Bundesalimentationsgesetz

Begonnen von Admin, 15.04.2026 14:03

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Pumpkin76

Zitat von: GoodBye in Gestern um 15:17Auch SPD und Grüne dürfen in Bayern als Opposition einen Antrag auf abstrakte Normenkontrolle stellen.

Damit sind wir aber dann beim Systemversagen oder konzertierten Verfassungsbruch. Die Opposition hat kein Interesse, weil nämlich in anderen Bundesländern oder beim Bund diese Parteien die Regierung stellen. Da möchte man natürlich ungern vom BVerfG zeitnah Richtungsweisung empfangen.

Pfff, denen war das fiktiv angesetzte Partnereinkommen eher noch zu niedrig..

GoodBye

Zitat von: Pumpkin76 in Gestern um 15:26Pfff, denen war das fiktiv angesetzte Partnereinkommen eher noch zu niedrig..

Keine Ahnung, da aber hier föderale ,,Zusammenarbeit" stattfindet, nicht umsonst war die Creme de la Creme wohl in Speyer versammelt, wird keine Partei, die sich in einem Bundesland in der Opposition befindet, aber in einem anderen Bundesland regiert, ihrer zugedachten Aufgabe nachkommen. Weshlab gibt es wohl das mittel der abstrakten Normenkontrolle?!
,,Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert." Oscar Wilde

,,Wer die Menschen betrügen will, muss das Absurde plausibel machen." Johann Wolfgang von Goethe

DeltaR95

Das Verhalten der Dienstherrn ist und bleibt Rosinenpickerei auf Kindergarten-Niveau. Wenn die Beamten zu teuer sind, muss der Bundestag halt das Grundgesetz anpassen und das Berufsbeamtentum aufgeben. Die Bestandsbeamten werden dann bis zum Ende mit aA durchgezogen bzw. man muss halt ein "Goldener-Handschlag"-Gesetz erlassen. Ich schaue mir dann an, wie Bund, Länder und Kommunen ihren Bedarf nur mit Angestellten decken wollen  ;D

Da aber gar nichts in dieser Hinsicht passiert und eher noch mehr Beamtenstellen geschaffen werden, könnte man denken, die Dienstherrn wollen das Berufsbeamtentum erhalten, gerade weil es so "billig" ist und sich die Beamten ohnehin nicht rechtlich effektiv zur Wehr setzen können  ::)


Knecht


netzguru

Zitat von: Rheini in Gestern um 11:38Samit entledigt man sich einer Vielzahl von WS. Mal sehen wieviele Beamte tatsächlich Klage einlegen.

Es werden aber sicher nicht viele sein.

Wie soll man Klagen, wenn kein Geld da ist.

Daninjo

Zitat von: netzguru in Gestern um 17:54Wie soll man Klagen, wenn kein Geld da ist.

Sofern das nachweislich zutrifft: Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen.

Imperator

Zitat von: Peter2025 in Gestern um 17:02Auch ganz interessant

https://www.business-punk.com/beamten-besoldung-2026-die-doppel-kluft-zwischen-a9-und-b1/

Die genannten Werte stimmen nicht. Der Auto geht von der Tabelle des Referentenentwurf vom April 2026 aus. Danach wären es 4.132,76 Euro brutto gewesen. Tatsächlich sind es aber sogar nur 3551,63€. Die Kluft ist also sogar noch deutlich größer. Das ist aber nicht das eigentliche Problem, sondern der geringe Verdienst an sich. Verrückt, wenn man überlegt, dass im Einstiegsamt des gehobenen Dienstes wofür ein Studium nötig ist, gerade einmal 3500€ brutto gezahlt werden. Und darin befindet sich noch das eingespeiste Weihnachtsgeld. Ein Armutszeugnis. Da gibt es viele Ausbildungsberufe bei denen man deutlich mehr erhält als das. Ohne Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder sonstigen Prämien.
Panem et circenses.

BPolFrust

Zitat von: Imperator in Gestern um 20:02Die genannten Werte stimmen nicht. Der Auto geht von der Tabelle des Referentenentwurf vom April 2026 aus. Danach wären es 4.132,76 Euro brutto gewesen. Tatsächlich sind es aber sogar nur 3551,63€. Die Kluft ist also sogar noch deutlich größer. Das ist aber nicht das eigentliche Problem, sondern der geringe Verdienst an sich. Verrückt, wenn man überlegt, dass im Einstiegsamt des gehobenen Dienstes wofür ein Studium nötig ist, gerade einmal 3500€ brutto gezahlt werden. Und darin befindet sich noch das eingespeiste Weihnachtsgeld. Ein Armutszeugnis. Da gibt es viele Ausbildungsberufe bei denen man deutlich mehr erhält als das. Ohne Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder sonstigen Prämien.

Wir sind ja auch die Fußabtreter des BMI.
Seit Jahren an der Belastungsgrenze und es wird immer schlimmer.
Jetzt wird an allen Ecken gespart, die Beförderungen gekürzt, Leistungsprämien komplett gestrichen und die Leistungen der Heilfürsorge werden auch immer schlechter (wie in jedem System).
Aber gut...wehren können wir uns ja zum Glück nicht daher kann man es mit uns machen. 🫡

2strong

Zitat von: Imperator in Gestern um 20:02Verrückt, wenn man überlegt, dass im Einstiegsamt des gehobenen Dienstes wofür ein Studium nötig ist, gerade einmal 3500€ brutto gezahlt werden.
Das sind über 2,5k netto zum Berufseinstieg mit Anfang 20. Sozialversicherungspflichtig entspricht das knapp 50 brutto. Wer das als schlecht empfindet, kann sich nur bei sich selbst beschweren. Denn er konnte es vorher nachlesen und hat sich trotzdem dafür entschieden.

WchterBeamter23

Zitat von: 2strong in Heute um 00:11Das sind über 2,5k netto zum Berufseinstieg mit Anfang 20. Sozialversicherungspflichtig entspricht das knapp 50 brutto. Wer das als schlecht empfindet, kann sich nur bei sich selbst beschweren. Denn er konnte es vorher nachlesen und hat sich trotzdem dafür entschieden.

Lebst du eigentlich hinterm Mond? Wer 2,5k Netto als gut ansieht nach einem Ingenieursabschluss hat die letzten 10 Jahre verschlafen? 3k netto ist das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Ingenieure! Meine Schwester verdient nach der Erzieherausbildung 2,5
K Netto PLUS 13tes Gehalt..

Imperator

Zitat von: 2strong in Heute um 00:11Das sind über 2,5k netto zum Berufseinstieg mit Anfang 20. Sozialversicherungspflichtig entspricht das knapp 50 brutto. Wer das als schlecht empfindet, kann sich nur bei sich selbst beschweren. Denn er konnte es vorher nachlesen und hat sich trotzdem dafür entschieden.

Nein entspricht es nicht. Es entspricht ungefähr 45.000€ Bruttojahreseinkommen sozialversicherungspflichtig. Und 45.000 Brutto oder 2.500€ netto sind in einer Großstadt in denen die meisten Behörden liegen definitiv nicht mehr viel. Da geht schnell mal 50 % vom Gehalt für die Miete einer Zweizimmerwohnung drauf. Die Einstiegsgehälter nach einem Studium liegen übrigens in den Großstädten übrigens im Großteil ein gutes Stück über 45.000€ Brutto.

Btw. gibt es für Tarifbeschäftigte Ausbildungen mit Einstieg nach der Ausbildung mit E9a, die haben mit Weihnachtsgeld gerechnet schon um die 2.500€ netto in der ersten Erfahrungsstufe.

(Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt für Berufseinsteiger)    Quelle:https://karrierebibel.de/einstiegsgehalt/

Stadt
Einstiegsgehalt
Stuttgart    55.800 €
München            54.700 €
Frankfurt    53.900 €
Düsseldorf    52.100 €
Hamburg      51.100 €
Essen            50.600 €
Köln            50.500 €
Dortmund    50.400 €
Berlin            48.500 €
Leipzig      43.400 €


Man beachte: Es handelt sich um Durchschnittswerte in Großstädten, nicht um "gute Einstiegsgehälter".
Panem et circenses.

2strong

Zitat von: WchterBeamter23 in Heute um 01:02Lebst du eigentlich hinterm Mond? Wer 2,5k Netto als gut ansieht nach einem Ingenieursabschluss hat die letzten 10 Jahre verschlafen? 3k netto ist das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Ingenieure! Meine Schwester verdient nach der Erzieherausbildung 2,5
K Netto PLUS 13tes Gehalt..
Das Eingangsamt für den gehobenen technischen Dienst (Ingenieure) ist grundsätzlich A 10. Hier geht es um A 9. Deine Anmerkung geht also am Thema vorbei.
Im Übrigen hat die Kindergärtnerin kaum Aufstiegsperspektive. Das sieht beim Ingenieur ganz anders aus.
Und den Kern meiner Aussage scheint Du nicht erkannt zu haben: Das (Einstiegs-)Gehalt der Ingenieur man vorher einsehen können. Wenn es damit unzufrieden ist, hätte er sich vielleicht besser als Kindergärtnerin beworben.

2strong

Zitat von: Imperator in Heute um 01:20Nein entspricht es nicht. Es entspricht ungefähr 45.000€ Bruttojahreseinkommen sozialversicherungspflichtig. Und 45.000 Brutto oder 2.500€ netto sind in einer Großstadt in denen die meisten Behörden liegen definitiv nicht mehr viel. Da geht schnell mal 50 % vom Gehalt für die Miete einer Zweizimmerwohnung drauf. Die Einstiegsgehälter nach einem Studium liegen übrigens in den Großstädten übrigens im Großteil ein gutes Stück über 45.000€ Brutto.

Btw. gibt es für Tarifbeschäftigte Ausbildungen mit Einstieg nach der Ausbildung mit E9a, die haben mit Weihnachtsgeld gerechnet schon um die 2.500€ netto in der ersten Erfahrungsstufe.

(Durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt für Berufseinsteiger)    Quelle:https://karrierebibel.de/einstiegsgehalt/

Stadt
Einstiegsgehalt
Stuttgart    55.800 €
München            54.700 €
Frankfurt    53.900 €
Düsseldorf    52.100 €
Hamburg      51.100 €
Essen            50.600 €
Köln            50.500 €
Dortmund    50.400 €
Berlin            48.500 €
Leipzig      43.400 €


Man beachte: Es handelt sich um Durchschnittswerte in Großstädten, nicht um "gute Einstiegsgehälter".
Lern Lesen und Rechnen, mein Lieber. A 9 entspricht zum Berufsstart nach Abzug der PKV "über 2,5k netto" und damit "knapp 50k brutto".
Die meisten Behörden, selbst die meisten Bundesbehörden, liegen auch nicht in Großstädten.
Und auch Dir sage ich: Beschwer Dich bei Dir selbst. Was Du zum Berufsstart bekommst, hast Du vorher gewusst. Wenn Dir das zu wenig ist, hättest Du Dich woanders bewerben können. Kindergärtnerinnen scheinen derzeit das große Los gezogen zu haben...