Bildungs-Reparaturbetrieb Familie: Hilfslehrer Eltern zwecks Lehrplanerfüllung

Begonnen von WimmelbuchLeser, 13.10.2026 20:35

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MoinMoin

Zitat von: Vollstrecker in 14.10.2026 11:53Früher reichte ein normales Gehalt für Familie, Haus mit Garten, 1-2x im Jahr in den Urlaub und ein Sparbuch für die Kinder zum 18. Geburtstag.

Mutter war zuhause, hat alles in Schuss gehalten....die Kinder kamen nach der Schule zum Mittagessen nach Hause. Nach den Hausaufgaben gab es dann das Programm wie Sportverein oder sonstwas, was dann der Vater nach der Arbeit noch mit betreut hat.

Wie es heute überall aussieht, wissen wir. Wo, wann und warum kam eigentlich der große Cut, als plötzlich beide Elternteile wieder arbeiten mussten, um einen halbwegs guten Lebensstandard zu halten?
Ich glaube der Cut kam, als man nicht mehr mit den Nachbarn zusammen das Haus zum Teil selbst hochgezogen hat, man nicht mehr den Jahresurlaub mit ner Woche im Zelten verbringen konnte, sondern es eine Fernreise sein musste, zwei Autos für die Familie notwendig wurden, Stockbetten im 10qm Zimmer für Kinder nicht denkbar wurde....

WimmelbuchLeser

Zitat von: Pham Nuwen in Gestern um 13:48Ah, die gute alte anekdotische Evidenz, nicht zu verwechseln mit empirischer Erkenntnis.

Vielleicht liegt die eigene Überforderung auch in überholten Welt- und Familienbildern. Wie die "echte elterliche Erziehungsarbeit" aussieht, würde mich wahnsinnig brennend interessieren. Scheinen ja jetzt trotzdem alle anderen schuld zu sein, dass es in der Grundschule nicht klappt.  ???

Hier wird nicht die Schuld verschoben, sondern lediglich die Realität beleuchtet, die viele Familien und Lehrkräfte heute stemmen müssen.  ;)

Echte Erziehungsarbeit bedeutet bei uns vor allem: Liebe, Geduld, das gemeinsame Lernen am Küchentisch und abends die Emotionen der Kinder aufzufangen. Das passt zwar in keine empirische Studie, funktioniert im echten Leben mit drei Kindern aber wunderbar.  ;D

Ozymandias

Ich sehe es mittlerweile leider auch an der eigenen ferneren Familie.
Die kaputte Wirtschaft macht die Familien kaputt.
Der Dorftrottelfeminimus führt zu immer mehr Abtreibungen und Alleinerziehenden.
Für mich grenzen staatliche Schulen mittlerweile an Kindesmisshandlung.

Die linksgrünen Schlaumeier schrauben alle an den falschen Stellen.

Bob Kelso

Einfach zu eruieren!
Das ist die Wirklichkeit!
Als Beispiel!


Die Situation an den Leverkusener Grundschulen

Die Verteilung ist stark abhängig von der jeweiligen Schulform und dem Stadtteil:
• Durchschnitt an Grundschulen: An den Grundschulen liegt der Wert im städtischen Gesamtschnitt nah an der 60-Prozent-Marke.
• Extreme Spitzenwerte: An bestimmten Grundschulen im Stadtgebiet – wie etwa der Erich-Klausener-Schule oder der Grundschule Dönhoffstraße – liegt der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte statistisch bei über 90 Prozent.
• Weitere Schwerpunkte: Zu den Grundschulen mit sehr hohen Anteilen (zwischen 75 % und 90 %) gehören unter anderem auch die Gemeinschaftsgrundschulen an der Heinrich-Lübke-Straße, der Herderstraße sowie die Löwenzahn- und Sternenschule.


Die Situation an Duisburger Einzelschulen

Hinter dem städtischen Durchschnitt verbergen sich extreme Unterschiede zwischen einzelnen Stadtteilen und Schulen:
• Spitzenreiter in NRW: Duisburg verzeichnet landesweit mit die meisten Einzelschulen mit sehr hohen Quoten. An insgesamt 13 Grundschulen im Stadtgebiet liegt der Anteil von Kindern mit Migrationsgeschichte statistisch bei 90 bis 100 Prozent.
• Klassischer Brennpunkt: Ein bekanntes Beispiel aus der Bildungsberichterstattung ist die Regenbogenschule im Stadtteil Duisburg-Marxloh, an der die Zuwanderungsquote bei fast 100 Prozent liegt und etwa die Hälfte der Schulanfänger zu Beginn des ersten Schuljahres über keine oder nur sehr geringe Deutschkenntnisse verfügt.
• Weitere Schwerpunkte: An 13 weiteren Schulen liegt die Quote zwischen 75 und 90 Prozent, wodurch an gut einem Drittel aller Duisburger Grundschulen Kinder ohne Zuwanderungsgeschichte statistisch stark in der Minderheit sind.