Lohnt es sich? Fachgebietsleitung Katastrophenschutz

Begonnen von Hansa_Rostock112, Gestern um 14:00

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Hansa_Rostock112

Moin,

ich habe die Zusage für eine Stelle Fachgebietsleitung Katastrophenschutz bei einem Landkreis im Süden Deutschlands erhalten. E 11 + Führung auf Probe für 1 Jahr. Teilung des Büros mit einer anderen Fachgebietsleitung

Hier die größten Stelleninhalte:
Führungsaufgaben bei Katastrophen und Großschadenslagen, Fachliche und Persönliche Führung von 5 Mitarbeitern, Erstellung und Fortschreibung von diversen Notfallplänen, Zivilschutzplänen und Katastrophenschutzplanungen, Fachaufsicht Katastrophenschutzeinheiten

Was meint ihr vom Bauchgefühl? Lohnt sich die E11 für die große Verantwortung bzw. für das große Aufgabengebiet?

Habe aktuell eine E10 und lebe ein ruhiges Leben bei einem anderen Arbeitsgeber. Alles ist entspannt und habe gerade auch keine Führungsaufgaben


Chrille1507

Auf diese Frage wirst du wahrscheinlich von 10 Leuten 11 Antworten bekommen.

Gegenfrage: Warum hast du dich denn beworben?
Die Aufgaben bzw. das Aufgabengebiet war in der Stellenausschreibung (inkl. der Eingruppierung) bereits klar.

Organisator

Zitat von: Hansa_Rostock112 in Gestern um 14:00Was meint ihr vom Bauchgefühl? Lohnt sich die E11 für die große Verantwortung bzw. für das große Aufgabengebiet?

Habe aktuell eine E10 und lebe ein ruhiges Leben bei einem anderen Arbeitsgeber. Alles ist entspannt und habe gerade auch keine Führungsaufgaben

Das weißt nur du selbst. Die einen finden Führungsaufgaben toll, weil man weniger Detailwissen braucht; andere finden Führungsaufgaben doof, weils was mit Menschen zu tun hat.

Aus meiner Sicht lohnt es sich nie, für 100-200 € mehr in der Tasche einen Job zu machen, den man nicht mag.

Max87

ZitatHabe aktuell eine E10 und lebe ein ruhiges Leben bei einem anderen Arbeitsgeber. Alles ist entspannt und habe gerade auch keine Führungsaufgaben

Das hört sich doch nach einen entspannten Leben an ? Wieso hast du dich woanders beworben ? Wenn der Anreiz nach einer neuen Herausforderung da ist, du noch was erreichen willst - dann könnte ich ein Wechsel verstehen. Bzw. wirst du dir darüber schon Gedanken gemacht haben, sonst hättest du dich nicht beworben.

Die Antwort ob du das richtige machst, liegt nur bei dir. Ich persönlich wäre mit der E10 zufrieden und mir wäre esinruhiges Leben wichtiger als Stress und eine Führungsrolle.

FearOfTheDuck

Ohne Katastrophe könnte der Job spannend und chillig zugleich sein, mit Katastrophe wärst du sicherlich immer vorne mit dabei. Ohne die Behörde und ihre Struktur zu kennen und das Konzept zum Katastrophenschutz dort  oder das Team, lässt sich tatsächlich wenig sagen.

MeTe

Aufgrund der geringen Spreizung der Entgelttabelle "lohnt" sich die Übernahme von Verantwortung im öD meiner Ansicht nach nahezu nie finanziell - wenn man es im  Verhältnis zum Mehraufwand bzw. dem persönlichen Engagement das dafür von einem dann erwartet wird sieht.

Hast du im Prinzip ja selbst schon ausformuliert: Fachgebietsleitung für einen ganzen Landkreis vs. ruhige Kugel und keine Führungsaufgaben entsprechen in deinem Beispiel netto 100-200€. Ist das der Verantwortung angemessen? Nö, wohl kaum. Ist das normal? Jo, m.M.n. leider schon. So ist der öD leider strukturiert.

Den finanziellen Teil abgehakt, würde ich persönlich wechseln? Ja absolut. Einfach weil ich gerne etwas voranbringen möchte, meine Ideen verwirklichen möchte, statt nur weisungsgebunden zu tun was andere sagen.  Das aber trotz der Bezahlung, nicht wegen der Bezahlung.

Die Frage ist also nicht ob E11 oder E10, sondern eher was du lieber machen willst, was für dich interessanter klingt, womit du dich besser arrangieren kannst... Und das kannst nur du dir selbst beantworten.




Autodoc

Das kommt Meinung nach auch immer aufs Team an und mit den Leuten, die dir zu arbeiten müssen.

Ich selbst war auch schon mal im Krisenstab beim Landkreis in der Koordinierungsgruppe starb tätig und dort als zur arbeite in der IuK ( Information und Kommunikation).

Dort hat man zum Beispiel ausgearbeitet was passiert, wenn die Kommunikationswege abbrechen im Landkreis. 

Auf solchen Stellen hat man viel Netzwerkarbeit. Wenn dich das reizt, dann würde ich auf jeden Fall die neue Aufgabe übernehmen.

Und wer weiß, wofür es noch zu gebrauchen ist.