[HH] Besoldungsrunde 2025-2028 Hamburg

Begonnen von Admin, 10.06.2026 15:22

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Verfassungsmäßige

Zitat von: Schneewitchen in 26.06.2026 13:47Gerade Geringverdiener haben am Ende eines Monats auch noch hinreichend Geld übrig, um zusätzliche Investitionen zu tätigen.....(Ironie Off!)

Das trifft es auf den Kopf, in meinem Kollegenumfeld kann keiner auch nur einen Cent sparen

StempelProfi

Glaubt ihr, dass die Produktivität durch die Arbeitszeiterhöhung sinken wird oder die Krankentage ansteigen werden?

Verfassungsmäßige

100% wird die Poduktivität sinken

Haftnotiz

Zitat von: StempelProfi in 26.06.2026 23:32Glaubt ihr, dass die Produktivität durch die Arbeitszeiterhöhung sinken wird oder die Krankentage ansteigen werden?

Durch Demotivation wird die Produktivität sicherlich sinken und die Zahl der Krankheitstage wird durch die psychischen und physischen Belastungen steigen. Das ist die bittere Realität, auch wenn es dem Dienstherrn nicht gefallen wird! Allein im Vollzug ist der Personalmangel extrem spürbar und die neue Regelung wird die Situation nicht verbessern, sondern sie wird noch belastender sein als vorher.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass der Dienstherr an der völlig falschen Stelle spart. Statt in das wichtigste Kapital - das Personal - zu investieren, werden die Beamten sowie die Angestellten wie Untertanen behandelt, die die Suppe auslöffeln müssen. Ein moderner, wertschätzender Umgang auf Augenhöhe sieht anders aus. Wer seine Beschäftigten nur noch als bloße Rädchen im System wahrnimmt und von oben herab regiert, darf sich über Frust und massiven Dienst nach Vorschrift nicht wundern.

Kurzum: Das System wird hier vorsätzlich gegen die Wand gefahren.

Schneewitchen

Zitat von: Haftnotiz in 27.06.2026 13:38Durch Demotivation wird die Produktivität sicherlich sinken und die Zahl der Krankheitstage wird durch die psychischen und physischen Belastungen steigen. Das ist die bittere Realität, auch wenn es dem Dienstherrn nicht gefallen wird! Allein im Vollzug ist der Personalmangel extrem spürbar und die neue Regelung wird die Situation nicht verbessern, sondern sie wird noch belastender sein als vorher.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass der Dienstherr an der völlig falschen Stelle spart. Statt in das wichtigste Kapital - das Personal - zu investieren, werden die Beamten sowie die Angestellten wie Untertanen behandelt, die die Suppe auslöffeln müssen. Ein moderner, wertschätzender Umgang auf Augenhöhe sieht anders aus. Wer seine Beschäftigten nur noch als bloße Rädchen im System wahrnimmt und von oben herab regiert, darf sich über Frust und massiven Dienst nach Vorschrift nicht wundern.

Kurzum: Das System wird hier vorsätzlich gegen die Wand gefahren.

Wir in NRW haben die 41 Stunden schon länger. Ich habe nicht den Eindruck, dass hier irgendwer deswegen übermäßig belastet ist. Ich selber bin Schreibtischtäter. Eine Freundin von mir ist aber im Justizvollzugsdienst. Sie hat mit den 41 Stunden für sich genommen auch kein Problem.

Es kommt hier bei der Erhöhung der WAZ mehr auf das Signal an, welches im Kontext der eigentlich zunächst herzustellenden aA, gesetzt wird.

Und dieses Signal ist verhehrend und wird maximal demotivierend wirken.

Die Aussicht auf eine 41 Stunden WAZ wird auch auf Bewerber Eindruck machen, so wie auch die öffentlich ausgetragene Stimmungsmacher gegen Beamte und diese quälenden Diskussionen rund um die aA.

Gerade im Justizvollzugsdienst ist wohl kaum noch neues Personal zu gewinnen. Der Krankenstand ist wohl sehr hoch und die Stimmung schlecht, da sich immer weniger Personal um immer mehr "Kunden" kümmern darf.

Durch solche Maßnahmen, die die Rahmenbedingungen immer weiter verschlechtern, wird unzweifelhaft die Motivation leiden.

Wenn die Politik von Wertschätzung faselt und uns permanent einen Tritt ins Kreuz gibt, was will man dann ernsthaft von uns erwarten?

Meine Frau ist bei einer mittelständischen Firma mit rd. 500 Mitarbeitern angestellt.Das ist ein Familienunternehmen mit einer vorbildlichen Unternehmenskultur. Das geht da sehr familiär zu. Für die Mitarbeiter gibt es bei dem aktuellen Wetterlage kostenlose Getränke, extra Pausen und noch einige andere Annehmlichkeiten.

Meine Landrätin hat sich jetzt dazu herabgelassen, für die nächste Woche ausnahmsweise zu billigen, dass wir eine halbe Stunde früher mit der Arbeit beginnen können. Das war's.

Wir sind, und das wird uns immer wieder gezeigt, alleine ein Kostenfaktor. Geht es um die Haushaltskonsolidierung, dann hat man sich immer schon gerne an uns erinnert.

Wenn dann das BVerfG dem größten Sparwahn einen Riegel vorschiebt, dann fraternisiert sich die Politik mit der öffentlichen Meinung und man diskreditiert uns ohne Hemmungen.

Wir sind der Fußabtreter der Nation. Das ist schon in meinem Bekanntenkreis angekommen. Hier scheut man sich schon nicht mehr, mich wegen meiner Beamtentätigkeit zu kritisieren.

Ich trage den Umständen Rechnung. Wenn ich krank bin, bin ich krank. In Grenzfällen bin ich früher eher ins Büro gefahren. Heute nicht mehr. Meine WAZ halte ich ein, jedoch nicht mehr. Motivation? Klar! Nach dem Ausstempeln!!!🤣😂



Paterlexx

Die 41-Stunden-Woche ist nicht das Problem. Sie ist nur das Symptom.

Das eigentliche Problem ist eine Politik, die Arbeitnehmer seit Jahren immer stärker belastet und ihnen gleichzeitig erzählt, sie würden profitieren.

Nach monatelangen Tarifverhandlungen stehen auf dem Papier 2,8 % mehr Gehalt. Tatsächlich wurden für viele Beschäftigte reale Verluste ausgehandelt. Wegfall des AZV-Urlaubs, acht zusätzliche Arbeitstage im Jahr, kalte Progression, steigende Sozialabgaben, höhere Energiepreise und erneut höhere Spritpreise. Wer ehrlich rechnet, kommt zu einem einfachen Ergebnis: Unter dem Strich bleibt weniger. Wir reden von -6% bis -8%!

Für mich ist das ein Offenbarungseid der Gewerkschaften. Wenn am Ende eines Tarifabschlusses ein Reallohnverlust steht, haben sie ihren Auftrag verfehlt. Arbeitnehmer zahlen Beiträge, damit ihre Interessen vertreten werden, nicht damit Verschlechterungen als Erfolg verkauft werden. Insgesamt wurde für viele Beschäftigte ein Minus ausgehandelt. Die Gewerkschaften wurden halt einfach angelogen. Vermutlich kommt es jetzt nur raus, weil die Staatskanzlei die Gehaltsplanung nicht länger geheim halten konnte.

Noch absurder wird es beim Vergleich mit dem Bund. Bundeswehr, Bundespolizei und andere Bundesbehörden zahlen im gleichen Statusamt oft mehrere Hundert Euro mehr im Monat, teilweise 500 bis 700 Euro. Hinzu kommen häufig bessere Zulagen für Wechselschicht, Überstunden und besondere Belastungen. Während die Länder über Personalmangel klagen, schaffen sie mit schlechterer Bezahlung selbst Anreize, dass erfahrene Beschäftigte wechseln oder Nachwuchs sich direkt für den Bund entscheidet.

Gleichzeitig werden Milliarden Euro ins Ausland transferiert oder für Leistungen ausgegeben, während den eigenen Beschäftigten erklärt wird, sie müssten den Gürtel enger schnallen. Der Staat verlangt immer mehr von denjenigen, die ihn finanzieren, setzt aber aus meiner Sicht die falschen Prioritäten. Für immer neue Ausgaben scheint Geld vorhanden zu sein, für die eigene Bevölkerung und den öffentlichen Dienst dagegen nicht.

Die Politik zwingt Deutschland seit Jahren dazu, über seine finanziellen Möglichkeiten zu leben. Immer neue Schulden, immer neue Verpflichtungen und immer höhere Zinslasten werden aufgebaut. Bleiben nun die Steuereinnahmen aus und darauf läuft es hinaus, dann wird es richtig übel.

Dabei steuern wir auf eine Entwicklung zu, über die kaum gesprochen wird. Künstliche Intelligenz wird in den nächsten Jahren große Teile der Verwaltung automatisieren. Trotzdem wächst der Staatsapparat weiter. Immer mehr Menschen verlieren in der Rezession ihren Job, und die Industrie setzt zunehmend auf Vollautomatisierung.

Aus meiner Sicht braucht Deutschland deshalb eine grundlegende Staatsreform. Doppelstrukturen müssen verschwinden. Die Arbeitsagentur, die Rentenverwaltung und große Teile der heutigen Bürokratie gehören grundlegend um 80% geschrumpft. Die gesetzlichen Krankenkassen sollten zusammengefasst werden. Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sich die Frage gefallen lassen, ob seine heutige Größe und Struktur noch zeitgemäß sind.

Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der Bürger keine ideologischen Experimente möchte, sondern vernünftige, wirtschaftlich tragfähige und nachvollziehbare Entscheidungen. Politik sollte sich daran messen lassen, ob sie den Menschen dient, den Wohlstand erhält und den Staat effizient organisiert, anstatt ihn immer weiter aufzublähen.

Deshalb geht es längst nicht mehr um eine Stunde Mehrarbeit.

Es geht am Ende um die Frage: WANN MÜSSEN DIE PARTEIEN DIE VERANTWORTUNG FÜR IHR HANDELN ÜBERNEHMEN. Hätte Merz umgesetzt, was er vor der Wahl angekündigt hatte, hätten wir die Kurve vielleicht noch bekommen. Nun ist der Deckel drauf und die Sargnägel sind drin. Der Ofen wartet.

Verwaltungsgedöns

Der Zug ist abgefahren. Die sozialistische Politik der letzten Jahre zielte darauf ab, Deutschland zu deindustrialisieren und nach den Wünschen eines hart linken Klientels zu transformieren. Weniger Industrie bei unkontrollierter Zuwanderung in die Sozialsysteme. Jetzt spricht der Bürgermeister offen davon, dass die Versorgung der Flüchtlinge über 1 Milliarde Euro kosten würde. Ach was, sowas kostet Geld? Ach was, die Leute bleiben auch nach dem Krieg in Deutschland? Ach was, die kosten kommen jetzt in jedem Haushalt? Ach was, Flüchtlinge drängen doch auf den Wohnungsmark und treten in Konkurrenz zur nativen Bevölkerung und das treibt die Mieten? Woher hätte man das wissen können? Alles vom Volk an der Wahlurne gebilligt. Man wird es nicht mehr umwandeln können. Es wird noch härter werden für uns. Wir werden ein Staat wie Argentinien.

Paterlexx

Zitat von: Verwaltungsgedöns in Gestern um 11:59Der Zug ist abgefahren. Die sozialistische Politik der letzten Jahre zielte darauf ab, Deutschland zu deindustrialisieren und nach den Wünschen eines hart linken Klientels zu transformieren. Weniger Industrie bei unkontrollierter Zuwanderung in die Sozialsysteme. Jetzt spricht der Bürgermeister offen davon, dass die Versorgung der Flüchtlinge über 1 Milliarde Euro kosten würde. Ach was, sowas kostet Geld? Ach was, die Leute bleiben auch nach dem Krieg in Deutschland? Ach was, die kosten kommen jetzt in jedem Haushalt? Ach was, Flüchtlinge drängen doch auf den Wohnungsmark und treten in Konkurrenz zur nativen Bevölkerung und das treibt die Mieten? Woher hätte man das wissen können? Alles vom Volk an der Wahlurne gebilligt. Man wird es nicht mehr umwandeln können. Es wird noch härter werden für uns. Wir werden ein Staat wie Argentinien. Ne leider nicht, hier übernimmt der Islam

Schneewitchen

Und genau diese Entwicklung wird von weiten Kreisen in der Politik aktiv gefördert.

Ich bin Baujahr '64. Niemals zuvor habe ich in diesem Land eine Politik erlebt, die sich so systematisch und nachhaltig gegen die indigene Bevölkerung richtet.

Erschütternd ist die Tatsache, dass auch weite Kreise der Bevölkerung diese Politik immer und immer wieder durch entsprechende Stimmen bei den Wahlen unterstützt.

Das sind Lemminge, die zum Abgrund drängen und es kaum erwarten können, bis sie diesen allerletzten Schritt machen können....



AR76

Zitat von: Paterlexx in Gestern um 11:08Die 41-Stunden-Woche ist nicht das Problem. Sie ist nur das Symptom.

Das eigentliche Problem ist eine Politik, die Arbeitnehmer seit Jahren immer stärker belastet und ihnen gleichzeitig erzählt, sie würden profitieren.

Nach monatelangen Tarifverhandlungen stehen auf dem Papier 2,8 % mehr Gehalt. Tatsächlich wurden für viele Beschäftigte reale Verluste ausgehandelt. Wegfall des AZV-Urlaubs, acht zusätzliche Arbeitstage im Jahr, kalte Progression, steigende Sozialabgaben, höhere Energiepreise und erneut höhere Spritpreise. Wer ehrlich rechnet, kommt zu einem einfachen Ergebnis: Unter dem Strich bleibt weniger. Wir reden von -6% bis -8%!

Für mich ist das ein Offenbarungseid der Gewerkschaften. Wenn am Ende eines Tarifabschlusses ein Reallohnverlust steht, haben sie ihren Auftrag verfehlt. Arbeitnehmer zahlen Beiträge, damit ihre Interessen vertreten werden, nicht damit Verschlechterungen als Erfolg verkauft werden. Insgesamt wurde für viele Beschäftigte ein Minus ausgehandelt. Die Gewerkschaften wurden halt einfach angelogen. Vermutlich kommt es jetzt nur raus, weil die Staatskanzlei die Gehaltsplanung nicht länger geheim halten konnte.

Noch absurder wird es beim Vergleich mit dem Bund. Bundeswehr, Bundespolizei und andere Bundesbehörden zahlen im gleichen Statusamt oft mehrere Hundert Euro mehr im Monat, teilweise 500 bis 700 Euro. Hinzu kommen häufig bessere Zulagen für Wechselschicht, Überstunden und besondere Belastungen. Während die Länder über Personalmangel klagen, schaffen sie mit schlechterer Bezahlung selbst Anreize, dass erfahrene Beschäftigte wechseln oder Nachwuchs sich direkt für den Bund entscheidet.

Gleichzeitig werden Milliarden Euro ins Ausland transferiert oder für Leistungen ausgegeben, während den eigenen Beschäftigten erklärt wird, sie müssten den Gürtel enger schnallen. Der Staat verlangt immer mehr von denjenigen, die ihn finanzieren, setzt aber aus meiner Sicht die falschen Prioritäten. Für immer neue Ausgaben scheint Geld vorhanden zu sein, für die eigene Bevölkerung und den öffentlichen Dienst dagegen nicht.

Die Politik zwingt Deutschland seit Jahren dazu, über seine finanziellen Möglichkeiten zu leben. Immer neue Schulden, immer neue Verpflichtungen und immer höhere Zinslasten werden aufgebaut. Bleiben nun die Steuereinnahmen aus und darauf läuft es hinaus, dann wird es richtig übel.

Dabei steuern wir auf eine Entwicklung zu, über die kaum gesprochen wird. Künstliche Intelligenz wird in den nächsten Jahren große Teile der Verwaltung automatisieren. Trotzdem wächst der Staatsapparat weiter. Immer mehr Menschen verlieren in der Rezession ihren Job, und die Industrie setzt zunehmend auf Vollautomatisierung.

Aus meiner Sicht braucht Deutschland deshalb eine grundlegende Staatsreform. Doppelstrukturen müssen verschwinden. Die Arbeitsagentur, die Rentenverwaltung und große Teile der heutigen Bürokratie gehören grundlegend um 80% geschrumpft. Die gesetzlichen Krankenkassen sollten zusammengefasst werden. Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sich die Frage gefallen lassen, ob seine heutige Größe und Struktur noch zeitgemäß sind.

Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der Bürger keine ideologischen Experimente möchte, sondern vernünftige, wirtschaftlich tragfähige und nachvollziehbare Entscheidungen. Politik sollte sich daran messen lassen, ob sie den Menschen dient, den Wohlstand erhält und den Staat effizient organisiert, anstatt ihn immer weiter aufzublähen.

Deshalb geht es längst nicht mehr um eine Stunde Mehrarbeit.

Es geht am Ende um die Frage: WANN MÜSSEN DIE PARTEIEN DIE VERANTWORTUNG FÜR IHR HANDELN ÜBERNEHMEN. Hätte Merz umgesetzt, was er vor der Wahl angekündigt hatte, hätten wir die Kurve vielleicht noch bekommen. Nun ist der Deckel drauf und die Sargnägel sind drin. Der Ofen wartet.

2,8% sind leider netto auch keine 2,8%. Bei uns in NRW sind es ja über 3% - müssten 170 Euro netto sein, angekommen sind 120 Euro. Da nimmt der Staat direkt wieder übe die kalte Progression fast 1% weg. Erzählt natürlich keiner, dass das Plus damit erheblich geringer ist. Danke dafür.
Die, die Steuern zahlen und damit diesen Staat am Laufen halten, bekommen immer noch was drauf. An alle anderen hier wird weitergegeben. Das rächt sich dann bald, aber wir das wirklich haben wollen? So lange eine kleine Partei wie die SPD mit ihren aktuell 12% ihre linke Politik durchdrücken kann, vermutlich schon. Waren dann übrigens 7-8% aller Wähler, die sie ungefähr gewählt haben.

Verfassungsmäßige

Hamburg kriegt es ja auch nicht mal geschissen die 2,8 Prozent auszuzahlen