Besoldungsrunde 2025 Bund

Begonnen von Admin, 09.04.2025 14:18

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BerndStromberg

Zitat von: Julianx1 in 14.01.2026 00:31Jein,

Ich sehe da nicht direkt eine Nebelkerze. Aber nur die halbe Wahrheit.

Durchaus ist dem BMI zuzutrauen einen einen Entwurf in den kommenden Wochen vorzulegen. Dann geht dieser aber erstmal in die Ressortabstimmung. Da hat ja wohl auch der letze, uns nicht bekannte Entwurf, gehangen. Spätestens beim BMF kann ein Entwurf schon mal drei Monate liegen. Danach gibts die Verbändeanhörung. Sechs bis acht Wochen? Und dann könnte das Kabinett den Entwurf auf die Reise bringen. Also ehrlich gesagt halte ich für realistisch dass wir das um die Sommerpause erleben. Entweder knapp vorher oder halt danach. Und damit meine ich nur die Besoldung für die Zukunft.  Etwaige Nachzahlungen für die Vergangenheit könnten auch extra geregelt werden. Davon unabhängig sind halt die kommenden 2,8% ab 01.04. hier ist ja schon die Vorläufigkeit geregelt.

Ein komplettes Besoldungsgesetz wird seine Wirkung wohl frühestens zum 01.01.2027 entfalten.

Aber er hat ja auch nur gesagt das in den kommenden Wochen ein entsprechender Entwurf vorliegen wird.
Das stimmt, wobei er auch gesagt hat, dass er mit Klingbeil in gutem Einvernehmen sei. Ich hoffe daher, dass es nicht zu der Rollenverteilung good cop (BMI), bad cop (BMF) kommt, in der das BMI mit beamtenfreundlichen Erhöhungsvorschlägen glänzt, die dann mit Zeitverzug vom BMF zusammengestrichen werden. Das wäre auch zu kurz gedacht, denn die nächste dbb-Tagung kommt bestimmt.

Dunkelbunter

Zitat von: Julianx1 in 14.01.2026 00:31Jein,

Ich sehe da nicht direkt eine Nebelkerze. Aber nur die halbe Wahrheit.

Durchaus ist dem BMI zuzutrauen einen einen Entwurf in den kommenden Wochen vorzulegen. Dann geht dieser aber erstmal in die Ressortabstimmung. Da hat ja wohl auch der letze, uns nicht bekannte Entwurf, gehangen. Spätestens beim BMF kann ein Entwurf schon mal drei Monate liegen. Danach gibts die Verbändeanhörung. Sechs bis acht Wochen? Und dann könnte das Kabinett den Entwurf auf die Reise bringen. Also ehrlich gesagt halte ich für realistisch dass wir das um die Sommerpause erleben. Entweder knapp vorher oder halt danach. Und damit meine ich nur die Besoldung für die Zukunft.  Etwaige Nachzahlungen für die Vergangenheit könnten auch extra geregelt werden. Davon unabhängig sind halt die kommenden 2,8% ab 01.04. hier ist ja schon die Vorläufigkeit geregelt.

Ein komplettes Besoldungsgesetz wird seine Wirkung wohl frühestens zum 01.01.2027 entfalten.

Aber er hat ja auch nur gesagt das in den kommenden Wochen ein entsprechender Entwurf vorliegen wird.

Wir haben ja dieses Jahr Fußball-WM. Da ist immer ein guter Zeitpunkt sowas durch zu bekommen  ;D

BalBund

Zitat von: Julianx1 in 14.01.2026 00:31Jein,

Ich sehe da nicht direkt eine Nebelkerze. Aber nur die halbe Wahrheit.

Durchaus ist dem BMI zuzutrauen einen einen Entwurf in den kommenden Wochen vorzulegen. Dann geht dieser aber erstmal in die Ressortabstimmung. Da hat ja wohl auch der letze, uns nicht bekannte Entwurf, gehangen. Spätestens beim BMF kann ein Entwurf schon mal drei Monate liegen. Danach gibts die Verbändeanhörung. Sechs bis acht Wochen? Und dann könnte das Kabinett den Entwurf auf die Reise bringen. Also ehrlich gesagt halte ich für realistisch dass wir das um die Sommerpause erleben. Entweder knapp vorher oder halt danach. Und damit meine ich nur die Besoldung für die Zukunft.  Etwaige Nachzahlungen für die Vergangenheit könnten auch extra geregelt werden. Davon unabhängig sind halt die kommenden 2,8% ab 01.04. hier ist ja schon die Vorläufigkeit geregelt.
Das ist so nicht ganz richtig, die Verbändebeteiligung ist üblicherweise 4 Wochen, wie lange das BMF braucht hängt im Wesentlichen davon ab, ob es ein vorheriges Einvernehmen im sogenannten Steuerkreis gab oder nicht. Die Fachabteilung selbst bekommt dann nämlich sehr unterschiedliche Fristen vorgegeben.

Einigung2023

Zitat von: BalBund in 14.01.2026 10:24Das ist so nicht ganz richtig, die Verbändebeteiligung ist üblicherweise 4 Wochen, wie lange das BMF braucht hängt im Wesentlichen davon ab, ob es ein vorheriges Einvernehmen im sogenannten Steuerkreis gab oder nicht. Die Fachabteilung selbst bekommt dann nämlich sehr unterschiedliche Fristen vorgegeben.

Kannst du sagen ob es ein Einvernehmen gibt, wie Herr Dobrindt es geäußert hat?

BalBund

Zitat von: Einigung2023 in 14.01.2026 10:35Kannst du sagen ob es ein Einvernehmen gibt, wie Herr Dobrindt es geäußert hat?
Da mir die Besoldung nach B11 leider weiterhin ungerechtfertigter Weise verwehrt wird, nein. Was die oberste Heeresführung bespricht bleibt im Nebel der Möglichkeiten* "Hey Lars, ich muss ein Urteil umsetzen, wird teuer" "Oweia Alex, das passt mir aber gar nicht, kann man da nix machen?" "Nur mit ganz miesen Tricks, aber die würde die SPD wohl nicht mittragen" "die wer?" *enthält Ironie

Jansen

Zitat von: Julianx1 in 14.01.2026 00:31...

Davon unabhängig sind halt die kommenden 2,8% ab 01.04. hier ist ja schon die Vorläufigkeit geregelt.


Du meinst den 01.05., oder?

Julianx1


Badener1

Der Tarifabschluss ging ja über die reine Erhöhung der Tabellenentgelte hinaus. Z. B. Stichwort Erhöhung der Jahressonderzahlung. Hat man in letzter Zeit irgendwo etwas darüber gehört, wie diese Teile des Tarifabschlusses auf den Beamtenbereich übertragen werden sollen?

kimonbon

Nein ich habe leider nichts gehört, hoffe aber sehr dass ich was abbekomme vom Kuchen. Der Champagner ist teuer geworden und Olivenöl auch hahaaaaaa. 
Zitat von: Badener1 in 10.02.2026 14:49Der Tarifabschluss ging ja über die reine Erhöhung der Tabellenentgelte hinaus. Z. B. Stichwort Erhöhung der Jahressonderzahlung. Hat man in letzter Zeit irgendwo etwas darüber gehört, wie diese Teile des Tarifabschlusses auf den Beamtenbereich übertragen werden sollen?

Johnny75

Zitat von: Badener1 in 10.02.2026 14:49wie diese Teile des Tarifabschlusses auf den Beamtenbereich übertragen werden sollen?

Gar nicht.

ToniHassla

Zitat von: Badener1 in 10.02.2026 14:49Der Tarifabschluss ging ja über die reine Erhöhung der Tabellenentgelte hinaus. Z. B. Stichwort Erhöhung der Jahressonderzahlung. Hat man in letzter Zeit irgendwo etwas darüber gehört, wie diese Teile des Tarifabschlusses auf den Beamtenbereich übertragen werden sollen?

Es wird einfach darauf geschissen würde ich mal sagen  :)

Bund123

Soweit ich weiß, haben die Angestellten doch eine Erhöhung der Wechselschicht Zulage von 105€ auf 200€ erhalten.
Weiß jemand, ob diese Umsetzung auch noch für uns Beamte erfolgt ? Oder bleiben wir bei den 105€ ?


Jansen

Sorry für die vielleicht blöde Frage (ich lese im Alimentationsthread nicht mit)...

Wird es denn jetzt definitiv bei den 2,8% zum 01.05.26 bleiben? Hat vielleicht jemand Einblicke ins System, so dass er das bestätigen kann?

Brian Blake

#418
Zitat von: Jansen in 02.04.2026 20:48Sorry für die vielleicht blöde Frage (ich lese im Alimentationsthread nicht mit)...

Wird es denn jetzt definitiv bei den 2,8% zum 01.05.26 bleiben? Hat vielleicht jemand Einblicke ins System, so dass er das bestätigen kann?

Ja, die Besoldung wird zum 1.5.26 um 2,8% erhöht ausgezahlt. Die Erhöhungen werden irgendwann in einem Bundesalimentationsgesetz mit aufgehen und sicher nicht zurückgenommen.

ChristopherBlair

Die Tarifverhandlungen sind mittlerweile solange her und ich glaube nicht, dass es vor dem Jahresende Überhaupt etwas geben wird. Dann kommt die Vermengung der Übernahme des Tarifergebnisses mit der Amtsangemessenen Alimentation und wenn da mehr als 1% mehr, als bei der Übernahme des Tarifergebnisses ab A11 rauskommt, fress ich nen Besen.

Was sicher nicht kommen wird ist die Übernahme der Erhöhung der bei uns in die Tabelle eingearbeiteten Jahressonderzahlung sowie der zusätzliche Urlaubstag, den die Kollegen im Angestelltenverhältnis erhalten. Und warum? Weil das die Gewerkschaften, allen voran auch der DBB erst gar nicht gefordert haben.
Aber was will man von denen auch erwarten...?
Die fordern ja auch seit mehr als 20 Jahren immer ein "Zurück zur 39-Stunden-Woche", haben aber "vergessen", dass es die für Bundesbeamte nie gab. Meine Arbeitszeit zumindest wurde von 38,5 Stunden erst auf 40 und dann noch einmal auf 41 Stunden erhöht.
Ich habe jegliches Vertrauen in die das BMI verloren, dass hier jemals amtsangemessen besoldet wird, die als temporär angekündigten Einschnitte bei Jahressonderzahlung und Arbeitszeit rückgängig gemacht werden oder Tarifergebnisse inhaltsgleich übertragen werden, ohne dass der Rotstift angesetzt wird, z.B. die -0,2% für Versorgungsrücklagen.
Der amtierende Bundesminister des Inneren ist auch nur groß im Ankündigen und warme Worte verteilen. Was seine Parteiführung, der erfolgreiche Foodblogger, tatsächlich von uns hält, sieht man gerade bei der um 6 Monaten verzögerten Übernahme der Ergebnisse des TV-L in Bayern.
Da ich langsam gesundheitlich aufgrund einiger Erkrankungen an meine Grenzen komme, werde ich meinen tatsächliche Arbeitsleistung innerhalb meiner 41-Stunden-Woche wohl reduzieren müssen, um meiner Pflicht zur Gesunderhaltung nachzukommen und um zu vermeiden, dass ich zur Freude meines Dienstherrn noch früher das Zeitliche segne.