ZitatWarum greifst Du dann den Teilaspekt auf?
Zitataber diese "Kluft ohne Ausreden" ansprichst"ohne Ausrede" daher, weil bei dem Thema erfahrungsgemäß immer sofort versucht wird, es anzuzweifeln ob es denn wirklich so ist (was auch dein erster Reflex war -> "aber mehr Stunden"). Nein, der Unterschied ist vorhanden. Kann sich jeder für seine Gehaltsgruppe ausrechnen, wobei mir die ganz konkret genannte Zahl herauskommt. Mit dem Verweis auf "ohen Ausreden" möchte ich zum Ausdruck bringen dass all diese 0815-Standardeinwäde die dann fast reflexhaft kommen ("aber mehr Stunden, aber PKV, und überhaupt") bei der genannten Zahl natürlich berücksichtigt wurden und der Gehaltsunterschied zwischen Beamten (mehr) und Arbeitnehmern (weniger) bei gleicher Aufgabe, Arbeitszeit und Qualifikation einfach tatsächlich real wirklich vorhanden ist. Es gibt ihn einfach. Er ist da. Ob es dir oder mir jetzt passt oder nicht. Das ist keine Wertung, keine Diskussion über die Hintergründe, keine Abwägung, es ist einfach nur eine faktenbasierte Feststellung.
Zitat von: DT65 in Heute um 11:11Als dbb Mitglied habe ich eine Erläuterung des Landesvorsitzenden dbb zum Thema Besoldungsanpassung per Mail bekommen.
Es wird, vereinfacht gesagt, erläutert dass eine Berechnung der amtsangemssenen Alimentation durch das FM bis Ende April nicht zu schaffen ist...
Die Verfassungswidrigkeit der Mecklenburger Besoldung wird offenbar durch das FM erkannt...
Zitat von: Landesdiener in Heute um 11:35Die Argumente und Gegenargumente sind soweit klar.
Bevor du deinen Widerspruch einlegst: gab es eine Rechtsbehelfsbelehrung? Falls nicht, würde ich erstmal auf Zeit spielen und den Widerspruch erst kurz vor Ablauf eines Jahres einlegen. In der Hoffnung, dass es bis dorthin Neues gibt.
Zitat von: GoodBye in Heute um 11:35Könnte ja jeder 29.000 Euro zahlen und die Staatsverschuldung hätte sich erledigt.
Das wäre doch mal was.
Zitat von: MeTe in Heute um 12:06Wo habe ich gesagt dass ich nicht weiter zufrieden bin mit meiner Wahl? Nur weil ich es wage einen nachprüfbaren Fakt zu nennen? Das ist ein Strohmann"argument" (sofern man es Argument nennen möchte).
Wieso ich es wage anzusprechen? Du hast gefragt:
Ich habe das anhand meines konkreten Beispiels beantwortet. Ja, auch nach gleichsetzung der Arbeitsstunden bleibt oft (in meiner Gruppe) ein deutlicher Unterschied beim Gehalt, welcher bei mir ganz konkret etwa 10-15.000€ pro Jahr beträgt. Ganz einfach, das ist halt so. Wenn ich es nicht ausspreche, bleibt es auch weiter so. Ist ja weiterhin kein Geheimnis da für jeden nachlesbar. Wieso das nennen von nachprüfbaren Fakten so ein Problem sein soll erschließt sich mir nicht. Es wäre mir neu, dass man persönlich oder emotional betroffen sein muss um Fakten nennen zu dürfen. Erneut eine sehr seltsame Argumentation.
Zitat von: netzguru in Heute um 11:37Und dann fangen die sofort wieder neue Schulden zu machen.
Das Geld wird dann nicht mit der Mistgabel verteilt, sondern mit dem Miststreuer XXL.
ZitatWenn Du froh mit deiner Wahl bist, wieso sprichst Du den Unterschied beim Gehalt an, statt weiter froh mit deiner Wahl zu sein?
ZitatP. S. Die von Dir beschriebene Kluft trifft auch nach dem Vergleich der Wochenarbeitsstunden zu?