[HH] Besoldungsrunde 2025-2028 Hamburg

Begonnen von Admin, 10.06.2026 15:22

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mephiljp

Paterlexx, kannst du bitte aufhören mit deinen KI Nachrichten? Das ist kaum zu ertragen

Verfassungsmäßige

Hier wird sich nichts weiter bewegen, wenn kein Urteil kommt für Hamburg.
Denkt dran alle Widerspruch einzulegen

Haftnotiz

Gestern habe ich mich mit einem Kollegen von der Polizei in Lübeck über die amtsangemessene Alimentation ausgetauscht. Dabei habe ich erfahren, dass die Beamten in Schleswig-Holstein weiterhin zwei AZVO-Tage (AZV) erhalten.

Bei uns in Hamburg wird dagegen weiter konsolidiert und die Belastung erhöht, gefühlt ist das von moderner Personalführung weit entfernt. Ich verstehe diese Diskrepanz nicht, Hamburg gehört bei der Wirtschaftskraft pro Kopf unangefochten zur Spitze in Deutschland. Da stellt sich doch die Frage, warum Flächenländer wie Schleswig-Holstein oder Brandenburg ihren Beamten im Verhältnis deutlich bessere Rahmenbedingungen bieten können, obwohl ihr Medianeinkommen niedriger ist.

Der andere Kollege, der in Hamburg als Polizist tätig ist, hat bis heute nicht mitbekommen, dass der Ergänzungszuschuss im November nicht mehr in der Bezügemitteilung aufgelistet bzw. ausgezahlt wird. Als ich ihm das gesagt habe, ist er ausgerastet. Da fehlen ihm monatlich ca. 700€!

Es dauert nicht lange, bis viele Kollegen, die aus den Nachbarländern nach Hamburg pendeln, das Bundesland wechseln.

Dominic231

Zitat von: Haftnotiz in Gestern um 20:41Gestern habe ich mich mit einem Kollegen von der Polizei in Lübeck über die amtsangemessene Alimentation ausgetauscht. Dabei habe ich erfahren, dass die Beamten in Schleswig-Holstein weiterhin zwei AZVO-Tage (AZV) erhalten.

Bei uns in Hamburg wird dagegen weiter konsolidiert und die Belastung erhöht, gefühlt ist das von moderner Personalführung weit entfernt. Ich verstehe diese Diskrepanz nicht, Hamburg gehört bei der Wirtschaftskraft pro Kopf unangefochten zur Spitze in Deutschland. Da stellt sich doch die Frage, warum Flächenländer wie Schleswig-Holstein oder Brandenburg ihren Beamten im Verhältnis deutlich bessere Rahmenbedingungen bieten können, obwohl ihr Medianeinkommen niedriger ist.

Der andere Kollege, der in Hamburg als Polizist tätig ist, hat bis heute nicht mitbekommen, dass der Ergänzungszuschuss im November nicht mehr in der Bezügemitteilung aufgelistet bzw. ausgezahlt wird. Als ich ihm das gesagt habe, ist er ausgerastet. Da fehlen ihm monatlich ca. 700€!

Es dauert nicht lange, bis viele Kollegen, die aus den Nachbarländern nach Hamburg pendeln, das Bundesland wechseln.

Das ist genau auch das Problem. Diese Ungleichheiten gibt es schon seit 20 Jahren. Und selbst wenn Personen ein Bundesland wegen der Besoldung verlassen, auch das interessiert die Landesregierungen nicht. In NRW sind 21000 Stellen nicht besetzt. Dann ist es halt so. Ehrlich gesagt finde ich das mit den Medianwerten auch nicht besonders fair. Was kann denn ein Beamter dafür, dass in seinem Bundesland der Wert niedriger ist.

Paterlexx

@mephiljp Es geht in den meisten Texten um den Inhalt der SKAs, die extra so angefragt wurden, dass sie eine Zielrichtung für die aA geben. Sowohl die Höhe des fiktiven Partnereinkommens als auch die Mindestbesoldung mit A10 Stufe 4 sind prozessrelevant. Die Trickserei mit 20 Jahren Rückwirkung zuerkennen, um die 150 Mio. Euro aus der Rückstellung zu holen, wäre nicht möglich gewesen.
Das Forum ist hier das Gateway, um meinen Kollegen die Materie ,,verständlicher" zu machen. Nebenbei ist es auch ein Tagebuch zum Thema.

Ließ halt die Texte nicht. :-)

Zurück zum Thema:

Ich wette, wenn am 01.01. das neue Gesetz angelaufen ist und im Dezember noch die Nachzahlungen durchgelaufen sind, lehnen sie alle Widersprüche von 2023 bis 2025 ab.

Dann kommt im Februar/März entweder das neue Gesetz vom Bund und Berlin auf den Tisch bzw. eine neue Verhandlung vor dem Verfassungsgericht.

Bis dahin sind wir in der EU/DE aber längst pleite und es muss Geld gedruckt werden.

In der Hoffnung, dass keine neuen Klagen kommen und die vorangegangenen Jahre nicht beklagt werden, muss Hamburg am Ende nur ca. 1 Mrd. Euro auszahlen.

Die wirklich hohen Summen der Nachzahlungen sind erst nach Corona und der Geldwertinflation entstanden.

Also abwarten, nichts tun, außer den Widerspruch im Dezember einzulegen und die Kollegen zu motivieren, dass sie sich nicht aus den Jahren 2023 bis 2025 herausdrängen lassen.

Verfassungsmäßige

Sollen sie endlich negativ bescheiden, dann kann man wenigstens klagen

MaTaBlo

Was sagt ihr zu dieser Entscheidung des BVerwG? https://oeffentlicher-dienst-news.de/beamtenbesoldung-ruegepflicht-unteralimentation-bverwg-urteil/

Kann ich mir jetzt die Widersprüche sparen wenn ich klage?