Verschiebung der 2. Besoldungserhöhung 2025

Begonnen von HerbertS, 12.11.2024 15:18

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InternetistNeuland

Ich würde die Leitentscheidung in Berlin am 19.11.2025 abwarten und diese mit im Widerspruch einbauen.

June

So, endlich ist die Erhöhung auf dem Konto...

Meint ihr, die werden zukünftige Erhöhungen erst sehr viele Monate später auf die Beamten übetragen, weil es die letzte Erhöhung ja jetzt erst zum 01.12.25 gab?  >:(  :-\


Marius

Zitat von: June in 28.11.2025 15:35
So, endlich ist die Erhöhung auf dem Konto...

Meint ihr, die werden zukünftige Erhöhungen erst sehr viele Monate später auf die Beamten übetragen, weil es die letzte Erhöhung ja jetzt erst zum 01.12.25 gab?  >:(  :-\

Mein Blick in die Glaskugel sagt ja! Denn wir müssen ja konsolidieren, aber gleichzeitig natürlich genug Kohle aus dem Haushalt 2026 in den Länderfinanzausgleich pumpen. Um sicherzustellen, dass die 12 Nehmer-Bundesländer (weiterhin) genügend Geld für die anstehende Tariferhöhung/Besoldungserhöhung ihrer eigenen Landesbediensteten und Angestellten zur Verfügung haben! Da wird wohl kein Geld für Hessens eigene Beamte übrig sein.


sheriff1978

Erst die Besoldungserhöhung verschieben zu Lasten der Beamten und dann merken das die Haushaltslage 2025 doch nicht so schlecht war... 😡

HESSEN UND RHEIN-MAIN Do., 19. Feb. 2026
Loch im Haushalt deutlich kleiner
Hessen hat 2025 mehr Steuern kassiert / Finanzminister sieht aber keinen Überfluss
Alexander Lorz
WIESBADEN (dpa). Hessen hat 2025 mehr Steuern kassiert als erwartet, damit aber keinen neuen finanziellen Spielraum gewonnen. Das Land hat zwar unterm Strich Verbesserungen von fast zwei Milliarden Euro erzielt. Doch dieses Geld ,,muss zur Konsolidierung und für kommende Belastungen genutzt werden", etwa im Länderfinanzausgleich zugunsten ärmerer Bundesländer, wie das hessische Finanzministerium bei der Vorlage des Haushaltsabschlusses 2025 in Wiesbaden mitteilte.
Die Neuverschuldung könne deutlich von rund 1,8 Milliarden auf 995 Millionen Euro gesenkt werden. Neue Spielräume für den Landeshaushalt entstünden nicht. Das Ministerium erläutert: ,,Aufgrund der dauerhaften Wirtschaftsschwäche Deutschlands liegen die Steuereinnahmen zudem weiter deutlich unter früheren Planungen."
Hessens 2025 erzieltes Plus ergibt sich aus rund 1,4 Milliarden zusätzlichen Steuereinnahmen sowie aus weiteren Haushaltsverbesserungen, etwa weil vorgesehene Projekte erst später umgesetzt werden können.
630 Millionen Euro der erzielten Mehreinnahmen müsse Hessen im Finanzausgleich 2026 an andere Länder abgeben. Finanzminister Alexander Lorz (CDU) urteilte: ,,Hier gilt: Wie gewonnen, so zerronnen." Hessens derartige Ausgleichsleistungen belaufen sich laut seinem Ministerium seit 1950 auf rund 81 Milliarden Euro.
Lorz ergänzte: ,,An Aschermittwoch ist alles vorbei – auch das Haushaltsjahr 2025. Fastnachtsfreunde konnten sich bis gestern am bunten Überfluss der närrischen Zeit erfreuen. Ab heute geht es bedeutend nüchterner zu." Vom Überfluss sei der Landeshaushalt weit entfernt, ,,aber ein wenig mehr Farbe als das Grau in Grau der Steuerprognosen der vergangenen Jahre hatte das Jahr 2025 schon", fügte der Finanzminister mit Blick auf die Mehreinnahmen hinzu.
Diese helfen nach seinen Worten ,,bei der weiter notwendigen Begrenzung der Neuverschuldung. Es ist eben Fastenzeit. Nur dass diese für den Landeshaushalt leider nicht zu Ostern 2026 beendet sein wird." Der Ausblick des Finanzministeriums in die Zukunft lautete: Die ,,wirtschaftlichen Perspektiven bleiben verhalten".
Der Landeshaushalt 2026 soll im März im Wiesbadener Landtag von der schwarz-roten Koalition verabschiedet werden.