinlich den besseren Deal hat.
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Der Sparplan bringt dir nach 10 Jahren und anschließender DU mit Mindestpension nicht viel.
clarion:
@ flip mit 39 anrechenbaren Dienstjahren musst Du doch bei ca 70 % erdienter Pensionsanspruch sein. Minus Abschlag wegen vorzeigen Ruhestand wärst Du immer noch bei ca. 63% von deinem derzeitigen Amt.
Oder hast Du doch Jahrzehnte Teilzeit hinter Dir? Dann hast Du aber auch nicht 39 Jahre......
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