Beiträge Debeka 2026

Begonnen von wizzard, 08.10.2025 07:58

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Beamter2025

Zitat von: Saxum in 08.11.2025 11:50
Ein Kundenportal bestimmt, sxhon wegen der Belege?

Nein, Belege werden über eine App eingereicht oder über ein Formular.

Das Kundenportal scheint wohl geplant zu sein, ist aber aktuell noch in der Testphase:
Zitat
Wichtige Information

Während der Testphase steht das Portal ,,Meine Debeka" ausschließlich den Mitarbeitenden der Debeka-Gruppe mit der persönlichen Debeka-E-Mail-Adresse zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein Zugang für alle Mitglieder zur Zeit noch nicht möglich ist.

Wir informieren Sie, sobald das Portal allen Interessierten zur Verfügung steht.

Mayday

Zitat von: MisterMarc in 06.11.2025 00:08
Was mich verwundert ist bei der gegenüber dir erteilten Auskunft, warum der leistungsmäßig bessere Tarif (Unisex-Tarif) scheinbar 40 Euro günstiger als der leistungsmäßig sogar schlechtere Bisex-Tarif sein soll.

Vielleicht weil man gezielt Leute in den Unisex-Tarif locken will, um dann später wegen der besseren (teureren) Leistungen doch die Beiträge wieder überproportional anzuheben?

Saxum

Ne ... so funktioniert das nicht mit den Beitragserhebungen / -erhöhungen *sigh* immer diese Mythen die gerne dafür vorgetragen werden. Auch wenn man diese als ,,offene Frage" formuliert, ändert es nichts dran. Dafür gibt es strikt reglementierte Berechnungsvariablen.

Wenn diese dann entsprechend aus der Kalkulation ausscheren, werden diese eben nachgebessert. Im wesentlichen sind es drei a) Kostensteigerungen b) Zinssatz / Kapitalmarkt und c) Sterbetafeln / Lebenserwartung und natürlich auch ggf. größere Ereignisse die länger bestehen und durch alle Kollektive ziehen wie zB ein häufigeres Auftreten einer (neuen) Erkrankung die dann eben zu berücksichtigen ist. Es gilt das Äquivalenzprinzip.

In der Bisex Welt gibt es eben ,,zwei Risikogruppen" die sich gegenseitig auch wiederum bedingen während in der Unisex Welt es auf ,,alle Schultern" verteilt wird und so auch eher dem Durchschnitt entspricht. Möglicherweise haben eben auch geschlossener Versichertenkollektive eher damit verbundene demografische und ökonomische Effekte. Akutare können dazu sicherlich mehr sagen als ich, aber so im groben soweit ich weiss.

CK7985

Zitat von: BeamtervomDienst in 07.11.2025 10:40
Auch bei mir kam gestern Debeka-Post mit der 2. Erhöhung in Folge. Für 2026 um +10%.
Versicherung besteht seit 2003; männlich, knapp 50 Jahre alt und im Bisex-Tarif, beihilfeberechtigt in BaWü.
Beide Kinder sind im Unisex.
Bin wie folgt versichert: P/Z/BE1/PVB und liege bei knapp 300 EUR.

Ich werde weiterhin im Bisex-Tarif verbleiben, da ich überwiegend damit zufrieden bin und die Debeka auch schon mal kulant sich gezeigt hat. Zudem glaube ich nicht, dass die Unisex-Tarife auf Dauer kostengünstiger sich verhalten. Eher im Gegenteil, werden da mit mehr/vermeintlich besseren Zusatzleistungen dann eben auf dem "Seitenweg" noch erhöhte Beiträge fällig werden.
Vor dem Hintergrund, dass die Kinder ja "irgendwann rausfallen" und im Vergleich zu den Kosten/Leistungen der GKV ist der Beitrag zwar nicht schön, aber NOCH irgendwie tragbar.
Wenn dem nicht mehr so ist, dann werden neue Überlegungen angestellt. Aber wenn ich lese, das Berater/Vertreter massenweise Leute vom Bi- in den Unisex (angeblich ohne Gesundheitsfragen) überführen, dann weiß man auch, dass bei so einem Geschäft auch die Provisionserzielungsabsicht eine nicht minder wichtige Rolle spielt. Und sind da erstmal (fast) alle "drin", kann man ja seitens Debeka wieder Gründe für Beitragserhöhungen generieren..... Ein Schelm wer böses denkt...

Ich habe mit einer Bezirksleiterin der Debeka eine kompetente Ansprechpartnerin, die sich zügig um meine Anliegen kümmert.
Aussage von ihr:
"Es ist korrekt, dass die alten Bisex-Tarife geschlossen sind, demnach keine neuen Personen seit 2012 hinzugekommen sind, was am Ende bedeutet, dass mehr Leistungen ausgezahlt werden müssen demzufolge werden die Beiträge hier mehr steigen als die Unisextarife."
Ist ja auch ziemlich logisch.
Die Kohorte der Bisexler altert weit schneller, da es keine neuen Mitglieder seit 13 Jahren gibt.
Hohes Alter = mehr Erkrankungen und Behandlungen
Selbstverständlich müsste ich gut 10 Gesundheitsfragen beantworten, die aber ziemlich harmlos sind.
Außer paar klassischen, ambulanten Arztbesuchen in den letzen 2 Jahren war bei mir nix los.
Umso älter man ist, umso unwahrscheinlich wird ein bezahlbarer Wechsel, sofern die Debeka ihn zulässt, wenn immer mehr Fragen mit JA beantwortet werden und die Risiken und somit die Beiträge spürbar steigen.
Daher werde ich die Chance noch nutzen, vor allem wenn die Beiträge bei besseren Leistungen ähnlich ausfallen.
Dann gibt es keinerlei Gründe für den Verbleib im Bisex.

egonkrenz

wenn ich nicht diverse sportverletzungen (achillsehenanriss, knie OP, Schulter OP, usw) gehabt hätte, dann würde ich auch wechseln aber ich warte einfach mal noch die nächste erhöhung der beiträge ab. schlussendlich kann ich immer noch weitaus risikoärmer vom bisex in den unisex mit eintritt in die pension wechseln. mir persönlich ist im alter eine chefarztbehandlung und einzelzimmer wichtiger geworden als es das noch in meinen jungen jahren war. diese option (wahlleistungen) hab ich nämlich irgendwann mal aus kostengründen aus meinem vertrag genommen

BeamtervomDienst

Zitat von: CK7985 in 10.11.2025 00:48
Zitat von: BeamtervomDienst in 07.11.2025 10:40
Auch bei mir kam gestern Debeka-Post mit der 2. Erhöhung in Folge. Für 2026 um +10%.
Versicherung besteht seit 2003; männlich, knapp 50 Jahre alt und im Bisex-Tarif, beihilfeberechtigt in BaWü.
Beide Kinder sind im Unisex.
Bin wie folgt versichert: P/Z/BE1/PVB und liege bei knapp 300 EUR.

Ich werde weiterhin im Bisex-Tarif verbleiben, da ich überwiegend damit zufrieden bin und die Debeka auch schon mal kulant sich gezeigt hat. Zudem glaube ich nicht, dass die Unisex-Tarife auf Dauer kostengünstiger sich verhalten. Eher im Gegenteil, werden da mit mehr/vermeintlich besseren Zusatzleistungen dann eben auf dem "Seitenweg" noch erhöhte Beiträge fällig werden.
Vor dem Hintergrund, dass die Kinder ja "irgendwann rausfallen" und im Vergleich zu den Kosten/Leistungen der GKV ist der Beitrag zwar nicht schön, aber NOCH irgendwie tragbar.
Wenn dem nicht mehr so ist, dann werden neue Überlegungen angestellt. Aber wenn ich lese, das Berater/Vertreter massenweise Leute vom Bi- in den Unisex (angeblich ohne Gesundheitsfragen) überführen, dann weiß man auch, dass bei so einem Geschäft auch die Provisionserzielungsabsicht eine nicht minder wichtige Rolle spielt. Und sind da erstmal (fast) alle "drin", kann man ja seitens Debeka wieder Gründe für Beitragserhöhungen generieren..... Ein Schelm wer böses denkt...

Ich habe mit einer Bezirksleiterin der Debeka eine kompetente Ansprechpartnerin, die sich zügig um meine Anliegen kümmert.
Aussage von ihr:
"Es ist korrekt, dass die alten Bisex-Tarife geschlossen sind, demnach keine neuen Personen seit 2012 hinzugekommen sind, was am Ende bedeutet, dass mehr Leistungen ausgezahlt werden müssen demzufolge werden die Beiträge hier mehr steigen als die Unisextarife."
Ist ja auch ziemlich logisch.
Die Kohorte der Bisexler altert weit schneller, da es keine neuen Mitglieder seit 13 Jahren gibt.
Hohes Alter = mehr Erkrankungen und Behandlungen
Selbstverständlich müsste ich gut 10 Gesundheitsfragen beantworten, die aber ziemlich harmlos sind.
Außer paar klassischen, ambulanten Arztbesuchen in den letzen 2 Jahren war bei mir nix los.
Umso älter man ist, umso unwahrscheinlich wird ein bezahlbarer Wechsel, sofern die Debeka ihn zulässt, wenn immer mehr Fragen mit JA beantwortet werden und die Risiken und somit die Beiträge spürbar steigen.
Daher werde ich die Chance noch nutzen, vor allem wenn die Beiträge bei besseren Leistungen ähnlich ausfallen.
Dann gibt es keinerlei Gründe für den Verbleib im Bisex.


Die Meinung Ihrer Bezirksleiterin in allen Ehren, aber ist das nicht die allseits bekannte Argumentation von Debeka-Vertretern?
Jedenfalls besagt die hier schon mal aufgeführte Aufstellung von "Schlemann" unter dem Punkt "Falsche Aussagen von Debeka Vertretern zur ,,Vergreisung"" etwas anderes.
https://schlemann.com/debeka-unisex-oder-debeka-bisex/

Und die Ergänzung "Schließung, Vergreisung und Entmischung von PKV-Tarifen" auch.
https://schlemann.com/krankenversicherung/vorurteile-fragen-private-krankenversicherung/#Schliessung_Vergreisung_und_Entmischung_von_PKV-Tarifen

Zudem sind Gesundheitsfragen nur für "unbelastete" Mitglieder "harmlos". Bei Leuten mit gewissen Vorgeschichten halt nicht und das kann eben zu den Ausschlüssen, Risikozuschläge führen. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass auch die Unisextarife über längere Zeit keine wesentlichen Erhöhungen erfahren werden.

Panel1

Wie wird denn der Beitrag für eine Person ermittelt die neu in einen Tarif eintritt, aber älter ist, als die anderen Versicherten ? Die hätte eigentlich keine Kohorte weil sie alleine ist. Das ist natürlich eine rein theoretische Frage. In der Regel ist es doch so, dass ein Tarif angeboten wird und dann meist junge Menschen sich privat krankenversichern. Ganz klassisch eben bei einer Beamtenlaufbahn. Dann wird die Kohorte gleichmäßig älter.

Vielleicht ist das mit den Kohorten auch nicht so streng wie man denkt und es zählt z. B. nur 30% in die Beitragsermittlung mit rein.

Wenn jetzt ein 50 Jähriger im Bisex höhere Beiträge zahlt als ein 50 Jähriger im Unisex müsste das doch bedeuten, dass die Kohorte im Unisex gesünder wäre. Da es den Unisex aber noch nicht so lange gibt woher weiß die Versicherung das ? Sie kann das dann nur schätzen d. h. kalkulieren. Und wenn das dann nicht hinkommt muss erhöht werden, weil die Leistungsausgaben gestiegen sind.

@Egon
Bist du dir sicher, dass du Wahlleistungen ohne Gesundheitsprüfung bei Änderung des Beihilfeanspruchs buchen kannst ? Ich hatte das seinerzeit so verstanden, dass man seinen B20 K (Unisex) der wegfällt bei 70 % Beihilfe wiederbekommt ohne Zuschläge, sodass man nicht auf einmal Risikozuschläge hat, weil man temporär einen höheren Beihilfesatz bekommt.

egonkrenz

Zitat von: Panel1 in 10.11.2025 12:29
Wie wird denn der Beitrag für eine Person ermittelt die neu in einen Tarif eintritt, aber älter ist, als die anderen Versicherten ? Die hätte eigentlich keine Kohorte weil sie alleine ist. Das ist natürlich eine rein theoretische Frage. In der Regel ist es doch so, dass ein Tarif angeboten wird und dann meist junge Menschen sich privat krankenversichern. Ganz klassisch eben bei einer Beamtenlaufbahn. Dann wird die Kohorte gleichmäßig älter.

Vielleicht ist das mit den Kohorten auch nicht so streng wie man denkt und es zählt z. B. nur 30% in die Beitragsermittlung mit rein.

Wenn jetzt ein 50 Jähriger im Bisex höhere Beiträge zahlt als ein 50 Jähriger im Unisex müsste das doch bedeuten, dass die Kohorte im Unisex gesünder wäre. Da es den Unisex aber noch nicht so lange gibt woher weiß die Versicherung das ? Sie kann das dann nur schätzen d. h. kalkulieren. Und wenn das dann nicht hinkommt muss erhöht werden, weil die Leistungsausgaben gestiegen sind.

@Egon
Bist du dir sicher, dass du Wahlleistungen ohne Gesundheitsprüfung bei Änderung des Beihilfeanspruchs buchen kannst ? Ich hatte das seinerzeit so verstanden, dass man seinen B20 K (Unisex) der wegfällt bei 70 % Beihilfe wiederbekommt ohne Zuschläge, sodass man nicht auf einmal Risikozuschläge hat, weil man temporär einen höheren Beihilfesatz bekommt.


mir wurde mehrfach und von unterschiedlichen debekamenschen mitgeteilt (leider nur mündlich), dass ich bei einer änderung der Beihilfe dann auch bei der debeka einen anderen tarif wechseln und wahlleistungen dazubuchen kann ohne gesundheitsprüfung. das würde dann natürlich einen höheren monatlichen beitrag bedeuten. bei mir wäre ein wechsel also voraussichtlich dann erst möglich, wenn ich in die pension gehe.

mittlerweile werde ich aber dank forum hier immer kritischer, ob das auch stimmt mit dem wechsel ohne gesundheitscheck wenn ich in die pension gehe.

Saxum

Zitat von: Panel1 in 10.11.2025 12:29
Wie wird denn der Beitrag für eine Person ermittelt die neu in einen Tarif eintritt, aber älter ist, als die anderen Versicherten ?

Die Kohorte ist dann i.d.R. eher der "Jahrgang". Das Eintrittsalter fällt dann eben mit entsprechender höherer "Eintrittskalkulation" an. Weil man da von der Standardkalkulation abweicht die z.B. ausgerechnet hat, dass ein Versicherter vom 21 Lebensjahr bis zum durchschnittlichen Verscheiden so lange Beiträge für die jeweils tariflichen Leistungen gezahlt hat (unter der Prämisse der zum Zeitpunkt der Kalkulation vorherrschenden Variablen (Medizinische Kosten, Zinssatz, Lebenserwartung/Sterbetafel, etc.).

Jemand der mit "50 Jahren" eintritt hat muss also mehr Zahlen um der Kalkulation zu entsprechen, zudem ja vor allem im Alter auch die Wahrscheinlichkeit von Erkrankungen höher ist.

So grob vereinfacht mWn dargestellt .... für näheres bitte entsprechende Lektüre bemühen.


Zitat von: Panel1 in 10.11.2025 12:29
@Egon
Bist du dir sicher, dass du Wahlleistungen ohne Gesundheitsprüfung bei Änderung des Beihilfeanspruchs buchen kannst ? Ich hatte das seinerzeit so verstanden, dass man seinen B20 K (Unisex) der wegfällt bei 70 % Beihilfe wiederbekommt ohne Zuschläge, sodass man nicht auf einmal Risikozuschläge hat, weil man temporär einen höheren Beihilfesatz bekommt.

Eine Änderung der Beihilfesätze ist *immer* möglich, dafür steht schon § 199 VVG und das ohne Gesundheitsprüfung wenn diese Änderung innerhalb der ersten 6 Monaten der jeweiligen Änderung erfolgt. Eine Tarifliche Änderung (z.B. Mehrleistungen) ist etwas anderes und ist in § 204 VVG geregelt und hierfür *kann* für die Mehrleisten eine Gesundheitsprüfung anfallen. Tun die Krankenversicherer auch in der Regel, weil man "schenkt" ja normalerweise nichts.

Mayday

Zitat von: CK7985 in 10.11.2025 00:48
Ich habe mit einer Bezirksleiterin der Debeka eine kompetente Ansprechpartnerin, die sich zügig um meine Anliegen kümmert.
Aussage von ihr:
"Es ist korrekt, dass die alten Bisex-Tarife geschlossen sind, demnach keine neuen Personen seit 2012 hinzugekommen sind, was am Ende bedeutet, dass mehr Leistungen ausgezahlt werden müssen demzufolge werden die Beiträge hier mehr steigen als die Unisextarife."
Ist ja auch ziemlich logisch.

Ist das so? Es gibt auch gegenteilige Einschätzungen:
ZitatKollektiv profitiert von Abgängen: Wenn ein Versicherter seinen Tarif verlasst (durch Kündigung oder Tod), verbleiben seine angesparten Altersruckstellungen im Kollektiv dieses Tarifs. Sie kommen damit den verbliebenen Versicherten zugute, was zur Stabilität der Beitrage beitragt.
https://derfairsicherungsladen.de/unisex-vs-bisextarife-in-der-pkv/

MoinMoin

Zitat von: Mayday in 10.11.2025 18:00
Zitat von: CK7985 in 10.11.2025 00:48
Ich habe mit einer Bezirksleiterin der Debeka eine kompetente Ansprechpartnerin, die sich zügig um meine Anliegen kümmert.
Aussage von ihr:
"Es ist korrekt, dass die alten Bisex-Tarife geschlossen sind, demnach keine neuen Personen seit 2012 hinzugekommen sind, was am Ende bedeutet, dass mehr Leistungen ausgezahlt werden müssen demzufolge werden die Beiträge hier mehr steigen als die Unisextarife."
Ist ja auch ziemlich logisch.
Bei Tod ja.
Bei Wechsel zu einer anderen Versicherung bedingt ja.
Bei Wechsel des Tarifs beim gleicher Versicherung nein.
Ist das so? Es gibt auch gegenteilige Einschätzungen:
ZitatKollektiv profitiert von Abgängen: Wenn ein Versicherter seinen Tarif verlasst (durch Kündigung oder Tod), verbleiben seine angesparten Altersruckstellungen im Kollektiv dieses Tarifs. Sie kommen damit den verbliebenen Versicherten zugute, was zur Stabilität der Beitrage beitragt.
https://derfairsicherungsladen.de/unisex-vs-bisextarife-in-der-pkv/

clarion

Ein altes Kollektiv hat eine höhere Lebenserwartung als ein junges Kollektiv ( weil die jung Gestorbenen schon aus der Statistik raus sind). Man sagt Beamten nach, im Schnitt älter als der Rest der Bevölkerung zu werden. Beide Tatsachen dürften eich negativ auf die Beitragshöhe auswirken.

Magda

Meine Versicherung wird ab 01.01.2026 5 Cent pro Monat günstiger  :D

Panel1

Bist du im Bi- oder Unisex-Tarif ?

flohafa

#239
Nach ebenfalls kräftiger, erneuter Steigerung in meinem Bi-Sex Tarif (P50, Z50) habe ich die DEBEKA angeschrieben, um mich über einen Wechsel in den Unisex-Tarif zu erkundigen. Anbei die Antwort des Debeka Vertreters, die (wie im Forum bereits beschrieben) die merkwürdige Argumentation verfolgt, dass der Bi-Sex immer teurer werde, da er geschlossen ist. Wie steht ihr dazu? Ich werde den Berater wohl damit konfrontieren, habe das Gefühl, dass ich in den Unisex Tarif gelockt werden soll...

"Gerne würden wir uns mit Ihnen gemeinsam anschauen, was möglich ist bei einem Wechsel in die Unisex Tarifwelt. In der Regel wird es günstiger für Sie bei deutlichen Steigerungen der Leistungen. Ebenfalls fallen hier keine so starken Beitragsanpassungen an, weil jedes Jahr neue Mitglieder dazu kommen. Die Bisex Tarifwelt ist seit 2013 geschlossen, bedingt durch eine gesetzliche Vorgabe, dementsprechend werden die Mitglieder immer älter oder versterben mit der Zeit, was wiederum zu diesen Anpassungen führt."