Wünsche für die nächste Tarifrunde 2027?

Begonnen von LisaSimpsonÖD, 04.08.2026 11:34

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BAT

Zitat von: KlammeKassen in 06.09.2026 12:52Damit fangen die Unterschiede dann nämlich schon an....

Daher ist es immer komplett subjektiv.


Da kann es auch mal für die gleiche Tätigkeit unterschiedliche Punkte geben.

Nehmen wir Mitarbeiter a) mit Altvertrag in Teilzeit und Mitarbeiter b) mit Neuvertrag, beide in Teilzeit. A bekommmt mehr LOB weil er freiwillig Bereitschaft macht, B bekommt es nicht, da die Verpflichtung bereits in seinem AV steht. Habe ich von einem Freund gehört 8)

UNameIT2

Zitat von: MoinMoin in 03.09.2026 15:30
ZitatIm höheren Dienst lohnt es sich genauso wenig sich weiterzuentwickeln.
E11 4269.64 €    4669.92 €    5046.03 €    5454.10 €    6012.56 €    6326.77 €
E12 4415.70 €    4850.91 €    5359.50 €    5923.82 €    6586.00 €    6900.18 €
E13 4901.11 €    5279.32 €    5709.87 €    6177.31 €    6727.38 €    7025.87

Du hast Brutto grade mal 700€ Unterschied zwischen E11 und E13 - das macht netto einen Unterschied von vielleicht 300€ Für die 300€ Personalverantwortung übernehmen? Sich mit der Chefetage rumschlagen? Vor allem wo es oft in der PW besser bezahlte Jobs in dem eigenen Bereich gibt?
Einmal mehr möchte ich darauf verweisen, dass 12 und 13 die inhaltlich identische Gruppe ist.
(Endgruppe "gD" vs Einstiegsgruppe "hD") Der Konstruktionsfehler ist in der EGO, dass dort wo irgendwann mal ein Aufgabenzuwachs von der 12 aus eingebaut wurde (gab es in der Ursprungs EGO glaube ich nirgends), es nicht direkt in die 14 geht, sondern unsinnigerweise in die 13.
Und von 11 auf 12 sind es 10% mehr, ist das zu wenig an Anreiz?

Da ich explizit E11 mit E13 verglichen habe (und nicht E12 mit E13) verstehe ich nicht, worauf du deine Frage beziehst -> Nein, für 300€ netto im Monat lohnt sich Personalführung nicht. Bei uns geht es aber auch von E11->E12->E13, der Sprung E12->E14 oder E11->E13 geschieht zu mindestens hier nicht.

NelsonMuntz

Zitat von: KlammeKassen in 06.09.2026 12:52Dann mag die Führungskraft wohl deine Frau ;).

Keine Sorge: Die Chefin meiner Frau ist verheiratet ;)

DarkRanger

1.) Übertrag Jahresurlaub den Beamten angleichen, also Resturlaub nicht im März Folgejahr streichen sondern erst ein Jahr später.

2.) JSZ schrittweise auf 100% anheben.

3.) Sicherstellen, dass Tarifvereinbarungen früher ankommen. Nach Abschluss mit Wartezeiten und Unterschriftszeiten, Wiederspruchsfristen und hausgemachten Problemen vergehen teilweise mehr als 6 Monate. Ja das Geld kommt rückwirkend, aber trotzdem unschöner Zustand. GGf. Verhandlungen früher beginnen. Die ersten zwei Runden können durchaus früher stattfinden.

KlammeKassen

Zitat von: Kaidan in 06.09.2026 20:43Ich bin Angestellter einer Messegesellschaft und auch diese sind oft TVöD gebunden, so wurde ich als Geselle zb mit der VKA E9b/4 eingestellt, deshalb ist das Leistungsentgelt, wird im Juni ausgezahlt, etwas anders zusammengesetzt neben der Gewinnbeteiligung im Mai.

,,In Abstimmung mit HR legt der/die Bereichsleiter*in anhand der Zielerreichung aus den Let's Talk!-Gesprächen die individuellen Auszahlungsbeträge für jede*n Mitarbeiter*in fest. So kann es also sein, dass bei unserem Berechnungsbeispiel jemand, der seine Ziele weit übertroffen hat, mehr als die 470 € (12% des Septembergehaltes des Vorjahres) bekommt. Wer seine Ziele nicht erreicht hat, wird entsprechend weniger bekommen.

Die anderen 50 % des § 18 Budgets werden pauschal als Erfolgsprämie in Abhängigkeit von der Erreichung unserer Konzernziele ausgezahlt.  Für den Fall, dass die Konzernziele nicht erreicht werden, würde die individuelle Leistungsprämie verdoppelt. Beim o.g. Berechnungsbeispiel würden demnach 940 € in den Budgettopf des Geschäftsbereichs fließen und leistungsabhängig ausgeschüttet werden (der Auszahlungsbetrag hängt natürlich auch hier von der Zielerreichung ab).,,

Eigentlich sind das 24% des letzten Septembergehaltes ohne monatliche Zulagen, aber dieses Jahr waren es tatsächlich knapp 29%. Heißt auch je mehr mein Gehalt steigt desto höher fällt idR auch das Leistungsentgelt aus.

Das Leistungsentgelt erhält auch jeder Mitarbeiter im Mutterkonzern.


Ah okay,

das eigene Gehalt ist bei uns gar nicht entscheidend, da einfach 2 % aus dem Jahresgehalt aus allen besetzten Stellen zur Verfügung gestellt wird.

Die Werthöhe eines Punktes ergibt sich dann daraus, wie viele Punkte im Gesamthaus vergeben worden sind.
Topf / vergebene Gesamtpunkte = Wert pro Punkt.


KlammeKassen

Zitat von: BAT in Gestern um 11:05Da kann es auch mal für die gleiche Tätigkeit unterschiedliche Punkte geben.

Nehmen wir Mitarbeiter a) mit Altvertrag in Teilzeit und Mitarbeiter b) mit Neuvertrag, beide in Teilzeit. A bekommmt mehr LOB weil er freiwillig Bereitschaft macht, B bekommt es nicht, da die Verpflichtung bereits in seinem AV steht. Habe ich von einem Freund gehört 8)

Das wäre aber mal ein Fall für den Personalrat und um die Dienstvereinbarung zu ändern....


Hier ist eher das Problem, dass die Führungskräfte so unterschiedlich unterwegs sind, manche sagen Hälfte der Pnkte ist megagut, da man dann voll im Soll ist und volle Punkte sind unrealistisch. Andere sind der Meinung, wer gut arbeitet, kann auch volle Punktzahl bekommen...


KlammeKassen

Zitat von: DarkRanger in Heute um 09:461.) Übertrag Jahresurlaub den Beamten angleichen, also Resturlaub nicht im März Folgejahr streichen sondern erst ein Jahr später.

2.) JSZ schrittweise auf 100% anheben.

3.) Sicherstellen, dass Tarifvereinbarungen früher ankommen. Nach Abschluss mit Wartezeiten und Unterschriftszeiten, Wiederspruchsfristen und hausgemachten Problemen vergehen teilweise mehr als 6 Monate. Ja das Geld kommt rückwirkend, aber trotzdem unschöner Zustand. GGf. Verhandlungen früher beginnen. Die ersten zwei Runden können durchaus früher stattfinden.

zu 1.) Vorteil für Angestellte schaffen, von denen Beamte nicht profitieren? Wann gab es das zuletzt mal?
Hierbei kann ja keine Übertragung gefordert werden...

zu 2.) wäre ich dabei, wäre vor allem wie im TV-V

zu 3.) Nullrunden gehören ganz abgeschafft und die Tabellen schneller unterschrieben (zur Not erstmal nur Tabellen vevor die anderen Änderungen redaktionswirksam werden. Das ist wirklich übel, dass es jedes Mal mehrere Monate nach Einigung dauert.

Was die Runden angeht: die Gewerkschaften wollen gerne Warnstreiks machen, das ist aber so lange untersagt wie der alte Tarifvertrag noch läuft... daher wäre maximal die erste Runde ganz zum Ende der Laufzeit machbar (hier beispielsweise 29.03. oder so), damit ab 1.4. die ersten Warnstreiks erfolgen können