[HH] Besoldungsrunde 2025-2028 Hamburg

Begonnen von Admin, 10.06.2026 15:22

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Verfassungsmäßige

Zitat von: Profii in 15.10.2026 12:23https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/jeder-zweite-hamburger-polizist-wuerde-job-nicht-wieder-ergreifen,polizeiumfrage-100.html

Das ist sehr "überraschend". Leider haben nur circa 1/4 aller mitgemacht. Am besten wäre eine Umfrage bei allen Beamten...Wird die Fürsten aber herzlich wenig interessieren was das Fußvolk denkt ::)



Hab ich so nicht kommen sehen, wie Dressel das ganze auch nicht ahnen konnte mit der verfassungsmäßigen Besoldung

RechthabenRechtbekommen

Zitat von: Profii in 15.10.2026 12:23https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/jeder-zweite-hamburger-polizist-wuerde-job-nicht-wieder-ergreifen,polizeiumfrage-100.html

Das ist sehr "überraschend". Leider haben nur circa 1/4 aller mitgemacht. Am besten wäre eine Umfrage bei allen Beamten...Wird die Fürsten aber herzlich wenig interessieren was das Fußvolk denkt ::)


Die anderen 3/4 ziehen ihre eigenen Schlüsse und finden für sich eine entsprechende Lösung...

Paterlexx

An der Stelle erst mal ein Dankeschön an die Gewerkschaft, die sich traut, der Politik so offen ins Gesicht zu schreiben.

3/4 der Leute antworten nicht, weil 1/4 davon krank ist und der Rest innerlich gekündigt hat oder der Dienstzeitenderechner weniger als zwei Jahre anzeigt.

Haftnotiz

Gestern kam online meine Bezügemitteilung für November. Ich dachte, der alte Besoldungsergänzungszuschlag fällt weg und die neuen Nachzahlungen kommen gleichzeitig, sodass sich das zum Teil ausgleicht (lächerlich).

Aber Pustekuchen! Der BEZ wurde einfach schon mal herausgenommen und die Nachzahlungen kommen natürlich erst später.

Mir fehlen diesen Monat auf einen Schlag über 650€ (Brutto). Läuft bei denen. 🙄

Himmelhochjauchzend

Zitat von: Haftnotiz in 16.10.2026 10:00Gestern kam online meine Bezügemitteilung für November. Ich dachte, der alte Besoldungsergänzungszuschlag fällt weg und die neuen Nachzahlungen kommen gleichzeitig, sodass sich das zum Teil ausgleicht (lächerlich).

Aber Pustekuchen! Der BEZ wurde einfach schon mal herausgenommen und die Nachzahlungen kommen natürlich erst später.

Mir fehlen diesen Monat auf einen Schlag über 650€ (Brutto). Läuft bei denen. 🙄

Wie bitte? 🫪

Haftnotiz

Zitat von: Himmelhochjauchzend in 16.10.2026 10:15Wie bitte? 🫪

Bis vor kurzem habe ich versucht, meine Sachbearbeiterin telefonisch zu erreichen, um das zu besprechen. Aber hey, sie ist nicht zu erreichen. Das ist wirklich toll. Ich bin sowas von genervt!!!

Himmelhochjauchzend

Es war zumindest bis zum 9.10. nicht beschlossen (Ende Zahllauf für die November-Bezüge)....

Verfassungsmäßige

Wer so einen Dienstherren hat braucht keine Feinde

Paterlexx

Hamburg: Bei der Besoldung ständig nachbessern, beim Widerspruch Gebühren kassieren.

Mir liegt ein Gebührenbescheid über 30 Euro vor, der sich auf einen abgelehnten Widerspruch zur amtsangemessenen Alimentation aus dem Jahr 2022 bezieht.

Während die Stadt ihre Besoldungsregelungen immer wieder nachbessert, rückwirkend verändert und durch neue Berechnungsmodelle ergänzt, bekommen diejenigen eine Rechnung, die ihre verfassungsrechtlich garantierte Bezahlung eingefordert haben.

Für mich ist dieses Verhalten schlicht schäbig. Es geht nicht um die 30 Euro, sondern um die Haltung dahinter: Der Dienstherr erwartet Loyalität, Verlässlichkeit und immer mehr Einsatz. Bei seiner eigenen Pflicht zur angemessenen Besoldung erleben wir dagegen ein jahrelanges Flickwerk.

Eine rückwirkende Anpassung beantwortet außerdem noch lange nicht die Frage, ob die Besoldung anschließend tatsächlich ausreicht.

Vielleicht sollten endlich auch die politisch verantwortlichen Parteien deutlicher für diese Politik und Amtsführung kritisiert werden.

Wer Personal halten und Nachwuchs gewinnen will, sollte Vertrauen schaffen. So verspielt man es.

Verfassungsmäßige

Zitat von: Paterlexx in 16.10.2026 21:59Hamburg: Bei der Besoldung ständig nachbessern, beim Widerspruch Gebühren kassieren.

Mir liegt ein Gebührenbescheid über 30 Euro vor, der sich auf einen abgelehnten Widerspruch zur amtsangemessenen Alimentation aus dem Jahr 2022 bezieht.

Während die Stadt ihre Besoldungsregelungen immer wieder nachbessert, rückwirkend verändert und durch neue Berechnungsmodelle ergänzt, bekommen diejenigen eine Rechnung, die ihre verfassungsrechtlich garantierte Bezahlung eingefordert haben.

Für mich ist dieses Verhalten schlicht schäbig. Es geht nicht um die 30 Euro, sondern um die Haltung dahinter: Der Dienstherr erwartet Loyalität, Verlässlichkeit und immer mehr Einsatz. Bei seiner eigenen Pflicht zur angemessenen Besoldung erleben wir dagegen ein jahrelanges Flickwerk.

Eine rückwirkende Anpassung beantwortet außerdem noch lange nicht die Frage, ob die Besoldung anschließend tatsächlich ausreicht.

Vielleicht sollten endlich auch die politisch verantwortlichen Parteien deutlicher für diese Politik und Amtsführung kritisiert werden.

Wer Personal halten und Nachwuchs gewinnen will, sollte Vertrauen schaffen. So verspielt man es.

Deine Widerspruch wurde ablehnend beschieden und dafür 30 Euro? Kannst den mal hochladen mit Pers Daten geschwärzt? Ich kann das gar nicht glauben.

PS: Vertrauen kann man nicht mehr verspielen, das hat wohl keiner mehr

Paterlexx

Bekomme ich hier irgendwie nicht rein das Bild. Halt nen kostenloses Forum. Sorry

Admin

Zitat von: Paterlexx in 17.10.2026 13:04Bekomme ich hier irgendwie nicht rein das Bild. Halt nen kostenloses Forum. Sorry

Warum nicht? Was ist die Fehlermeldung?

Haftnotiz

Zitat von: Paterlexx in 16.10.2026 21:59Hamburg: Bei der Besoldung ständig nachbessern, beim Widerspruch Gebühren kassieren.

Mir liegt ein Gebührenbescheid über 30 Euro vor, der sich auf einen abgelehnten Widerspruch zur amtsangemessenen Alimentation aus dem Jahr 2022 bezieht.

Während die Stadt ihre Besoldungsregelungen immer wieder nachbessert, rückwirkend verändert und durch neue Berechnungsmodelle ergänzt, bekommen diejenigen eine Rechnung, die ihre verfassungsrechtlich garantierte Bezahlung eingefordert haben.

Für mich ist dieses Verhalten schlicht schäbig. Es geht nicht um die 30 Euro, sondern um die Haltung dahinter: Der Dienstherr erwartet Loyalität, Verlässlichkeit und immer mehr Einsatz. Bei seiner eigenen Pflicht zur angemessenen Besoldung erleben wir dagegen ein jahrelanges Flickwerk.

Eine rückwirkende Anpassung beantwortet außerdem noch lange nicht die Frage, ob die Besoldung anschließend tatsächlich ausreicht.

Vielleicht sollten endlich auch die politisch verantwortlichen Parteien deutlicher für diese Politik und Amtsführung kritisiert werden.

Wer Personal halten und Nachwuchs gewinnen will, sollte Vertrauen schaffen. So verspielt man es.

Woow, was für eine Dreistigkeit! Jahrelang wird an verfassungswidrigen Besoldungsmodellen herumgedoktert und die Rückwirkung als Instrument genutzt. Aber wer sein verfassungsrechtlich garantiertes Recht einfordert, wird am Ende noch zur Kasse gebeten. Vom Dienstherrn wird bedingungslose Loyalität und maximaler Einsatz verlangt, zurück kommt ein Gebührenbescheid über 30 Euro. Ein schäbigeres Signal der Wertschätzung kann man seinen Bediensteten kaum senden.

Verfassungsmäßige

Ich frag mich immer warum überhaupt noch Wertschätzung in den Mund genommen wird

Paterlexx

Ich vermute, weil man verhindern möchte, als gierig rüberzukommen, in einer Zeit, in der alle Industriejobs gegen die Wand fahren und jeder Bürojob in drei bis vier Jahren entweder komplett verändert sein wird oder nicht mehr existiert. Danach könnte es richtig dystopisch werden: Ich habe den Eindruck, das Land ist finanziell am Ende. Wenn die Antwort darauf erneut Gelddrucken heißt, könnten Staatsausgaben und Inflation eine völlig irre Spirale bilden. Meine Befürchtung: Irgendwann werden selbst Lebensmittel so teuer, dass echte Verteilungskämpfe beginnen.