Bundesalimentationsgesetz

Begonnen von Admin, 15.04.2026 14:03

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GoodBye

Zitat von: InternetistNeuland in 04.07.2026 23:00Und bei den 3.422,43€ kommen doch noch 1000€ Kindergeld on Top.

Kannst du gleich PKV wieder abziehen.
,,Man kann alles begründen, selbst die Wahrheit." Oscar Wilde

,,Wer die Menschen betrügen will, muss das Absurde plausibel machen." Johann Wolfgang von Goethe

Alexander79

Zitat von: DeltaR95 in 04.07.2026 17:51Nach dem neuen Rechner (4K - 2 Kinder - Lohnsteuerklasse III) erhält der A5 Stufe 2 in Brandenburg 3.422,43 € NETTO.
2944,40 Grundgehalt.
377,16€ FZ Kind 1
377,16€ FZ Kind 2
757,00€ Familiensonderzuschlag
4455,75€.
Netto also 3998,50€


Oben drauf würde zwar noch das Kindergeld kommen, aber dafür kannst die PKV wieder abziehen.
Ich will jetzt nicht sagen das reicht, aber wir sind doch relativ weit von deinen 3422€ entfernt.

GoodBye

Nur, dass man den Sonderzuschlag auch schon mal rausrechnen kann, weil er höchstwahrscheinlich verfassungswidrig ist.
,,Man kann alles begründen, selbst die Wahrheit." Oscar Wilde

,,Wer die Menschen betrügen will, muss das Absurde plausibel machen." Johann Wolfgang von Goethe

DeltaR95

Zitat von: Alexander79 in Gestern um 06:332944,40 Grundgehalt.
377,16€ FZ Kind 1
377,16€ FZ Kind 2
757,00€ Familiensonderzuschlag
4455,75€.
Netto also 3998,50€


Oben drauf würde zwar noch das Kindergeld kommen, aber dafür kannst die PKV wieder abziehen.
Ich will jetzt nicht sagen das reicht, aber wir sind doch relativ weit von deinen 3422€ entfernt.


Ich habe doch geschrieben, dass ich den Rechner hier auf der Website verwendet habe, Herr Gott noch mal... oder liegt dir schon der gesamte Entwurf zum Gesetz aus Brandenburg vor, so dass klar ist, dass dieser Sonderzuschlag bleibt?

Zitat von: InternetistNeuland in 04.07.2026 23:00Und bei den 3.422,43€ kommen doch noch 1000€ Kindergeld on Top.

Wieso 1.000 € bei 2 Kindern? Das sind dann doch nur 2 x 259 €?

Zitat von: GoodBye in 04.07.2026 22:35Sicher bei den Zahlen? Halte ich für zu hoch, 2024 waren es glaube ich 27560. Damit wäre man bei ca. 4225 netto im Monat.

Fehlen so ca. 800 Euronen im Monat dann.

https://www.statistikportal.de/sites/default/files/2026-02/AR.7%20Einkommensverteilung%20und%20-ungleichheit%20des%20Netto%C3%A4quivalenzeinkommens%2C%20Bundesl%C3%A4nder.xlsx

Diese habe ich verwendet.

arbeitswütig

Ist das mit dem Referentenentwurf nun endgültig vom Tisch oder wird da noch, vielleicht auch in reduzierter Form, etwas kommen bzgl. der aA?

Sputnik1978

Bekommen wir nach dem jüngsten BILD-Artikel bald das HomeOffice gestrichen?

emdy

Ich hab als Beamter sowieso schon im Gespräch mit Freunden in der Wirtschaft das Gefühl viel zu viel zu arbeiten.

Glaube es wird Zeit für einen Homeoffice-Tag am See.

Sputnik1978

Zitat von: emdy in Gestern um 13:52Ich hab als Beamter sowieso schon im Gespräch mit Freunden in der Wirtschaft das Gefühl viel zu viel zu arbeiten.

Glaube es wird Zeit für einen Homeoffice-Tag am See.

Das Gefühl bekomme ich in Gesprächen auch immer öfter.

Die landläufige Meinung ist ja immer

Beamte = faul, bürokratisch und ineffizient
Freie Wirtschaft = fleißig, effektiv und produktiv

Wenn ich sehe, welche Arbeitsberge bei uns gewubbt werden und welchen Output Bekannte in der freien Wirtschaft haben, müssen wir uns m.E. nicht verstecken.


GeBeamter

Zitat von: Sputnik1978 in Gestern um 13:22Bekommen wir nach dem jüngsten BILD-Artikel bald das HomeOffice gestrichen?

Ich konnte den Artikel nicht lesen, aber ausweislich des Teasers "verraten" da scheinbar einige Beamte die Auswüchse ihrer Kolleginnen und Kollegen im Home Office.

Wie gesagt, ich habe ihn nicht gelesen, aber der Vorwurf während des Home Office Ski zu fahren, ist dann lächerlich, wenn der Beamte das außerhalb der Arbeits- und Funktionszeit macht. Sprich: vier Stunden Dienst, ausstempeln, zwei Stunden mittags auf die Piste, vier Stunden Dienst. Wo wäre da das Problem, wenn dadurch Erreichbarkeitszeiten nicht gerissen wird und der Output stimmt? Das ist für mich als Vorgesetzter der Gratmesser.

Vermutlich hat die Bild Mal wieder die Boomer-Fraktion im Amt gefragt, die jeden Tag 6 bis 16 Uhr Dienst in der Dienststelle schiebt, Home Office ablehnen, weil da wäre man ja unter Kontrolle "der Alten" und in Wahrheit in neun Stunden Anwesenheit in der Dienststelle 1 Std. Zeitung lesen, 1h quatschen mit und 2 Stunden quatschen ohne Kaffee, 3 Stunden arbeiten im Zwei-Finger-Suchsystem und dazwischen Mittagspause in der Kantine der Dienststelle inkl. Zeitgutschrift.

Ich gebe der Bild Mal einen ultimativen Tipp: die Startup-Szene im Coworking-Space beobachten.
Da kann man dann jeden Tag die Zeitung voll machen mit Schlagzeilen wie: fairgehandelte Bio-Kaltgetränke und Kaffee vom Star-Barista: freie Wirtschaft immer verrückter.
Oder: After-Job Disco und Nackenmassage am Schreibtisch: ist das euer Ernst?
Das alles, um dieses bedruckte Toilettenpapier mit den vier Buchstaben noch schön an die Handwerker zu verhökern, die kein Home Office machen können und auch über Beamte oder modern work prima aufregen können.

RArnold

Da wir, gemäß Weisung Finanzministerium, gar nicht genug Arbeitplätze für alle haben, wird das gar nicht möglich sein.

PolareuD

#2290
Morgen soll der Kabinettsbeschluss zum Haushalt 2027 erfolgen. Dann lassen sich ggf. auch die personellen Verstärkungsmittel für 2027 einsehen.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/klingbeil-haushalt-neuverschuldung-100.html
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.), röm. Redner u. Schriftsteller:
,,Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!"

gio

Zitat von: PolareuD in Gestern um 20:33Morgen soll der Kabinettsbeschluss zum Haushalt 2027 erfolgen. Dann lassen sich ggf. auch die personellen Verstärkungsmittel für 2027 einsehen.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/klingbeil-haushalt-neuverschuldung-100.html


Wäre schön...

AltStrG

Ich habe es schon mal aus der Sicht eines Unparteiischen gesagt: auch Brandenburg wird durch die neuen Erhöhungen in der Alimentation noch immer nicht verfassungsgemäß besolden, sondern sich "nur" an die Spitze der Besolder stellen, aus Gründen. Ich würde nach Verkündung der Gesetzesänderung weiter Widerspruch einlegen und ggf. klagen (Partnereinkommen).

BalBund

Zitat von: AltStrG in Gestern um 21:22Ich habe es schon mal aus der Sicht eines Unparteiischen gesagt: auch Brandenburg wird durch die neuen Erhöhungen in der Alimentation noch immer nicht verfassungsgemäß besolden, sondern sich "nur" an die Spitze der Besolder stellen, aus Gründen. Ich würde nach Verkündung der Gesetzesänderung weiter Widerspruch einlegen und ggf. klagen (Partnereinkommen).
Auch ich bin unparteiisch , wenn ich sage, dass es eben doch eine Rolle spielt. Einerseits, weil es eben im internen Wettbewerb der Länder und des Bundes einen erheblichen Wechsel an der Spitze gab und zudem mittlerweile allen klar sein dürfte, dass es auch in absehbarer Zukunft von keiner Stelle eine amtsangemessene Alimentation geben wird, einfach, weil die Dienstherren nicht wollen. Andererseits, weil es eben für einige hier doch einen Unterschied macht, wem sie ihre Loyalität andienen. Einem Land, das versucht, die Balance zwischen Kasse und Erfordernissen zu schaffen, oder einem Dienstherren, der jährlich wiederkehrend, sofortige, baldige, zeitnahe Besserung verspricht, aber nichts abliefern kann, weil er innerhalb der Koalition keine Einigung erzielen kann.

nach Diktat verreist.

GeBeamter

Zitat von: AltStrG in Gestern um 21:22Ich habe es schon mal aus der Sicht eines Unparteiischen gesagt: auch Brandenburg wird durch die neuen Erhöhungen in der Alimentation noch immer nicht verfassungsgemäß besolden, sondern sich "nur" an die Spitze der Besolder stellen, aus Gründen. Ich würde nach Verkündung der Gesetzesänderung weiter Widerspruch einlegen und ggf. klagen (Partnereinkommen).

Ich denke so wie einige hier, dass der Bund, sollte er wieder Spitzenbesolder werden wollen, über die Hürde Brandenburg wird springen müssen. Natürlich ist es der Anspruch der Beamten, dass ihre Besoldung verfassungskonform ist. Ich habe aber als Beamter einmal gut mittig im Raum gestanden. Mittlerweile ist die Wand meinem Rücken finanziell jedoch erheblich nahe gekommen. Und da nehme ich erst einmal gerne mit, was der Wettbewerb des Bundes und der Länder zunächst abwirft, um dann, wie du sagst, weiter durch Widerspruch den DH in Richtung einer verfassungskonformen Besoldung zu "drängen".