Wünsche für die nächste Tarifrunde 2027?

Begonnen von LisaSimpsonÖD, 04.08.2026 11:34

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Brutto Peter

Macht euch keine Hoffnungen. Es wird sich anfühlen wir eine Nullrunde. Ich habe mit jemanden geredet, der ständig bei den Show-Verhandlungen dabei ist (es gibt und gab nie Verhandlungen) und er sagt, der Winter naht. Wir sollten froh sein, dass wir noch Jobs haben.

Wir sind mitten in einer KI-Revolution und wollen 3-5%, während es aktuell in der freien Wirtschaft es extreme Änderungen gibt. Die Realität wird uns in Kürze treffen. Klammert euch fest an eure Jobs meine Freunde.

KI Agenten können 70-90% der Arbeiten aller Sachbearbeiter im TVöD übernehmen.

KlammeKassen

Zitat von: Brutto Peter in Gestern um 18:05Macht euch keine Hoffnungen. Es wird sich anfühlen wir eine Nullrunde. Ich habe mit jemanden geredet, der ständig bei den Show-Verhandlungen dabei ist (es gibt und gab nie Verhandlungen) und er sagt, der Winter naht. Wir sollten froh sein, dass wir noch Jobs haben.

Wir sind mitten in einer KI-Revolution und wollen 3-5%, während es aktuell in der freien Wirtschaft es extreme Änderungen gibt. Die Realität wird uns in Kürze treffen. Klammert euch fest an eure Jobs meine Freunde.

KI Agenten können 70-90% der Arbeiten aller Sachbearbeiter im TVöD übernehmen.

"anfühlen" hieße ja etwa 3 %.
2,5 % Inflation und den Rest holt der Lars sich, indem er die kalte Progression nicht ausgleicht

stefanh84

Zitat von: Brutto Peter in Gestern um 18:05Macht euch keine Hoffnungen. Es wird sich anfühlen wir eine Nullrunde. Ich habe mit jemanden geredet, der ständig bei den Show-Verhandlungen dabei ist (es gibt und gab nie Verhandlungen) und er sagt, der Winter naht. Wir sollten froh sein, dass wir noch Jobs haben.

Wir sind mitten in einer KI-Revolution und wollen 3-5%, während es aktuell in der freien Wirtschaft es extreme Änderungen gibt. Die Realität wird uns in Kürze treffen. Klammert euch fest an eure Jobs meine Freunde.

KI Agenten können 70-90% der Arbeiten aller Sachbearbeiter im TVöD übernehmen.

Seierte der erbärmliche Troll...

daseinsvorsorge

Zitat von: Brutto Peter in Gestern um 18:05...Wir sind mitten in einer KI-Revolution und wollen 3-5%, während es aktuell in der freien Wirtschaft es extreme Änderungen gibt. Die Realität wird uns in Kürze treffen. Klammert euch fest an eure Jobs meine Freunde.
Gibt es wohl noch eine nennenswerte Anzahl  von Wechselwilligen in die pw ,um endlich marktgerecht bezahlt zu werden?

Brutto Peter

#94
Damals, als die ersten Dampfloks fuhren, standen die Kutscher am Straßenrand und haben gelacht. Ein Pferd braucht kein Wasser im Kessel, wer will schon in so einem rußenden Ding sitzen. Zwanzig Jahre später hat keiner mehr gelacht. Aber sie hatten wenigstens zwanzig Jahre. Heute ist das, als würde man mit dem Fuhrwerk neben dem ICE stehen. Was letztes Jahr keiner konnte, ist dieses Jahr Standard und nächstes Jahr veraltet.

Und was mich wirklich stört, ist nicht, dass wir langsam sind. Es ist, dass wir es nicht merken. Draußen streichen Firmen zwei Hierarchieebenen, weil Programme die Arbeit übernehmen. Bei uns wird eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich vierteljährlich trifft. Wir drucken E-Mails aus, stempeln sie und scannen sie wieder ein. Der neue Kollege sitzt drei Wochen ohne Rechner-Zugang da, weil der Antrag noch im Umlauf ist. Und im Dezember kaufen wir Schreibtischlampen, damit der Haushaltsansatz nicht gekürzt wird.

Ein paar von uns benutzen längst heimlich die KI. Und das ist noch nicht mal falsch von ihnen. Denn wer sich meldet, bekommt keine Anerkennung, sondern mehr Vorgänge. Fortschritt ist bei uns etwas, das man versteckt wie eine Zigarette hinter der Turnhalle.

Jetzt der Teil, den keiner hören will. Nein, wir werden nicht entlassen. Das ist genau die Ausrede, mit der wir uns beruhigen. Der öffentliche Dienst entlässt nicht, er besetzt nur nicht nach. Stelle frei, Aufgabe bleibt. Kein Knall, sondern langsames Auslaugen. In zehn Jahren sind wir nicht arbeitslos, wir sind zu wenige und ausgebrannt, und der Antrag dauert immer noch acht Wochen. Bearbeitet wird er in zwanzig Minuten.

Und dann reden wir über die Tarifrunde. Wie viel kriegen wir mehr. Ich versteh das, es ist das Einzige, wo wir noch verhandeln statt verwalten. Aber macht euch klar, wie das in zehn Jahren abläuft. Da fragt einer: Warum dauert bei euch ein Vorgang acht Wochen, wenn das nebenan in Minuten läuft? Und dann könnt ihr erzählen, das sei historisch gewachsen.

Wir verhandeln über den Preis unserer Arbeit, ohne zu fragen, wie diese Arbeit in zehn Jahren aussieht. Das ist wie Lohnverhandlung im Kutschengewerbe 1875.

Wir werden gebraucht, mehr denn je. Aber gebraucht werden und unverzichtbar sein sind zwei verschiedene Dinge. Das eine hört auf, wenn es einen besseren Weg gibt.

Faunus

Dann wird es wohl Zeit von Kutscher auf Bahnwärter, Schaffner und Lokführer umzusatteln.
Es wird immer so sein, dass der Menschen sich anpassen wird.
Und wenn Du den Lebensstandard vom 19. Jhd. mit dem vom 21. Jhd. in Europa vergleichst...
Gehaltsverhandlungen wird es auch weiterhin geben.

UNameIT

Zitat von: Brutto Peter in Gestern um 18:05Macht euch keine Hoffnungen. Es wird sich anfühlen wir eine Nullrunde. Ich habe mit jemanden geredet, der ständig bei den Show-Verhandlungen dabei ist (es gibt und gab nie Verhandlungen) und er sagt, der Winter naht. Wir sollten froh sein, dass wir noch Jobs haben.

Wir sind mitten in einer KI-Revolution und wollen 3-5%, während es aktuell in der freien Wirtschaft es extreme Änderungen gibt. Die Realität wird uns in Kürze treffen. Klammert euch fest an eure Jobs meine Freunde.

KI Agenten können 70-90% der Arbeiten aller Sachbearbeiter im TVöD übernehmen.

Absoluter Schwachsinn, es gibt normale Verhandlungen. Ich weiß nicht was du da für einen Bekannten hast, oder ob du nur trollen willst (vermutlich zweiteres).

Bzgl. KI - es ist ein mächtiges Tool und Werkzeug, aber jedes Werkzeug braucht jemanden der es bedient. Es ersetzt selten Mitarbeiter sondern automatisiert einzelne Aufgaben und Routinetätigkeiten. Dabei ist wird es immer fehleranfälliger. Dafür entstehen gleichzeitig neue Berufsfelder - so wie bei jeder neuen technologischen Entwicklung. Nach aktuellen Studien schafft KI sogar mehr Jobs, als es ablöst. Es ist genau das Tool, was wir benötigen, wenn der größte Teil der Boomer in Rente geht. 

burnoutWerner

Zitat von: UNameIT in Heute um 11:17Bzgl. KI - es ist ein mächtiges Tool und Werkzeug, aber jedes Werkzeug braucht jemanden der es bedient. Es ersetzt selten Mitarbeiter sondern automatisiert einzelne Aufgaben und Routinetätigkeiten. Dabei ist wird es immer fehleranfälliger. Dafür entstehen gleichzeitig neue Berufsfelder - so wie bei jeder neuen technologischen Entwicklung. Nach aktuellen Studien schafft KI sogar mehr Jobs, als es ablöst. Es ist genau das Tool, was wir benötigen, wenn der größte Teil der Boomer in Rente geht. 

Das ist der Stand von 2024. Wir sind nun 2026 und die KI übernimmt in der Privatwirtschaft ganze Mitarbeiter.
Man kann sich das so vorstellen: Man gibt der KI-Software einen kompletten Zugriff auf den Rechner/Daten/Server, erklärt ihm wie in der Regel gearbeitet wird, was die Ziele sind. Testet/trainiert die KI 1-2 Wochen, manchmal 1 Monat - je nach komplexität und fertig hat man den neuen Kollegen, der auch außerhalb der Arbeitszeit noch automatisiert Mails beantwortet, Arbeiten durchführt oder zumindest alles schonmal vorbereitet.

Ich gehe stark davon aus, dass die meisten hier garkeine Ahnung haben, was die KI aktuell schon kann.
Aber ja, die Argumentation dass die KI Fehler macht haben sie uns eingebrannt, auf den Sachbearbeiter im öD ist jedoch verlass.
Zeit ist Geld. Deswegen bin ich im öD.
Arbeite sehr gerne von Zuhause aus.
Hobbykampfsportler, sieht man mir aber nicht an.

MoinMoin

Also das juristische Verständnis der aktuellen LLMs ist leider noch Grundschulniveau ( bzw. basiert auf falsche Grundannahmen)
Aber für Verwaltungs-Routinearbeiten geht da schon vieles, sofern man seinen Rechner im Hause stehen hat.
Die SBs, die die Ergebnisse dann absegnen und den HumanLoop machen finden noch genügend kinken, so dass man leider die KI noch nicht uneingeschränkt auf die Menschheit loslassen kann, aber in 10 Jahren wirds wohl klappen.

UNameIT

Zitat von: burnoutWerner in Heute um 11:26Das ist der Stand von 2024. Wir sind nun 2026 und die KI übernimmt in der Privatwirtschaft ganze Mitarbeiter.
Man kann sich das so vorstellen: Man gibt der KI-Software einen kompletten Zugriff auf den Rechner/Daten/Server, erklärt ihm wie in der Regel gearbeitet wird, was die Ziele sind. Testet/trainiert die KI 1-2 Wochen, manchmal 1 Monat - je nach komplexität und fertig hat man den neuen Kollegen, der auch außerhalb der Arbeitszeit noch automatisiert Mails beantwortet, Arbeiten durchführt oder zumindest alles schonmal vorbereitet.

Ich gehe stark davon aus, dass die meisten hier garkeine Ahnung haben, was die KI aktuell schon kann.
Aber ja, die Argumentation dass die KI Fehler macht haben sie uns eingebrannt, auf den Sachbearbeiter im öD ist jedoch verlass.

Das ist Stand 3 aktueller Studien aus August 2026 - Nomura Holdings, Standfort University und Turfts University. Oder aus Juli 2026 von Ramp und Revelio Labs.

Ich stimme die zu, viele haben keine Ahnung, was KI kann und überschätzen KI massiv. Wir haben immer noch eine Halluzinationsrate von 45-80%. Das liegt daran, dass es ein System basierend auf Wahrscheinlichkeiten ist und nicht auf Fakten. Es basiert nicht auf echtem Verstehen. Wie gesagt ein mächtiges Werkzeug, wie eine Maschine ein mächtiges Werkzeug ist. Zahlen vom 9.8.2026: 4,4mio durchschnittlicher Verlust durch KI-Vorfälle, 0,7% Halluzinationsrate bei einfacher Zusammenfassung (best case mit gemini 2.0-Flash) , 88% wenn die Antwort nicht gewusst wurde. 4/40 Modellen, die bei schwierigen Fragen besser abschnitten als ein Münzwurf, usw.

Viele Firmen die wegen KI massiv Stellen abgebaut haben, stellen nun wieder massiv ein. Was sich nachhaltig verändern wird, ist die Art und Weise, wie wir zukünftig arbeiten werden.

Um KI geht es hier allerdings nicht in diesem Thread - sondern um unsere Wünsche für die nächste Tarifrunde in circa 6 Monaten.

BAT

Für die KI reicht der Wissensstand - gerade für den öD - von 1950.

Was als Aufgabe für Sachbearbeiter überflüssig ist, ist es für eine KI ebenso. Eine gesellschaftliche Herausforderung, außer die KI macht irgendwann auch die Gesetze und Verordnungen. ;)

Dass die konkreten Handlungen - also auch IT - oder auch ein Haus bauen unter der Metaebene stehen, war immer schon klar, wird aber zu selten bedacht. Man sehe es zuletzt in der Corona-Zeit.

burnoutWerner

Zitat von: UNameIT in Heute um 11:51Ich stimme die zu, viele haben keine Ahnung, was KI kann und überschätzen KI massiv.

Du bestätigst eigentlich genau meinen Punkt, nur unterschätzt du KI auf eine etwas ausgefeiltere Art. Die Aussage ,,KI hat eine Halluzinationsrate von 45 bis 80 %" ist ohne Kontext nahezu wertlos. 45 bis 80 % wovon, bei welchem Modell, welcher Aufgabe und welchem Prompt? Ein Modell, das bei einer offenen Wissensfrage gelegentlich Fakten erfindet, ist etwas völlig anderes als ein System, das in einem definierten Unternehmensprozess 95 % der Arbeit erledigt und die restlichen 5 % zur Kontrolle an einen Menschen gibt.

Dein eigentlicher Denkfehler ist, dass du ,,KI macht Fehler" als Gegenargument zu ,,KI kann Arbeit übernehmen" verwendest. Das folgt überhaupt nicht. Menschen machen ebenfalls Fehler. Entscheidend ist, wie zuverlässig ein System bei einer konkreten Aufgabe arbeitet, wie teuer Fehler sind und ob sie kontrolliert werden können. Ein Taschenrechner versteht Mathematik auch nicht. Trotzdem kommt niemand auf die Idee, deshalb wieder alles von Hand zu rechnen. Genauso ist ,,KI arbeitet probabilistisch und versteht nicht wirklich" keine Widerlegung ihrer praktischen Leistungsfähigkeit.

Für Unternehmen ist außerdem völlig irrelevant, ob KI einen Menschen zu 100% ersetzen kann. Wenn eine KI heute sechs von acht Stunden Arbeit übernimmt und ein Mensch nur noch die Ausnahmefälle kontrolliert, hat das bereits massive wirtschaftliche Konsequenzen. Man braucht dann möglicherweise nicht mehr zwei Sachbearbeiter, sondern einen. Genau das ist der relevante Hebel. Auch dass Firmen nach Stellenabbau wieder einstellen, widerlegt das nicht. Es kann schlicht bedeuten, dass sich die benötigten Tätigkeiten verändern.

Die spannende Frage ist deshalb nicht, ob KI Fehler macht oder ,,echtes Verständnis" besitzt. Die spannende Frage ist, bei welchen Tätigkeiten sie bereits gut genug ist, um menschliche Arbeitszeit wirtschaftlich zu ersetzen. Und diese Schwelle sinkt mit besseren Modellen, Tools, Datenzugriff, Agenten und automatisierter Kontrolle kontinuierlich. KI muss nicht perfekt sein, um den Arbeitsmarkt massiv zu verändern. Sie muss nur bei genügend vielen Aufgaben billiger und ausreichend zuverlässig sein als ein Mensch. Genau das wird meiner Meinung nach gerade massiv unterschätzt.

Zurück zum Thema: Wir sollten Dankbar sein, dass wir beim öD sitzen. Das wird die Botschaft der nächsten Verhandlungen sein.
Zeit ist Geld. Deswegen bin ich im öD.
Arbeite sehr gerne von Zuhause aus.
Hobbykampfsportler, sieht man mir aber nicht an.

UNameIT

Zitat von: UNameIT in Heute um 11:51Das ist Stand 3 aktueller Studien aus August 2026 - Nomura Holdings, Standfort University und Turfts University. Oder aus Juli 2026 von Ramp und Revelio Labs.

Viele Firmen die wegen KI massiv Stellen abgebaut haben, stellen nun wieder massiv ein. Was sich nachhaltig verändern wird, ist die Art und Weise, wie wir zukünftig arbeiten werden.

Um KI geht es hier allerdings nicht in diesem Thread - sondern um unsere Wünsche für die nächste Tarifrunde in circa 6 Monaten.

Schön, dass du aktuelle wissenschaftlich belegbare Aussagen komplett ignorierst. So wie die Grundessenz von dem was ich geschrieben habe. Außerdem versuchst du in meine Worte Dinge zu interpretieren, die nie geschrieben wurden. Kontern tust du Fakten mit Gefühlen, persönlichen Wahrnehmungen und Beispielen, die nicht anwendbar sind.

Ein Taschenrechner liefert dir immer zu 100% richtige und klare Fakten.

Ein schönes aktuelles Beispiel ist Ford. Gerne hier mal persönlich nachforschen.

Wir sind noch weit entfernt davon zu einem Arbeitgebermarkt zu werden. Selbst in der Autoindustrie suchen vor allem die kleinen Betriebe noch händeringend nach Fachkräften. Prognostiziert ist das 2030 circa 3-5 Millionen Fachkräfte fehlen. Selbst wenn jede 3. Stelle von KI ersetzt werden würde (wobei die Studienlage etwas anderes sagt) , fehlen immer noch mehr als genug. Auf lange Sicht gesehen, muss nur manch ein Arbeitnehmer umschulen.
 

JahrhundertwerkTVÖD

#103
Eine technologische Weiterentwicklung hat es schon immer gegeben und logischerweise gab es auch immer Auswirkungen auf Menschen, Arbeiter, Arbeitsabläufe aber auch auf die Gesellschaft allgemein.
Der riesige Unterschied heutzutage ist die rasante Entwicklung.
Es gibt auch hier im Forum Leute die in ihrer Jugend noch keinen Computer und Handy hatten. Auch sind die noch (vermutlich als letzte Generation) ohne sozialen Medien aufgewachsen.
Diese massiven Änderungen laufen in einer extrem kurzen Zeitspanne ab.
Nun kommt noch KI hinzu.

Die Frage ob alles besser, oder schlechter wird kann vermutlich nicht pauschal beantwortet werden.
Fakt ist dass sich die Geschwindigkeit ebenfalls stark verändert und der Druck auf den einzelnen immer größer wird. Es stellt sich die Frage ob in der kurzen Zeitspanne der Mensch überhaupt eine Chance hat mit all diesen Entwicklungen klar zu kommen.

Ignorieren, ist der falsche Weg.
Geschwindigkeit reduzieren wäre m.E der bessere Ansatz.

Geht es uns als Mensch momentan schlecht? Eigentlich nicht.
Geht es uns besser, wenn jedes Jahr 2 bis 3 neue Versionen/Modelle mit neuester Entwicklung auf dem Markt kommen? Würde es uns schlechter gehen, wenn nur 1 neue Version/Jahr kommt?

Auch die Tätigkeiten ändern sich.
Viele "regelmäßige" Tätigkeiten/Aufgaben werden ersetzt werden.
Ob das antiquierte Tätigkeitsmodell unseres Tarifvertrages da mithalten kann? Eher nicht.
Ich hatte bereits in einem anderen Post geschrieben, dass nun nach fast 20 Jahren TVÖD immer noch nicht alle Landesbezirksverträge, Tätigkeitsmerkmale etc. angepasst wurden.
Es wird teilweise noch mit Erschwerniszuschlägen agiert die es als Tätigkeit gar nicht mehr gibt. Neue Erschwernisse tauchen in den Listen gar nicht auf.
Nehmen wir mal das Beispiel eines Klärwärters auf einer Kläranlage. Früher (in kleineren bis mittleren Gemeinden) wer es ein Mitarbeiter des Bauhofes welcher nebenbei (nach einem Grundkurs) noch nach den Werten geguckt hat. Heutzutage ist eine Kläranlage ein 24 Stunden Betrieb, hochtechnologisiert und auf dem neuesten Stand der Technik, sowohl in der Prozessteuerung, Anlagenteilen wie auch Überwachung. Hinzu wird meistens noch eigener Strom über BHKW´s, Abwasserwärme etc produziert.  Die Werte werden minutiös überwacht und gefühlt kommen monatlich neue Verschärfungen hinzu.
Was hat dieses Berufsbild noch mit dem alten Klärwärter zu tun? Nichts!

Hier könnte doch KI auch mal aktiv werden und all diesen Wust an veralteten Regelungen zu aktualisieren.


LisaSimpsonÖD

@burnoutWerner schonmal was von Datenschutz gehört?
Also so einfach KI einführen selbst wenn Sie reibungslos laufen würde, ist in der öffentlichen Verwaltung nicht innerhalb von Wochen umsetzbar. Der Prozess dauert wie gewohnt im öD dann doch etwas.
Wir wollten vor kurzem eine KI eines Start ups einkaufen die unsere Mails beantwortet. Stellte sich heraus: Sieht aus wie Windows 95 und kann nicht alles was wir benötigen. Also doch nicht eingekauft. Auch der Markt baut sich gerade erst auf für die KI Angebote im öD.
Veränderungen werden kommen das ist klar. Kannst aber nicht alle Mitarbeitenden vorzeitig in Ruhestand versetzen und dafür KI reinholen. Meine Gemeinde hat sich vorgenommen, einfach bei jedem Weggang in den Ruhestand zu prüfen, ob diese Stelle wirklich nachbesetzt werden muss oder gibt es schon KI die dies übernehmen kann. Finde den Ansatz vernünftig.