Besoldungsrunde 2025-2028 Baden-Württemberg

Begonnen von RichterBW84, 14.02.2026 13:54

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BeamtenBund

Zitat von: BWKA in 06.10.2026 15:42Interessanterweise wurde mein Widerspruch von 2025 negativ bescheidet... übrigens wenige Wochen vor Veröffentlichung des 2025er BVerfG Urteils

Kenn ich war bei mir ebenfalls wenige Tage vor Verkündung so.


RichterBW84

Leider hinter der Bezahlschranke  8)

BeamtenBund

Zitat von: RichterBW84 in 06.10.2026 18:28Leider hinter der Bezahlschranke  8)

Die Überschrift sagt eigentlich alles aus.
Speyer wird in diesem Zusammenhang zitiert.
Das 4 Säulenmodell war damals mit Streichung deutlich günstiger.
Da eine lineare Anpassung sonst weit über 1 Milliarde Mehrkosten verursacht hätte .
Für das 4SM sind die neuen Leitplanken gem. MÄE jedoch (aller Wahrscheinlichkeiten) nicht gut und BW hat nachzubessern.
Kann gerne später eine detailliertere Zusammenfassung liefern. Muss eins meiner Kinder vom Sport holen.

BeamtenBund

Für Freitag wird außerdem ein Interview mit Fr. Dr. Färber im Staatsanzeiger angekündigt.

Darüber hinaus verweist der Artikel auf ein falsches Datum der Urteils vom BVfG.
Sie schreiben aus November 2025 und es ist aus September 🙈...
Sonst gibt es nicht äs weiter als Zusammenfassung.

RichterBW84

Zitat von: BeamtenBund in 06.10.2026 19:04Für Freitag wird außerdem ein Interview mit Fr. Dr. Färber im Staatsanzeiger angekündigt.

Darüber hinaus verweist der Artikel auf ein falsches Datum der Urteils vom BVfG.
Sie schreiben aus November 2025 und es ist aus September 🙈...
Sonst gibt es nicht äs weiter als Zusammenfassung.

Cool, danke Dir :)

Fürsorgepflicht404

Zitat von: BeamtenBund in 06.10.2026 19:04Für Freitag wird außerdem ein Interview mit Fr. Dr. Färber im Staatsanzeiger angekündigt.

Darüber hinaus verweist der Artikel auf ein falsches Datum der Urteils vom BVfG.
Sie schreiben aus November 2025 und es ist aus September 🙈...
Sonst gibt es nicht äs weiter als Zusammenfassung.

Passt schon. Entscheidung September, Verkündung November

Fürsorgepflicht404

Zitat von: BeamtenBund in 06.10.2026 18:42Die Überschrift sagt eigentlich alles aus.
Speyer wird in diesem Zusammenhang zitiert.
Das 4 Säulenmodell war damals mit Streichung deutlich günstiger.
Da eine lineare Anpassung sonst weit über 1 Milliarde Mehrkosten verursacht hätte .
Für das 4SM sind die neuen Leitplanken gem. MÄE jedoch (aller Wahrscheinlichkeiten) nicht gut und BW hat nachzubessern.
Kann gerne später eine detailliertere Zusammenfassung liefern. Muss eins meiner Kinder vom Sport holen.
danke für den Hinweis auf den Artikel

Fürsorgepflicht404

Zitat von: RichterBW84 in 06.10.2026 18:28Leider hinter der Bezahlschranke  8)

"Speyer. Auf einer hochrangig besetzten Tagung in Speyer hat der Bundesverfassungsrichter Holger Wöckel [das jüngste Urteil zur Beamtenbesoldung erläutert. Er betonte dabei, dass der Ball jetzt beim Besoldungsgesetzgeber liege – also beim Bund und bei den Ländern.
Untergrenze für verfassungskonforme Besoldung neu definiert
Das höchste deutsche Gericht hatte am 19. November 2025 in einer aufsehenerregenden Entscheidung das Land Berlin verpflichtet, seine Beamten für den Zeitraum von 2008-2020 verfassungsgemäß zu besolden. Das entsprechende Gesetz muss bis März 2027 vom Abgeordnetenhaus verabschiedet werden. Der finanzielle Aufwand wird von der Senatsverwaltung auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Das Urteil dürfte auch Auswirkungen auf Baden-Württemberg machen, da es die Untergrenze für eine verfassungskonforme Besoldung neu definiert.
Anders als früher ist der Maßstab nicht mehr die Grundsicherung, sondern der Gehaltsmedian. Wer unter 80 Prozent dieser Rechengröße liegt, die sich ergibt, wenn man alle Gehälter nebeneinanderstellt und das mittlere herausgreift , verdient nach Auffassung des Gerichts weniger, als dies das im Grundgesetz garantierte Alimentationsprinzip verlangt.
Eine kostspielige lineare Erhöhung könnte die Folge sein
Mit dieser Entscheidung könnten die Länder gezwungen werden, nach Jahren der Flickschusterei endlich die Besoldung über alle Besoldungsgruppen hinweg anzuheben. Vor ein paar Jahren, als Baden-Württemberg auf die Urteile aus Karlsruhe von 2015 und 2020 reagierte, entschied man sich noch unter anderem, die unteren Besoldungsgruppen zu streichen. Dieses ,,Vier-Säulen-Modell" könnte sich nun überholt haben. Zum Vergleich: Eine lineare Erhöhung der Besoldung über alle Besoldungsgruppen hinweg hätte seinerzeit einen einstelligen Milliardenbetrag gekostet .
Ein Interview mit der Speyerer Finanzwissenschaftlerin Gisela Färber erscheint an diesem Freitag im Staatsanzeiger."

RichterBW84

Zitat von: Fürsorgepflicht404 in Gestern um 09:02"Speyer. Auf einer hochrangig besetzten Tagung in Speyer hat der Bundesverfassungsrichter Holger Wöckel [das jüngste Urteil zur Beamtenbesoldung erläutert. Er betonte dabei, dass der Ball jetzt beim Besoldungsgesetzgeber liege – also beim Bund und bei den Ländern.
Untergrenze für verfassungskonforme Besoldung neu definiert
Das höchste deutsche Gericht hatte am 19. November 2025 in einer aufsehenerregenden Entscheidung das Land Berlin verpflichtet, seine Beamten für den Zeitraum von 2008-2020 verfassungsgemäß zu besolden. Das entsprechende Gesetz muss bis März 2027 vom Abgeordnetenhaus verabschiedet werden. Der finanzielle Aufwand wird von der Senatsverwaltung auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Das Urteil dürfte auch Auswirkungen auf Baden-Württemberg machen, da es die Untergrenze für eine verfassungskonforme Besoldung neu definiert.
Anders als früher ist der Maßstab nicht mehr die Grundsicherung, sondern der Gehaltsmedian. Wer unter 80 Prozent dieser Rechengröße liegt, die sich ergibt, wenn man alle Gehälter nebeneinanderstellt und das mittlere herausgreift , verdient nach Auffassung des Gerichts weniger, als dies das im Grundgesetz garantierte Alimentationsprinzip verlangt.
Eine kostspielige lineare Erhöhung könnte die Folge sein
Mit dieser Entscheidung könnten die Länder gezwungen werden, nach Jahren der Flickschusterei endlich die Besoldung über alle Besoldungsgruppen hinweg anzuheben. Vor ein paar Jahren, als Baden-Württemberg auf die Urteile aus Karlsruhe von 2015 und 2020 reagierte, entschied man sich noch unter anderem, die unteren Besoldungsgruppen zu streichen. Dieses ,,Vier-Säulen-Modell" könnte sich nun überholt haben. Zum Vergleich: Eine lineare Erhöhung der Besoldung über alle Besoldungsgruppen hinweg hätte seinerzeit einen einstelligen Milliardenbetrag gekostet .
Ein Interview mit der Speyerer Finanzwissenschaftlerin Gisela Färber erscheint an diesem Freitag im Staatsanzeiger."


Danke Dir 🙏