[HB] Besoldungsrunde 2025-2028 Bremen

Begonnen von Zauberberg, 17.02.2026 06:19

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robsn

Wir sollten unseren Dienstherren nicht so unter Druck setzen - erst einmal muss die 41H Woche umgesetzt werden, dann wird über die Übernahme der Ergebnisse nachgedacht  ::)

Zauberberg

Zitat von: robsn in 28.02.2026 16:21Wir sollten unseren Dienstherren nicht so unter Druck setzen - erst einmal muss die 41H Woche umgesetzt werden, dann wird über die Übernahme der Ergebnisse nachgedacht  ::)

Du hast Recht, aber vielleicht ein Telfonat von Herrn Fecker mit dem Kollegen aus SH wäre nett und dann bitte copy and paste !

FischCop

Gibts eigentlich schon was Neues? Irgendwie herrscht Schweigen auf allen Kanälen...auch zum Thema Einführung der ja an sich beschlossenen 41-Stunden-Woche ohne Ausgleich.

Leben die Gewerkschaften noch?

Zauberberg

Gute Frage ! Morgen ist Landtag, der Senat hat die 41 Stunden ab dem 01.07.2026 beschlossen, auf der TO des Landtages habe ich nichts gefunden.

Zur aA gab es gestern ein Bericht bei buten un binnen !

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/bremer-beamte-millionen-urteil-bundesverfassungsgericht-100.html

Dort war der DBB Bremen zu sehen, aber die Prognosen auf eine baldige Umsetzung von TVL und aA hörten sich nicht sooo vielversprechend an.



Frustrierter Beamter

Mittlerweile ist wieder eine Woche rum und man hört diesbezüglich nichts vom Senat. Was für einen Arbeitgeber haben wir eigentlich in Bremen?!

Schon die ehemalige Finanzsenatorin Karoline Linnert hatte die Beamten jahrelang schlecht und als Sparschwein behandelt. Dies scheint sich jetzt wohl fortzusetzen.

In immer belastenderen Zeiten sollen wir länger arbeiten als in anderen Bundesländern und zusätzlich lässt man uns jetzt seit Monaten im Ungewissen, ob die Tarifeinigung zeitgerecht auf uns Beamte übertragen wird, während andere Landesregierungen schon längst signalisieren, dass sie das tun werden.

Für mich sieht Wertschätzung unserer Arbeit anders aus. Man kann wirklich nur jedem raten, wenn man Beamter werden will, dies nicht in Bremen zu tun.

Vielleicht sollten wir Beamten uns im nächsten Jahr überlegen, wo wir bei der Wahl unseren Haken setzen.

ursus

Vorschlag: Zurück zum Thema. Obwohl das Land Bremen bereits zum vierten Mal in einer Jahresvorausschau des BVerfG aufgeführt ist, Schleswig - Holstein und das Saarland bereits zum zweiten Mal, wird es im ersten Halbjahr des Jahres 2026 definitiv keinen neuen Beschluss des BVerfG zur aA geben. Das BVerfG hat den entsprechenden Landtagen  sowie den entsprechenden Landesregierungen, vertreten durch das Ministerium für Inneres Gelegenheit zu einer erneuten Stellungnahme bis zum 30.Juni 2026 gegeben. Erfahrungsgemäß beantragen die Besoldungsgesetzgeber Fristverlängerungen, die auch regelmäßig gewährt werden, was wiederum die Angelegenheit noch weiter verzögern wird! Es ist daher davon auszugehen, dass frühestens Ende des Jahres - wenn überhaupt - eine erneute Entscheidung des BVerfG zur aA zu erwarten ist. Erinnert man sich daran, dass zur Zeit über 70 Verfahren aus 14 der 17 Besoldungsrechtskreise dem BVerfG zur Entscheidung vorliegen und es sich dabei um "unmittelbar, also sofort gültige" Alimentationsansprüche handelt, ist es schon frech den Begriff von einem "effektiven Rechtschutz" überhaupt in den Mund zu nehmen. Vielmehr ist hier eine falsche Realitätswahrnehmung bzw. eine Realitätsverweigerung, nicht nur der 17 Besoldungsgesetzgeber, sondern viel schlimmer, sogar des BVerfG festzustellen. Herr Stuttmann hat bereits im Jahr 2015 auf diesen unhaltbaren Zustand hingewiesen, wie das BVerfG selbt in seiner jüngsten Entscheidung zitiert. Die Hoffnung stirbt zulezt. Ich hoffe dass die Beamtenschaft endlich wach wird und handelt, nicht immer nur abwartet und sich vertrösten lässt. Nehmt das Heft des Handelns in die Hand klagt und stellt Anträge auf einstweiligen Rechtschutz! Nur die Masse und nicht der Einzelne kann eine Besserung herbei führen.

arbeitswütig

Wann gedenkt sich Bremen zu äußern, als einziges und letztes Bundesland? Bis auf die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit, kam ja nicht viel. *Wertschätzung*