Tolle Neuigketen vom Bund; ab in die Rentenversicherung

Begonnen von knoblauch, 22.06.2026 09:09

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Stefan35347

Das wird so umgesetzt, dass Beamte im Rentenalter, vormals Pensionsalter  Grundsicherung  ;D  erhalten. Die haben doch eh nix gearbeitet und fielen der Allgemeinheit nur zur Last  ;D

Schneewitchen

Zitat von: Stefan35347 in 22.06.2026 13:28Das wird so umgesetzt, dass Beamte im Rentenalter, vormals Pensionsalter  Grundsicherung  ;D  erhalten. Die haben doch eh nix gearbeitet und fielen der Allgemeinheit nur zur Last  ;D

Endlich mal jemand der zugibt, dass wir als Beamte eigentlich eher der Gattung der Parasiten angehören👍😉😎😵�💫!
Deus hic finitur

highperformer

Die praktischen Probleme sind ja bekannt. Klar, für irgendwelche Zeitbeamten wie Politiker, die das teilweise nur vier Jahre machen, lässt sich das vllt. umsetzen, aber die Rententruppe hat ja erst mal nur Vorschläge geäußert. Sobald Merz erfährt, was ihn das kostet, ist die Option eh raus ;)


hf4om

Bei all diesen Diskussionen finde ich es äußerst gefährlich, auch und gerade von den Dienstherren, die Bevölkerung nicht mal über Grundlagen des Beamtenverhältnisses, der Beamtenbesoldung und -Versorgung aufzuklären. In keinem Artikel, keiner Diskussion usw kommt das vor.
Fragt man Leute, die mit dem Beamtenverhältnis nichts zu tun haben (sogar meine Familie denkt das), werden 99 Prozent antworten "klar müssen die auch einzahlen, wäre nur gerecht", WEIL sie denken, den Beamten werden keine RV Beiträge abgezogen, also verdienen die auch mehr/zu viel...
Die Details, bis hin dazu, dass regelmäßig die Versorgungsrücklagen geplündert werden und wurden, sind den leuten unbekannt und ziemlich egal.

Schneewitchen

Deus hic finitur

Behördenmaus

Wenn künftig (ab wann genau auch immer) keine Kommunalmitarbeiter mehr verbeamtet werden sollen - sind dann für bereits verbeamtete quasi keine Wechasl der AG Gemeinde mehr möglich?

Schneewitchen

Zitat von: Behördenmaus in 29.06.2026 09:39Wenn künftig (ab wann genau auch immer) keine Kommunalmitarbeiter mehr verbeamtet werden sollen - sind dann für bereits verbeamtete quasi keine Wechasl der AG Gemeinde mehr möglich?

Interessante Frage, die jetzt wohl nicht beantwortet werden kann.

Rein praktisch und auch rechtlich gesehen glaube ich aber nicht, dass es derartige Beschränkungen geben wird.

Wenn es denn das strategische Ziel geben soll, dass die Anzahl der Beamten reduziert werden soll, dann kann man das nur über die Reduzierung der Ernennungen regeln.

Vorhandenen Beamten aber Karrieremöglichkeiten zu nehmen, in dem man Wechsel zwischen Behörden nicht mehr zulässt, erscheint mir auch rechtlich eher gewagt. Und die DHn würden sich damit bei der Personalgewinnung auch keinen Gefallen tun.
Deus hic finitur

Rheini

Zitat von: Schneewitchen in 29.06.2026 11:07Interessante Frage, die jetzt wohl nicht beantwortet werden kann.

Rein praktisch und auch rechtlich gesehen glaube ich aber nicht, dass es derartige Beschränkungen geben wird.

Wenn es denn das strategische Ziel geben soll, dass die Anzahl der Beamten reduziert werden soll, dann kann man das nur über die Reduzierung der Ernennungen regeln.

Vorhandenen Beamten aber Karrieremöglichkeiten zu nehmen, in dem man Wechsel zwischen Behörden nicht mehr zulässt, erscheint mir auch rechtlich eher gewagt. Und die DHn würden sich damit bei der Personalgewinnung auch keinen Gefallen tun.

Es gibt wie jetzt auch, die Möglichkeit der "Räuberernennung" bzw. Entlassung und Neuernennung.

Schon heute versuchen in Düsseldorf einige Behörden den Wechsel zu verzögern weil sie befürchten, keine Nachfolger zu bekommen. Ich hörte von Wartezeiten von 12 Monaten bei Versetzungen. Also deine Befürchtungen sind heute schon real, wenn auch im Landesdienst.

hf4om

Verstehe ich das, ohne mich im Detail damit beschäftigt zu haben, richtig:

Das heißt also, dass die Renten weiterhin jährlich um knappe fünf prozent steigen, die Pensionen weiter nur um ca ein Prozent, wie eben die Besoldung...
und die Pensionen im niveau unter 70 Prozent sinken, während dem Volk verkauft wird, das Rentenniveau, das ja für den individuellen Bezieher keine Rolle spielt, aber in der öffentlichen Diskussion gern für die Argumentation der Ungleichbehandlung Rentner/Pensionär dient, als gesichert oder steigend verkauft wird. Auf gut deutsch, der Beamte wird bei Beidem besch*****.

Schneewitchen

Zitat von: hf4om in 29.06.2026 18:20Verstehe ich das, ohne mich im Detail damit beschäftigt zu haben, richtig:

Das heißt also, dass die Renten weiterhin jährlich um knappe fünf prozent steigen, die Pensionen weiter nur um ca ein Prozent, wie eben die Besoldung...
und die Pensionen im niveau unter 70 Prozent sinken, während dem Volk verkauft wird, das Rentenniveau, das ja für den individuellen Bezieher keine Rolle spielt, aber in der öffentlichen Diskussion gern für die Argumentation der Ungleichbehandlung Rentner/Pensionär dient, als gesichert oder steigend verkauft wird. Auf gut deutsch, der Beamte wird bei Beidem besch*****.


Nicht doch, niemand wird beschxxxen. Es wird nur alles herrlich gerechter....
Deus hic finitur

hf4om

Zitat von: Schneewitchen in 30.06.2026 12:22Nicht doch, niemand wird beschxxxen. Es wird nur alles herrlich gerechter....

Kann inzwischen jeden verstehen, der seine Arbeitsleistung dem Reallohnverlust anpasst...

Muss sein

Leher nicht mehr verbeamten, dafür den Eingangstarif fürs Lehreramt um 20% Tariftabelle Lehrkräfte z.B. erhöhen. Urlaubsansprüche bleiben gerne bei den Ferientagen, als Trost von mir aus Unterichtsstundenzahl auf 24h/Woche deckeln und mehr Lehrer Einstellen für kleinere Klassen und besser Arbeitssituation für Leher. Erfüllen keine Hoheitsaufgaben und sind offentsichtlich nicht geignet fürs Beamtenverhältnis und überproportional nicht neutral oder gemäßigt mit den Äußerungen und sollen sich endlich den Wettbewerb stellen. Politiker den Status eines Beamten auf Zeit nehemn, keine Pensionsansprüche nur sozialversicherungspflichtig Versichert, alles darüber Eigenleistung. Deckeln der Maximalpension bei Festem Betrag für alle Beamten und nicht bei einem relativen Wert von knapp 70% der letzen zweijährigen Besoldung. Natürlich den Mist mit dem Partnereinkommen abschaffen, dann kann jeder Beamte noch zusätzlich Privat vorsorgen wenn er den amtsangemessen alimentiert wird. Was vergessen? Ja, Grundsicherung, Wohngeld, Kinderzuschlag nur noch für Deutsche, Umlagefinazierte soziales Sicherungssystem koppeln der Ansprüche und Beiträge an Kinderzahl, also weniger als zwei Kinder, weniger RV-Ansprüche im Alter und höhere KV- und AV- Beiträge ebenso bei Übergewicht, Rauchen, Saufen als Dauerdiagnose.

SchrödingersKatze

Zitat von: Muss sein in 01.07.2026 08:14... und sollen sich endlich den Wettbewerb stellen. 

Das kann ganz schnell nach hinten losgehen, denn dann muss sich auch der Staat "dem Wettbewerb stellen", denn gerade für hoch qualifizierte und engagierte Lehrkräfte ist das Beamtentum heute eine Goldene Fessel. Wie das für das Land der Dichter und Denker ohne Nennenswerte Bodenschätze mit sinkenden Geburtenzahlen ausgehen mag kann man sich mit ein bisschen Fantasie vorstellen. Vorzeichen sind für den aufmerksamen Beibachter bereits erkennbar.